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Separate Kick- Drum- PA ?

  • bassking67
  • 7. April 2010 um 16:18
  • bassking67
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    • 7. April 2010 um 16:18
    • #1

    'mal eine Frage an die Gemeinde zum Thema: ungewöhliche Lösungen für leider ganz gewöhnliche Probleme;
    Folgende Situation in einem (relativ kleinen) Club. Es hängt nur eine bessere Gesangsanlage (10/2 Tops ohne Subs) und einen verwendbaren Mixer (Mackie 1604) + Effektgerät gibt es auch noch. Und natürlich wie immer die hochqualifizierten Sprüche, Schlagzeug haben wir hier noch nie abgenommen, ist doch viel zu laut etc.

    Nun ist das dummerweise eine Veranstaltung mit mehreren Bands an einem Abend, (unsere als letze), kurzen Umbaupausen und wenig Platz, so dass es quasi nicht möglich ist, eine eigene PA mitzubringen und aufzubauen ('mal ganz davon abgesehen, dass wir für das Geld auch keinen Bock darauf haben).
    Musikrichtung ist (allerdings nicht so ganz leiser) Pop / Rock (an diesem Abend nur mit Akustikgitarren). Damit, dass der Bass nur vom Bassverstärker von der Bühne kommt, könnte ich noch leben, aber zumindest für die Kick-Drum sollte man ein bisschen Unterstützung haben, wenn das ganze nicht nach Garagencombo klingen soll.
    Deshalb die Idee, sozusagen noch einen bisschen größeren Drum- Monitor aufzustellen, damit zumindest die Kick- Drum ein wenig nach etwas klingt und ansonsten darauf zu hoffen, dass es dem Haustechniker gelingt, 5 Gesangsstimmen, 2 Akustikgitarren und Keyboards halbwegs passend über die "Professionelle PA" (ja, so hiess das im email vom Veranstalter :roll: ) zu mischen.

    Hat jemand von euch sowas schonmal versucht und falls ja mit welchen Erfolg ?

    viele Grüße und Danke für die Tipps

    C.

  • slaytalix
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    • 7. April 2010 um 17:01
    • #2

    Wie groß soll das Drumfill denn sein ?

    Auf der DVD von Dimmu Borgir hatte der Schlagzeuger Open Air ungelogen 12 KW EV X-Array.

    Sonst 15" Sub oder 18" Sub & obenauf (2)12" hinter oder neben d. Drummer.

    218" Sub liegend + 212" T sieht man auch öfters

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • Campfire
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    • 7. April 2010 um 17:40
    • #3

    ich hab sowas ähliches ungeplant schonmal gemacht, da habe ich für ein Openair (Veranstalter: "600-1000 Leute, Front-PA haben wir") bei dem eine von mir betreute Band das Monitoring gestellt, ......

    Die "Bühne" war dann leider nur nen LKW, dadrauf habe ich dann eben die mitgebrachten 8 15"/2" wedges und das 2x18" Drumfill plus top draufgebastelt (veranstalter hat gemeint: Front-PA kommt noch).....

    tja, die Front-PA kam dann auch irgendwann, war eine Sub sat-Combo mit 1 (!) 15" Bass und 2 12"/1" Tops (1 Hochtöner defekt)......

    da kompletter Umbau Zeitlich eng geworden wäre und nicht gewünscht war, kam der meiste schub übers Drumfill....

    von daher sehe ich in deinem Fall kein Problem....
    Drumfill mitnehmen und nen kleines Mischpult, dann mit eigenem Mikro die BD abnehmen und selber von der Bühne aus regeln.....
    irgend nen Freund mitbringen der ab und zu Feedback gibt ob der Pegel unten passt....

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • songe creux
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    • 7. April 2010 um 18:37
    • #4
    Zitat von "bassking67"

    '... Folgende Situation in einem (relativ kleinen) Club.

    slaytalix, diese Wordgruppe gelesen? Wenn ja dann gebe ich Dir Recht, 12kW EV-irgendwas sollten es da mindestens sein.

    So ein dummes Gequatsche, der Kollege hat ein Problem, das gar nicht mal so unüblich ist, geschildert und nach Ideen zur Lösung gefragt. Da kommen manche mit solchen Beispielen.

    Ich wäre langsam dafür, wie im Fußball bei grober Unsportlichkeit gibt´s z.B. zwei Spiele Sperre, auch hier im Forum über derartige Maßnahmen nachzudenken. Vielleicht beginnt dann der ein oder andere nach erfolgreich abgesessener Forumspause den von ihm beantworteten Beitrag erstmal richtig durchzulesen.

    Sport frei!

  • toadie
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    • 7. April 2010 um 18:54
    • #5

    gesucht wird - ein Kick für die Basedrum...

    18er - rate ich von ab, kicken erst richtig schön im oberen Preissegment und/oder unter viel Strom. 18er sind eher für den "Bumms" zu gebrauchen.
    15er durchaus brauchbar - sollte aber auch hier in der größenordnung 2 Stück a 1 kW laufen - also für einen Club schon ziemlich wuchtig.

    Ich rate zu einem doppel 12" oder auch 4 x 10" (gern auch 6 x 10") - eine Handelsübliche Box für E-Bass dürfte es hier schon tun.
    Die kleinen Pappen sind schön schnell, machen ausreichend tief und funktionieren sehr gut für den Kick im kleinen rahmen. Das Ding kann man schön hinter den Drummer stellen, dann hat der auch seine Spass *g 12er Topteil drauf fertig. try it...

    Gruß
    toadie

    Physik kann man nicht überlisten

  • Kracky
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    • 7. April 2010 um 19:26
    • #6

    Ob es aber wirklich sinnvoll ist den Drumfill entsprechend größer auszulegen weiß ich nicht. Es gibt zwei Dinge die für mich dagegen sprechen. Gain before Feedback und Bühnensound. Wäre es nicht möglich mit Ei, kleinem Mischer, Endstufe und einem 2x12"/2x15" zur Hausanlage diesen Kick drunter zu basteln, würde auch die Möglichkeit geben den Bass mit Ei abgenommen auf dieses zu geben. Bass mit DI geht auf die Hausanlage so das alles irgendwo da ist. Wäre ein übersichtlicher Rahmen auch für den schnellen Aufbau da man bis auf die beiden Mikrofone ja alles schon stehen haben kann. Die Mikrofone evtl. auch wenn man sich Instrumente teilt.
    Mischer und Endstufe an und die Hausanlage klingt auch untenrum und vielleicht beteiligt sich die eine oder andere Band dankbar auch an dieser Lösung wenn sie diese ebenfalls benutzen darf. Man bräuchte halt evtl. jemanden der den Finger am Regler hat, aber zur Not könnte das der Haustechniker übernehmen wenn man mit dem etwas reden kann.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

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    • 7. April 2010 um 19:33
    • #7

    toadie
    Super Antwort :roll:
    Natürlich doppel 12er, 4x10er, 6x10er das sind ja auch alles gängige Größen für Bassboxen und warum die Box des Bassisten dafür missbrauchen?
    Und er redet von Kick-Drum nicht weil es besonders kicken soll, sondern weil er seine "Große Trommel" so nennt.

    Also:
    Ein Drumfill zur Frontbeschallung zu nutzen ist großer Käse! u.a. auch weil du ja damit in die Bühnenmikros schießt.
    Wenn du bereit bist einen Sub mitzubringen (ob nun einen oder zwei, ob 15er, 18, oder 12,5er ist doch egal) dann macht es einzig und allein Sinn diesen in die Frontbeschallung einzuklinken.

    Fertig aus! Thema kann geschlossen werden bevor toadie und Konsorten noch mehr müll verzapfen!

  • Campfire
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    • 7. April 2010 um 21:34
    • #8

    bei einem kleinen Club würde ich das jetzt nicht so dramatisch sehen, da soll ja nur die Kick drüber laufen, und lauter als bei nem üblichen Drumfill muss die garnicht sein.....
    da die restliche Clubbeschallung ja auch hauptsächlich über die Backline stattfindet sehe ich da kein Problem darin auch nen "Bassdrumamp" hinten auf der Bühne stehen zu haben....
    die Musiker regeln das so ein dass es für sie passt, dann müsste das schon grob hinhauen, würde halt jemand im Publikum positionieren, um Feedback zu bekommen falls es im Publikum aufgrund der akustik des Clubs unausgewogen rüberkommt (auch wichtig für die Einstellung der anderen instrumentenamps).

    nehmen würde ich dazu das was grade da ist, bei auf Kick ausgerichteter Stimmung der Bassdrum und kräftig reintretendem Drummer tuts denke ich nen Subwoofer alleine um etwas mehr Fundament zu bekommen, wenn die Bassdrum insgesamt laut gemacht werden muss dann eben noch nen Top dazu.....

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

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    • 7. April 2010 um 22:14
    • #9

    Dann nenn mir doch mal nur einen vernünftigen Grund den Sub auf die Bühne zu stellen und nicht vor die Bühne???

  • toadie
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    • 7. April 2010 um 22:47
    • #10

    4711

    Ich verbitte mir diesen Tonfall, was glaubst du wer du bist ???

    Physik kann man nicht überlisten

  • tufkaklto
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    • 7. April 2010 um 22:53
    • #11

    Im Generellen funktioniert das mit Drumfill schon.
    Ich hab mir den Tread jetz nicht ganz durchgelesen, aber so wie ich das verstehe, ist einfach zu wenig PA da.

    Also, nutz die als Gesangsanlage, mach mit der Backline einen homogenen Sound und stütz etwas.
    Sowas hab ich oft mit Bands in kleinen Locations.
    Man kann natürlich so einen Sub zum Drummer stellen, oder aber wirklich vor die Bühne legen.
    Beides geht.
    Wenn zum Drummer, dann muß man sich nur genauer überlegen, was man rauftut.

    Aber ich geh mal davon aus, das die meisten Instrumente eh einen Lo Cut im Kanal haben, von daher...

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • Jueof
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    • 8. April 2010 um 07:56
    • #12

    Frage, wie potent ist die bass anlage? Wir haben das schon ein par mal so gelöst nur die bd mit über das 810svt zu schieben. Monitor oder extension sub geht sicher besser nur so als not lösung aber mach bar

  • tufkamar
    Gast
    • 8. April 2010 um 08:40
    • #13

    Doofe weitere Antwort mit anderem Konzept: Wenn die Kick gut gestimmt ist - braucht den Wumms im kleinen Club untenrum keiner verstärken, dann klingt das Ding von sich aus und ist laut genug. Ich würde eher den Kick an sich mit auf die normale PA nehmen - Lowcut setzen, damit die 10er nicht überfordert sind.

    Kommt natürlich drauf an, wie groß "kleiner Club" ist :)

    Die Variante vom Campfire bzw. die Idee des TE funktioniert auch - ob man den Bass dann vor die Bühne stellt oder neben derm Schlagzeug lässt (würde ich machen, klingt besser da weniger "Phasing") - Ausreichend dürfte da einer der üblichen Verdächtigen aus der Abteilung Aktiver 15er sein (Seeburg, Fohhn)

  • bassking67
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    • 8. April 2010 um 10:10
    • #14

    oh, das sind ja ganz schnell wieder eine Menge Antworten (danke!) und Emotionen :) . Aber soweit ich verstanden habe, wäre das keine komplett idiotische Idee. Das mit dem "Drumfill" habe ich auch nicht so gemeint, dass die Boxen wirklich hinter dem Schlagzeuger stehen müssen. Da die Bühne sozusagen dreieckig in der Ecke steht, werde ich dann wohl eine 15" / 12"1" Kombination oder zwei gute altmodische 15/3er neben die Bühne (das ist dann vielleicht 2 m vom Schlagzeuger entfernt) stellen und fertig. Integration in die Hausanalage ist in sofern schwierig, als dass ich ja nicht nur Subs dazuhängen kann sondern mich dann auch noch um die Trennung der Topteile kümmern müsste, weil ich sonst die Base Drum (nennen wir sie 'mal lieber so) Fullrage auf den 10er liegen haben würde, was vermutlich weder dem Material noch dem Gesamtsound guttun würde.

    viele Grüße und Danke für die schnellen Antworten

    C.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 8. April 2010 um 12:46
    • #15
    Zitat von "bassking67"

    Integration in die Hausanalage ist in sofern schwierig, als dass ich ja nicht nur Subs dazuhängen kann sondern mich dann auch noch um die Trennung der Topteile kümmern müsste, weil ich sonst die Base Drum (nennen wir sie 'mal lieber so) Fullrage auf den 10er liegen haben würde, was vermutlich weder dem Material noch dem Gesamtsound guttun würde.


    Warum sollte das schwierig werden?
    Von Mixer ins eigene Controller. 2 Kabeln ins Haus PA und 2 ins eigene Bässe. Im Controller X-Over, Delay, Pegel anpassen und gut. Setting speichern.
    Falls Bands sowas nicht haben wollen, Dummy Program im Controller laden wo alles deaktiviert ist (evtl. bis auf Lowcut). Für eigenes Band dann erstelltes Setting laden.

  • Kracky
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    • 8. April 2010 um 12:54
    • #16
    Zitat von "Jonnytrance"


    Warum sollte das schwierig werden?
    Von Mixer ins eigene Controller. 2 Kabeln ins Haus PA und 2 ins eigene Bässe. Im Controller X-Over, Delay, Pegel anpassen und gut. Setting speichern.
    Falls Bands sowas nicht haben wollen, Dummy Program im Controller laden wo alles deaktiviert ist (evtl. bis auf Lowcut). Für eigenes Band dann erstelltes Setting laden.

    Und warum so kompliziert? Hab doch schon oben erklärt wie es am einfachsten geht mit Ergänzung. Die ist ganz eigenständig und wird nur der Hausnalage angepaßt, wers nicht braucht wirft den Schalter der Endstufe.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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  • Wulfson
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    • 13. April 2010 um 08:26
    • #17

    moin

    hat der mixer keinen aux? ansonsten 1-2 bässe unter die tops, amping dran und kick via aux auf die subs routen-fertig. die tops sollten sicher über eigenes controlling/weiche laufen; ergo brauchts da keinen lowcut. ich würde als drummer den lärm nicht neben mir haben wollen....aber auch das ist ansichtssache ;)

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    ERICH
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    • 13. April 2010 um 10:22
    • #18

    Eben, einfach einen aktiven Bass an einen Aux hängen und fertig.
    Ob Pre Fader und nicht auf der Hausanlage oder post und beides ist dann Pegel/Geschmackssache.
    Das ist wohl das einfachste von allem.

    MfG


    ERICH

  • bassking67
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    • 13. April 2010 um 12:16
    • #19

    @ Wulfson @ Erich,

    das Problem ist aber dann, dass ich entweder keinen Klick von der BD habe (wenn ich nur Subs über einen Aux- weg ansteuere) oder das Signal zusätzlich Fullrage auf die etwas unterdimensionierte Front-Pa legen muss (denn wenn ich im BD Kanal einen Lowcut setze / bzw. die Bässe 'rausdrehe) kommt auch kein Tieftonanteil mehr über die Auxe. Doch alles nicht so einfach :?

    Gruß

    C.

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    • 13. April 2010 um 12:35
    • #20

    BD auf zwei Kanäle legen (ein passiver Y-Splitter gehört in jeder Adapterkiste), 1Kanal Hausanlage mit Lowcut, 2 Kanal per Aux auf Sub.

    Der bessere Weg ist vom Pult in den Sub Controller und von den Mid/High Ausgängen in die Haus-Pa.

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