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muss man alle Digipulte bedienen können?

  • wora
  • 30. März 2010 um 19:07
  • david kammerer
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    • 31. März 2010 um 18:31
    • #21

    Hallo Leute,

    ich denke Philipp sieht das schon etwas arg negativ. Sicher sollte es das Ziel der Entwickler sein ein Konzept anzubieten, daß sich möglichst intuitiv (analog) bedienen läßt. Heißt: Wenn mir der Babysitter mein gewünschtes Setup herstellt, kann ich nahezu autark drauf arbeiten. Nach Woras und meiner Ansicht gibt es sowas ja auch schon :D . Für ausgefallene Routinggeschichten muß halt wieder der Aufpasser herhalten. Wenn ich dir ein Setup mit 8 Effekt Send, 8 Auxen, 4 Stereogruppen und ein paar VCA´s gebe, wo ist das Problem, darauf zu arbeiten. Natürlich eine gewissen Anzahl von Fadern vorausgesetzt. Und ich glaube auch, daß der Workflow nicht langsamer ist, als analog...
    Vielleicht entwickelt sich die Situation aber auch dahin, wie es z.B. in München bei Lichtpultne schon häufig der Fall ist. Da wird ein Techniker gebucht und ihm mitgeteilt, daß da das Pult x steht. Jetzt sagt er, daß er aber besser auf y zurechtkommt, weil er es selber hat. Dann heißt es: Prima, dann brings doch gleich mit. Geht natürlich nur, wen x und y qualitativ gleichwertig anzusiedeln sind. Das heißt es wird wohl in Zukunft immer mehr Techniker geben, die halt ihr Lieblingspult gleich selber mitbringen. Ich seh da auch kein großes Problem, erstens werden sie immer erschwinglicher (wenn ich denke, was man für ein analoges Pult mit entsprechendem Siderack in der iLive oder SD8 Klasse so ausgeben musste) und außerdem frage ich ja den Schreiner auch nicht, ob er mit der Säge xy auf meine Baustelle arbeiten kann, sondern er bringt seine einfach mit.

    Viele Grüße

    David Kammerer

  • frank_nachtigall
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    • 31. März 2010 um 18:37
    • #22

    es gehen auch folgende varianten:

    der foh oder monitormann hat ein eigenes pult welches er auch dann beherscht. Den bucht man dann mit Pultplatz. siehe Wora.

    oder ich hab zu meinen pulten feste foh oder monitormenschen wie früher sideracks.

    dann bediene ich allgemeine anfragen nur noch nach dem schema ich hätte gerne 36 Kanäle, 8 Wege Monitor und 1 Mensch.

    Auch nicht gut.

    Ich glaube wir werden noch eine ganz Zeitlang mindestens einen grossen analogen Pultplatz behalten und den etwas digitalisieren, sprich digicore etc.

    Was auf dauer nicht gehen wird ist ein vorhalten einer ganzen range von brands die digipulte anbieten.

    als yamaha ein alleinstellungsmerkmal war ging es noch, aber heute glaube ich nicht mehr. Vor allem seit dem die Hersteller anfangen ihren hochpreisigen Pulten selber das Wasser abzugraben. Siehe XL8-Pro 6, SD7 -SD8-SD9 etc..

    Manchmal stehe ich vor unserer kleinen Ilive 112 T und denke was haben wir früher stattdessen an Cases mit Pult,Siderack,Driverack,Multicore,EQ Rack usw. bewegt und hatten nur 16 Auxe und 48 Inputs.

    Aber dafür keine Anrufe nachts um 2 ala: wie war noch das Passwort vom Pult oder kann ich die Szenen löschen.

    gruss frank

    edit: da haben aber gleich 3 daselbe gedacht. doppeltes einfach überlesen.

    lgF

    aktuelle Verkaufsliste: http://www.toneheads.de/gebrauchtware/

  • guma
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    • 31. März 2010 um 19:21
    • #23

    Ich lese aus den Gesprächen mit Kollegen in den letzten Monaten folgende drei Wege heraus, wie die Fragestellung des Threads gehandlet wird:

    1. Man ist in der glücklichen Situation, dass man Headlinermischer ist und das Wunschpult immer von der Hauscompany gestellt kriegt oder es zuverlässig vom local bestellen kann oder man ist Hausmischer oder Mischer einer länger laufenden Produktion und hat damit sowieso konstante Bedingungen.

    2. Man findet es spannend immer wieder neue Digitalpulte auszuprobieren und hat das Gefühl sich daran ausreichend zurecht zu finden. Das setzt mE voraus, dass man eventuelle Pannen auf jemanden ( den Babysitter ) abschieben kann. Man muß also dafür entweder eine gewisse Anspruchslosigkeit ( oder eine gewisse Genialität ? ) oder einen ganz erheblichen A.....faktor mitbringen.

    3. ... und das finde ich eine sehr überaschende Entwicklung:
    unabhängig von Rentabilitätsüberlegungen versuchen Mischer sich selbst konstante Bedingungen zu erzeugen. Da die Pulte der etablierten Marken in der gehobenen Mittelklasse in den hardware downgrades aktuell in der 10 - 15k Klasse angekommen sind ( mir fallen da aktuell etwa ein halbes Duzend Kandidaten ein :wink: ) und ein Pultplatz mit cat5 Trommel, Stagebox und dem Mikrokoffer in einen geräumigen Combi passt, wird von Leuten, die den "Selbstkauf" noch vor 2 Jahren heftig von sich gewiesen hätten, entweder ernsthaft über Kauf nachgedacht oder es ist schon so geschehen. Daran kann man auf der einen Seite sehen, dass der Druck in diese Richtung schon ganz erheblich ist, wenn das Leute tun, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen. Allerdings glaube ich auch, dass das für viele aus der aktuellen Vielfalt heraus als einzige Möglichkeit gesehen wird, sein Arbeitsgerät wirklich perfekt zu kennen und zu beherrschen. Das ist zwar ökonomisch Schwachsinn allerdings freuen sich darüber alle andern: Die Hersteller über die Stückzahlen, die Händler über die Umsätze, die Komplettanbieterfraktion, für die der Ton die unheimliche Größe darstellt :D und die diese Pulte nicht kaufen ( und nicht bedienen können ) müssen und schließlich die Veranstalter, für die das Hickihacki um zusätzliche Pulte und die damit verbundenen Kosten enfällt. Ob man die Kohle an irgend einer Stelle wieder herausbekommt, wage ich zu bezweifeln.

  • derautor
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    • 31. März 2010 um 19:31
    • #24
    Zitat

    als yamaha ein alleinstellungsmerkmal war ging es noch

    Hmmm, ich zähle derzeit vier aktuelle Yamaha-Pulte, und alle sind völlig unterschiedlich zu bedienen. Nicht unbedingt User-freundlich, doch das Thema hatten wir ja schon x-mal.

    Zitat

    Dann diese in meinen Augen miserable Filterei mit vier vollparametrischen Bändern in den Auxlines - da würde ich wahnsinnig werden. Es gibt nichts, was einen EQ-230 mit seinen vielen Glitzerfadern toppen könnte. Nichts. Und ein Digitalpult mit einem Grafikverzerrer aufliegend auf den Channelfadern (31 Bänder, bitte mit einem genau so effizienten Feedbackfinder!) habe ich noch nicht gesehen. Kann aber sein, dass ich da nicht auf der Höhe der Diskussion bin. Nein nein, ich scheue dieses Zeug nach wie vor wie der Teufel das Weihwasser!

    Du hast Dich in der Tat noch nicht wirklich damit auseinandergesetzt, sonst würdest Du anders denken. Ich mache alle möglichen Jobs, auch eine Menge mit Headsets und Ansteckern. Seit ich hier mit digitalen vollparametrischen EQs filtern kann, ist der Sound so viel besser geworden, dass ich analog auf diesem Gebiet inzwischen als klaren Rückschritt betrachte und analoge Pulte nach Möglichkeit meide!

    Feedback-Finder auf digitalem Pult? Schon die PM5D kann das bzw. zeigt einen rudimentären Analyser auf dem Display im EQ-Mode.


    Zitat

    Oben in der Reihe fehlt noch Midas.

    Jein! Pro6 hat meiner Ansicht nach nur wenige Chancen gegen die Yamaha/Soundcraft/Digico/A&H-Fraktion und wird sich stückzahlenmäßig nicht so weit verbreiten.


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • nojunk
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    • 31. März 2010 um 19:38
    • #25
    Zitat von "derautor"

    Jein! Pro6 hat meiner Ansicht nach nur wenige Chancen gegen die Yamaha/Soundcraft/Digico/A&H-Fraktion und wird sich stückzahlenmäßig nicht so weit verbreiten.

    ist ein andere liga - XL8 sowieso - und auch nicht so angedacht... :wink:

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • Wurst Werner
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    • 31. März 2010 um 20:06
    • #26

    guma: Vorschlag Nummer3 gehört die Zukunft, schon deshalb, weil auch die Möglichkeiten der Pulte immer unterschiedlicher werden und spezieller werden. Wenn man z.B. ein spezielles Plugin für einen Sound braucht, welches das örtliche Pult nicht kann, dann wird man automatisch zum Selbstversorger...

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  • wora
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    • 31. März 2010 um 20:18
    • #27

    das Pro6 vermisse ich in der liste in der tat nicht.
    mag sein das es techniker gibt, die über dieses pult sprechen, aber die mehrheit tut es sicher nicht. warum sollte man dann drüber nachdenken, zumal es vom preis her eher in der oberen preisklasse angesiedelt ist, die sich nur eine minderheit der verleiher leisten kann. wer es für seine klientel unbedingt benötigt, der kauft es. der rest kauft es eben nicht.

    was die generellen argumente gegen digitalpulte angeht, da bin ich mittlerweile viel entspannter.
    mir gefällt es sehr, wenn ich einen schnell bedienbaren grafik-eq im pult nebst RTA anzeige aufrufen kann - und das zur not auch noch auf der bühne neben dem monitor stehend mit einem laptop in der hand... sowas ging früher nur mit verdammt viel geld. digital erfordert eine umgewöhnung der arbeit, aber es gibt zum teil auch deutliche verbesserungen im arbeitsfluss (na ja, ausser beim LS9 vielleicht :wink: )
    oder wenn die band mal wieder einen unangekündigten gastmusiker dabei hat... mit digitalpult selten ein wirkliches problem.
    dann noch die möglichkeit, die soundchecks der bands abzuspeichern und später wieder zu recallen, so das sie nach dem gig nicht mehr sagen müssen: "heute mittag im soundcheck war alles richtig gut, aber eben hat überhaupt nix mehr gestimmt"... wie oft musste ich mir sowas anhören, weil die monitorkollegen nach 5 bands völlig überfordert waren und die einstellungen einfach nicht mehr richtig hingedreht haben. vor allem im monitorbereich ist digital eine richtige revolution!
    ich bin also keineswegs völlig abgeneigt gegen digital, sehe da aber in näherer zukunft wirkliche probleme auf uns zukommen, weil es zu viele verschiedene gibt.

    ww:
    die selbstversorgung mit effekten betreibe ich schon seit vielen jahren. früher hab ich meine speicherkarten in PCM90 und SPX990 geschoben und hatte "meine effekte".
    heute geht das nur doch noch, wenn man die geräte selbst mitbringt oder einen rechner mit soundkarte mitbringt und analog ans pult anschliesst.
    ich habe auch das gefühl, das guma´s nummer3 sich noch viel weiter verbreiten wird.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • oton
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    • 31. März 2010 um 20:47
    • #28
    Zitat

    Wir spezialisieren uns also nicht mehr auf guten Sound oder gute Musik (einer gewissen Stilrichtung evtl.), sondern auf Technik - auf das Medium. Das empfinde ich als gefährliche Prioritätenverschiebung. Klar, hier werden wieder Leute kommen und sagen, der Phil ist der Durchgepeitschte, der hört wieder das Gras wachsen. Aber hier nimmt die Fokussierung auf ein Werkzeug erheblich mehr Raum ein (unscharf betrachtet), als ihm eigentlich zusteht. Derzeit kreisen doch bei vielen Veranstaltungen hauptsächlich die Gedanken des Tonmannes darum, jetzt möglichst effizient und zügig das auf dem Digitalpult zu realisieren, was zu tun ist (wie ging das hier nochmal? Ja, wo war denn jetzt der Aux7, und wie route ich den nach Dingenskirchen? Wie hieß das verdammte Layer noch mal, und wie schalte ich jetzt dahin um?). Da geht viel Rechenkapazität in der Bedienerbirne verloren, die der Maschine gewidmet wird und nur sehr sekundär dem Sound. Und das bloß, weil da irgeneine Konsole steht, für die man einen Waffenschein braucht oder einen Einflüsterkasper. Das finde ich nicht gut.

    Was ich nicht ganz verstehe ist diese Angst, was neue Technik angeht. Nicht nur, das digitale Pulte alles das können was analoge auch können, sie können sogar oft noch mehr, und das auch noch besser. Gerade was die Bedienung angeht will ich persönlich nicht mehr zurück, da fehlen mir so viele Funktionen und Features, die mir heutzutage das Leben leichter machen. Aus deinen Beiträgen lese ich auch heraus, das du dich noch nicht mit den neuen Pulten beschäftigt hast ... wie kannst du dann behaupten das Analog besser und übersichtlicher ist?

    Und was die Spezialisierung angeht, was genau daran ist eigentlich so schlimm? Klar wird es mit wachsender Komplexität Pulte geben, auf die man sich einlernen muss, aber das ist wie auch schon von anderen erwähnt im Lichtbereich z.B. schon länger so, ohne das das dort irgendjemand stört. Bin ich halt dann ein VI-Operator, klingt doch gut .. :wink: ... und einfach zu bedienende Pulte für den "Normaljob", die jeder bedienen kann, wird es auch weiterhin geben ... mal ehrlich, wer schimpft sich denn heute noch Tonmensch, der z.B. kein M7 bedienen kann ... ich kennen da so gut wie niemanden mehr. Und da existiert dann auch kein Babysitter mehr.

    P.S. derAutor: also, wenn man ein Yamaha bedienen kann, dann kann man alle bedienen ... das ist ja gerade eines der Dinge, was Sie so erfolgreich gemacht hat.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
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    • 31. März 2010 um 21:27
    • #29

    also ich habe bisher interessiert mitgelesen und will nun auch meinen Senf loswerden.
    1. unbestritten sind die digitalen Lösungen nahezu unendlich. So lange Rechenpower da ist, kann man fast alles machen. Und updaten. Und Bedieneroberflächen verändern.

    2. ein Analogpult ist ein Analogpult. Was es an Routing nicht drauf hat und man mit Peitsche oder Adapter nicht hingefrickelt bekommt, hat es eben nicht. Auch kein Recall. Aber jeder, der ein Analogpult kennt, evtl. noch mit semi- und vollparametrik was anfangen kann, wird zumindest einen Mix am Pult hinbekommen.

    Fazit:
    Analog kann jeder, der die Grundlagen kennt. Vielleicht verliert er erst mal den einen Aux oder den anderen, weil wieder was geflippt und sonstwas ist. Oder man erst später merkt, dass man entweder Aux 3 oder 4, jedoch nicht gleichzeitig ausspielen kann.
    Bei Digitalpulten bin ich einfach überfordert. Gerade, wenn man es nur alle Gebot mal macht. Mir fehlt allein der Überblick. Wenn ich Probleme mit dem Mix habe, bringt mir allein ein "über die Klangregelung schauen" der einzelnen Kanäle schon den Hinweis, warum ich die BD nicht aus der Gitarre raus kriege oder warum der Bass nicht knurrt. Welches Digitalpult kann das? Wenn ich dauernd für die Auxe 5x Klicken muss, damit ich einen fiependen Monitor wieder ruhig bekomme, ist mein letztes Haar auch ausgefallen.
    Ich denke daher, Digitalpulte sind geil, wenn man sie sicher bedienen kann. Und die Setups gemacht hat. Und sich eine andere Arbeitsweise angewöhnt hat. Für mich als immer weniger bei immer kleineren Sachen mischender Zeitgenosse bleibt nur noch der Rückzug auf entweder ein eigenes Digitalpult oder ich muss mir die Verleiher raussuchen, die noch analoge Pulte haben.

    Carsten

  • Jueof
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    • 31. März 2010 um 21:46
    • #30
    Zitat

    ich erfahre in letzter zeit jedenfalls, das es immer mehr bands gibt die ihre eigenen pulte mitbringen. tja, warum wohl


    Und dann wäre es schön wenn es so klein und leicht wie möglich ist. Oft ist doch schon ein muco vor handen es muß nur um gesteckt werden. Dazu braucht es keine ab gesetzte stagebox die zwar schön aber auch teuer ist. Ls9 und 01v muß aber nicht sein schade das das roland auch nur 8 ins und outs bietet.

    Viele machen ja kleineres mit läppe und extensions. Denke das der markt da hin weiter führt

    Zitat

    P.S. derAutor: also, wenn man ein Yamaha bedienen kann, dann kann man alle bedienen ... das ist ja gerade eines der Dinge, was Sie so erfolgreich gemacht hat


    Yamaha waren einfach weit voraus. An der bedienung eines ls9 und 01.. dürfte es nicht liegen

  • oton
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    • 31. März 2010 um 22:07
    • #31

    Jueof: schon mal ein 01V oder LS9 bedient? Oder nur hier im Forum gelesen das das so schrecklich ist? Klar sind sie größenbedingt nicht die Komfortwunder, aber diese Einschränkungen gelten wohl für alle "Kompaktpulte" ... und ich finde z.B. die Bedienung eines Roland M400 um einiges weniger intuitiv als Yamaha LS9 ... auch wenn das bestimmt auch an der Vorprägung liegt.

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  • Jueof
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    • 31. März 2010 um 22:18
    • #32

    ja öfter und so sind halt die geschmäcker verschieden. Schön wenn du da mehr intuition hast. Ich denke ernst haft über den kauf eines m380 nach eben weil schon alles on board ist

  • Wurst Werner
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    • 31. März 2010 um 22:21
    • #33

    "... und ich finde z.B. die Bedienung eines Roland M400 um einiges weniger intuitiv als Yamaha LS9"
    Ist bei mir genau anders rum :D

    LG
    WW

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  • oton
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    • 31. März 2010 um 22:43
    • #34

    ich weiss auch nicht .. ich werde mit Roland Pulten einfach nicht warm. Um den Tread nicht ganz zu hijacken, habe ich hier mal einen Parallelthread aufgemacht:

    http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?f=25&t=79233

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  • gert
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    • 1. April 2010 um 00:38
    • #35

    wer kein digital Pult bedienen kann hat auf einem professionellem Job als Tonmann nix zu suchen.

    Practice, Practice, Practice

  • wora
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    • 1. April 2010 um 01:19
    • #36
    Zitat von "oton"

    ich weiss auch nicht .. ich werde mit Roland Pulten einfach nicht warm. ...


    siehste, das ist einer der gründe, warum ich diesen tread aufgemacht habe. es geht dabei nicht um das roland, sondern generell um das, was der markt verkraftet - oder auch wirklich haben will.

    gert:
    deine aussage ist zwar überhaupt nicht falsch, aber auf welche pulte beziehst du sie denn?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • gert
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    • 1. April 2010 um 09:15
    • #37

    Eigentlich egal. Aber wer z.B. auf ein Festival kommt und mit einem PM5 nicht klar kommt hat da nichts zu suchen. Bei der ganzen Sache darf man nicht vergessen das man dafür bezahlt wird. Dienstleistung kommt von Leisten und nicht von Wünschen.
    In dem Moment wo ich ja zu dem Job und den Bedingungen sage muss ich auch wissen wie es geht!

    Practice, Practice, Practice

  • LC2412
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    • 1. April 2010 um 09:25
    • #38

    Jein. Wenn Du weißt, welches Pult Dich erwartet (und dass es auch dabei bleibt und nicht noch direkt vor der VA geändert wird), ist das kein Problem und dann kann man das auch von Dir erwarten. Wenn es ein Dir unbekanntes Digipult ist, behaupte ich, hast Du mehr Probleme, als früher bei den Analogkonsolen. Gut, da hat der eine mal sein Gain wo anders oder das Routing ist ein wenig anders. Aber der grundlegende Rest ist doch überall ziemlich gleich.

    Und, weil der hinkende Vergleich mit den Lichtlern schon kam - da kann ich auch nicht sagen, wer mit MA klarkommt, kann das gleiche auch mit Scenesetter und Co machen (weißt Du die Tastenkombination fürs DMX-Patchen beim Scenesetter auswendig? Zumal sie im Manual auch noch falsch steht?).

    Es wird sich also entweder so herauskristallisieren, dass es eben Tonis gibt, die ihre Dienste nur noch auf definierten Pulten anbieten können oder die Bedienbarkeit muss weitestgehend vereinheitlicht werden.

  • gert
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    • 1. April 2010 um 09:47
    • #39

    Es geht nicht darum was einfacher ist. Wenn Du nicht weisst was Dich erwartet hast Du nicht genau genug gefragt! Ich wollte nur darauf hinweisen das man sich bestimmter Jobs verschliesst wenn man nicht weiss wie Pulte zu bedienen sind. Hier auf der Insel wirst Du mittlerweile stumpf gefeuert wenn Du kein Yamaha Pult bedienen kannst.
    Da kannst Du argumentieren so viel Du willst. Wenn Du da sagst auf dem Pult mische ich nicht oder kann nicht darauf mischen dann sagt der PM. "Kein Problem war nett Dich kennen zu lernen, ich ruf dann jemand an der es kann!"
    Ich finde da wird jetzt ein bisschen viel Tara gemacht. So schwer ist das jetzt auch nicht.
    Oder um die Frage in der Überschrift, aus der Sicht der Leute die Jobs vergeben, zu beantworten. JA

    Practice, Practice, Practice

  • LC2412
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    • 1. April 2010 um 10:01
    • #40

    Du sprachst von Festival, nicht von einer größeren Produktion. Und da kann ich das (noch) nicht unbedingt erwarten oder voraussetzen.

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