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22m mit Alutraverse überspannen

  • www_basstscho_net
  • 28. Juni 2011 um 15:53
  • www_basstscho_net
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    154
    • 28. Juni 2011 um 15:53
    • #1

    Hallo zusammen,

    für ein Theaterstück soll eine 22m lange Bühne (möglichst ohne Zwischenpfosten) mit einer Alutraverse überspannt werden. In der Traverse sind einige PAR64-Scheinwerfer verteilt. Ist es überhaupt realistisch eine solche länge zu überspannen, oder soll ich gleich eine andere Lösugn suchen?

    Besten dank für die Auskunft,
    Johannes

  • jogi86
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    • 28. Juni 2011 um 16:02
    • #2

    das WIE ist hier die Frage....

    3-Kant oder 4-Kant???

    Stative oder gehangen???

    und überhaupt....

  • skyworker
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    • 28. Juni 2011 um 16:08
    • #3

    Äh bitte?

    Verzeih - aber wenn ich dein Profil studiere, dann solltest du genua über eins nachdenken: nämlich jemanden ins Boot zu holen, der weiß, was zu tun ist.

    Es gibt selbsterständlich Material, mit dem solche Spannweiten machbar sich (Camco L-Type zum Beispiel) aber bitte: nicht über Dreipunkt oder Stative oder sowas nachdenken...

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • www_basstscho_net
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    154
    • 28. Juni 2011 um 16:22
    • #4

    Selbstverständlich möchte ich mir professionelle Hilfe holen - vorab wollte ich mich allerdings informieren, ob es für dieses Vorhaben überhaupt eine halbwegs sinnvolle Lösung gibt, oder ob ich mir sofort Gedanken über ein anderes Konzept machen sollte.
    Aber in diesem Fall weiß ich nun dass es theoretisch geht und werde mich auf die Suche nach einem entsprechenden Spezialisten in der Gegend (88605 Meßkirch) machen.

    Beste Grüße,
    Johannes

  • tufkaklto
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    • 28. Juni 2011 um 16:44
    • #5

    Die Frage ist immer noch:
    Geflogen oder nicht?

    Wenn Du es fliegst, und mehrere Motoren dafür verwenden kannst, geht das vermutlich sogar relativ einfach.
    Vorausgesetzt, es sind die entspechenden Hängepunkte in ausreichender Zahl vorhanden.

    Willst Du das aber nur an 2 Punkten mit einer Traverse machen, ist das möglich, dafür muß man aber richtig Geld in die Hand nehmen.
    Das material dafür findest Du nicht mehr einfach so in der Gegend

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  • djobi
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    • 28. Juni 2011 um 16:45
    • #6

    Jogi hat schon recht.

    Zitat

    Stative oder gehangen???


    So ohne weitere Informationen kann man da nicht viel sagen.
    Mit dem richtigen Material sind auch 22m kein Problem.

    Die Traversenhersteller geben Belastungstabellen an. Guck dir mal die entsprechenden Kataloge an. Global Truss iM Typ hat z.B. bei 22m eine Viertellast von 1,9kN.
    Wie stark sich das bei 2 Auflagepunkten durchbiegt, und ob das dann noch schön aussieht ist nochmal eine andere Sache.

    EDIT: Während ich noch Kataloge blättere, war Klaus mal wieder schneller :D

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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  • www_basstscho_net
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    154
    • 28. Juni 2011 um 18:30
    • #7

    Hallo zusammen,

    das ganze muss auf Stative - erschwerend kommt hinzu, dass das ganze im Freien ist -> Windlasten usw. Vermutlich müssen die Zuschauer doch mit einem Stativ/Pfosten vor dem Bühnenbild auskommen. Andernfalls wäre es noch möglich die gesamten Scheinwerfer hinter die Tribühnen (ca. 15m Abstand von Hinterkante Tribühnen bis zur Bühne) zu stellen - aber da sind die PAR64 dann wohl eher ungeeignet...

    Beste Grüße,
    Johannes

  • niko remy
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    • 28. Juni 2011 um 18:52
    • #8

    für die Spannweite mit Stativen wenn nur Schwerlasttraverse mit 3 Liften (3 wegen Gewichtsverteilung, Kabel wiegen auch etwas) wie dem hier:
    http://www.worklifters.com/productoDetail.asp?idProducto=38&idioma=ale
    Würde ich aber abraten, besser wäre ein Carree zu bauen oder wenn dann eine "Standard-Truss" hinter die Tribühne mit 4 Last-Stativen. Mit Par 64 kannste dann nur das Publikum beleuchten, die Bühne sollte dann mit vielen >2KW Arris und 2 Verfolgern beleuchtet werden.

    Das wäre meine Vorgehensweise, hab so ähnliche Anfragen auch bekommen aber hab alle abgesagt weil die dem Veranstalter zu teuer waren und ich mich geweigere 16 Meter Dreipunkt-Truss zu bauen.

  • janos buttgereit
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    • 28. Juni 2011 um 19:04
    • #9

    Ich glaube es könnte günstiger sein einige gute Profiler zu mieten und diese hinter der Tribüne aufzubauen als solch ein Traversensystem System outdoortauglich für PARs direkt vor der Bühne bauen zu lassen.

    Könnt ihr bitte leiser Spielen? Die Leute wollen sich doch während des Konzerts noch unterhalten können!
    (Zitat eines Musikschullehrers...)

  • daniel heide
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    • 28. Juni 2011 um 19:14
    • #10

    Eine weitere Möglichkeit wäre Einzelne Beleuchtungstürme auf der Bühne oder rechts/links der Bühne zu bauen und von da aus zu beleuchten, wenn eine reine Frontbeleuchtung nicht ausreichend ist sondern für bestimmte Szenen Licht von oben/den Seiten/hinten gewünscht oder notwendig ist.
    Ansonsten ist es wir oben schon mehrfach gesagt mit dem richtigen Material und Know-how natürlich auch möglich eine 22m Traverse zu installieren.
    Das wird aber vermutlich nicht sehr wirtschaftlich sein.

    Daniel Heide
    Lange Reihe 4
    99755 Hohenstein

    Lass dir von Keinem imponieren der sagt: "Das mache ich schon seit 20 Jahren so!" Man kann etwas auch 20 Jahre lang falsch machen.
    Bildung ist meistens kostenlos, manchmal auch umsonst!

  • skyworker
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    • 28. Juni 2011 um 22:36
    • #11

    Ich zitier mich mal selbst:

    Zitat

    nämlich jemanden ins Boot zu holen, der weiß, was zu tun ist.

    Bitte: keine sinnfreien Empfehlungen! Drei Auflager machen die Sache nicht besser, sondern komplizierter! Lifte, draußen, egal welcher Machart sind für dieses Unterfangen nicht geeignet! Windlasten sind schon genannt worden, ein Standsicherheitsnachweis dürfte sich schwierig gestalten und wäre das Mindeste.

    22 Meter freitragende Truss für ein paar Lampen? Mit Verlaub, das ist Kindergarten! Bei dem Hinweis auf die PAR-Kannen vermute ich dann auch noch zusätzlich etwas "beschränktes Potential".

    Daher: wovon sprechen wir hier? Wenn der Threadstarter mit Infos um die Kurve kommt, kann man sinnvoll weiterdiskutieren. Sonst nicht.

    SKY

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  • tufkaklto
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    • 29. Juni 2011 um 00:35
    • #12

    Ich geb Dir da mal absolut Recht.

    Mir erscheint die Verhältnismäßigkeit der Mittel mit dem Aufwand für das Ergebnis nicht gegeben :D

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  • 4Art
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    • 29. Juni 2011 um 08:08
    • #13

    Amen.

  • marcoboy
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    • 30. Juni 2011 um 07:35
    • #14

    Ohne es Abzufangen wird es schwer. Weil die Kräfte in dem Verbindern zu groß werden. Ich denke das man mit 22m bei viele 30er Traversen an ihre Grenzen stoßen. Ob wohl ich meine das z.Bsp Proylte H30V da kein Problem hat. Die Durchbiegung hält sich in Grenzen. Da aber viele Datenblätter bei 16m enden würde ich das mal rechnen lassen. Aber eins darf man nicht vergessen. 22m 4 punkt Truss hat schon alleine ein enormes Gewicht. Mit 40er Truss sind 22m kein Problem.

  • tufkaklto
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    • 30. Juni 2011 um 09:20
    • #15

    Das meinte ich damit

    Zitat

    Mir erscheint die Verhältnismäßigkeit der Mittel mit dem Aufwand für das Ergebnis nicht gegeben

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  • lisa f.
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    • 4. Juli 2011 um 16:28
    • #16

    Hast Du eine Zuschauertribüne mit Dach? Dann klär ab, ob Du da was reinhängen darfst. Die Tribünen, die uns so begegnen sind i.d.R. Gerüstbau (Stahl etc.), können und dürfen Lampen tragen.

    22m an oder auf 2 Punkten kannst Du, wie hier schon mehrfach geschrieben, mit Standardmaterial vergessen. Es ist machbar, mit ausreichend Budget, Fachpersonal und korrektem Material. Ob sich das für "einige PAR Scheinwerfer" lohnt sei dahin gestellt.

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