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Kleine Säulen

  • zegi
  • 3. September 2010 um 22:11
  • zegi
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    • 3. September 2010 um 22:11
    • #1

    Liebe Kolleginnen und Kollegen

    Dass Linearrays gross angesagt sind, ist inzwischen nicht mehr neu. Inzwischen gibt es immer mehr "kleinst-Arrays" wie zum Beispiel das HK Audio Elements, Fohhn Linea, Bose L1 oder das Erjk F4. Früher sah man diese Konstrukte fast ausschliesslich in der Kirche.

    Die genannten Säulenlautsprecher(systeme) versprechen teils revolutionäre Eigenschaften, welche durch das Säulenprinzip möglich werden sollen. Die Linearray-Technologie, die in den Lautsprechern steckt, sei der Schlüssel der gute Akustik, usw. usf....


    Ich frage mich nun, ob diese Säulen in der Praxis irgendwelche Vorteile gegenüber der klassischen 8"/HT Box haben. Immerhin sind die Säulen viel zu kurz, um als Linearray zu funktionieren (es wurde mal eine Zeilenlänge von rund 7m genannt, bis ein Linearray auch als solches auf der ganzen Bandbreite funktionieren kann).

    Hat jemand konkrete Erfahrungen mit den Säulen vs. klassische Tops?

    Der Ton macht die Musik.

  • partyfever
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    • 4. September 2010 um 09:36
    • #2

    Ich habe keinerlei Erfahrung mit den Säulen, habe mir aber schonmal Gedanken darüber gemacht. Dabei ist mir aufgefallen dass ich sie bei etwa der Hälfte meiner Aufträge bisher garnicht hätte nutzen können, weil die Deckenhöhe nicht ausreichend war... Das ist aber sicherlich nicht repräsentativ für das Forum hier zu sehen... Bin eher im Bereich Hochzeiten/Geburtstage unterwegs.

    Gruß,
    Partyfever

  • surfvill
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    • 4. September 2010 um 11:45
    • #3

    Das wurde hier vor längerem schonmal lang und breit diskutiert (zerrissen). Ich habe diese großen Boseteile dann mal im Freien bei einer Coverband gehört (ca. 300 Pax) und es war erstaunlich gut - sogar ohne FOH!
    Ich bin auch zu 90% in Sachen Hochzeiten unterwegs und bin tatsächlich schon gefragt worden, warum ich noch nicht diese neuen Teile nutze. Bei mir tun alte Fohhn FB3+FH3 einen Superjob.

    Grüße vom Ostseestrand

    André Ludewig

    https://www.mv-entertainment.de

  • zegi
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    • 4. September 2010 um 13:40
    • #4

    Ich habe in der letzten Zeit auch viele Hochzeiten und arbeite da immer mit einem Sub/Sat System (HK Lucas Performer oder ein DVR System), welches 8"/HT Tops nutzt. Die Resultate sind meiner Meinung nach (abhängig vom Raum) gut bis sehr gut. Es gibt im Bereich Hochzeiten und ähnliche edle Kleinanlässe schon Mitbewerber, die der Kundschaft suggerieren, dass guter Sound nur noch mit Säulen möglich ist.

    Ich selber hatte gerade kürzlich eine Reihe von diesen kleinen Events, wo die Säule rein vom Format her nicht gepasst hätte.

    Im Prinzip nimmt es mich nur wunder, ob ich mittelfristig auf den Säulen-Zug aufspringen muss, weil ich sonst Kundschaft verliere, oder ob die Säulen ein Hype wie die Ed-Hardy-Shirts sind und ich die getrost auslassen kann.

    Der Ton macht die Musik.

  • surfvill
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    • 4. September 2010 um 13:53
    • #5

    Die meisten Aufträge sind bei mir Wiederbuchungen - sollte ich tatsächlich eine Mugge verlieren, weil ich keine Stäbchen habe, wird mich das auch nicht jucken. Man bucht mich, weil man weiß was man bekommt - und guter Sound ist dabei für mich eine Selbstverständlichkeit!
    Fohhn kennt auch kein Normalsterblicher - Bose jeder! Na und?

    Grüße vom Ostseestrand

    André Ludewig

    https://www.mv-entertainment.de

  • slaytalix
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    • 5. September 2010 um 19:09
    • #6

    Siehe Party PA http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?f=48&t=67563&start=0

    Es gibt noch mehr Systeme. Inova Craaft Nova hat immerhin noch ein Bändchentreiber beim IN 8 & IN 4. Das längere Fohhn Linea LX 150 geht schon ganz gut. Nova & Fohhn mit DSP.

    Bose L 1 Compact ist ein kleines System für UVP 999 € oder ca. 1500 SFR & ist mit 2.10 m & den 3 zusammensteckbaren "Stangen" schon recht lang. Das Array ist im Baß, 2 Aufsätze in einer Tasche & das Array wird obenauf gesteckt. Die größeren L 1 II mit B 1 II sind dann wesentlich teurer mit Tonematch. Siehe hier http://www.bose.musiker.de

    Erjk Italien ist auch recht laut

    HK Elements a. d. Messe mit vielen Elementen aus Fuß, Steckstange, Tops, Subs, Aktiv-Passiv kostet auch schon 4-5000 €

    Wir haben die Teile mal verglichen. Wir haben trotzdem keine Säulen, sondern nur Aktiv 2.1

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • tufkaklto
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    • 5. September 2010 um 19:48
    • #7

    Ich betreue eine Location, wo die Intellivox Systeme von Duran Audio verbaut sind.

    Für Sprache hab ich mich inzwischen mit dem System arrangiert , aber Musik möchte ich da nie mit drüber machen müßen.

    Wobei wiederum die kleinen Säulen von K . Array sehr interessant klingen.

    Aber wie überall ist halt trotzdem von der Physik eine Grenze gesetzt bei den Systemen.
    Es geht eben nur für bestimmte Größenordnungen

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • wora
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    • 5. September 2010 um 22:08
    • #8

    diese schmalen säulenboxen können in sälen mit schlecher akustik weiterhelfen.
    durch den allgemein bekannten linieneffekt werden weniger boden- und deckenflächen angeregt - natürlich nur in einem eingeschränkten frequenzbereich, weil die länge recht kurz ist. für sprache ist das aber schon nützlich (siehe kirche).
    wenn die akustik nicht kritisch ist, kommt man mit herkömmlichen boxen aber zu mindestens gleichwertigen ergebnissen.

    für bandgeschichten sind sie nur eingeschränkt nutzbar - einerseits wegen fehlendem pegel (sehr kleine pappen) und andererseits wegen der extrem breiten horizontalen abstahlung (stichwort feedback).

    das man ohne diese teile keine kleine veranstaltung machen kann, ist natürlich nonsens.
    wer das behauptet, möchte wahrscheinlich die konkurrenz ausbremsen. einen anderen grund kann ich nicht erkennen.
    anders herum ist es natürlich so, das man auch mit solchen boxen die passenden veranstaltungen gut machen kann

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • nojunk
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    • 5. September 2010 um 22:15
    • #9
    Zitat von "klauston"

    Wobei wiederum die kleinen Säulen von K . Array sehr interessant klingen.

    meinst du etwa diese: http://www.k-array.net/index.php?Itemid=286&option=com_zoo&view=item&category_id=54&item_id=147&lang=en 8)

    No, it's not too loud. You're just too old!
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    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

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  • Jens Hauptmanns
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    • 5. September 2010 um 22:45
    • #10

    K-Array hatte ich mal live und draußen. War sehr interessant für Konserve, Akustik und leichtem Pop, aber nicht wirklich gedacht für etwas was rockt... Das Abstrahlverhalten (120 - 150°) war sehr angenehm gleichmäßig, allerdings sorgte das auch gleichzeitig für Kopplungsgefahr bei höheren Pegeln. Pegel: Die waren schon ordentlich, gemessen an dem was "sichtbar" war. Das K ist sehr sauber und zerrfrei, was die Stängchen selbst bei hohen Pegeln "leise" erscheinen ließen.

    Wie gesagt, es ist in meinen Augen sehr interssantes Material und für verschiedene Einsatzzwecke sehr sinnvoll. Gemessen an dem Preis sehe ich in solchen Dingen allerdings noch lange keine wirkliche Alternative zu den bisher etablierten Systemen.

    Strom ist ne spannende Sache...

  • Online
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    • 5. September 2010 um 23:52
    • #11

    Zum Thema Bose: Ich hab hier 2 Installationen mit den "Stäbchen", in denen ich gelegentlich zu tun habe. Das eine ist eine größere Panaray-Festinstallation, das andere eine halbmobile Anlage mit 4x L1/B1 in einem etwas verwinkelten Festsaal.
    Beide Anlagen haben mit Barjazz, halbakustischen (Oldie-) Bands und dem üblichen Lounge-DJ-Klangteppich keinerlei Schwierigkeiten.
    Schon bei Sprachbeschallung in etwas "beschwingterem" Rahmen (Charity-Versteigerung, Hochzeitsrede...) wirds allerdings echt eng. Beim festinstallierten System geht das so weit daß der Haustechniker die unteren Elemente der Stäbchen in Bühnennähe stumpf ausgestöpselt hat weil es anders einfach nicht laut genug wird. Im anderen Saal bestehen einige Veranstalter inzwischen darauf daß wir eigene Technik mitbringen nachdem die letztes Jahr probeweise hingestellten 4 Meyer UPM die Bose L1 schlicht weggepustet haben. Bass gabs da natürlich keinen, aber der ist in diesem Setup auch nicht wirklich nötig.
    Weitere Experimente in Richtung Rockmusik sind bis jetzt unterblieben... :wink:

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • wora
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    • 6. September 2010 um 00:35
    • #12
    Zitat von "niggles"

    ...Beim festinstallierten System geht das so weit daß der Haustechniker die unteren Elemente der Stäbchen in Bühnennähe stumpf ausgestöpselt hat weil es anders einfach nicht laut genug wird. ...


    ich nehme an, das es da genau um die von mir bereits mehrfach angesprochene rückkopplungsempfindlichkeit der mikros AUF der bühne ging?
    ansonsten kann ich mir kaum vorstellen, wieso es durch ausschalten einzelner lautsprecher lauter werden sollte ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Online
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    • 6. September 2010 um 00:39
    • #13
    Zitat von "wora"


    ich nehme an, das es da genau um die von mir bereits mehrfach angesprochene rückkopplungsempfindlichkeit der mikros AUF der bühne ging?
    ansonsten kann ich mir kaum vorstellen, wieso es durch ausschalten einzelner lautsprecher lauter werden sollte ;)


    Bingo. Kompliziert wird die Situation noch durch die Anwesenheit eines fest verbauten "Feedback Reducers" der bei durch Filtern nicht mehr zu beherrschender Schwingneigung des Systems stumpf den Output Gain runterdreht... :shock:

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Jens Droessler
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    • 6. September 2010 um 00:56
    • #14
    Zitat von "surfvill"

    Ich bin auch zu 90% in Sachen Hochzeiten unterwegs

    Zitat von "surfvill"

    Die meisten Aufträge sind bei mir Wiederbuchungen


    Hohe Scheidungs- und Wiederheiratsrate bei euch in der Gegend? ;)

  • tufkaklto
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    • 6. September 2010 um 09:09
    • #15
    Zitat von "nojunk"

    meinst du etwa diese: http://www.k-array.net/index.php?Itemid=286&option=com_zoo&view=item&category_id=54&item_id=147&lang=en 8)


    Ich glaube, es waren die:
    http://www.k-array.net/index.php?Itemid=244&option=com_zoo&view=category&category_id=39&lang=en


    Rock geht bei keinen, aber wie schon erwähnt, sanfter Pop bis Barjazz

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  • wora
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    • 6. September 2010 um 09:38
    • #16
    Zitat von "Jens Droessler"


    Hohe Scheidungs- und Wiederheiratsrate bei euch in der Gegend? ;)

    hoppla, gut beobachtet ! :D:D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • nojunk
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    • 6. September 2010 um 09:59
    • #17
    Zitat von "klauston"


    Ich glaube, es waren die:
    http://www.k-array.net/index.php?Itemid=244&option=com_zoo&view=category&category_id=39&lang=en
    Rock geht bei keinen, aber wie schon erwähnt, sanfter Pop bis Barjazz

    ich denke mal, dass vom entwickler gar nicht gewollt ist, mit diesen elementen r&r etc, selbst mit "sub" unterstützung, zu übertragen - seht euch mal die bandbreite an, meisst erst ab 200hz...
    ...und das geplante "einsatzgebiet" ->

    • Front fill and under-balcony fill
    • Portable and installed AV
    • Stage and AV studio monitoring

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  • Jueof
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    • 6. September 2010 um 10:16
    • #18
    Zitat von "wora"

    diese schmalen säulenboxen können in sälen mit schlecher akustik weiterhelfen.
    durch den allgemein bekannten linieneffekt werden weniger boden- und deckenflächen angeregt - natürlich nur in einem eingeschränkten frequenzbereich, weil die länge recht kurz ist. für sprache ist das aber schon nützlich (siehe kirche).
    wenn die akustik nicht kritisch ist, kommt man mit herkömmlichen boxen aber zu mindestens gleichwertigen ergebnissen.

    für bandgeschichten sind sie nur eingeschränkt nutzbar - einerseits wegen fehlendem pegel (sehr kleine pappen) und andererseits wegen der extrem breiten horizontalen abstahlung (stichwort feedback).

    das man ohne diese teile keine kleine veranstaltung machen kann, ist natürlich nonsens.
    wer das behauptet, möchte wahrscheinlich die konkurrenz ausbremsen. einen anderen grund kann ich nicht erkennen.
    anders herum ist es natürlich so, das man auch mit solchen boxen die passenden veranstaltungen gut machen kann

    Stichwort feedback? Gerade bose wirbt ja damit die säulen hinter dem mikrofon plazieren zu können weil die säule extrem unanfällig für feedback sei

  • deep-house
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    • 6. September 2010 um 10:38
    • #19
    Zitat von "Jueof"


    Stichwort feedback? Gerade bose wirbt ja damit die säulen hinter dem mikrofon plazieren zu können weil die säule extrem unanfällig für feedback sei

    man sollte sich da wegen der vermeintlich breiteren Abstrahlcharakteristik nicht täuschen lassen.
    Bei den möglichen geringen Maximalpegeln der Einzelchassis, die sich aber über die Summe aufsummieren, oder anders gesagt , nur 3 dB/Abstandsverdopplung abfallen, ist es in der Tat so, daß Rückkopplungsgefahr reduziert ist, anders als beim Punktstrahler, wenn man da in den Beam kommt, oder in den Peakbereich außerhalb der Achse auf den das Mik und der Raum ungünstig reagieren, dann pfeiffts.

    Ich habe keine Bose, aber habe das selbst schon erlebt und war bei den ersten Soundchecks überrascht, daß der Moderator 4m vor der Hauptachse der 1,80m Line stand und es kein Zeichen für ein beginnendes Feedback kam.

    Man sollte bitte beachten, daß einige der kleinen Säulen mit einem zentralen Hochonhorn arbeiten, da es schwer ist mit einer gestreckten Hochtonline eine gescheite Abdeckung zu erreichen. Stichwort 90° horizontal/ 5° vertical.
    Das sind daher eher Mischsysteme mit Tiefmittenloch.

    Gruß UweS.

  • wora
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    • 6. September 2010 um 10:47
    • #20
    Zitat von "Jueof"

    ...Stichwort feedback? Gerade bose wirbt ja damit die säulen hinter dem mikrofon plazieren zu können weil die säule extrem unanfällig für feedback sei


    da muss man jetzt ein bisschen aufpassen.
    wenn man sich ganz nah an so einer säule befindet, dann "hört" das mikrofon ja nur einen kleinen teil der gesamten membranfläche. und da diese boxen sowieso nicht ultra laut sind, kann man das dort so machen. dann muss aber auch für jeden musiker min. ein stäbchen auf der bühne stehen, was den gesamtpreis ganz schön in die höhe treibt!
    ich habe mal eine bose vorführung erlebt, mit band. da standen 8 oder 9 L1 auf der bühne, zum teil mit subwoofern.
    für das geld hätte man auch eine gute front PA stellen können und wäre dann bei den fortissimo-nummern mit dem gesang tatsächlich noch über den rest gekommen ;)
    der nachteil an diesem konzept ist eindeutig, das man für JEDEN musiker ein oder zwei säulen benötigt. das freut natürlich den hersteller...

    wenn man die stäbchen aber in einer normalen L/R konfiguration neben der bühne betreibt, dann wird auf die bühne recht viel schall übertragen, der dort unter umständen gar nicht gewünscht ist. dies ist ein physikalisches problem, das man nicht wirklich sinnvoll weg-EQen kann...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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