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Neue Controller als Ersatz für XTA DP 424

  • janos buttgereit
  • 2. Dezember 2010 um 18:10
  • gert
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    • 18. Dezember 2010 um 15:54
    • #21

    Lake, Lake, Lake und hab ich schon Lake erwaehnt?

    Practice, Practice, Practice

  • janos buttgereit
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    • 18. Dezember 2010 um 16:16
    • #22
    Zitat von "gert"

    Lake, Lake, Lake und hab ich schon Lake erwaehnt?

    Ich muss zugeben ich blicke bei Lake nicht wirklich durch. Also man hört den Namen ja immer wieder, mir ist aber noch nie ein Lake Gerät über den Weg gelaufen. Jetzt habe ich mit etwas Googeln irgendwie rausgefunden dass die wohl zu LAB.Gruppen gehören (?), auf deren Seite finde ich aber nur ein einziges Produkt, den LM 26. Kann mir da jemand erklären was es mit dieser Firma auf sich hat, wo ich die komplette Produktpalette finde?

    Könnt ihr bitte leiser Spielen? Die Leute wollen sich doch während des Konzerts noch unterhalten können!
    (Zitat eines Musikschullehrers...)

  • gert
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    • 18. Dezember 2010 um 18:00
    • #23

    Ja also die Lake Geschichte war ursprünglich mal unabhängig. Eine Firma die halt Lake hiess. Diese haben damals fuer Clair Brothers eine Weiche mit Software designed. Das was der heutige Lake Controller ist.
    Es fing an mit dem 2xrein 6x raus Grundgeraet. Dem Clair IO

    Das Geraet war super verarbeitet und klang super nachdem Clair die ersten 1000 glaube ich bekam wurde der normale Verkauf eingeleitet. Der einzige Unterschied war das die Clair IO noch nen Chip drinnen hatten wo alle ihre Presets drauf gespeichert waren.
    Aus irgend einem Grund wurde dann das Produkt an Dolby verkauft.
    Die haben dann daraus folgendes gebaut.


    Die Kiste war einfach mal der Hit da man mit verschiedenen In und Out Karten alles mögliche machen konnte. Die staerke der Lakes liegt in der Filterart und dem nachrendern jedes Filters. Man kann also unbegrenzt viele Filter an verschieden Stellen setzen ohne das die Latenz rechenmaessig zunimmt. Es besteht in der Software auch die Moeglichkeit Gruppen zu bilden welche anders als bei anderen Systemen in verschieden Hardwaregeraeten liegen koennen. Das ist dann super wenn man zb Weichen fuer Frontfill Delay und PA hat und dann ueber alles einen EQ legen will der prozentual gleichmaessig arbeitet.

    Nun dann als letztes hat LAB das System gekauft um es in Ihre Amps einzubauen. Das ist ziemlich dufte aber man sagt sehr teuer. Wahrscheinlich haben sie deswegen den neuen 26 rausgebracht..
    Der eigentlich wie das Ursprungsgeraet funktioniert aber eben Kaskadierbar ist.

    Die Software dazu ist fuer Tablet PC optimiert und funktioniert mit Smaart bis Version 5.4 im Hintergrund. Wenn man das weiter nutzen moechte sollte man Wave Capture versuchen, das ist nämlich der Kollege der früher fuer Sia die Analizer Bridge programmiert hat.
    Also die aktuellste Version ist die von Lab Gruppen.
    Schoen ist hier das die Software auf allen drei Produkten spielt. Auch im Mix. Und ich kenn kein anderes System was so Netzwerksicher ist und so gut klingt.
    Versuch ein paar gebrauchte 26 oder Dolbys zu bekommen.
    Ansonsten bist Du mit XTA schon echt super bedient.

    Practice, Practice, Practice

  • tufkaklto
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    • 18. Dezember 2010 um 18:43
    • #24

    Ich kann gert nur Recht geben.

    Ich mach viel mit XTA und mag die ganz gerne.

    Aber seit ich mal Lake verwendet habe...... 8)

    Im ersten Moment dachte ich, die sind umständlich, aber wenn man die mal verstanden hat, sind die super zu arbeiten.

    Wobei auch ich der Meinung bin, das der XTA wirklich ein Super Produkt ist

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • terrine
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    • 19. Dezember 2010 um 13:31
    • #25

    Moin,

    hier hast du einen SEHR guten Road-Bericht über den Lake Controller:

    http://srforums.prosoundweb.com/index.php/t/16795/25427/

    Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe und nichts verwechsel, wurde Lake durch den damaligen Gründer von Apogee ins leben gerufen. Er ist auch der Entwickler des Clair IOs (Lake Contour und Mesa EQ).
    Dolby hat Lake gekauft, weil sie dieses Potential nicht teilen wollten. Lake hatte für Dolby viele Surround-Algorithmen entwickelt... zB auch Surround im Kopfhörer oder viel im Wellenfeldsynthese. In jedem AV-Recaiver wo irgendetwas von Dolby verbaut ist, werkeln Lake-Filter.

    An die Software muss man sich ein wenig gewöhnen, da sie anders aufgebaut ist und ich persönlich die Farbgebung nicht so mag.
    Hat man sich aber erst einmal daran gewöhnt, ist sie kinderleicht und sehr logisch. Echt Hammer ist die von Gert angesprochene Analyzer-Bridge. Man sollte den Analyzer nur nicht auf dem gleichen Rechner zu laufen haben, da es zu massiven Performanceverlusten kommen kann.
    Die Einrichtung ist sehr simpel...einfach das Messnotebook in das Netzwerk bringen, Bridge starten, Messprogramm starten und in der Lake Software die Funktion aktivieren.

    Das alles hat natürlich seinen Preis. Der Lake Prozessor ist in Europa kaum zu bekommen und wenn einer verkauft oder versteigert wird, rutscht der Preis ganz schnell auf 4000€. Einen Neupreis kenne ich leider nicht...irgendwo habe ich mal was von 6000€ + In-Out-Karten gelesen.

    Gruß,
    Moritz

  • *christoph*
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    • 19. Dezember 2010 um 14:08
    • #26

    Ich stimme meinen Vorrednern zu!
    Die Lake Geräte sind wirklich sehr gut, man muss sich eben nur auf die etwas andere Bedienung einlassen.
    Ein Kollege hat mir vor ein paar Jahren diesbezüglich die Augen geöffnet.
    Hier noch ein Bild von einem Lake contour pro 26d, der weitestgehend baugleich mit dem Clair IO ist:

  • MIKE
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    • 19. Dezember 2010 um 14:25
    • #27

    Ich mag die Lakes auch !!! Nur da die LAB nicht so wirklich aus dem Quark kommen ist abzuwarten, was da dann gehen wird.

    Andere Eltern haben auch schöne Töchter! Soweit ich weis wird der lab Lake auch in der Nähe von 4000 € kommen.

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • terrine
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    • 19. Dezember 2010 um 14:46
    • #28

    Nur hat dieser 2 Eingänge und der threadstarter würde gerne mindestens 4 haben wollen :)

    Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, ist der Contour sogar zu 99% baugleich. Glaub auf der Platine steht sogar Clair IO, wenn man ihn aufschraubt.

    Der Four Audio siedelt sich imho auch bei 5K an.

    Gruß,
    Moritz

  • nojunk
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    • 22. Dezember 2010 um 16:45
    • #29

    ja, auch wir haben jetzt (endlich) auf lake LM26 umgestellt 8) *gertseidank* :lol: :lol: :lol:

    Zitat von "terrine"

    Nur hat dieser 2 Eingänge und der threadstarter würde gerne mindestens 4 haben wollen :)


    laut video von deren website wird es zuküftig auch eine 4in/4out variante (via software???) geben.

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • terrine
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    • 22. Dezember 2010 um 17:14
    • #30

    Auf dem Gerät selbst steht das auch... 2/6 und 4/4. Softwaretechnisch hat er auch 4 Inputs...aber nur 2 Module. Vielleicht wird das noch erweitert und zwei der Physikalischen Outputs werden umgedreht.
    Mal abwarten :)
    Ich hab den LM26 jetzt seit 2 Tagen in betrieb und kann nur positives berichten. Bisher keine besseren Filter gehabt.

    Gruß,
    Moritz

  • abc
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    • 22. Dezember 2010 um 20:20
    • #31
    Zitat von "terrine"

    Auf dem Gerät selbst steht das auch... 2/6 und 4/4. Softwaretechnisch hat er auch 4 Inputs...aber nur 2 Module. Vielleicht wird das noch erweitert und zwei der Physikalischen Outputs werden umgedreht.
    Mal abwarten :)
    Ich hab den LM26 jetzt seit 2 Tagen in betrieb und kann nur positives berichten. Bisher keine besseren Filter gehabt.

    Gruß,
    Moritz

    Ich glaube via Softwareupdate aus DA Wandlern AD Wandler generieren können nur Hersteller die FPGA verwenden...

    Frohe Weihnachten und happy filtering!

  • Jens Droessler
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    • 22. Dezember 2010 um 21:33
    • #32

    Zwei der vier Eingänge stehen dann natürlich exklusiv per digitaler Schnittstelle bereit.

  • wora
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    • 23. Dezember 2010 um 11:11
    • #33
    Zitat von "abc"


    Ich glaube via Softwareupdate aus DA Wandlern AD Wandler generieren können nur Hersteller die FPGA verwenden...

    sorry, das verstehe ich nicht ganz.
    wie soll man aus einer elektronischen eingangsschaltung per software eine ausgangsschaltung machen?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkamar
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    • 23. Dezember 2010 um 11:28
    • #34

    indem man sie programmiert.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Field_Programmable_Gate_Array

    Zitat

    Da die Funktion des FPGAs ausschließlich durch die Konfiguration festgelegt wird, kann der gleiche Baustein für viele verschiedene Schaltungen und Anwendungen verwendet werden.

  • wora
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    • 23. Dezember 2010 um 19:22
    • #35

    das heisst, aus einem mikrofon-preamp wir per software ein linetreiber?
    das kann ich mir als gelernter elektroniker ehrlich gesagt nicht ganz vorstellen. soweit ich weiss, arbeitet ein FPGA nur auf der digitalen ebene.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Jens Droessler
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    • 23. Dezember 2010 um 19:34
    • #36

    Mit entsprechenden FPGAs kann man auch AD- oder DA-Wandler realisieren. Das wird aber kein Hersteller machen, da die Wandlerlinearität nicht an die von "festen" Produkten der bekannten Hersteller herankommen wird. Außerdem hat man keinen werbewirksamen Namen mehr im Datenblatt.
    Zuguterletzt müsste sich per Software dann aber auch der XLR-Ausgang in einen Eingang transformieren lassen ;)

  • wora
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    • 23. Dezember 2010 um 19:41
    • #37

    na, dafür gibt´s doch adapter... ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Jens Droessler
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    • 23. Dezember 2010 um 19:47
    • #38

    Das stimmt schon, macht sich aber bei einem professionellen Produkt irgendwie nicht sooo gut, oder?^^

  • fabio hermann
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    • 24. Dezember 2010 um 02:07
    • #39

    Dafür gibt es doch von Neutrik die Stecker die beides können, das als Buchse mit nem kleinen Schrittmotor, und schon kann man per Software die Stecker ändern.

    Würde das bitte jemand ins Multicore einbauen?

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • wora
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    • 24. Dezember 2010 um 15:03
    • #40

    ich denke auch, das gute analoge preamps und ausgangstreiberschaltungen, wie sie heute überall verwendet werden, nicht so einfach zu toppen sind.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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