Hallo,
ich soll ein Referat über das Schlagzeug triggern sowie die vor und nachteile beim triggern bei der aufnahme und danach, kann mir da jemand weiter helfen??? Google spuckt da kaum was brauchbares aus. Der Vortrag muss zwischen 10 und15 min. sein. Wär klasse wenn mir da wer weiterhelfen kann. Das Thema hat der Dozent ausgesucht.
MFG
Florian
Schlagzeug trigger Referat, ich brauch hilfe !!!
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Das hauptproblem ist beim Triggern eigentlich, wie wurde gesampelt, was ist der Trigger, wie werden die Datenübermittelt etc.
Man sollte das an zwei Beispilen festmachen.
Habe das als Gast mal auf einer Phil Collins Show gesehen, das war gut. Hab das als Techniker mal bei einer Lokalen Band gesehen da war das eher mässig.
Wo soll denn die Reise hingehen, denn das schreiben musst Du schon selber machen.
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Hauptsächlich die vor und nachteile beim triggern während der aufnahme und das triggern nach der aufnahme. Das triggern funktioniert ja über piezo elemente die das ganze dann an die DAW weitergeben oder ???
MFG
Florian -
Wahrscheinlich bekommst Du in einem Studiotechnik-Forum mehr Futter, live ist es imho eher eine Nischenbaustelle.
Die letzten live getriggerten Drums waren ein Fiasko (hörbare Latenz und Fehl- / Doppeltrigger).
Sowas wird im Studio natürlich akribisch ausgeglichen. In den guten alten ATARI-Zeiten auch schon mal mit einem Lineal am Monitor.Fangen wir mit dem Futter doch mal hier an:
http://de.wikipedia.org/wiki/Trigger_(Tontechnik)
Sicherlich nicht das, was Du suchst aber eine Beschreibung der Grundfunktion. Und das Anfetten einer Bassdrum mit einem tieffrequenten Sinussignal ist so ziemlich das Einfachste was man mit Triggern anstellen kann. Es muß ja nicht immer ein Sample-Player sein.
Ein Gate mit einem Sidechain-Eingang ist also die einfachste Art, einen Trigger tontechnisch zu nutzen. Man begrenzt die Bandbreite des SC-Signals üblicherweise bis auf den Trigger-relevanten Teil.Hier noch eine ganz gute Seite zum Drumtriggering:
http://www.drumjunction.com/drum_trigger.html
Und natürlich kann man im Studio auch nachträglich aus den Audiospuren triggern, wenn man das Gefühl hat, daß noch etwas fehlt.
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@ simonstpauli
Willkommen im 21 Jahrhundert wo mitlerweile viele Bands gerade Live triggern und das aus gutem Grund.
Schau dich mal in der Rock und Metal Szene um, dort wird sehr viel getriggert, besonders auf Festivals.
Auch wenn es viele Bands gerne versuchen zu verheimlichen in dem "notfall" Mikes angeklemmt und sogar verkabelt werden...
Spätestens wenn am Pult eine gegatete Tom oder Bassdrum ankommt, weiß man, hier wird getriggert *g - und sicher kann man sein wenn der Bandtechniker einen dann noch hämisch angrinst...Die Zeiten der hörbaren Latenzen und doppeltrigger sind eigentlich seit d-drum vorbei...
und bei den Topgeräten fällt es mitlerweile sogar Schlagzeugern schwer einen unterschied zu hören, sofern sie denn überhaupt noch etwas hören
Im Studio würde ich nie wegen dem Sound triggern, höchstens um einen bestimmten Effekt zu erzeugen oder um die reale drum mit irgendwas zu überlagern... naja wems gefällt...
Im Studio hat man alle möglichkeiten des Sounddesigns, wer hier aus Einfachheit oder Faulheit triggert....
Gruß
toadie -
Dann bin ich wohl zu selten in dem Genre unterwegs.
Mein letztes wirklich metallisches Projekt kam mit 2x M88 und 2x Opus 51, 2 Gates und 4 Kompressoren für die Bass Drums aus. -
in so einem Überblick sollte das DM5 von Alesis nicht fehlen

ist mir gerade vor ein paar Tagen wieder auf einer Bühne begegnet - natürlich mit einer Metal-Band -
Zum Thema Triggern ist ein Recording Forum vermutlich ergiebiger.
Fakt ist, bei den meisten Pop/Rockproduktionen werden Triggersound verwendet.
Ob Green Day, Machine Head, Bon Jovi...überall laufen TriggerSounds mit.
Sinn der Geschichte ist es, die originalen Drum Spuren mit Hilfe von TriggerSound fetter und definiter zu machen.
Die größere Definition kommt u.a daher, dass man die Velocitiy der Triggersounds beinflussen kann. Lautstärkerschwankungen der Mikrospuren lassen sich somit recht gut ausgleichen. Weitere Vorteile sind das nicht vorhandene Übersprechen. Daher werden oftmals nur die Triggersound in den Hall geschickt, weil da kein Becken/HiHat Übersprechen mit drauf ist, was den Hall wiederum sauberer/definierter macht.
Beim Triggern gibt es zwei Hauptprobleme, wenn Triggersound mit originalen Drum Sound gemischt werden:1. Phase: Die Phase von Triggersounds kann natürlich nicht identisch mit einer originalen Snare, Kick oder Tom sein. Somit muss man halt mehrere SampleSounds ausprobieren, die zum original Sound passen. Ein oft verwendeter Workaround ist das Erstellen von eigenen Samples während der Recording Session. Sprich der Drummer spielt jede Trommel einzeln und aus diesen einzelnen Schlägen erzeugt man eigene Samplesounds. Diese haben den Vorteil, dass sie phasengenau sind und zudem auch kein Übersprechen aufweisen.
2. Triggergenauigkeit: Man kann Audiospuren zum Triggern von Sample Sounds verwenden. Dazu gibt diverse Plug ins wie: Drumagog, Trigga, SPL DrumXchanger, Sound Replacer usw.. Problem sind auch hier Übersprechen oder zu große Velocity, die dem Plugin manchmal Probleme bereiten, das Sample sauber abzuschießen (die meisten Plugs arbeiten halt Threshold basiert). Wenn man beim Beginn einer Produktion weiß, dass man Triggern will, dann unbedingt amtliche Triggersignale aufzeichen (z.B. mit DDrum Triggern). Wenn es ganz schlimm ist, dann kann man aus diesen Audiotrigger Signalen auch Midi machen, was sich schneller und einfacher editieren lässt. Ein Problem sind jedoch immer noch Snare und Tomwirbel, die getriggert immer nach einem Maschinengewehr klingen, daher gilt:
Die meisten Produzenten/Tontechniker mischen original Sounds und Samplesounds, damit gerade so Sachen wie Sanrewirbel noch halbwegs natürlich klingen. Ausnahmen sind natürlich gewollt kliniksche Sounds (Death Metal). Die große Kunst ist es, Samples und original Sounds möglichst unauffällig zu verbinden. Zum Beispiel: "Rage against the Machine" erste Scheibe (gemixt von Andy Wallace), da sind auch Samples unter den originalen Spuren, nur ist das so gut eingebunden, dass man es nicht vermutet.
Live Triggern ist immer so eine Sache. In Programmen wie Cubase gibt es einen automatischen Latenzausgleich. Live hat man immer Laufzeitenunterschiede zwischen dem Mikrosignal und den Drummodul, das angetriggert wird. Dennoch wird es zumindest im Heavy Bereich immer häufiger verwendet. Meistens werden Mikro- und Samplesounds zusammen auf einer Subgruppe komprimiert, damit es etwas "mehr" zusammen ist. Ich verwende zur Zeit eine native Mixing Software für Konzerte. Da kann ich Drumagog im LiveMode laufen lassen, das mischt sich um Welten besser mit originalen Sounds als alle anderen herkömmlichen Methoden für den Live Betrieb. Allerdings verwende ich das nur auf der Bass Drum, Snare und Toms klingen mir zu klinisch damit...Geschmackssache.
BTW: Ich hab hier noch eine Proberaumaufnahme einer Band, wo der Gesang nochmal neu gemacht werden soll. Daher kann ich den Mix eh in die Tonne kloppen, aber zu Demonstrationszwecken ganz gut. Ich hab vier Soundfiles, da kann man mal hören, was mit Samplen geht und was nicht. Wie gesagt, Proberaumaufnahme. Keine Triggerspuren, keine Einzelsignale - somit muss ich mit den Audiospuren triggern und kann nur eigene Samples verwenden. Folgendes hab ich gemacht:
Bass Drum: Zwei Spuren. Die originale Bassdrum bis 200Hz abgeschnitten und gegatet. Damit mache ich meinen Kick Bereich. Je nach nach Anschlagsstärke klingt dieser Kickbereich immer leicht anderes, was die Natürlichkeit ein Stück weit erhält.
Auf einer zweiten Bass Drum Spur läuft ein fettes Sample, das den Bassbereich ausfüllt.
Snare: Hier gibt es zwei originale Spuren (Snare oben und unten). Beide stark kompremiert und KEIN Gate drauf. Hier kommt das ganze Rerassel für die "Echtheit". Dann zwei weitere Snarespuren. Auf einen läuft ein Sample, dass sich in der Velocitiy der original Snare anpasst (Dynamic Tracking/Drumagog). Auf einer vierten Spur läuft ein Sample ohne Velocitiy (sprich: Immer gleiche Lautstärke), dass wird gebraucht um einen stets gleichbleibenden SnareHall zu erhalten.
TOMs: Sind beide komplett getriggert, da sie im original imho nicht sooo gut klingen.Hier die originalen DrumSpuren:
http://www.zshare.net/audio/754366897dfab644/Hier der gleiche Ausschnitt mit allen anderen Instrumenten:
http://www.zshare.net/audio/7543671543725372/Hier nur die gemixten Drumspuren mit Samples:
http://www.zshare.net/audio/75436736e4b8a997/Hier ein Rough Mix mit Samples, Effekten und allen anderen Instrumenten:
http://www.zshare.net/audio/754367530a43269c/Wie man hört, isoliert klingt das Drumset mit den Samples etwas klinisch (z.B. Tom Wirbel). Im Track selbst ist es dann ok, wie ich finde. Es ist natürlich immer schwierig Sachen zum klingen zu bringen, die nicht ideal aufgenommen wurden. Und die Drums müssen noch editiert werden, sind etwas holprig an manchen Stellen. Aber auch das geht problemlos, ist aber ein noch umfangreicheres Thema Triggern;-)
LG
WW -
immer nett, wann man die Leute die Arbeit doppelt machen lässt:
http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?f=37&t=66620&hilit=trigger
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Zitat von "marce"
immer nett, wann man die Leute die Arbeit doppelt machen lässt:
Deine Uhr geht falsch.Zitat von "party-pa.de"Betreff des Beitrags: Re: schlagzeug triggern referat
Beitrag Verfasst: Sa 24. Apr 2010, 19:55Und im Partybrett ist auch noch keine wirklich hilfreiche Antwort dagewesen.
hier hingegen macht es sogar mal wieder für einen nicht gänzlich unerfahreneren Clubtech Sinn mitzulesen - auch oder gerade weil mir in den letzten 15 Jahren nicht ein einziger Live-Triggerer bewusst untergekommen ist. Auch nicht im Metal- oder Heavybereich. Da sind Studiokollegen erfahrener, die gibt's aber im partybrett nicht.Werner: fetten Dank für die Infos & Tracks.
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Gerade im Metalbereich kommen immer wieder Bands die ihren Trigger-Katen mitbringen, manche mit eigenem FOH-TEchniker, manche ohne. Wenn ich die dann mischen muss, nehme ich gerne den Trigger nur als ergänzung zum Mic-Sound, aber gerade letzte Woche hatte ich wieder den Fall, dass beide Bassdrums mit B91 gemiked wurden diese aber die ganze Show vom zugehörigen Mix-Mensch gemuted blieben.
Mir selber sind getriggerte Sounds meist zu steriel ohne Leben. Die Bd setzt sich zwar meist gut durch, gerade bei schnelle Doppelpedaleinsatz, klingt aber meist nur noch nach Töck, was aber auch immer an den verwendeten Samples liegt.
Ganz schlimm finde ich es, wenn mir nur noch ein Stereo Drum-Mix übergeben wird. Dann kann man ja nicht mehr arbeiten, aber als Club-Mischer ist man halt Dienstleister für die Bands und wenn die das so wollen kann ich halt auch nicht mehr viel machen. -
Hallo,
danke erstmal für die hilfreichen antworten. Hab da jetz aber noch eine dumme frage, wenn ich trigger mikrofone benutze und die zum aufnehmen verwende, muss ich dann einen drumcomputer dazwischen schalten oder geht das auch so: vom trigger mic ins Pult(firewire) und von dort in die DAW. Sind das dann audiosignale oder midi?
MFG
Florian -
Zitat von "soundfreak77"
Hallo,
danke erstmal für die hilfreichen antworten. Hab da jetz aber noch eine dumme frage, wenn ich trigger mikrofone benutze und die zum aufnehmen verwende, muss ich dann einen drumcomputer dazwischen schalten oder geht das auch so: vom trigger mic ins Pult(firewire) und von dort in die DAW. Sind das dann audiosignale oder midi?
MFG
FlorianYo, Trigger (ddrum o.ä.) sind eigentlich nix anderes als Kontakt-Mikrofone, nur mit dem Unterschied, dass sich das Signal eher wie ein Click anhört. Das Signal nimmst Du als Audiodatei auf und in der DAW packst Du auf jede Triggerspur einen Soundreplacer Deiner Wahl (z.B. Drumagog). Darin wählst das Sample Deiner Wahl und ersetzt somit den originalen Sound. Manche Plugins (wie z.B. Drumagog) können das aufgenommene Audiosignal alternativ auch in Midi umwandeln...damit jetzt die Verwirrung komplett ist;-)
Für Live würdest Du die Triggersignale in ein Drummodul (z.B. Alesis D5 oder das DDdrum Teil) schicken. Da kannst Du die eingebauten Sounds verwenden oder gehst von dem Modul weiter in einen Sampler oder Laptop mit Softwaresampler und nutzt diese Sounds.
Du kannst auch auf Trigger verzichten und den Mikrofonsound als zum Triggern eines Soundreplacers nehmen,allerdings muss der Drummer dann schon sauber spielen (kleine Velocitiy usw.), dann mit es keine Fehltrigger gibt.LG
WW -
Hallo,
danke für die antwort, d.h. ich lade in der DAW ein plugin in den insert der audiospur und such mir dann den besten sound aus?
MFG
Florian -
Zitat von "soundfreak77"
Hallo,
danke für die antwort, d.h. ich lade in der DAW ein plugin in den insert der audiospur und such mir dann den besten sound aus?
MFG
Florianguckst Du-->
http://www.zshare.net/video/75790409c9a7589e/
LG
WW -
Ja super, danke für die arbeit, hast mir echt weiter geholfen.
MFG
Florian -
Ist jetzt nicht 100% das Thema Triggern.....
Aber ich will noch mal fix ansprechen das man auch die Trigger in den Key Eingang eines Gates stöpseln kann.
Somit wird dann praktisch das Gate nur geöffnet wenn auch wirklich ein schlag auf dem entsprechenden Fell Landete.
Nebengeräusche ( z.B eine Snare die das Gate öffnen lässt ) würden dann besser ausgeblendet werden.War nur ne Ergänzung zu den ganzen anderen Methoden.
Gruß
Steffen