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Endlich, Bernd erklärt die Spezialschaltung

  • bernd häusler
  • 18. Juni 2011 um 11:26
  • bernd häusler
    Beiträge
    833
    • 22. Juni 2011 um 03:20
    • #21

    Moin,

    Zitat von "jobsti84"

    Der erste Absatz schaut mir so aus, dass einfach der Amp mehr leistet, da nun 24 anstatt 32 Ohm anliegen, sonst bleibt doch alles bei "Alten"?!

    es bleibt tatsächlich alles wie gehabt, gleiche Endstufe, gleicher Schallpegel und Frequenzgang - aber nur noch die halbe Wärmeleistung an der Schwingspule. Ich kann also mit der Spezialschaltung ungestraft die doppelte Leistung draufschicken. Damit kann ich 3dB mehr Maximalschalldruck fahren.

    Zitat von "jobsti84"

    Zweiter Absatz, die Spule wird weniger erwärmt, halbe Leistung, also auch 3dB weniger Pegel?! (Ergo geringere Verzerrungen, logo)

    In diesem Fall sind es ja verschiedene Chassis, einmal 8ohm starker Antrieb, andermal 16ohm schwächerer Antrieb. Damit das 8ohm Chassis im Lautsprecher den gleichen Frequenzgang und SPL/Watt macht ist die Spezialschaltung vorgeschaltet. Im ersten Posting zeige ich die Messung - bei gleichem Hub bzw. SPL erheblich weniger Klirr.


    Die Spezialschaltung setzt sich aus dem antriebsstarken Chassis und dem Schaltkreis zusammen. Das ist untrennbar. Sicher kann man immer ein Chassis finden, welches einfach so den gleichen Frequenzgang bei gleicher Lautsprecherimpedanz und Endstufenleistung liefert. Dann klirrt es jedoch deutlich mehr, und der Maximalpegel vor Zerstörung, bzw. der Maximalpegel bei einem noch akzeptablen Betrag an Powercompression ist um mindestens 3 dB geringer.


    Zitat von "bernd häusler"

    ähm, wie bitte? Überlege mal...

    Zitat von "andariel"

    Ich hab überlegt bevor ich das geschrieben habe. Keine Ahnung wie lange du deine Idee schon überlegst und wo deine Verständnisschwierigkeit darin liegt.

    Bitte nicht falsch zitieren... ...Deine Aussage ist falsch!

    Zitat von "andariel"

    Du hast aber Null Ahnung warum sich das Klirrverhalten verbessert.

    Ich weiß warum, habe aber keinen Bock das hier zu erklären ;)

    Zitat von "andariel"

    "Spezialschaltung", die nichts anderes ist als ein 0815 Vorwiderstand.

    das ist falsch, deswegen begreifst Du es nicht.


    @ abrax: den wesentlichen Teil hast Du begriffen. Die Spezialschaltung besteht aus dem Widerstand und dem Lautsprecherantrieb zusammen, und ist ein Frequenzselektiver und Phasenneutraler RMS Divisor. Diese Schaltung lässt sich weder durch Maßnahmen vor der Endstufe, noch durch Maßnahmen im Lautsprecherantrieb ersetzen. In beiden Fällen würde die thermische Belastung der Schwingspule erhöht.


    Zitat von "andariel"

    Wenn du mehr Belastbarkeit brauchst sind hilfreiche Mittel: Mehr VC Durchmesser, bessere Belüftung, längere VC
    oder ganz alternativ mehrere kleinere Treiber auf die sich die Leistung verteilt.

    Alle diese Maßnahmen sind weit schwerer und weit teurer als die Spezialschaltung.

    Zitat von "andariel"

    Denn ein Widerstand der 300W RMS abführt und dabei Raumtemperatur (im Rahmen liegen auch noch 60Grad wenn wir großzügig sind) behält, wie Bernd ja argumentiert, lässt sich weder einfach noch kostengünstig herstellen.
    Und 500W AES bekommt auch das Chassis (typischer 12"er) weg, wenn man ihm den Hub im Tieftonbereich machen lässt.

    Du hast weder Ahnung von Leistungsbemessung bei Lautsprechern, noch hast Du gelesen was ich geschrieben habe. Vielleicht ließt Du mal anderswo nach, was 500W AES sind ;-).

    Zitat von "andariel"

    Keine Ahnung warum man dafür so viel schreiben muss.

    dito


    jogi: Mein Chassis in Spezialschaltung, Lautsprecher-Nennimpedanz 8ohm, an 49V:

    :wink: irgendwas machst Du falsch. Übrigens habe auch ich real mit Abstrahlung mindestens 6dB Headroom in den Mitten, die 10dB die Du tatsächlich hättest braucht kein Mensch, zumal man die Endstufe in jedem Fall nach dem Leistungsbedarf am unteren Ende kaufen muß. Und da kaufst Du weit teurer.


    Grüße, Bernd

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • bernd häusler
    Beiträge
    833
    • 22. Juni 2011 um 09:29
    • #22

    Moin,

    Die Vorteile der Spezialschaltung mal mit Bässen:

    Beteiligt:

    2 Stück CB18, 18NLW9600, 8ohm, im geschlossenen Gehäuse;
    meine Entwicklung, schon lange frei publiziert.

    1 Stück RAM R1500, Daten: @ 8ohms 2x 500W, Bridge @ 8ohms 1500W;
    der Betrieb in Bridge @ 4ohms 1800W* ist wenig sinnvoll (* Limited by SOA Guard Protection)

    Die folgende Grafik zeigt die 2 Möglichkeiten:

    Schwarz die beiden CB18 mit ihren originalen 8ohm, jeweils an einem Kanal der R1500, die "ziehen" dann 1000W

    Grau die beiden CB18 in Spezialschaltung also je 16ohm, beide parallel an der gebrückten R1500, die "ziehen" dann 1500W


    Grüße, Bernd

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

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    Der Bass CB18S ist der Beste

  • ralle14
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    117
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    2.512
    • 22. Juni 2011 um 11:06
    • #23

    Hallo Bernd, wie ist es möglich, einem Chassis mit gleicher Hubfähigkeit und bei Verringerung des Klirrs so viel mehr SPLmax herauszuholen wie es deine Simulation zeigt?

    SPL(f)=Sd*X-Max ?

  • HKL
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    379
    • 22. Juni 2011 um 11:42
    • #24
    Zitat von "ralle14"

    Hallo Bernd, wie ist es möglich, einem Chassis mit gleicher Hubfähigkeit und bei Verringerung des Klirrs so viel mehr SPLmax herauszuholen wie es deine Simulation zeigt?

    SPL(f)=Sd*X-Max ?

    Da ist ein Kondensator vorgeschaltet.

  • ralle14
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    117
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    2.512
    • 22. Juni 2011 um 12:04
    • #25

    Trotzdem erhöht der Kondensator weder Membranfläche noch maximal möglichen Hub?

  • Jobsti
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    11
    Beiträge
    7.942
    • 22. Juni 2011 um 12:37
    • #26

    Ich hab das so verstanden, dass unter anderem die Gegeninduktion verringert wird?! (Wird dadurch die Membran net auch schlechter kontrolliert?)

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • ralle14
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    117
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    • 22. Juni 2011 um 13:26
    • #27

    Ich würde es eher so sehen, dass bei geringerer Gegen-EMK der Verstärker mehr Kontrolle über die Membran hat?

  • bernd häusler
    Beiträge
    833
    • 22. Juni 2011 um 13:36
    • #28
    Zitat von "ralle14"

    Hallo Bernd, wie ist es möglich, einem Chassis mit gleicher Hubfähigkeit und bei Verringerung des Klirrs so viel mehr SPLmax herauszuholen wie es deine Simulation zeigt?

    SPL(f)=Sd*X-Max ?

    An einer R1500 lässt sich der Hub zweier CB18 nicht annähernd ausfahren.
    Bei zwei CB18S genügt die R1500 voll und ganz um die Hubfähigkeit voll zu nutzen.

    CB18S = CB18Spezialschaltung

    Gruß, Bernd


    PS @Alle: Nur 2 Forenseiten bisher, da stehen die Antworten ;)


    EDIT

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
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    Einmal editiert, zuletzt von bernd häusler (22. Juni 2011 um 15:34)

  • HKL
    Beiträge
    379
    • 22. Juni 2011 um 14:08
    • #29
    Zitat von "jobsti84"

    Ich hab das so verstanden, dass unter anderem die Gegeninduktion verringert wird?! (Wird dadurch die Membran net auch schlechter kontrolliert?)

    Es wird viel schlechter kontrolliert. Deshalb ist das ganze auch wenig sinnvoll.

    Und Bernd schreibt:
    1 Stück RAM R1500, Daten: @ 8ohms 2x 500W, Bridge @ 8ohms 1500W;
    der Betrieb in Bridge @ 4ohms 1800W* ist wenig sinnvoll

    Wenn ein Serienkondensator eingefügt wird hat er einen, zur Spuleninduktivität, 180 Grad versetzten Blindwiderstand.
    Dann stellt sich das Verhalten wie in Hörnlis Bild ein.
    -hohe Frequenzen weniger
    -tiefe frequenzen mehr ( unterhalb der Resonazfrequenz )
    -ganz tiefe frequenzen wieder weniger
    -man hat ebenso eine Phasendrehung
    -man züchtet dem CB einen kleinen Blubb an 8) Welle hätte dir ganz was anderes erzählt

    vielleicht hat bernd hier ach noch ein bisschen mit nem Widerstand gespielt. alles möglich.
    Dann wirds unter last ( und wärme ) noch mehr blubb. Kann man gleich br nehmen.
    Im eingeschwungenen zustand mißt sich sowas auch mit sicherheit gut.
    Nur bei der ersten elongation wird mit sicherheit ein großartiges überschwingen stattfinden, deshalb empfiehlt er auch die endtufenleistung nicht hochzutreiben.

    Lesetipp: ich hoffe Herr strassacker hat nichts dagegen.
    http://www.lautsprechershop.de/hifi/aka_tief_c.htm

    effektiver wäre ein gut abgestimmter BR! oder nen parametrischer eq.

    grüße

  • ralle14
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    Beiträge
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    • 22. Juni 2011 um 14:18
    • #30

    @ Bernd: Hast du deine CB18 ebenfalls mit der Spezialschaltung ausgestattet? Kannst du drübermessen, Frequenzgang, Impulsverhalten?

    Dass BR statt der Spezialschaltung besser wäre, würde ich so nicht unterschreiben.

  • bernd häusler
    Beiträge
    833
    • 22. Juni 2011 um 15:31
    • #31

    Moin,

    Zitat von "HKL"

    Wenn ein Serienkondensator eingefügt wird hat er...

    ...keine Nennimpedanz von 16ohm, kann also nicht sein, Herr Elektromeister ;) .

    Zitat von "ralle14"

    Kannst du drübermessen, Frequenzgang, Impulsverhalten?

    Bei gleichem Frequenzgang ist das impulsverhalten gleich, egal ob die CB das macht, oder ein digitaler EQ. Messen muß ich nur den Klirr, den kann man nicht simulieren.

    Grüße, Bernd

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  • ralle14
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    2.512
    • 22. Juni 2011 um 15:43
    • #32

    Dann wäre doch eine Klirrmessung sehr interessant, CB18S gegen normalen CB18 auf gleichen Frequenzgang gefiltert. :)

  • andariel
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    329
    • 22. Juni 2011 um 16:27
    • #33
    Zitat

    andariel hat geschrieben:
    Du hast aber Null Ahnung warum sich das Klirrverhalten verbessert.

    Dann behalte doch deine Spezialschaltung für dich.
    Wenn ich es freundlich sage, fehlt es an Belichtung.

  • HKL
    Beiträge
    379
    • 22. Juni 2011 um 21:40
    • #34
    Zitat von "bernd häusler"

    Moin,

    ...keine Nennimpedanz von 16ohm, kann also nicht sein, Herr Elektromeister ;) .

    Grüße, Bernd

    Wenn ich das nächste mal in MA bin hör ich mir das mal an. :D

  • Jens Droessler
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    9.074
    • 23. Juni 2011 um 00:34
    • #35

    Wenn man den richtigen Widerstand (Typ) wählt, ist es egal, wie heiß er wird, es gibt Materialien, die ihren Leitwert trotz Temperaturschwanungen in weiten Bereichen nicht ändern. Trotzdem muss man sie entsprechend dimensionieren, denn thermisch bekommt man sie natürlich umso schneller kaputtgeglüht.

  • sabbelbacke
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    Beiträge
    5.171
    • 29. Juni 2011 um 00:42
    • #36
    Zitat von "bernd häusler"

    Ich weiß warum, habe aber keinen Bock das hier zu erklären ;)


    Schade, mach doch mal. Schliesslich heisst Dein Thread ja auch "Endlich, Bernd erklärt die Spezialschaltung"

    Zitat von "bernd häusler"

    das ist falsch, deswegen begreifst Du es nicht.


    Wenn ich da ein bestimmtes Interview mit Dir mal rauskrame, war da noch die Ergänzung, dass der Widerstand einer aus Konstantan (o.ä.) ist (siehe ein Post über dem hier von Jens).

    hornresp

  • bernd häusler
    Beiträge
    833
    • 29. Juni 2011 um 04:51
    • #37

    Moin,

    Zitat von "sabbelbacke"

    Schade, mach doch mal.

    Das kann Herr Klippel viel besser ;) dazu etwas Elektrotechnik... ...erstmal messe ich auch beim CB18S den Klirr gegen den normalen CB18.

    Zitat von "sabbelbacke"

    Konstantan

    ...oder woraus auch immer technisch sinnvolle Widerstände gemacht werden. Jedenfalls nie aus Kupfer und/oder Aluminium, denn das sind arge Kaltleiter.

    Grüße, Bernd


    PS Dante ist da, das geht natürlich vor

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

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    Der Bass CB18S ist der Beste

  • DJ-JAJA
    Reaktionen
    16
    Beiträge
    4.137
    • 15. Juli 2011 um 10:35
    • #38

    hmmm....erinnert mich irgendwie an die Saugkreisdiskussion in den frühen 80ern, die durch nen Bauvorschlag von Visaton ausgelöst wurde.

    Für mich gilt immer noch: "Wer heilt hat Recht!" :wink:

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • bernieserver
    Beiträge
    352
    • 25. Juli 2011 um 22:22
    • #39

    Für mich sieht das wie ein Vorschaltkondensator aus, so wie bei Klang und Ton / Hobby Hifi desöfteren bei deren Subs erwähnt. Schiebt so die Phase im unterem Bereich so, dass mehr Wirkleistung frei wird.
    Vielleicht dazu noch einen Wiederstand.

    Ansonsten: Mit Konstantan hat man einen Widerstandsdraht, der eine sehr "horizontale" Kennlinie besitzt.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 28. Juli 2011 um 05:25
    • #40
    Zitat von "bernd häusler"

    Schwarz die beiden CB18 mit ihren originalen 8ohm, jeweils an einem Kanal der R1500, die "ziehen" dann 1000W

    Grau die beiden CB18 in Spezialschaltung also je 16ohm, beide parallel an der gebrückten R1500, die "ziehen" dann 1500W


    So so...
    Du hast aber mehrmals geschrieben, dass durch die Schaltung ziehen die Teile weniger Energie. :wink:
    Übrigens, die Schaltung ist ne Fehlerquelle mehr. Wird der Lautsprecher weiter korrekt funktionieren, wenn bei der Schaltung was über Jordan geht?

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