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Reverb live per Nortebook / Audio Interface gesucht

  • jogi86
  • 21. April 2010 um 09:00
  • bemi
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    • 1. Januar 2012 um 23:16
    • #21

    EDIT: hunter war schneller ... ;)

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • gast
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    • 2. Januar 2012 um 08:23
    • #22

    hi,
    da habt ihr recht
    das war mir auch klar.
    nur wollte ich das nicht für hall und co verwenden, sondern eben für sachen wie drumagog.
    da ist die latenz ja doch wichtiger.

    nur die frage war, sind diese knapp 8ms schon ein guter wert, oder liegt noch irgendwo etwas im argen und eher 3ms wären normal...

    viele Grüße
    Fabian - Euer Gast
    http://www.inovent.de

  • SebastianJaeger
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    • 2. Januar 2012 um 09:13
    • #23

    Tja, und genau da wird es auch nicht funktionieren :)
    Über die PA ginge es vielleicht noch, aber wenn Du dem Schlagzeuger 7ms Latenz auf seine Drums packst wird er sich bedanken.
    Wenn Du dann noch nen Digitalpult hast in dem gemixt wird kommen ja nochmal 4ms Latenz des Pultes dazu.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • Wurst Werner
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    • 2. Januar 2012 um 09:17
    • #24
    Zitat von "gast"

    hi,
    da habt ihr recht
    das war mir auch klar.
    nur wollte ich das nicht für hall und co verwenden, sondern eben für sachen wie drumagog.
    da ist die latenz ja doch wichtiger.

    nur die frage war, sind diese knapp 8ms schon ein guter wert, oder liegt noch irgendwo etwas im argen und eher 3ms wären normal...

    Das hängt auch ein wenig davon ab, wie Du Drumagog einzusetzten gedenkst. Wenn Du z.B. die Bass Drum komplett austauschst, dann dürfte die Latenz kein Problem sein.
    Persönlich mache ich das nur in Ausnahmefällen, wenn die original Kick nicht klingt oder der Drummer nix kann oder beides:-) Das klingt halt dann immer ein wenig nach den Flippers,
    das geschulte Ohr hört, dass es ein Sample ist. Für so Sachen wie DeathMetal o.ä. natürlich genau richtig:-)
    Anonsten mische ich beide Sounds. In Drumagog hab ich die Velocitiy auf 0 eingestellt, das heißt, jedes Sample wird gleich laut abgespielt. Das hat den Vorteil, dass man einen sehr tighten, kontrollierbaren Low End bekommt. Gerade in Hallen mit schlechter Akustik eine feine Sache. Ich fahre mit 1x64 Samplen mit einer PCI Soundkarte, da bin ich bei ca. 6ms...das flamt natürlich ein wenig, wenn man die Signale mischt. Die Kunst ist es, ein Sample zu finden, dass sich gut mit der originalen Bassdrum mischt. Die Phasenlage von Sample und Mikrosound wären ja auch ohne Latenz schon nicht gleich. Im Studio umgeht man das dadurch, das man bei einer Produktion die echte Bass Drum sampelt und später im Mix ersetzt. Dann gibt es auch keine Artefakte mit den OverHeads, da man ja mit dem originalem Sound ersetzt und moderne DAWs zudem einen Latenzausgleich durchführen. Live geht das nicht, da hilft nur eine größere Anzahl an Samples auszuprobieren und zu sehen, welche sich am besten mischen. Was auch hilft, ist die Sample Sounds und alle weitere Trommeln (nicht die Becken) auf eine Subgruppe zu routen und dort leicht zu komprimieren. Das "klebt" Samples und Natursounds etwas mehr zusammen.

    Was immer ganz schlimm klingt, sind Tom Samples...die nutzte ich nie. Immer nur Bass Drum und manchmal Snare. Bei der Snare versuche ich immer eine Sample zu nutzten, dass genau das nicht hat, was die originale Snare bietet. Sprich, hab ich eine fette, tiefe Snare mit viel Bauch, dann hole ich mir die Höhen z.B. über ein Piccolo Snare Sample.Bei einer sehr hoch gestimmten, knalligen Snare suche ich ein Sample mit viel Bauch. Das hat den Vorteil, dass man weniger EQ benötigt, dadurch weniger HiHat im Snare Mikro hat und (wenn man mag) auch einen Snare Hall ohne jegliches Übersprechen von Becken usw.) fahren kann, wenn man als Send nur das Sample benutzt.
    Ich finde Drumagog schon eine feine Sache, aber man muss schon etwas Zeit zum experimentieren haben.
    Ich würde vorschlagen, saug Dir mal eine Handvoll Samples und probier es aus. Google mal nach Andy Sneap Samples, da hast Du in Punkto Rock&Metal schon mal eine kostenlose Grundversorgung.

    LG
    WW

    PS: Als Monitorsignal für den Drummer wird natürlich das Mikrosignal verwendet:-)

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  • wora
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    • 2. Januar 2012 um 11:09
    • #25
    Zitat von "hunterstudios"


    Wenn Du dann noch nen Digitalpult hast in dem gemixt wird kommen ja nochmal 4ms Latenz des Pultes dazu.


    welche pulte meinst du denn da?
    iLive liegt bei 1,2ms, die yamahas bei 2,5ms.
    4ms kenne ich nur vom roland M400

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Wurst Werner
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    • 2. Januar 2012 um 11:13
    • #26
    Zitat von "wora"


    welche pulte meinst du denn da?
    iLive liegt bei 1,2ms, die yamahas bei 2,5ms.
    4ms kenne ich nur vom roland M400

    Mackie TT24 = 5ms 8)

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  • wora
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    • 2. Januar 2012 um 11:27
    • #27
    Zitat von "Wurst Werner"


    Mackie TT24 = 5ms 8)


    :D
    a propos:
    von dem pult warst du ja auch mal begeistert, was ist denn daraus geworden?

    aber, wenn ich mir's recht überlege:
    lasst uns besser beim thema bleiben :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Wurst Werner
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    • 2. Januar 2012 um 12:15
    • #28

    Is ja nicht ganz OT...Latenz ist immer ein Thema.
    Ich hab ja quasi das TT24 mit SAC ersetzt, dass TT ging damals in die Schweiz.
    Ich hab ja mit dem Teil Glück gehabt, aber andere Kollegen hatten dagegen mit Abstützen usw. zu kämpfen.
    Aber damals gab es auch keine Beschwerden aufgrund der Latenz und soweit ich mich erinnere, war das TT24 auch mal als Monitorpult für
    "Fettes Brot" Tour mit vielen InEars am Start. Man muss heutzutage ein Auge auf das gesamte Paket haben, Latenz lauert an jeder Ecke. Die Line6 XD Funkstrecken machen auch 4ms Latenz, dazu ein Digitalpult und noch ein FirSpeakerController fürs Monitoring, schon kommt man in "lustige Bereiche".

    Auf der anderen Seite wird mir persönlich das Thema oftmals zu kritisch betrachtet. In den letzten vier Jahren habe ich deutlich über 100 Gigs mit TT24, Roland M Serie und SAC gemacht...teilweise mit bis zu acht InEar Strecken. Bei mir hat sich noch nie jemand beschwert aufgrund zu hoher Latenz, auf bei etwas "schwierigeren Künstlern" aus der HardCore Jazz Szene... nie ein Wort. Im Studio wäre das wohl eine ganz andere Geschichte, ich glaube auf dem Live Job ist das einfach weniger kritisch, weil man im Grunde eh ein Laufzeiten Chaos auf der Bühne hat. Backspill von der Front PA, Reflexionen von der Bühne/Saalwände, Monitore, SideFills alle mit unterschiedlicher Entfernung und Laufzeitzen...da verwischt doch so manches. Dennoch versuche ich immer die Latenz zu niedrig wie möglich zu halten und vor allem doppelte Wandlungen zu vermeiden...

    LG
    WW

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  • tufkaklto
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    • 2. Januar 2012 um 13:12
    • #29

    Wo man Latenz richtig schnell merkt ist bei Klassik, die Hören meist richtig gut und sind irritiert
    Oder auch, wenn die Latenz wirklich zu groß ist und Musiker das mit Volume kompensieren wollen, ohne zu wissen, was das Problem ist

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • wora
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    • 2. Januar 2012 um 14:25
    • #30

    zum thema latenz haben wir hier uns schon vor jahren geeinigt, das man unterhalb von 10ms (alles in allem - also auch die 6ms schallaufzeit vom normalen wedge zum ohr) ganz offensichtlich keinerlei probleme zu erwarten hat.
    darüber kommt es dann ganz auf die musik, das instrument und den musiker an, ob es als störend empfunden wird. und wie klaus schon sagt: manchmal versuchen die musiker, die fehlende direktheit mit mehr pegel zu bekämpfen, was ja weder im sinne des musikers noch in unserem ist.
    wenn man also die 6ms schallaufzeit vom wedge abzieht, kommt man auf max. 4ms für inear, die als völlig unkritisch einzustufen sind.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkaklto
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    • 2. Januar 2012 um 14:51
    • #31

    Richtig
    5ms gelten als absolute Grenze für In War unter Pultherstellern

    Nebenbei bemerkt, wer mit Künstlern wie Jose carreras oder Placido Domingo zu tun hat, kann schon Analogpulte für Monitoring einpacken.
    Die hören die 3 ms Latenz und akzeptieren die nicht, kein Witz

    Zumindest war das vor 3 Jahren noch so

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  • wora
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    • 2. Januar 2012 um 15:00
    • #32

    ich hatte auch mal einen profi-gitarristen (Stefan Ullmann), der nicht glauben wollte das mein iLive-pult digital ist, weil es sich "so direkt anhört".
    deshalb sage ich ja: es kommt sehr auf die musiker an. dieses feine gehör haben aber mit sicherheit nur profimusiker, und davon auch nicht alle.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • gast
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    • 2. Januar 2012 um 15:48
    • #33

    vielen dank schonmal für die antworten
    das hilft mir schonmal, werde das dann demnächst mal live testen, vielleicht lassen sich auch noch ein paar samples raus holen.
    werde dann gegebenenfals berichten

    und das mit der sache, das der musiker nicht das sample auf den monitor bekommt is ja wohl klar ;)

    viele Grüße
    Fabian - Euer Gast
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  • andreas putz
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    • 2. Januar 2012 um 22:17
    • #34

    hi!

    also ich verwende auf meinem macbook (schwarz, core2duo 2,2ghz, 4gb, 7200er platte, os 10.6.8) ein
    motu ultralite firewire-interface (älteres modell, kein mk3 oder hybrid) und nutze das waves multirack
    mit sehr geringen latenzen.
    d.h. hab z.b. 4 racks mit compressoren, delays, eq, etc. drinnen (48khz) und fahre das alles mit 32 samples ohne knackser, aussetzer oder sonstiger störungen. mit den 32 samples am motu hab ich nun eine cpu-auslastung (anzeige vom multirack) mit max. 40%. (dabei lief itunes für ein playbacks und das mailprogramm entourage war online).
    hab auch im multirack alle racks in gruppen eingeteilt - dadurch kann multirack eine latenzanpassung machen. diese ist in diesem setup mit 128 samples angegeben.
    hab am motu die buffergröße mal auf 64 und sogar 128 samples angehoben - dies entlastet zwar die cpu erheblich, erhöht aber zwangsläufig auch die latenz. es war aber da noch keinerlei störender nebeneffekt wahrzunehmen -> für foh-zwecke seh ich kein problem (vorallem nicht bei sehr niedrigen buffergrößen seitens der motu) ;)

    hab da auch mal die ad/da-wandlung der motu bzgl. latenz gemessen (in->out, delaymessung, satlive, whitenoise, +4dbu)
    1,678ms @ 48k
    1,837ms @ 44k1
    also net wirklich viel !

    vielleicht helfen dir die zeilen ein wenig ... ;)

    greetz,
    andee

    andreas putz
    sound engineer
    +43 676 9040020
    info@andreas-putz.com

  • wora
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    • 2. Januar 2012 um 23:11
    • #35
    Zitat von "andreas putz"

    ...
    also ich verwende auf meinem macbook (schwarz, core2duo 2,2ghz, 4gb, 7200er platte, os 10.6.8)...


    sind denn die schwarzen notebooks schneller als die weissen??

    duckundweg... :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • andreas putz
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    • 5. Januar 2012 um 14:40
    • #36
    Zitat

    sind denn die schwarzen notebooks schneller als die weissen??

    ... na - owa cooler :lol:

    andreas putz
    sound engineer
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  • wora
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    • 6. Januar 2012 um 04:10
    • #37

    ach soo, ja:
    kühler!
    klar... :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • audiobo
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    • 6. Januar 2012 um 05:47
    • #38

    Aber net im Sommer wenn die Sonne drauf scheint ;)

  • marcoboy
    Verifiziert
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    • 6. Januar 2012 um 16:42
    • #39
    Zitat von "andreas putz"

    hi!


    1,678ms @ 48k
    1,837ms @ 44k1

    andee


    Na so geht das nicht weil Satlive ja die Latenz vom Asio und von der Hardware heraus rechnet. Die Latenz ist deutlich höher. Ob das nun für Effekte entscheiden ist glaub ich kaum.

  • wora
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    • 6. Januar 2012 um 21:03
    • #40
    Zitat von "marcoboy"


    Na so geht das nicht weil Satlive ja die Latenz vom Asio und von der Hardware heraus rechnet. Die Latenz ist deutlich höher. Ob das nun für Effekte entscheiden ist glaub ich kaum.

    wenn er analog in zu analog out gemessen hat, stimmt die latenzmessung mit SatLive schon.
    beschreibung:
    - input1 der SatLive-soundkarte bekommt das referenzsignal vom output der soundkarte (welches natürlich auch als messignal zum input des zu messenden gerätes geht)
    - input2 bekommt dann das zu messende signal (also vom ausgang des gerätes)

    hier wird also lediglich der zeitliche unterschied zwischen beiden eingängen gemessen - und das ist dann durchaus korrekt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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