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20 Fuss Container als Lager

  • benjamin bruns
  • 6. September 2010 um 12:29
  • benjamin bruns
    Beiträge
    139
    • 6. September 2010 um 12:29
    • #1

    Hallo Kollegen,

    habt Ihr Erfahrungswerte beim lagern von PA/Licht Material in 20 Fuss Containern?

    Wie siehts aus bezüglich Thermik (Feuchtigkeit)? So ein Container ist ja dicht, aber was ist mit "eingeschleppter" Feuchtigkeit? Seht Ihr hier Probleme für die (natürlich gecaseten) lagernden Geräte?

    Bzgl, Sicherheit, hättet Ihr da bedenken? Wenn ja, welche?

    Ergänzung: Welche Geräte würdet Ihr unter keinen Umständen (bitte mit schlüssiger Begründung) in einem Seecontainer lagern?
    Nach Erkundigung beim Hersteller bzw. Unternehmen das die Container aufarbeitet soll so ein Kasten dicht sein.

    Vielen Dank schonmal.

    Gruß Ben


    edit: nach Marce's Antwort, die Frage nach Feuchtigkeit hoffentlich besser spezifiziert.
    edit: Ergänzung ergänzt.

    Benjamin Bruns
    32832 Augustdorf

    2 Mal editiert, zuletzt von benjamin bruns (7. September 2010 um 20:00)

  • deep-house
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    3
    • 6. September 2010 um 13:01
    • #2

    bzgl. Feuchtigkeit, Stromanschluß wird wohl da sein? ==>Luftentfeuchter rein auf 55% und gut.

    Gruß UweS.

  • tufkamar
    Gast
    • 6. September 2010 um 13:10
    • #3
    Zitat von "benjamin bruns"

    habt Ihr Erfahrungswerte beim lagern von PA/Licht Material in 20 Fuss Containern?


    Hatten ein Kollege mal, für "für die Allgemeinheit uninteressante Dinge"...

    Zitat von "benjamin bruns"

    Wie siehts aus bezüglich Thermik (Feuchtigkeit)? So ein Container ist ja dicht, aber was ist mit "eingeschleppter" Feuchtigkeit?


    Sie bleibt drin.

    Zitat von "benjamin bruns"

    Bzgl, Sicherheit, hättet Ihr da bedenken? Wenn ja, welche?


    Naja - zu bekommst Du die Dinger i.A. ja mit einem Vorhängeschloss - alles, was drin ist ist also so sicher wie das Vorhängeschloss.

    Ansonsten: wenn man an die Dinger günstig kommt ist es sicherlich eine Überlegung. Wie es versicherungstechnisch aussieht - vermutlich eher mau, wenn also was weg kommt, kann man wohl kaum auf Ersatz hoffen, wertvollge Ding gehören also in ein entsprechendes Lager...

    Interessanter sind da schon eher Wechselbrücken - wobei da natürlich auch das "Diebstahlproblem" bleibt...

  • Sebastian Giese
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    307
    • 6. September 2010 um 13:34
    • #4

    Wir haben letztens eine komplette Bühnenanlage aus einer Schule in so einen Container gelagert. Der steht nun 2 Jahre auf dem Schulhof ungeschützt im Freien. Ich glaube persönlich nicht dass die eingelagerten Bühnenplatten und diverse Alukonstruktionen das unbeschadet überleben...
    Ich schreib hier dann in 2 Jahren rein ob das Zeug verschimmelt rausgekommen ist oder obs noch funktioniert... :)

  • Leitwolfi
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    322
    • 6. September 2010 um 14:52
    • #5

    Wir haben als Aufbau eines LKWs eine silberne Stahlwechselbrücke, dürfte vom Klima her vergleichbar sein.
    Das Klima ist besser als ich am Anfang befürchtet habe.Allerdings steht unser LKW häufig geöffnet an der Rampe und ist nicht permanent verschlossen und mit Material gefüllt.
    Ich würde auf Folgendes achten:
    Helle, reflektierende Farbe des Containers,
    Belüftungsschlitze direkt unter dem Dach (hat unsere Brücke),
    nicht in den Dreck stellen, sondern mit Metall oder Massivholz unterbauen, evtl gleich Ladehöhe der benutzten Transport-Fahrzeuge und Hochwasser mit einkalkulieren :wink:

    Weitere Gedanken zu einem Seecontainer:
    1.zum Versetzen brauchst du einen Kran
    2.Kann nicht als Transporteinheit benutzt werden außer siehe 1.
    3.sehr schmales Lager
    4.schaut in der Regel scheiße aus

    Wechselbrücke macht dann Sinn, wenn du damit öfter transportieren willst und eine motivierte/flexible Spedition an der Hand hast die dir das Ding für vernünftiges Geld versetzt.
    Du kannst sie auch mit eingeklappten Füßen abstellen lassen

    Leitwolfi

    http://www.lala-blinkblink.de !

  • madmax
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    • 6. September 2010 um 21:38
    • #6

    Vom Thema Feuchtigkeit allemal besser, als 'ne alte Lagerhalle. Und per Luftentfeuchter leichter trockenzuhalten, weil ja kein feuchtes Mauerwerk ständig für Nachschub sorgt.
    Wenn nasss merkt man das auch gleich, wenn du das Blech anfassen tust. Dort kondensiert's zuallererst.

    Never stop a running System

  • waldschrad99
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    • 6. September 2010 um 22:23
    • #7

    Zum Einlagern von Reifen und Sandsäcken mag das zwar noch gehen, aber bedenke mal die Innen-Temperaturen Deiner nicht-isolierten "Blechbüchse" im Hochsommer oder Winter. :wink:
    Mach mal ne gefrorene Schaltnetzteil-Endtufe an oder Entladungs-Lampen etc. :idea:

  • Tobias
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    878
    • 7. September 2010 um 01:11
    • #8

    ich hätte ja doch irgendwie bedenken, das jemand einfach mal am wochenende die container auflädt und mit meinem kompletten Lager davonfährt... Ist wohl recht unwahrscheinlich, aber auch durch bauliche maßnahmen nur schwer zu verhindern (wenn die nicht gerad auf einem wirklich gut gesicherten gelände stehen)
    Wenn man sich überlegt, wie dreist heute schon baumaterial und baumaschinen geklaut werden.....

    und 2,35m innenbreite ist als "richtiges" lager wirklich nicht besonders komfortabel

    Die Wahrscheinlichkeit des Geschehens steht im umgekehrten Verhältnis zum Wunsch. (Murphy)

  • Reini
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    • 7. September 2010 um 09:07
    • #9

    absoluter Vorteil von 20" / 40" / Seecontainer und Wechselbrücke ist, dass Du keine Baugenehmigung brauchst!
    selbst wenn Du sie als feststehend hast und ein kleines Dach dauf machst (wiederum Sinnvoll gegen Witterungseinflüsse und undichtes Dach)
    wenn den Platz hast, dann stell 2 Container so neben einander (etwa 4m dazwischen), dass Dein Sprinter dazwischen passt, ein Schönes Dächle drüber.... :wink:

    Kostenpunkt bei 20" ist wesentlich geringer als eine Fertigarage; bei 40" etwa 1/4tel!

    Diebstahl wie schon erwähnt, so gut wie das Vorhängeschloss
    wird bei der Versicherung wie ne Garage behandelt.

    Auf und abladen wenn Leer dann kann das der LKW alleine (Funktionsprinzig gleich wie bei Kippmulden)
    bei vollem sollte das Material sehr gut gesichert sein, oder wie sch erwähnt einen Kran...


    Freunde, wo ist der unterschied bei den Abmessunge zum Auflieger?

    und wenn so viel Feutigkeit drin hast, dann lüftest doch auch jeses andere Lager, garage, Auflieger :shock:
    Teufelnochmal, wie war dasss bei Schimmel in der Wohnung :shock:

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • buzz
    Profi
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    • 7. September 2010 um 12:08
    • #10

    Aus aktuellem Anlaß mahne ich zur Vorsicht bzw. zu genauer Recherche im jeweiligen Bundesland!

    Das Aufstellen eines 20"-Containers über einen längeren Zeitraum (= als Lagerraum) kann sehr wohl Baugenehmigungspflichtig sein.

    In einigen mir bekannten LBO (z.B. NRW) ist kommentiert, dass wenn von Gegenständen Wirkungen wie von Gebäuden ausgehen, eine Baugenehmigung sehr wohl gefordert ist.

    So eine Baugenehmigung kostet i.d.R. zwischen 100€ und 200€.

    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

    Hier geht's weiter...

  • Reini
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    3.225
    • 7. September 2010 um 14:52
    • #11

    MANN möge mir nachsehen, dass ich nicht jede LänderBauOrdnung kenne :( im Detail schon gleich gar nicht :D

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • madmax
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    • 7. September 2010 um 16:01
    • #12

    Naja heizen muß man im Winter sowieso. Und im für den Sommer Gebläse vom Bauern, mit dem er das Getreide trocknet :D
    Klar; eine alte Halle mit dicken Mauern ist im Sommer lange kühl und im Winter nicht gleich eiskalt. Was aber an der vorherrschenden Feuchtigkeit liegt...
    Wenn man sowas wirklich vorhat, kann man die Kisten 'n Stück erhöht aufbauen. Z.B. wer vorwiegend Sprinter nimmt und oft alleine lädt, 40cm oder so.
    Gegen Diebstahl läßt sich so ein Ding auch besser sichern, als manch abgelegene Halle im Industriegebiet oder ein beladenen gelassenes Fahrzeug in 'ner großen Garage.
    Wer Platz & 'ne tolerante OmaFrauSchwiegermutter hat, kann sich das Ding ja auch in' eigenen Garten hieven. :lol:

    Never stop a running System

  • djobi
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    1
    • 7. September 2010 um 18:20
    • #13

    interressanter Fred - ich hatte auch schon überlegt, mir so ein Ding zusätzlich vors Lager zu stellen. Es gibt genug Sachen, denen die Temperaturschwankungen egal sind.

    Hat jemand ne Hausnummer, was der Transport von so einem Container kostet? Bzw. wer sowas kostengünstig transportiert?

    Gebraucht gibt es die Container ja oft für nen Appel und Ei

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • benjamin bruns
    Beiträge
    139
    • 7. September 2010 um 19:57
    • #14

    Hallo zusammen,

    vielen Dank schonmal für die interessanten Antworten. Ich hoffe es beteiligen sich noch mehr Kollegen (gerne mit Erfahrungswerten).

    Oben habe ich die Frage ebenfalls ergänzt:
    Welche Geräte würdet Ihr unter keinen Umständen (bitte mit schlüssiger Begründung) in einem Seecontainer lagern?

    @madmax:Wie würdest Du besser gegen Diebstahl sichern?

    buzz: Dank für den Tipp mit der Baugenehmigung.

    Kurz zum Hintergrund:
    Wir haben nicht viel Material und müßen es leider ausserhalb des vorhandenen Gebäudes lagern (die Story mit den Gründen wäre jetzt zu viel).
    Es handelt sich um TOn und LIchtmaterial (alles im Case) sowie ein 500 Personen Zelt und ein paar wenige Bierzeltgarnituren (nicht mehr als 5 )
    Das der LAgerraum sehr eng wäre ist uns klar. In der nächsten Umgebung Lagerräume zu finden die kostengünstig und sicher sind hat sich als unmöglich herausgestellt.
    Bei der Versicherung haben wir nachgefragt: Auflage ist ein spezielles Schloß (Typ ist mir grad nciht bekannt) das ca 150€ kostet. Damit ist das Ding mit Inhalt versichert.
    Strom ist an dem Stellplatz NICHT vorhanden.
    Preise für das abstellen des Containers hab ich am Sonntag gelesen, erinnere mich grad aber nicht. Ich schaue nochmal nach und schreib die Kontaktdaten und ggf die Preise dann hier rein.

    Gruß Ben

    Benjamin Bruns
    32832 Augustdorf

  • kurzschluss_meister
    Verifiziert
    Beiträge
    293
    • 7. September 2010 um 20:08
    • #15
    Zitat

    Welche Geräte würdet Ihr unter keinen Umständen (bitte mit schlüssiger Begründung) in einem Seecontainer lagern?

    Im letzten doch recht kühlen Winter musste ich feststellen, dass z.B. CD-Player unter der Kälte leiden. (Das Laufwerk fuhr nicht mehr auf)
    Wir haben einen Teil unserer Geräte in eine wärmeres Lager umgeräumt, grob gesagt, dass ganze DJ-Equipment (Mixer, PC's, Player). Bei der Ton- und Lichttechnik habe ich drauf vertraut, dass sie es überleben wird.

    Bei Nass-Kaltem Wetter weichen Pappkarton sehr auf, ich weiß nicht wie gut das den Chassis tut...

    "Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind."
    "Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen."
    Henry Ford

  • maacl
    Beiträge
    9
    • 7. September 2010 um 21:44
    • #16

    Meine Theategruppe mit vielen Gastspielen lagert seit Jahren Bühnebild und Technik unbelüftet in solchen Containern. Also auch bei anhaltenden -20° im Winter und +40° im Sommer (innentemperatur Container). Lampen, Kabel, Dimmer und sonstige Hardware leiden nicht darunter, ist aber auch fast alles zusätzlich in Cases untergebracht. Elektronische Geräte mit Mechanik oder Optik, also CD-Player und ähnliches, werden allerdings seperat gelagert. Auch an größeren Theatern begegnen einem manchmal solche Container, um Bühnenbilder und Zubehör auszulagern.

    Viel Platz ist in so einem Container aber auch nicht unbedingt ;)

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 8. September 2010 um 02:01
    • #17

    zu den Maßen
    http://www.interfracht.de/index.php?id=containerdetails

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • madmax
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    Beiträge
    5.380
    • 8. September 2010 um 16:42
    • #18

    Also bei kein Strom nich vorhanden, würde ich's lassen.
    Heizen kann man zwar temporär mit Gas; aber ein permanent bzw. per Zeitschaltuhr oder Fühler gesteuerter Luftentfeuchter ist Pflicht. Auch in "gewöhnlichen" Lägern.
    Also wenn schon Kartons aufweichen, is eigentlich schon alles zu spät. Da haben die Blechratten ihr zerstörerisches Werk an allen unedlen Metallen im Equipment schon längst begonnen.
    Wir hatten mal festgekeimte Hochtontreiber...
    Strom brauchst' ja auch für bissel Licht; wenn dort nirgends Strom is, wirds ja generell stockfinster sein. Im Winter schon 16 Uhr.
    Zwecks Diebstahlschutz läßt sich an so 'nem Blechsarg ja allerlei Schloßzeux anschweißen, allerdings verrät sowas viel über den eventuellen Wert des Inhalts.
    'Ne 120dB-Sirene (im Inneren!) samt loshämmernden Strobe sollte die meisten Diebe vertreiben...
    Ansonsten; die Kiste is ja aus Blech, da fällt dem versierten Bastler sicher was ein. Ein Weidezaungerät läuft auch an 'ner Autobatterie. :D

    Never stop a running System

  • julian-k
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    Beiträge
    3.798
    Einträge
    14
    • 23. September 2010 um 21:46
    • #19

    Links und rechts Regale? Coole Sache und dazwischen ist ja auch noch Platz... alles rein damit...
    Holst du mal ne 90°Ecke mit Abgang?
    Kein Problem ... bis in 2 Stunden dann...

    So ists mir ergangen. War zwar nur als "Lagererweiterung für Alu und Stahl gedacht aber um an die Ecke zu kommen mussten erst mal ne Tonne Stahlbodenplatten und Lampendollys aus dem Weg geräumt werden.

    Ich steh da nicht wirklich drauf.

    Hab auch auf meinen Baustellen immer nen Material und Werkzeugcontainer mit Regalen, aber die Stauben immer so schnell zu, das es zum Klettern schon ne PSA braucht.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

  • Rolf Gille
    Verifiziert
    Beiträge
    927
    • 24. September 2010 um 01:13
    • #20

    Erster Beitrag hier :D

    Zum Thema Seecontainer kann ich mal was sagen. (Hab die Kisten 5 Jahre lang auf Europas Strassen rumgekarrt)

    Die Kisten sind nicht aus Stahl-/oder Eisenblech sondern aus so ner Kupfermischung damit sie Seewasserfest sind. Lediglich der Rahmen ist aus Stahl wie auch die Bodenträger.

    Logischerweise haben die Container auch Be- und Entlüftungsöffnungen. Sichtbar an den kleinen Kästen seitlich und Grundsätzlich im oberen Bereich. Diese sind gegen Spritzwasser von aussen teilweise abgedeckt.

    Der Boden ist innen aus Hartholz welches unverrottbar behandelt ist. (Seuchenbestimmungen mancher Länder. Die Kisten müssten ansonsten in einzelnen Ländern bis zu 6 Wochen in Quarantäne stehen)

    Verschluss an den Verriegelungen am besten mit den Abbus Ringschlössern, da diese aus gehärtetem Stahl bestehen.

    Grundsätzlich sind sie als Lager geeignet. Wenn es jedoch zu sehr starken Temperaturschwankungen kommt, kann natürlich eine leichte Schwitzwasserbildung nicht zu 100% ausgeschlossen werden.

    Als Lager für elektronische Geräte würde ich deshalb auf die Container aus Plywood zurückgreifen. Diese haben den Standartrahmen, aber die Wände und Türen sind in Sandwichbauweise aus ner Art Kunststoff aufgebaut. (Aussenwand ca. 7 mm, Innenwand ca. 4 mm Dicke. Dazwischen ca. 150 mm PU Schaum und ebenfalls mit Belüftungen zu haben.)

    Zum Transport der "auf dem Boden" stehenden Container kann man sich entweder einen Rahmen für sogenannte "Abrollkipper" bauen (Kaufen, LKWs hat jeder Entsorger), oder man bestellt einen Spediteur mit einem "Seitenlader". Dieser kann den Container ohne Neigung aufnehmen und transportieren. Beim Abroller würde die Kiste nach hinten recht steil abkippen.

    Auch ein grosser Gabelstapler kann die Container hochnehmen und auf eine Lafette oder einen Wechselbrückenrahmen setzen. (Übrigens finde ich die Aussage mit der Wechselbrücke Klasse da beide dasselbe Verriegelungsmaß haben)

    Solltest du nen Containerbahnhof in der Nähe haben, kannste die Container auch mit deren Stapler verladen da die dafür ihre Spreader angebaut haben.

    Man kann ja auch noch ne kleine Seitentüre einbauen und kommt damit viel leichter in sein "Lager". Hier kannste mal verschiedene Möglichkeiten sehen: http://www.container-boeblingen.de/lieferprogramm/seecontainer.html

    Ach ja, eines noch, als ich für Stage Entertainment das komplette Holiday on Ice Equipment mit transportieren durfte, war wirklich alles (ausser Personal und Darsteller :D ) in (teilweise umgebauten) Seecontainern, gelagert und transportiert worden. (ich fand die Kassenhäuschen sehr elegant :lol: )

    Ich hoffe dass ich etwas zur Klärung beitragen konnte.

    Dir weiterhin viel Erfolg.

    Rolf

    „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“

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