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die kompakten Dynamischen, eine Bestandsaufnahme

  • guma
  • 14. Februar 2010 um 20:29
  • audiobo
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    • 20. Oktober 2015 um 10:56
    • #61
    Zitat von "guma"

    Beyerdynamic TG D35d, seit diesem Sommer im Handel, sieht für mich so ein bisschen aus wie das gute alte M420 überarbeitet im neuen Drummergewand mit integriertem Stativgelenk was sicher eine gute Idee ist


    Danke für den Hinweis. Nach einem schnellen Blick über die Datenblätter (http://www.beyerdynamic.de/shop/media//da…TG-D35d_DE_.pdf ; http://www.coutant.org/beyerpdf/m420.pdf war ich diesbezüglich (M420-Vergleich) jedoch ein wenig desillusioniert. Sowohl die elektrischen Werte wie auch die Linearität sprechen leider dagegen. Schade. Ich fand's gut, da wo man nicht auf viel Tiefton angewiesen ist...

  • guma
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    • 20. Oktober 2015 um 14:38
    • #62

    Jup allerdings könnte das mit der milden Präsenzanhebung ein gutes Snaremikro sein bei einem sehr interessanten Preis und man sollte es unbedingt mit dem e604 vergleichen. Nach vielen Anläufen bei Beyer könnte das jetzt die echte Tomalternative sein. :wink:

  • e-on
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    • 21. Oktober 2015 um 01:36
    • #63

    Na, dann vergleichst doch mal mit dem 422, dass kommt schon eher hin.

    :?:

  • billbo
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    • 21. Oktober 2015 um 17:12
    • #64

    Zum EV PL35 kann ich was beisteuern. Habe mir einen Satz zugelegt – aus Neugier und wg. des Preises. Und weil mein Drummer die 'cool' findet :D .
    Positiv: lassen sich wirklich stabil und millimetergenau in sinnvollem Winkel direkt über dem Fell positionieren. Zusammen mit der sehr starken Seit- und Rückwärtsdämpfung verspricht das entspannte/ unkritische Keyfilter- Einstellerei bei dem ja leider oft notwendigen Unterfangen, dem Tom mittels Gate eine definierte Hüllkurve zu geben.
    Neutral: die Halterung. Das Ding sitzt, zumindest im Neuzustand, tatsächlich extrem fest. So fest, dass ich es kaum über den Spannreifen gewürgt kriege; auch aus Angst, das Teil dabei einfach zu zerstören. Nach fest kommt bekanntlich ab.
    Auf Tour werd' ich deshalb vorsichtshalber noch einen Satz alter 604- Halter (die gebogenen, mit denen sich kein 604 je sinnvoll platzieren ließ) mitnehmen; mit diesem Mikro macht das Ding tatsächlich Sinn.
    Negativ: die von Guma angesprochene ausgeprägte Resonanz. Die übrigens keine Gehäuseresonanz ist, sondern die Kapsel (ein simples Plastikdings/ geschätzter Herstellungspreis < 1 Euro) selbst betrifft. So übel kenne das tatsächlich von kaum einem anderen Mikro. Noch dazu liegt die bei ca. 200Hz, also einem Vielfachen der Netzfrequenz – wenn das Teil auf einem Tisch liegt, auf dem auch eine eingeschaltete Lötstation steht, reicht das schon für einen schönen Tongenerator. Der Einbau ins Gehäuse über 2 Gummilager ist dagegen ganz ordentlich gelöst.
    Manchmal geht bei mir noch der jugendliche Basteltrieb durch – ich hab das Ding ausgebaut und auf alle nur denkbare Weise mechanisch zu bedämpfen versucht – nix zu machen.
    Merklich abmildern/ entschärfen lässt sich das Phänomen lediglich (Anhänger der reinen Lehre bitte nicht weiterlesen), indem man in den Korb vorne eine dicke Scheibe aus stabilem Akustikschaumstoff legt, der dann in aufgeschraubtem Zustand von vorne mechanisch gegen die Kapsel drückt und ihr damit eine Art 3. Lagerung verschafft. Ansonsten stelle ich damit akustisch im 1:1 Vergleich keinen Unterschied fest – also bleibt's erst mal so. :lol:

    Fazit: als Mikrofon in klassischem Sinne kann man das Teil eigentlich guten Gewissens kaum bezeichnen. Als Tonabnehmer für Toms in lauter U- Musik – Umgebung funktioniert's aber ganz ordentlich.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • verstärkerberserker
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    • 21. Oktober 2015 um 21:23
    • #65

    Ohne jetzt alle Beiträge durchgelesen zu haben:

    Das einzige Mikro, das mir in letzter Zeit positiv aufgefallen ist, war das Beyer TG D50d.

    Habe nicht selbst damit gearbeitet, aber in ca. 50m Entfernung zur Bühne den betreuten Foh-Techniker gefragt, was er da an der Snare hat.

    ...Holz ist braun!

  • guma
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    • 22. Oktober 2015 um 08:47
    • #66

    ... wobei das TG D50d das Doppelte kostet wie das TG D35d.

  • guma
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    • 26. Dezember 2015 um 19:46
    • #67

    Inzwischen konnte ich beide Mikros testen:

    das TG D35d macht für meinen Geschmack einen sehr viel besseren Job als das e604 sowohl an Toms wie auch an der Snare, ist mit der Halterung passabel Körperschall entkoppelt ist ähnlich leicht wie das e604 und mir ist auch mechanisch die Halterung lieber. Ausserdem macht es einen sehr viel robusteren Eindruck als TG52d.

    Das Miktek PM10 ist sehr groß, annähernd doppelt so groß wie z.B. ein Audix D1/2/3 und die Halterung ist ähnlich monströs wie das Mikro selbst. Es klingt wirklich gut, wenn man eine Superniere möchte, ist exzellent entkoppelt, allerdings befürchte ich, dass es wegen der schieren Größe keine breite Anwendung finden wird.

  • wora
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    • 27. Dezember 2015 um 02:38
    • #68
    Zitat von &quot;guma&quot;


    das TG D35d macht für meinen Geschmack einen sehr viel besseren Job als das e604 sowohl an Toms wie auch an der Snare...


    das ist doch mal eine aussage - und das für diesen geringen preis. hut ab.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 16. Mai 2016 um 16:37
    • #69

    der Link, damit man AE2300 und ATM230, die ebenfalls in diese Klasse gehören, wiederfindet:
    neue AT Mikrofone

  • billbo
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    • 3. Juli 2016 um 22:37
    • #70

    Ergänzung zum EV PL35: habe ich nun mittlerweile doch schon seit ziemlich vielen Shows im regelmäßigen Einsatz. Angesichts der Erkenntnis, dass ca. 95% des Tomsounds darauf beruhen, wie gut welcher Trommler mit Sticks/ Fellen/ Kesseln/ Tuning/ pers. Spielweise umzugehen weiß, kann ich mit der elektroakustischen Performance dieser Mikros (zumindest nach der o.g. 'Bastelmodifikation') prima leben. Den EQ bedient man bei 'Dynamischen' an den Trommeln eh anders als bei Condensern, das war nach vielen Jahren favorisierter alter SM98 eine kleine Umgewöhnung.
    Drei Dinge möchte ich indes nicht mehr missen:
    - die zunächst mit Argwohn betrachtete Halterung. Das Ding hält wirklich bombenfest, da wackelt, schlackert, schwingt, verbiegt oder verrutscht absolut nichts; und dabei überlebt sie offenbar dann doch auch dauerhaft unsanften Tour- und Festivalbetrieb.
    - Die abgewinkelte Gehäuseform. Plötzlich passen dynamische Tommics in richtiger Ausrichtung zum Fell problemlos dort hin (unter Ridebecken u.ä.), wo sie früher nicht gepasst haben.
    - Die Gehäusequalität. Zinkdruckguss o.ä.; da kriegt kein Trommler und bisher auch nicht der ungeschickteste Drumtec, Stagehand oder örtliche Praktikant irgendwas dran kaputt.
    Wermutstropfen: das mit der Robustheit verbundene Gewicht. Das kollidiert unweigerlich mit der 'Handgepäcktauglichkeit'; für Fly-In-Shows heißt das mitunter "Wir müssen leider draußen bleiben".

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • guma
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    • 26. September 2020 um 22:51
    • #71

    Neu:

    Beyerdynamic TG I51. Bin gespannt. ;)

  • audiobo
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    • 27. September 2020 um 13:00
    • #72

    Ich auch - aber eher auf Art, Stilistik und vor allem Zeitpunkt des Einsatzes ??

    P.S.: bin gerade noch am überlegen an welches Mikro mich der FG erinnert... ?

  • guma
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    • 27. September 2020 um 13:07
    • #73
    Zitat von audiobo

    P.S.: bin gerade noch am überlegen an welches Mikro mich der FG erinnert... ?

    Hihi, ich glaube, Du hast schon fertig überlegt .... hab‘ ich auch gedacht, mir aber wegen maximalem Shitstorm-Verdacht verkniffen! 8)

  • wora
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    • 28. September 2020 um 00:58
    • #74

    bin mal gespannt, wie sich der off-axis frequenzgang macht. ist ja gerade an der snare ein wichtiges kriterium. sieht aber auf den ersten blick ganz brauchbar aus.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • gert
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    • 17. Oktober 2020 um 09:04
    • #75

    Weiß schon jemand wie sich das ATM 230 im Vergleich schlägt?

    Zumindest macht es im Katalog ein guten Eindruck.

    Practice, Practice, Practice

  • guma
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    • 17. Oktober 2020 um 11:32
    • #76

    Ich denke mal, ich kriege das beyer nächste Woche, dann werde ich es mit dem ATM230 vergleichen.

  • wora
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    • 17. Oktober 2020 um 17:06
    • #77

    wenn du schon dabei bist, könntest du das vielleicht auch noch mit dem AE2300 vergleichen? ;)

    by the way:

    das ATM230 nutze ich seit längerem sehr gerne in der bassdrum ^^

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    2 Mal editiert, zuletzt von wora (17. Oktober 2020 um 19:06)

  • guma
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    • 18. Oktober 2020 um 11:04
    • #78

    Hab‘s gestern doch noch im Laden meiner Wahl abgeholt. Nach dem Auspacken bin ich erst mal ein bisschen erschrocken:

    Mit nachgemessenen 43mm Durchmesser ist es mehr wie ein etwas zu klein geratenes Kick Mic und damit deutlich mächtiger als das AE2300, immer noch mächtiger als das etwas größere ATM230 und vor allem auch viel mächtiger als die alte short Ausgabe des M201, das M420.

    Das ist sicher auch dem Wunsch nach Robustheit geschuldet, muß aber mE mindestens noch mit einer besonders toll gemachten Kapsellagerung/-entkopplung verbunden sein, sonst ist das einfach unnötig groß, wenn man es an der Snare nutzen möchte.

    Ich werde auf jeden Fall beim Testen das alte M420 dazu tun, auch wenn das als Hyperniere nicht so dazu passt und das Ganze fotografieren.

  • audiobo
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    • 18. Oktober 2020 um 11:13
    • #79
    Zitat von guma

    Ich werde auf jeden Fall beim Testen das alte M420 dazu tun, auch wenn das als Hyperniere nicht so dazu passt und das Ganze fotografieren.

    btw.: Welches aktuell erhältliche Mikro würdest du eigentlich als Alternative/Ersatz für das M420 sehen? Das AE2300 oder gibt es da noch etwas anderes?

  • guma
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    • 18. Oktober 2020 um 11:25
    • #80

    Eigentlich nur das große M201 und das AE2300. Mir fallen keine neueren Dynamischen mehr ein, die kompakt und auf weitgehend linear getrimmt sind.

    Das AE2300 nimmt in dieser Gattung schon eine Sonderstellung ein.

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