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USV - muss das sein?

  • Wurst Werner
  • 8. Januar 2011 um 11:52
  • Wurst Werner
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    • 8. Januar 2011 um 11:52
    • #1

    Jo,
    ich bin hier gerade ein größeres SAC Setup am zusammenschrauben und hab mich gefragt, ob eine USV zwingend notwendig ist...
    Audiointerfaces sind zwei Motu 2408MKIII, wenn der Strom ausfällt und man den PC wieder startet, dann kommt aus den Ausgängen "nur" ein
    kurzes imho vertretbares Knacken...that's all. Die Autosave Funktion in SAC funktioniert zudem prima. Ich hab das so eingestellt, dass alle 30 Sekunden das Mixpreset
    abgespeichert wird. Wenn der PC wieder gebootet hat, clickt man auf "load last autosave session" und ist wieder online.
    Was meint Ihr?

    LG
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • tufkaklto
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    • 8. Januar 2011 um 12:41
    • #2

    Ich finde USV wirklich sinnvoll, spart einem den Ärger.

    In Verbindung mit Digicore kann ich das nur sehr empfehlen ( weil ich hab schon Kollegen erlebt, die warteten verzweifelt, bis das Multicore bzw die Stagebox wieder gesynct hat

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • ewok
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    • 8. Januar 2011 um 12:42
    • #3

    es gibt doch schon für kleines Geld zB von APC Mini-USVs in Form einer zu groß geratenen Mehrfachsteckdosenleiste. Die können dann so 700 Watt bei 8kg Kampfgewicht, bringen einen rudimentären Überspannungsschutz mit und kosten deutlich unter 100,-

    Ich denke das häufigste Szenario für einen Stromausfall ist wohl der Spassvogel, der nach der trial-and-error-Verfahren eine Steckdose sucht :) Das kann so eine pseudo-USV ja locker abfangen. Bei längerem Stromausfall hat man eh ganz andere Probleme.

    Beim PC besteht zudem die Gefahr, dass er sich nach einem "unfreiwilligen" Neustart gelegentlich ja mal dazu entschließt, mal seine Festplatte gründlich zu überprüfen...

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • Wurst Werner
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    • 8. Januar 2011 um 12:52
    • #4

    Digicore hab ich auch ausprobiert. Das geht hier über Appsys 64B auf sechs ADA8000....also das komplette Setup, so wie man es auch Live verwenden würde.
    Wenn es einen Remote Mod für die ADAs gibt käme nur noch Midi dazu, mehr nicht. Ich sehe da jetzt keinen großen Vorteil mit USV. Mit der SSD Festplatte bootet das ganze System in elf Sekunden, dann noch die letzte Autosession laden und man ist in 15 Sekunden wieder online. Bis auf besagten vertretbaren Knackser kann ich jetzt keine großen Nachteile feststellen.
    Hab jetzt 10 Mal "den Stecker gezogen" und jedesmal kommt das Setup mit richtigem Sync zurück...oder übersehe ich etwas?

    LG
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • madmax
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    • 9. Januar 2011 um 14:07
    • #5

    Sagen wir mal so; mit USV kann man sich schneller den wirklichen bzw. weiteren Problemen eines Stromausfalls zuwenden.
    Amps ausschalten, Fluke raussuchen, Eigentum sichern....

    Never stop a running System

  • tobias kammerer
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    • 10. Januar 2011 um 08:36
    • #6

    Hallo,

    ich sehe einen weiteren Vorteil. Bei halbwegs vernünftigen USV-s wird das daran angeschlossene Zeug wirklich gut gegen Stromunfug geschützt. Das ist in der Aggregatssaison oft wichtiger als der Schutz vor Stromausfall. Da bei einem Stromausfall normalerweise auch was dunkel wird, verkraftet das der Kunde in der Regel ganz gut, wenn auch mal 3 Minuten Stille ist. Aber bei reinen Schwankungen... sollte halt noch nix passieren.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • kabelwalter
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    • 10. Januar 2011 um 09:41
    • #7

    Hallo Christian,
    vielleicht hattest Du bei all Deinen SAC Jobs bisher keine Probleme, weil Dein Laptop Host eh eine Akkupufferung hat? Ein Argument was ich mir tatsächlich bei der Abwägung Laptop vs. Gehäuse PC überlegt hatte.

    Mir geht es wie meinen Vorrednern. Ein Computer ist einfach anfälliger gegen Schwankungen als ein analoges Mischpult. Deshalb hab ich mir eine eine APC SmartUPS SC 450VA 230V 1HE Rackmount (SC450RMI1U) gekauft. Bei Mindfactory 181€ im Midnightshopping oder bei Amazon 190€ versandkostenfrei. Das war es mir wert.

    Es ist ja in der IT auch nichts ungewöhnliches wichtige (Server)Rechner mit USV-en abzusichern. Und wir mit unseren mobilen Aufbauten sind ja eh von manchen Unwegbarkeiten abhängig. Die RS232 Verbindung hatte ich mal getestet aber zwecks XP-tweaking wieder deinstalliert um keinen zusätzlichen Dienst im Hintergrund zu haben.

    Walter

    Cheers!
    Walter

  • wora
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    • 11. Januar 2011 um 14:53
    • #8
    Zitat von "ewok"

    es gibt doch schon für kleines Geld zB von APC Mini-USVs in Form einer zu groß geratenen Mehrfachsteckdosenleiste. Die können dann so 700 Watt bei 8kg Kampfgewicht, bringen einen rudimentären Überspannungsschutz mit und kosten deutlich unter 100,-

    Ich denke das häufigste Szenario für einen Stromausfall ist wohl der Spassvogel, der nach der trial-and-error-Verfahren eine Steckdose sucht :) Das kann so eine pseudo-USV ja locker abfangen. Bei längerem Stromausfall hat man eh ganz andere Probleme.

    Beim PC besteht zudem die Gefahr, dass er sich nach einem "unfreiwilligen" Neustart gelegentlich ja mal dazu entschließt, mal seine Festplatte gründlich zu überprüfen...

    Tom

    dieser beitrag trifft ganz genau meine meinung.
    ich würde bei digitalgerätschaften grundsätzlich eine USV benutzen, schon allein um auszuschliessen, das ein eventuell auftretender knackser bei einem stromausfall meine schönen teuren hochtöner beschädigen könnte...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • JanGerhard
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    • 11. Januar 2011 um 17:15
    • #9

    USV - beliebtes Hassthema.

    Ein Teil, was einem keiner zahlt und was das Rack nur schwerer macht. Ich betrachte es so:


    Bei meiner Kundschaft muss alles stressfrei abgehen, ohne Unterbrechung, alles relaxed. Manche sind bei nem Ausfall entspannt, andere kriegen nen Herzkasper und machen einen auf cholerischen Brüllaffe. Dazu kommt, daß die Kundschaft nicht begreift, dass die Energieversorgung NICHT Teil des Tons ist, was sie gebucht haben.
    Oft begreifen sie aber, daß die Boxen da hängen von ner anderen Person kommen, als der Typ mit dem Mischpult (oder dem SAC) System. Warum das so ist- keine Ahnung.


    Daher das Szenario: Der Caterer steckt seinen Bratwurst-E-Bräter auf die Tonphase - Saft fott. DANN mit nem leuchtenden Rack und nem funktionierenden PC sagen zu können: "Also an MIR kann's nicht liegen, ICH hab Strom" entbindet einen beim Veranstalter (Verantwortliche erkennt man in so einer Situation entweder am Schaum vor'm Mund oder dem sonnigen Gemüt, dass sie eigentlich noch n Hawaiihemd tragen und n Cocktail und ne Tüte in der Hand halten müssten - beide Extreme gibts) von jeder Schuldzuweisung. Zunächst. :)


    Hinzu kommt natürlich das Szenario, dass NUR die Mischpultphase fliegen geht. Dann hätte man ohne USV ein Problem wie oben - nur umgekehrt: Der PA Verleiher sagt: "Bei mir is alles da!" nur man selber ist tot. Einfach peinlich. Dass es der Hund vom Veranstalter war, der auf'n Mehrfachstecker gepinkelt hat, oder ein Verteiler abgebrannt ist, ist da erstmal egal. Der erste Eindruck hat'n Hau wegbekommen. Und ich persönlisch... isch möschte das nischt. Mit USV kann man schnell jemanden Scheuchen den Fehler zu suchen.

    So'n Szenario hatt ich mal mim Recording Bus auf'm Waldkonzert, plötzlich war ne Phase fott. In der UV
    war auch ne Schmelzsicherung durch - und warum? Der Caterer mit seiner Wurstbrate natürlich...


    Daher: USV macht wirklich Mega-Sinn. Die Stromglättung und HF Filterung ist bestimmt nicht High End, aber besser als nix. Aber man sollte schon nicht dat billigste an USV sehen, sonst wird das nachher zum schwächsten Glied in der Kette...

    Da ich meinen SAC Rechner allerdings auch mit redundanten Netzteilen ausrüsten wollte, rächt sich das nun bei der USV, weil ich die halt wegen doppelter Netzteile auch doppelt so groß dimensionieren muss. Oder halbe Laufzeit :)

    lieben Gruß,
    Jan.
    ----
    Jan Gerhard, Ton-Heini.

  • Wurst Werner
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    • 11. Januar 2011 um 18:00
    • #10

    Kann den jemand eine konkrete USV empfehlen? Ich mein, ein Rechner mit 500 Watt Netzteil, ein 28" TFT (zieht ca. 70 Watt) und sechs HE Kleinkram (2 x Motu2408, Kopfhörerverstärker, eine ADA8000, Rackbeleuchtung)...ein wenig kommt da schon zusammen. Da wäre das Ding doch hier-->
    http://www.apc.com/resource/inclu…e_sku=BE700G-GR
    schon schnell am Ende, oder? Dazu kommt, das Teil muss ja auch ständig geladen sein. Hab ich das Ding drei Wochen im Lager stehen, muss man vermutlich das Ding vor dem Jobs erstmal wieder voll aufladen...oder lässt man das ständig am Netz?
    Praxis-input bitte, sonst klemm ich selbst den Wurstbräter an den FoH :!::D

    CEO @ SoundSurface

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  • tobias kammerer
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    • 11. Januar 2011 um 21:22
    • #11

    Die ist konkret gut

    APC ist extrem bewährt im Detail, was die ganzen Erkennungsmechanismen und so betrifft. Auch gut sind die von Online USV Systeme, die haben aber sowas in der Art nicht im Programm. Du mußt die nicht dauernd laden, da sind Bleigelakkus drin, die weitesgehend wartungsfrei sind. Nur wenn die sehr lange rumliegen würden tragen die bei einer Tiefenentladung Schaden davon. Die USV selbst verhindert das bis auf den unvermeidlichen Selbstentladungsanteil, da müßte das Ding aber 1 halbes Jahr unbenutzt rumliegen, bis das zum echten Problem wird. Bis der Soundcheck vorbei ist, ist das Ding dann längst voll. Der Rechner zieht vermutlich um die 150 Watt, wenn das unklar ist, müßte man eine Leistungsmessung machen. Somit hättest Du ca 220 Watt Belastung, also 10 Minuten Zeit. Das sollte reichen, ich meine selbst 3 Minuten reichen in der Regel. Wenn die Fehlersuche länger dauert, spielt der Neustart des Rechners schon keine Rolle mehr.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • mikee mike
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    • 11. Januar 2011 um 23:35
    • #12

    Ich will nur mal mit einem Beispiel ins Auge fassen, was durchaus realistisch sein kann.

    Ich hatte schon ab und an sporadisch an verschiedenen Computern in meiner PC Laufbahn das verhalten, dass die Kiste nach nem Strom-Off im laufenden Betrieb sich nur noch mit nem Bluescreen zurückgemeldet hat. Auch auf Vista. Lediglich Windows 7 habe ich keine Erfahrungen dazu, allerdings würde mir das zu heiß sein. XP hat das geradezu angezogen.

    Und wenn du erstmal nen Bluescreen hast, weil ein paar Sektoren nicht passen, die per Scandisc korrigiert werden müssten, ist guter Rat teuer. Dann wird auch nix aus den 15 Sec Re-Up-Time. Das kann sich dann schon ziehen, zumal ckdsk z.B. nicht automatisch läuft unbedingt.

  • wora
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    • 12. Januar 2011 um 12:14
    • #13

    ich habe mein pult mit zwei USVs abgesichert. an der surface hängt nur eine kleine USV, die max. 7 minuten überbrücken kann. das hat bisher immer gereicht. die realität zeigt, das stromfehler, welche nicht innerhalb weniger minuten zu beheben sind sowieso ein grösseres problem darstellen... und dann kann man mit dem reststrom der USV wenigstens korrekt herunterfahren.

    meine USVs werden regelmässig auf den gigs geladen, das pult steht zum glück selten mehr als ein paar tage unbenutzt im lager.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • thc
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    • 12. Januar 2011 um 15:42
    • #14
    Zitat

    Praxis-input bitte, sonst klemm ich selbst den Wurstbräter an den FoH


    Also, ich hatte bis vor Kurzem zwei APC BKES-550 vor meinen beiden Pentium-3-Servern mit einer Leistungsabnahme von jeweils deutlich unter 100 Watt.
    So etwa alle drei Monate haben die aber gemeint, dass sie nicht mehr in der Lage sind, die angeforderte Last bereit stellen zu können und dies dann durch ein sehr lautes Gepiepse kund getan.
    Und Abstellen liess sich das nur durch Entfernen aller Lasten...
    Die Dinger habe ich jetzt nicht mehr - bei einem Stromausfall booten die Rechner halt neu und für einen richtigen Defekt habe ich Backups.
    Gruß
    Claus

  • tobias kammerer
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    • 12. Januar 2011 um 19:54
    • #15
    Zitat von "thc"


    Also, ich hatte bis vor Kurzem zwei APC BKES-550 vor meinen beiden Pentium-3-Servern mit einer Leistungsabnahme von jeweils deutlich unter 100 Watt.
    So etwa alle drei Monate haben die aber gemeint, dass sie nicht mehr in der Lage sind, die angeforderte Last bereit stellen zu können und dies dann durch ein sehr lautes Gepiepse kund getan.
    Und Abstellen liess sich das nur durch Entfernen aller Lasten...
    Die Dinger habe ich jetzt nicht mehr - bei einem Stromausfall booten die Rechner halt neu und für einen richtigen Defekt habe ich Backups.
    Gruß
    Claus

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    Hallo,

    das ist mir ein völliges Rätsel, im echten Serverbetrieb läuft so ein Ding normalerweise locker 2 Jahre. Ich verstehe nicht, was da bei Dir schiefgeht. Wir haben auch 2 APC-s wirklich im Verleih, die Mucken nicht. Die an unseren Servern sowieso nicht und da haben wir nun schon einige im Dauereinsatz gehabt.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • TWOsider
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    • 13. Januar 2011 um 01:51
    • #16

    Mit APC macht man nichts falsch, hier laufen bisher unauffällig und ohne Probleme:

    • Smart-UPS 1500VA, ~3 Jahre
    • Back-UPS RS 800VA, ~2 Jahre
    • Back-UPS Pro 550VA, ~6 Monate

    Die kleinen Back-UPS sieht man auch sehr häufig an diversen Supermarkt-Kassen oder anderen POS-Systemen. Aus der 800VA wird ein Rechner mit etwas älterer 1,8 GHz AMD-CPU, unspektakulärer Grafikkarte, 2 GB RAM, 3x Festplatte, TFT-Monitor, 19" 24-Port HP-Switch, WLAN-AP sowie 2x Motu 828MK2 versorgt. Die USV meldet für diese Konfiguration eine Auslastung von 30% im Leerlauf und etwa 35% bei ausgelasteter CPU.

    Bis vor etwa einem halben Jahr hatten wir auch eine Powerware 9125i verwendet, bei der sich allerdings dann mal beim Anschluss ans Netz im Ausgangsteil mit einem lauten Knall ein Halbleiter verabschiedet hat (der Anschluss war vorher geprüft und auch in Ordnung). Das Gerät war zu dem Zeitpunkt etwa 4 Jahre alt, ich kann nicht ausschließen, ob es über die Zeit nicht auch mal unvorteilhaft vom Netz versorgt wurde. Einen Überspannungsschaden hatte aber bisher keines der jemals angeschlossenen Geräte, daher: Job erfüllt.

    Aus Erfahrung sollte man die Akkus in einer USV bei Gelegenheit auch mal vor dem Ablauf der angegebenen Standzeit tauschen. Wenn sich so ein Akku mal aufgebläht hat, geht er nämlich nur noch schwer oder gar nicht aus dem Schacht raus - kürzlich bei beiden 1500er Smart-UPS erlebt.

    Auch wenn ich es objektiv nicht begründen kann, würde ich keine Steckerleisten-USV wie die angesprochene BE700 kaufen. Dann lieber direkt z.B. die preislich auch nicht wesentlich teurere Back-UPS Pro BR900 [1], durch die eingebaute Anzeige hat man direkt auch einen Überblick über die Netzspannung sowie die aktuelle Auslastung und Restlaufzeit im Falle eines Ausfalls. Etwas blöd ist natürlich die Adapteriererei von Kaltgeräte zurück auf Schuko, aber dafür gibt es auch passende Dreierdosen. Ganz schlecht ist Kaltgeräte aber auch nicht: Man verhindert effektiv, dass sich dritte mit ihrem Bratgerät an die USV stecken ;)

    Grüße
    Joern

    [1] http://www.apc.com/products/resou…ase_sku=BR900GI

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  • tobias kammerer
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    • 13. Januar 2011 um 07:15
    • #17
    Zitat von "TWOsider"

    Ganz schlecht ist Kaltgeräte aber auch nicht: Man verhindert effektiv, dass sich dritte mit ihrem Bratgerät an die USV stecken ;)

    Da haben wir Kindersicherungen in unseren Dosen, das führt in der Regel zumindest zu der Frage, warum das da drinsteckt.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • audiobo
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    • 13. Januar 2011 um 12:01
    • #18

    Wie sieht das eigentlich lautstärketechnisch bei den angesprochenen Geräten aus? Ich habe beispielsweise eine gebrauchte MGE-USV mit 850VA hier, für die ich mir einfach für 50€ neue Akkus gekauft habe. Läuft gut, aber der kleine Lüfter macht einen Höllenlärm und praktischerweise läuft der auch noch immer... :?

  • TWOsider
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    • 13. Januar 2011 um 12:38
    • #19

    Möglicher FOH-Einsatz bei leisen Veranstaltungen war der Grund für die Powerware, deren Lüfter ist nämlich bei Netzbetrieb in der Drehzahl stark reduziert und dreht erst bei Netzausfall mit voller Leistung. Wenn die Netzversorgung dann wieder hergestellt war, dauerte es je nach Last u.U. 2-3 Miuten bis wieder Ruhe eingekehrt ist. Und wenn die Temperatur zu hoch wurde, hat der Lüfter aber auch schonmal Gas gegeben, passierte aber nur draußen im Sommer. Die 9125i wird nicht mehr hergestellt, ob die Nachfolge-Serie auch noch diese Art von Lüftersteuerung hat, weiß ich nicht.

    Die beiden großen Rackmount APC haben permanente Lüfterkühlung, für leisere Sachen also eher nichts. Die kleinen APC haben keine Lüfterkühlung und sind still (von einem wirklich minimalen Sirren mal abgesehen).

    Grüße
    Joern

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    • 13. Januar 2011 um 19:43
    • #20

    Genau, die verlinkten Steckdosenteile sind still.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

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