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  5. Licht

DMX-Controller

  • zegi
  • 29. Dezember 2010 um 12:22
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    zegi
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    • 29. Dezember 2010 um 12:22
    • #1

    Hallo miteinander

    Vorneweg - Licht ist nicht so mein Gebiet.

    Ich bin auf der Suche nach einem "guten" (im Sinne von: bestes Preis/Leistungsverhältnis im Rahmen des Budgets) DMX-Controller. Er sollte maximal 1000 Euro kosten. Man sollte damit unabhängig voneinander Movingheads/Scanner und LED-Effekte steuern können, also mind. zwei Szenen parallel spielen können. Die Gescwindigkeit von gespeicherten Shows sollte sich verändern lassen.

    Ich habe den DASLIGHT DVC 2 Gold ZM ins Auge gefasst, den man mit dem Behringer BCF2000 über Midi steuern könnte. Wäre das eine sinnvolle Lösung?

    Bei der Suche im Netz macht es den Eindruck, als wären die Software-Steuerungen grundsätzlich leistungsfähiger und flexibler als Hardware-Geräte in der gleichen Preisklasse. Dank Midicontrollern ist ja auch ein relativ direkter Zugriff auf die wichtigsten Funktionen möglich.

    Anwendung ist übrigens primär Ausleuchtung mit LED-Kannen, LED-Bars (Lauflichter, Farbwechsel) und Partybeleuchtung mit Scannern und Movingheads. Gelegentlich ist auch mal eine Konzertbeleuchtung dabei, wobei konventionelles Licht nicht über die gesuchte Steuerung angefahren werden soll.

    Ich bin sehr dankbar um Tips!

    (PS: Kann man grundsätzlich pro DMX-Universum eine Gerätegruppe unabhängig steuern, oder bezieht sich das nur auf die Anzahl Kanäle, die angesteuert werden können?)

    Der Ton macht die Musik.

  • janos buttgereit
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    • 29. Dezember 2010 um 16:30
    • #2
    Zitat von "zegi"


    (PS: Kann man grundsätzlich pro DMX-Universum eine Gerätegruppe unabhängig steuern, oder bezieht sich das nur auf die Anzahl Kanäle, die angesteuert werden können?)

    Nee, ein DMX Universum ist quasi das was du über eine gewöhliche XLR-DMX Leitung schicken kannst, also 512 unabhängige Parameter. Wie viele gerätegruppen du dann über dieses Universum unabhängig steuern kann, liegt dann nur an der Kanalzahl die diese Geräte besitzen. Das kann theoretisch zwischen einem Gerät mit 512 Kanälen und 512 Geräten mit je einem Kanal ligen. Kommt aber auch auf die Steuerung an, wie viele Fixtures angesteuert werden können.

    Könnt ihr bitte leiser Spielen? Die Leute wollen sich doch während des Konzerts noch unterhalten können!
    (Zitat eines Musikschullehrers...)

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    • 29. Dezember 2010 um 18:44
    • #3

    Ja sorry, da habe ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt. Wie das Prinzip mit den 512 Kanälen funktioniert ist klar. Es war mir bisher mit meinen Steuerungen nicht möglich, 2 Szenen gleichzeitig laufen zu lassen. Und die Frage war, ob man dazu 2 Universen benötigt, oder ob das nur mit der Software zu tun hat.

    Der Ton macht die Musik.

  • marcoboy
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    • 29. Dezember 2010 um 21:06
    • #4

    Da hast du dir dann die falsche Software ausgesucht. Wie die Steuerung damit umgeht ist eine Frage der Einstellungen LTP u. HTP. Das legt fest welcher wert von Szenen gültig ist wenn sie auf die Gleichen Geräte zugreifen. Normalerweise kann das jede Steuerung?

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    • 29. Dezember 2010 um 21:33
    • #5

    Ja, deshalb suche ich auch nach einer neuen Lösung. Bisher hatte ich simple 19" DMX Controller und den ADJ My-DMX. Damit kann man eben leider nicht mehrere Szenen gleichzeitig abrufen. Das ist für mich vor allem störend, weil ich mit den Effekten undabhängig vom LED-Licht arbeiten möchte, ohne dass ich mehrere Steuerungen mitschleppen muss.

    Der Ton macht die Musik.

  • marcoboy
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    • 30. Dezember 2010 um 15:14
    • #6

    Wenn ich jetzt wieder e:cue raus hole rollen einige wieder die Augen. Ich denke für deinen Zweck reicht jede PC Steuerung. Das muss nicht mal viel Geld kosten. Nur leider ist das immer so, erstmal reicht einen das und dann möchte man doch mehr und Ärgert sich dann über seine Entscheidung. Vorschläge gibt es genug musste mal im Party-PA schauen.

  • tufkaleho
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    • 30. Dezember 2010 um 17:23
    • #7

    Nöö, wieso sollte man die Augen rollen ?
    e:cue ist wenigstens ein vernünftiges Produkt, DASLight ist in meinen Augen Schrott.

    zegi Schau dich mal bei e:cue http://www.ecue.de oder auch mal Chamsys http://www.chamsys.co.uk . Die bieten beide je eine gute ausgefeilte Software, als auch Hardware in Form von Faderwings an.
    Auf dem Wege könntest du dir das programmieren des BFC2000 sparen und am Ende kostet alles nahezu das selbe.

    Beim e:cue kommst du mit der Faderwing etwas über das Budget, wenn ich richtig informiert bin Faderwing+Twilight ca. 1500€, mehr kann dir jemand sagen der das System/Preis besser kennt als ich.
    Die Chamsys MiniWing kriegst du bereits für unter 1000€, dafür ist der DMX Output gleich mitdabei.
    Software ist in beiden Fällen kostenlos dabei.

  • marcoboy
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    • 30. Dezember 2010 um 17:53
    • #8

    Die Faderunit benötigt man nicht unbedingt. Mit dem Standard Programmer kommt man schon sehr weit. Als Interface wird ich den Butler nehmen. Kein USB Interface. Und schon kann es losgehen.

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    • 30. Dezember 2010 um 20:28
    • #9

    Die Chamsys Software habe ich mir mal runtergeladen, um ein wenig auszuprobieren. Die Konsolen sehen ganz gut aus. Aber die Software ist sowas von das pure Gegenteil von selbsterklärend. Entweder habe ich etwas völlig verkehrt gemacht, oder die Software ist tatsächlich so mühsam gestaltet, dass es schon ein K.O Kriterium wäre.


    Aber danke schonmal für die Tips. Werde wohl mal die E-Cue Software herunterladen und schauen, ob die besser wäre...

    Der Ton macht die Musik.

  • tufkaleho
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    • 30. Dezember 2010 um 20:55
    • #10

    Du steckst den Kopf zu früh in den Sand ...
    Entweder kriegst du selbsterklärend wie DASLight, dafür stellst du aber nach dem 3ten Gig fest dass es eigentlich besser gehen könnte.
    Oder du musst dich ein wenig einlesen und dir was erklären lassen, dann kriegst du dafür aber eine Leistungsfähige Software die nahezu keine Wünsche offen lässt.

    Ausserdem muss man jedes Pult/Software vor Ort mit ein paar Geräten ausprobieren, nur so über die Software blicken bringt für einen Newbie nicht viel.

    Aber Thema MagicQ, hier mal ein kleines HowTo:

    - Fixtures/Geräte patchen und anlegen
    -- PATCH -> ADD FIXTURE -> Hersteller/Typ auswählen
    -- PATCH IT , wieviele Geräte gepatcht werden sollen

    - Geräte bedienen
    -- INT , Helligkeitswerte
    -- COL , Farben Cyan/Magenta/Gelb/Rot/Grün/Blau/Farbräder
    -- POS , Position
    -- BEAM , alles andere also Shutter/Gobo/Iris/Focus/Zoom/Control etcpp
    Die Werte werden über die Drehräder verändert die links und rechts neben dem Hauptschirm sind.

    - Szenen anlegen
    -- REC , abspeichern und dann auf das leere Feld über einem Playback drücken

    - Abspielen der Szenen
    -- Faderhochziehen, Flashtaste drücken. Mit den F1-F10 Tasten kann man auch die Fader an/aus schalten

    Soviel im groben, also wirklich grob ..

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    • 30. Dezember 2010 um 21:44
    • #11

    Danke mal für die Hinweise. Hab mir die Software nochmals zu Gemüte geführt. Dank deinen Tips, habe ich es immerhin geschafft, ein Paar Geräte zu aktivieren. Aber die Software ist definitiv mühsamer und unübersichtlicher, als es für die Sache sein müsste.

    Auch Ecue hab ich runtergeladen. Die Oberfläche sieht etwas leichter verständlich aus. Dort habe ich es ohne Hilfe geschafft, ein paar Geräte auszuwählen. Aber selbsterklärend ist das auch nicht.


    Mir ist bewusst, dass ich mit einer komplexeren Software mehr Zeit brauche, bis ich diese auch nutzen kann. Nur wüsste ich niemanden, der mir das hier vor Ort erklären könnte und wenn ich die Sache nicht zum Laufen bringen würde, wären die gut 1000 Euro ziemlich in den Sand gesetzt.

    MyDmx ist leider nicht sehr leistungsfähig, dafür extrem leicht zu bedienen. Gibt es tatsächlich nichts leicht bedienbares, was professionelleren Ansprüchen genügen kann? Komme ich an Ecue oder MagicQ nicht vorbei?

    Habe nur ich das Problem? Oder wäre die Software für jemanden, der mehr mit Licht zu tun hat selbstverständlich?

    Der Ton macht die Musik.

  • matthias falke
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    • 30. Dezember 2010 um 22:06
    • #12

    Ich benutze Daslight mit einer Midisteuerung. Für meine Zwecke reicht das.

    Die Software ist auf jeden Fall besser als MyDMX.

  • marcoboy
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    • 31. Dezember 2010 um 14:12
    • #13

    Das ist immer so wenn man etwas nicht kennt. e:cue wird erst so richtig leicht wenn man dem User ein Touchpad baut. Dann kann fast jeder damit umgehen. Wer tiefer einsteigt macht sich die Macros zu nutze. Was damit möglich ist kann keine vergleichbare Steuerung.

    Aber wie gesagt die Steuerungen sind alle jenseits der Preisklasse.

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    • 31. Dezember 2010 um 14:28
    • #14

    Ich kann mir gut vorstellen, dass mit der entsprechenden Hardware die Geschichte gleich viel intuitiver zu bedienen wird. Der Vollständigkeit halber habe ich mir auch noch die Software von Daslight heruntergeladen.

    Fazit soweit:

    MagicQ: nach total 30 - 45 Minuten Ausprobieren und einigen Einsteigertips, habe ich es soweit gebracht, dass ich ein paar Movingheads importieren konnte. Gobos konnte ich verändern, aber einzelne Schritte speichern war nicht möglich

    Ecue: immerhin habe ich hier ohne Hilfe nach etwa 5 Minuten die Geräte gefunden und konnte ein kleines Setup zusammenstellen. Auch nach weiteren 10 Minuten ist es mir nicht gelungen, Schritte zu speichern.

    Daslight: nach 2 Minuten war es mir möglich, Geräte auszuwählen und die Software soweit zu bedienen, dass ich das Gefühl habe, es wäre kein Problem, damit eine Show zu programmieren.

    Mir ist bewusst, dass ich selber die Schwachstelle in der Bedienung bin. Trotzdem muss ich sagen, dass mir spontan die Daslight Software mit Abstand am besten liegt. Was spricht den konkret gegen Daslight? Weshalb würde ich damit an Grenzen stossen?

    Der Ton macht die Musik.

  • marcoboy
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    • 31. Dezember 2010 um 17:09
    • #15

    http://www.youtube.com/user/ecuegermany

    gaaanz einfach :D

  • max hirse
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    • 1. Januar 2011 um 14:11
    • #16

    Hi,
    die ersten Schritte auf dem Chamsys sind nicht ganz leicht, weil es schon extrem viel kann.

    Ich habe den ersten Versuch damit auch aufgegeben. Erster Blick: unübersichtlich ==> Kapitulation
    Inzwischen will ich nicht mehr weg davon und nutze es seit einem halben Jahr begeistert mit PC Wing und Touchscreen.

    Daher: Gib der Software noch eine Chance. Wenn man bereit ist, sich einmal darauf einzulassen kriegt man eine extrem professionelle Lösung gebacken, die durchaus intuitiv zu bedienen ist, wenn man mal hinter das Konzept gestiegen ist.

    Für 10 Pfund kannst du dir aus UK auch ein MagicQ DMX Dongle kommen lassen, um mal testweise Geräte daran anschließen zu können. Geht aber nur 5 Stunden am Stück, danach muss man die Software neustarten. Zum Testen aber eine geniale Angelegenheit. http://chamsys.co.uk/magicdmx


    Auch noch hilfreich:
    http://www.onstagelighting.co.uk/training-tutor…etting-started/
    http://www.onstagelighting.co.uk/training-tutorials/magicq-part-2/
    http://www.onstagelighting.co.uk/training-tutor…-timing-and-fx/
    http://www.onstagelighting.co.uk/training-tutor…light-magicq-1/
    http://www.onstagelighting.co.uk/training-tutor…t-attributes-2/

  • janos buttgereit
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    • 1. Januar 2011 um 16:59
    • #17

    Zu Daslight: Ich hab da vor mehreren Jahren mal mit was gemacht, ich weis nicht inwiefern sich die Software seitdem weiterentwickelt hat. Was mich damals aber extrem genervt hat, war dass ich z.B. nicht die Möglichkeit hatte bei 10 LED Pars alle gleichzeitig auszuwählen und mir die gleiche Farbe zu mischen. Bedeutete also wenn ich die Szene "alle blau" programmieren wollte musste ich für jeden beteiligten Scheinwerfer die Werte nacheinander einzeln einstellen. Das kann dann bei aufwändigeren Sachen durchaus mal Zeit kosten...
    Aber wie gesagt, vielleicht hat sich da auch inzwischen was an der Software getan.

    Könnt ihr bitte leiser Spielen? Die Leute wollen sich doch während des Konzerts noch unterhalten können!
    (Zitat eines Musikschullehrers...)

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    • 1. Januar 2011 um 17:36
    • #18

    @ Jens: das hat sich geändert. Man kann die Anzahl gleicher Geräte anklicken, die man gleichzeitig ansteuern will. Es ist recht übersichtlich und simpel gehalten.

    @ Marcoboy: Besten Dank für den Link. Dank den Youtube Videos kann ich mir nun sogar vorstellen, dass ich das auch hinkriegen könnte.

    Ich werde wohl noch eine Runde versuchen. Der Nachteil von Daslight gegenüber den anderen ist mir noch nicht klar. Es ist für mich allerdings ganz klar, dass bei jeder Software ein Midisteuergerät mit dazugekauft wird. Das gezappel mit der Maus geht gar nicht.

    Der Ton macht die Musik.

  • marcoboy
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    • 1. Januar 2011 um 21:39
    • #19

    Dann muss ich dich leider bei ecue etwas aufklären. Um Midi zu nutzen benötigt man einen Dongle.

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    zegi
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    • 1. Januar 2011 um 21:49
    • #20

    Hmm. Was ist denn mit der Ecue Faderunit? geht das auch nur mit dongle? Das wird ja locker 2000 Euro und mehr, bis das was ernstzunehmendes wird...

    Der Ton macht die Musik.

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