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Netzbrummen / Dimmerbrummen streut in Gitarre ein! Ideen??

  • ton-thorsten
  • 29. März 2011 um 00:48
  • ton-thorsten
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    • 29. März 2011 um 00:48
    • #1

    Hallo,

    ich mache gerade eine Musicalproduktion und habe ein massives Problem mit dem Gitarristen. Die Notenpultleuchten sind über einen Dimmer angeschlossen. Der Dimmer liegt auf einer seperaten Stromleitung.......unabhängig vom Ton. Trotzdem gibt es auf der Gitarre (Telecaster mit Single Coils) ein massives Netzbrummen sobald der Dimmer nicht voll aufgezogen oder aus ist.

    Alle anderen Signale sind brummfrei. Eine andere Gitarre mit Humbuckern brachte auch keine Lösung. Andere Stromkreise oder Einsatz eines Handdimmers anstatt des Dimmerpacks der Hauptlichtanlage bringt auch keine Lösung.

    Hat einer von Euch noch eine Idee wie das in den Griff zu bekommen ist?

    Danke im voraus für Eure Tipps.

    Gruß,
    Thorsten

    Laut kann jeder................!

  • ton-thorsten
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    • 29. März 2011 um 00:52
    • #2

    Nachtrag:

    Die Verkabelung ist auch getauscht worden...

    Laut kann jeder................!

  • tufkaklto
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    • 29. März 2011 um 08:03
    • #3

    Das kenn ich.
    anderen Amp auch schon probiert??
    Ist es dieses sich verändernde Brummen, wenn man sich bewegt oder dreht ?
    Es gibt bei Adam Hall so Übertrager für Gitarren, das wär ein Versuch, aber probier das mal mit dem Amp, bei Single Coil hatte ich das öfters in Zusammenspiel mit Amp

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  • audiobo
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    • 29. März 2011 um 09:09
    • #4

    Besorgt euch zum Dimmen einen Stelltrafo. Dieser produziert im Vergleich zu Dimmern keinen Phasenanschnitt und somit keine Obertöne, bei 100% (= 50Hz-Sinus) habt ihr ja keine Probleme wie du schriebst. Ist allerdings für gewöhnlich etwas teurer und nicht DMX-tauglich, falls das eine Rolle spielt.

  • janos buttgereit
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    • 29. März 2011 um 12:30
    • #5

    Es gibt auch DMX-steuerbare Sinuswellendimmer, sind dann aber deutlich teuer, keine Ahnung ob das für die Notenbeleuchtung in irgendeinem Verhältnis steht... Ansonsten können auch einfach hochwertigere, gewöhnliche Dimmer manchmal auch eine Verbesserung bringen.
    Aber du sagtest der Wechsel auf eine Humbucker Gitarre hat nichts gebracht? War da gar kein Unterschied zu hören oder kein ausreichend großer? Ansonsten wie siehts mit der Kabelführung aus? Liegen die Stromkabel für die Notenlbeleuchtung irgendwo parallel zu Gitarrenkabeln?

    Ansonsten wird man natürlich einer Tele nie komplett ein Brummen abgewöhnen können. Evtl. kann man auch noch mal schauen ob bei der Gitarre die Saitenerdung intakt ist, obwohl sich das eigentlich mit einem Gitarrentausch ausschließen lassen sollte.

    Könnt ihr bitte leiser Spielen? Die Leute wollen sich doch während des Konzerts noch unterhalten können!
    (Zitat eines Musikschullehrers...)

  • derautor
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    • 29. März 2011 um 12:33
    • #6

    Gitarrenkabel auch mal getauscht?

    Ist das Brummen weg, wenn man an der Gitarre den Volume-Regler zudreht? Dann ist eindeutig die Gitarre der Verursacher! Seltsam, normalerweise bringen Humbucker in solchen Situationen meist etwas Verbesserung, wenn auch nicht vollständige Stille. Mit einem Restbrumm/Sirren muss man dann meist leben, was sich aber durch Leisedrehen der Gitarre und einem Noisegate zumindest in Spielpausen von der PA fernhalten lässt.

    Oder aber, wie schon vorgeschlagen, die Beleuchtung ändern (Stelltrafo, Batterie/Akku-betriebene LED-Klemmlämpchen ectpp...).

    Das andere Licht macht keine Probleme? Dann eventuell mal die Position des Gitarristen verändern.


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • partymucke
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    • 29. März 2011 um 13:57
    • #7

    Interessantes Thema, wir hatten das Problem auch schon 2-3x. Die letzten VAs waren wieder Ok, aber die Ursache bzw. eine passende Lösung haben wir noch nicht gefunden. Es kam von den Dimmern, aber von allen, auch von der Saalbeleuchtung. Kabel wurden getauscht. Gitarre nicht. Brumen war stark positionsabhängig.

    Grüße
    Matthias

    ***
    Meine Beiträge sind in der Regel freundlich, sachlich richtig, ernst gemeint und kompetent sowiso. Ausnahmen dienen zur Bestätigung der Regel.
    ***

  • ton-thorsten
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    • 29. März 2011 um 14:25
    • #8
    Zitat von "klauston"

    Das kenn ich.
    anderen Amp auch schon probiert??
    Ist es dieses sich verändernde Brummen, wenn man sich bewegt oder dreht ?
    Es gibt bei Adam Hall so Übertrager für Gitarren, das wär ein Versuch, aber probier das mal mit dem Amp, bei Single Coil hatte ich das öfters in Zusammenspiel mit Amp

    Hi Klaus,

    ja, es ist genau das was Du beschreibst. Durch bewegen, drehen, Positionswechsel des Gitarristen ändert es sich stark...ist aber nicht ganz in den Griff zu bekommen. Noise - Gate ist auch keine Lösung.......bei Balladen ist der Störton dann wieder die Hölle!

    By the way.........gut wieder aus meiner Nachbarschaft Greven nach Hause gekommen?

    Gruß,
    Thorsten

    Laut kann jeder................!

  • tufkaklto
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    • 29. März 2011 um 15:15
    • #9

    Das kenn ich, ich denke schon, das man das mit Humbucker etc in den Griff bekommen sollte.

    Aus Greven:
    ja, allerdings ging der Flieger erst um 17 h und ich mußte noch auf die Kirmes in die Stadt mit Kollegen......

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  • ton-thorsten
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    • 29. März 2011 um 15:52
    • #10

    ...hab jetzt mal nen stelltrafo von einem kollegen besorgt.......heute abend bin ich dann schlauer!! ich halt euch auf dem laufenden.

    gruß,
    thorsten

    Laut kann jeder................!

  • discodude
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    • 29. März 2011 um 17:51
    • #11

    Juhu.....

    Kontrollier einfach noch mal ob der Git Amp nicht doch irgendwie auf dem Lichtstromkreis gelandet ist. Ja ich weiss..... aber check es halt noch mal. ;)

    Bei uns hat auch ein Kabeltausch noch was gebracht...... also " besonders Günstige " Kabel gegen "etwas bessere" getauscht...... http://www.sommercable.com/1__produkte/1__2_f_konf.html
    Seit dem Wir die Kabel verwenden Empfangen wir in unseren Proberaum auch kein Radio Moskau mehr.

    Da ihr an dem Amp auch schon eine Humbucker Git Probiert habt kann das , wie von Klauston schon erwähnt, auch an diesem Liegen.
    Schick mal den Gitarristen so weit vom Amp weg wie nur möglich ( ich hoffe das das Git Kabel nicht Länger als 15m Ist :D ). Umgedreht kann man das auch mal versuchen. Amp weit weg von der Bühne und dem Dimmer.
    und schau mal was sich tut.....

    Sonnst halt wie Üblich alle Kabel so kurz wie möglich halten.

    So...... ich muss noch von letzten drei Tagen schlaf nachholen.
    Gute Nacht
    Steffen

  • nojunk
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    • 29. März 2011 um 19:19
    • #12

    was bei mir mal geholfen hatte, klingt absurd, war aber 100% effektiv:
    einfach stecker drehen! 8) es hatte sich rausgestellt, daß der amp ein "masseproblem" hatte :shock:

    :!: und NEIN NIEMALS die masse am stecker abkleben :!:

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • guma
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    • 29. März 2011 um 19:21
    • #13

    Hm, ja....dass die Humbucker gar keine Verbesserung gebracht haben, lässt mich ein wenig stutzen. Bitte kontrollieren, ob am Amp schlicht die Erde weg ist ?

  • ton-thorsten
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    • 29. März 2011 um 20:26
    • #14

    ....Stelltrafo eingebaut! Brummen weg...,alles super! Nur die Band muss halt jetzt selber dimmen, aber das ist kein Problem!

    Danke für die Tips!!!

    Laut kann jeder................!

  • Daniel M.
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    • 30. März 2011 um 21:41
    • #15
    Zitat von "nojunk"

    was bei mir mal geholfen hatte, klingt absurd, war aber 100% effektiv:
    einfach stecker drehen! 8) es hatte sich rausgestellt, daß der amp ein "masseproblem" hatte :shock:

    :!: und NEIN NIEMALS die masse am stecker abkleben :!:

    Das ist inzwischen das Erste, das ich ausprobiere bei Brummproblemen an der Gitarre. Nach meiner Erfahrungen sind ganz schöne viele Amps mit solchen Problemen unterwegs.

    freier Tontechniker & Eventplaner, auch Tätig im Vertrieb - hier aber rein privat unterwegs

  • Jens Droessler
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    • 31. März 2011 um 15:12
    • #16

    Mein Senf: Am Amp liegt es nicht, wenn sich das Störgeräusch durch Drehen und Wenden der Gitarre ändert. Die Gitarre wird zum Empfänger der Oberwellen der Dimmerausgänge. 20m Kabel am Dimmerausgang sind eine tolle Sendeantenne!

    In diesem Fall: Haben die Notenpultbeuchtungen vielleicht noch jeweils einen eigenen Trafo?

  • bemi
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    • 31. März 2011 um 15:36
    • #17

    meine Empfehlung: 2 Notenleuchten in Reihe schalten oder per Graufilter "dimmen", kein Dimmer mehr


    Graufilter sind - falls nicht vorhanden - durch andere zu ersetzen oder durch Übereinanderkleben von quarter cto/ctb herzustellen

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • ton-thorsten
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    • 31. März 2011 um 15:48
    • #18
    Zitat von "bemi"

    meine Empfehlung: 2 Notenleuchten in Reihe schalten oder per Graufilter "dimmen", kein Dimmer mehr


    Graufilter sind - falls nicht vorhanden - durch andere zu ersetzen oder durch Übereinanderkleben von quarter cto/ctb herzustellen


    ..und was machst du dann, wenn die band auf der musicalbühne steht, und in szenen das licht unterschiedlich hell sein muß?
    :)
    fällt also aus.....

    aber wie gesagt, der stelltrafo hat wunderbar geholfen.

    gruß,
    thorsten

    Laut kann jeder................!

  • audiobo
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    • 31. März 2011 um 16:12
    • #19

    Ich würde aber sicherheitshalber dem Hinweis von guma einmal nachgehen - nicht dass tatsächlich die Abschirmung der Gitarre ineffektiv ist, weil die Erde am Amp fehlt. Ein einfacher Durchgangsprüfer reicht ja dafür und kann im Zweifelsfall ein Leben retten.

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