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Kauft nicht bei GEMA

  • Kracky
  • 22. April 2012 um 05:25
  • Kracky
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    • 22. April 2012 um 05:25
    • #1

    http://www.facebook.com/KauftNichtBeiGema

    Dies ist ein offener Aufruf das Projekt zu unterstützen, niemand muss sich dazu verpflichtet fühlen diese Meinung zu teilen und jeder kann gerne seine Bedenken dazu kund tun.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
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  • zegi
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    • 22. April 2012 um 08:37
    • #2

    Aufgrund meiner "falschen" Staatsangehörigkeit werde ich der Facebookseite nicht beitreten, finde aber die Idee unterstützenswert. Die Konsumenten sollen sich gegen willkürliche und unfaire Gebühren wehren können.

    Ist die GEMA eigentlich staatlich? Fliessen die Einnahmen in die Staatskasse oder werden die direkt wieder in der Musikindustrie verteilt?

    Der Ton macht die Musik.

  • zegi
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    • 22. April 2012 um 09:01
    • #3

    Den Abschnitt "Kritik an der GEMA" finde ich sehr lesenswert: http://de.wikipedia.org/wiki/Gema

    Der Ton macht die Musik.

  • Kracky
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    • 22. April 2012 um 12:30
    • #4

    Die GEMA ist so gesehen nur ein Verein ist aber staatlich anerkannt und hat sowohl eine einzigartige Monopolstellung als auch eine entsprechende Lobby. Es gibt Ansätze anderer deutscher Verwertungsgesellschaften die aber anhand der Übermacht der GEMA recht chancenlos sind.
    Traurig ist ja das leider nur wenig bis teilweise gar nichts beim eigentlichen Künstler ankommt weil eben ein enormer Apparat hinter dem ganze steckt der verhalten werden möchte und ausser den Künstlern teilweise selbst leidet dort anscheinend niemand Not.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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  • partymucke
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    • 22. April 2012 um 23:26
    • #5

    Wäre es nicht sinvoller, wenn alle an einem Strang zögen?

    http://openpetition.de/petition/onlin…liert-augenmass

    Grüße
    Matthias

    ***
    Meine Beiträge sind in der Regel freundlich, sachlich richtig, ernst gemeint und kompetent sowiso. Ausnahmen dienen zur Bestätigung der Regel.
    ***

  • Kracky
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    • 23. April 2012 um 06:50
    • #6
    Zitat von "partymucke"

    Wäre es nicht sinvoller, wenn alle an einem Strang zögen?

    http://openpetition.de/petition/onlin…liert-augenmass

    Jain, sicher ist die Tarifreform auch ein Thema aber bei diesem Projekt geht es ja eher um die allgemeinen Interessen der Nutzer also auch um das aktuelle Thema Youtube Sperrungen für Deutsch oder um die unsinnige Zusatzerhebung beim abspielen von MP3 Titeln ganz egal ob nur legal oder illegal erworben. Grob sogar um die allgemeine Frage warum muss ich für eine Ware die ich gekauft habe nochmals zusätzliche Kosten für die Nutzung bezahlen. Ist euch ein Fall bekannt bei dem ein Maler zum Verkaufspreis für sein Bild zusätzlich noch Tantiemen für die weitere Nutzung erhalten hat? Habt ihr ausser Musik schon einmal eine Ware gekauft bei der man euch explizit vorgeschrieben habt wo und wie ihr es nutzen dürft und für die bei einer Nutzung über diese Grenzen hinaus gleich nochmal der Geldbeutel gezückt werden muss?

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  • skyworker
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    • 23. April 2012 um 08:54
    • #7
    Zitat

    Habt ihr ausser Musik schon einmal eine Ware gekauft bei der man euch explizit vorgeschrieben habt wo und wie ihr es nutzen dürft

    - eine Flasche Cola am Kiosk ("Nur außer Haus"), Heizöl, ... ach ja - und Software, zum Beispiel das Betriebssystem jedes Rechners, ganz gleich ob nun Windows oder Mac.

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  • zegi
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    • 23. April 2012 um 09:44
    • #8
    Zitat von "Kracky"

    Grob sogar um die allgemeine Frage warum muss ich für eine Ware die ich gekauft habe nochmals zusätzliche Kosten für die Nutzung bezahlen. Ist euch ein Fall bekannt bei dem ein Maler zum Verkaufspreis für sein Bild zusätzlich noch Tantiemen für die weitere Nutzung erhalten hat?

    Das ist bei geistigem Eigentum immer so eine Frage. An der Kunstausstellung bezahlst du auch Eintritt, obwohl das Bild/das Objekt schonmal bezahlt wurde.

    Bei einer Vermietung (nehmen wir mal das Beispiel von Eventtechnik :wink: ) verlangen wir auch noch Geld für unser Equipment, nachdem wir es mathematisch betrachtet schon lange amortisiert haben. Wieso geben wir die PA nicht umsonst raus?

    Gleiches beim DJ - warum will der jedes mal wieder eine Gage? Der hat seine Musik und sein Equipment auch schon längst damit bezahlt.

    Am Ende wollen wir doch alle etwas verdienen mit dem was wir machen. Würden uns die Konzertbesucher auch etwas bezahlen, wenn sie den Saal wieder verlassen, würden wir uns sicher nicht dagegen wehren :D

    Der Ton macht die Musik.

  • treibsand
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    • 23. April 2012 um 12:45
    • #9

    Naja, bei dem hier erwähnten Verein geht es ja schon lange nicht mehr ausschliesslich darum, dass "geistiges Eigentum" auch gerecht bezahlt wird. Darüber würde man sicherlich gesellschaftlich ganz anders diskutieren!

    Hier geht es mittlerweile viel mehr um den Umgang der GEMA mit den Nutzern und sogar mit ihren Mitgliedern! Das Korsett, welches die GEMA allen zwangsverpasst ist viel zu starr und nicht der Zeit angepasst. Ich will sie nun nicht zwangsweise mit einem Dinosaurier vergleichen - aber das System ist zu Träge, zu aufgeblasen und zu undurchsichtig. Dazu noch ähnlich "Kundenfreundlich" wie die GEZ, bei der auch mit jedem Gebührenbescheid rein prophylaktisch eine Mögliche Zwangsvollstreckung ab 1000€ Rückstand angedroht wird.

    Momentan hat die GEMA zwei grosse Baustellen:
    Erstens: YouTube & Co., wo es ja mittlerweile so weit geht, dass Künstler nicht mehr mit ihrem eigenen Produkt werben dürfen, weil die Urheberrechte ausschliesslich durch andere überwacht & vertreten werden. Die Möglichkeit der Freistellung ist hier fast eine ausschliesslich theoretische, solange sich GEMA & YouTube in einem für die gesamte Internetindustrie ausschlaggebenden Prozess um Gebühren für JEDES gezeigte Video streiten.
    Zweitens: Die Legalität von Gebührenerhöhungen um mehrere 100%. Das ist für kleinere kulturelle Betriebe/Vereine nicht auf die Kundschaft/Gäste umlegbar. Somit müssten also die Veranstalter aus ihrer eigenen Kasse zahlen. Der haken dabei ist, dass zeitgleich viele kleinere Künstler unter die Räder geraten. Die Gage wird ja eher geringer bzw. härter verhandelt und die Ausschüttung der GEMA steht in einem sehr schlechten Verhältnis zu den eingezogenen Gebühren. Die bisherige punkte-Aufschlüsselung ist ja nicht gerade auf den kleinen Underground-Musiker zugeschnitten.


    Der einzige Weg, beide Diskussionen nachhaltig zu führen ist, Druck auf die GEMA und die dort gemeldeten Künstler auszuüben, damit massive Änderungen hin zu einem gerechteren System erfolgen. Dazu kann IMHO die Verbreitung u.A. durch solche Facebookseiten beitragen.

    Die Petition ist ein weiterer wichtiger Ansatz, damit sich der Monopolist seiner gesellschaftlichen Verpflichtung klar wird.
    Angemessene Gebühren: ja. Wildesauspielereien einer Zwangsvereinigung: nein.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Mechwerkandi
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    • 23. April 2012 um 12:52
    • #10
    Zitat von "treibsand"


    Die Petition ist ein weiterer wichtiger Ansatz, damit sich der Monopolist seiner gesellschaftlichen Verpflichtung klar wird.


    Aufpassen:
    Es gibt eine ganze Reihe an Personen, die ein erhebliches privatwirtschaftliches Interesse daran haben, das sich an den beschriebenen Zusammenhängen nichts ändert.

    Es gibt da eine kuriose Parallele zu den steigenden Benzinkosten, wo überall nach der Politik gerufen, dabei aber geflissentlich übersehen wird, das das Steueraufkommen über Mineralöl und Mehrwertsteuer einen grossen Posten im Bundeshaushalt ausmacht.
    Die Politik hat überhaupt kein Interesse an sinkenden Benzinpreisen.

  • julian-k
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    • 23. April 2012 um 13:56
    • #11

    Es geht doch schon mal darum, dass der gemeine Urheber in der Regel von der GEMA nicht wirklich etwas abbekommt und alles bei den großen landet.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

  • Kracky
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    • 23. April 2012 um 15:56
    • #12
    Zitat von "skyworker"

    - eine Flasche Cola am Kiosk ("Nur außer Haus"), Heizöl, ... ach ja - und Software, zum Beispiel das Betriebssystem jedes Rechners, ganz gleich ob nun Windows oder Mac.

    Ja dann ist es ja nur eine Frage wie lange es dauert bis du jedes mal wenn du deinen Rechner auf einer Veranstaltung hochfährst nen Euro in die Kasse werfen darfst, oder? Der GEMA Logik zur folge müsste man bei jeder öffentlichen Vorführung einer PowerPoint Publikation Tantieme an Microsoft bezahlen. Ich denk es wird deutlich worauf ich raus möchte, dieser letzte Schritt der Vermarktung geht mir einfach zu weit. Genau daraus resultieren ja auch die Probleme mit Youtube weil die GEMA gerne 9 Cent für jeden Klick aufs Musikvideo hätte. Die GEMA erhebt ja auch Ansprüche in der Gastronomie auch wenn es nur um begleitende Ambiente Musik geht und legt zugrunde das alle möglicherweise anwesenden Gäste hier Nutzer sind und somit der Gastgeber einfach mal für alle pauschal zu zahlen hat selbst wenn niemand kommt. Kommt als nächstes die Verwertungsgesellschaft der Maler die ja mit ihren Kunstwerken ebenfalls das Ambiente beeinflussen und möchten pauschal mal vom Gastronom die Summe X weil es ja durchaus möglich ist das alle möglicherweise anwesenden Gäste einen Blick auf ihr Bild werfen? Sicher, das Bild ist gekauft, aber wir sage dir wer es wo wie und wann angucken darf!

    Aber den wichtigsten Satz hat hier der Marzipan Mann vom Stapel gelassen, es geht einfach darum das Thema aus allen Richtungen, egal mit welcher Aktion auf zu bauschen um den Druck auf die Verantwortlichen stetig zu erhöhen. Wie schon geschrieben, wenn es sich zeigen sollte das all das Zielführend ist kann man immer noch gemeinsam auf die Straße gehen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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  • skyworker
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    • 23. April 2012 um 18:52
    • #13
    Zitat

    Kommt als nächstes die Verwertungsgesellschaft der Maler

    - das ist die VG Bild/Kunst!

    Zitat

    Ja dann ist es ja nur eine Frage wie lange es dauert bis du jedes mal wenn du deinen Rechner auf einer Veranstaltung hochfährst nen Euro in die Kasse werfen darfst, oder? Der GEMA Logik zur folge müsste man bei jeder öffentlichen Vorführung einer PowerPoint Publikation Tantieme an Microsoft bezahlen.

    - nein! Prinzip nicht verstanden: die GEMA würde die Nutzung von Hintergrundmusik in der PP berechnen, PP ist nur das Vehikel. Es wird ja auch nicht die Software zum Upload "kostenpflichtig" - sondern das Musikvideo, welches damit online gestellt wird.

    Bitte - versteh mich nicht falsch, ich sehe die Neuordnung auch sehr zwiespältig. Aber: man sollte diese Diskussion von der generellen "Ungerechtigkeitsdiskussion" loslösen - "GEMA ist bäh, weil sie Nutzer schröpft" taugt nicht als Diskussionsgrundlage - den faktisch tut die GEMA auf dem Papier etwas sehr sinnvolles - nämlich Tantiemen für die Nutzung von geistigem Eigentum einziehen. Es geht um das wie - aber darum geht es (analog zur GEZ) ja schon lange.

    Das ganze startet mit einer ganz einfachen Fragestellung - und der ehrlichen Antwort darauf: Warum sollte es kostenlos sein, das Werk eines Künstlers, von einem Dritten ohne Zustimmung des Künstlers ins Internet gestellt, runterzuladen und zu nutzen? Am Ende auch noch gewerblich? Diskussionsgrundlage ist das Urheberrecht, denn mit dem Kauf eines Werkes erhältst du ausschließlich ein definiertes Nutzungsrecht - nicht mehr! Die öffentliche Aufführung und die gewerbliche Nutzung ist da nicht Gegenstand!

    Wenn ich das richtig sehe, dann gibt es doch in deinem Leben auch die Sparte Computertechnik - richtig?
    Stellen wir uns mal vor, ihr habt ein Softwaretool geschrieben, mit dem sich die Wartung von PC-Systemen drastisch vereinfachen ließe. File aufspielen, go drücken, nach 30 Sekunden Selbstdiagnose wirft die Software eine Tabelle mit allen Bugs und den notwendigen Fixes aus - und installiert diese auch gleich noch nach Download aus dem Internet. Dieses File nutzt ihr erfolgreich in eurer Computerbude - die Kunden sind hochzufrieden. Nun hat ein Kollege aus dem Forum - nennen wir ihn Skyworker - ein Problem mit seinem PC und bittet dich um Hilfe. Der Einfachheit halber schickst du ihm unter Kollgen das File - ist ja nur für die private Nutzung. Beim nächsten Forentreffen gibt dir Sky dafür ein Bier und eine Bratwurst aus. Alle sind glücklich...

    Bis zu dem Tag, wo du durch Zufall auf der HP von SKY den neuen Button "PC-Direktservice" entdeckst - dort bietet der doch plötzlich an, gegen eine winzige Gebühr von 35 Euro den heimischen PC zu optimieren, das geht ganz einfach, nach Geldeingang gibts per Mail ein kleines File, mit dem Fehler entdeckt und direkt online behoben werden... dir schwahnt übles, du checkst das und stellst fest: der SKY verkauft dein File weiter, ungeniert, und dich hat er mit einem lauwarmen Würstchen und schalem Bier abgespeist...

    Und jetzt sag mir mal ehrlich - auf welchen Platz deiner persönlichen Ar.... liste würde ich da rutschen?

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  • Kracky
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    • 23. April 2012 um 21:17
    • #14

    Leider denke ich das du dich noch nicht genug mit dem Thema beschäftigt hast sonst wüsstest du das einzelne Musiker sehr wohl und gerne hätten das ihre Werken via Youtube bekannt gemacht werden einfach um sich einen Namen zu machen, aber genau da kommt ja jetzt der Witz, der Musiker ist augenscheinlich der Rechteinhaber weil es ja sein geistiges Eigentum ist und trotzdem verhindert die GEMA dieses.
    Wenn du z.B. mit Software zu tun hättest wüsstest du das es dir selbst unterliegt deine Software zu schützen, wenn ich mein Programm als offene Freeware zugänglich mache ist es auch kein Problem das du diese weiter gibst. Das Internet als Marktplatz ist hier sehr interessant den du wirst sehen das du nur wenig Geld mit deiner Idee machen wirst weil die User immer nach Freeware suchen. Finde ich meine Software bzw. mein Urheberrecht ist schützenswert werde ich sicher nicht so dumm sein diese so zu programmieren das man diese einfach kopieren und weiter verwerten kann sondern baue Aktivierungen oder Dongelfreischaltungen mit ein.
    Wenn wir also beim Beispiel MS Power Point bleiben, täglich wird dieses Programm von hunderten von Lauten dafür genutzt öffentlich oder auch Geschäftlich ihre Präsentationen an den Mann zu bringen. Microsoft gibt sich damit zufrieden das Programm zu verkaufen und wenn du die Aktivierung erfolgreich abgeschlossen hast ist die Legitimität damit gewährleistet. Viele verdienen damit also auch ihr Geld und trotzdem kommt MS nun nicht und sag, Hallo, du machst das in eine Räumlichkeit in die 100 Personen passen und daher wollen wir von dir entsprechende Tantiemen da dir unsere Idee, unsere Software ermöglicht das du damit Geld verdienst.

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  • skyworker
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    • 23. April 2012 um 22:26
    • #15
    Zitat

    aber genau da kommt ja jetzt der Witz, der Musiker ist augenscheinlich der Rechteinhaber weil es ja sein geistiges Eigentum ist und trotzdem verhindert die GEMA dieses

    - das ist ein anderes Thema, oder hab ich da was falsch verstanden?

    Was du zu PP schriebst: Nochmal: PP ist das Vehikel, es geht aber doch um den Content, oder?

    Mein Beispiel mit der Software lässt sich sicherlich beliebig zerpflücken - aber bleiben wir doch mal bei der Essenz: ein Dritter verdient ohne dein Einverständnis Geld mit deinem geistigen Eigentum - wie findest du das?

    Ich verstehe durchaus das Grundproblem und die Gefahren daraus - insbesondere für "kleine" Künstler oder Veranstalter.

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Kracky
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    • 24. April 2012 um 07:01
    • #16
    Zitat von "skyworker"

    Wenn er sich dieses bei mir gekauft hat ist es doch auch ok wenn er es benutzt auch um damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Natürlich bin ich nicht damit einverstanden wenn er dieses nun vervielfältigt um es weiter zu verkaufen was ja aber nicht das Thema ist, aber da ist es eben an mir meine Ideen entsprechend zu schützen, ich muss mir einfach was einfallen lassen. In der Industrie gibt es z.B. Patente die Ideen schützen, nehmen wir z.B. den gerne kopierten Weihnachtsbaumständer mit Seilzugmechanik, eine tolle Idee die sich der Erfinder patentieren lassen hat. Weil er aber niemanden gefunden hat der dieses produzieren wollte hat er sich auf dem Asiatischen Raum umgesehen, aber hinter dem netten und freundlichen Empfang steckte nur die Absicht sich dieses unter den Nagel zu reißen also gründete er eine Firma und produziert nun seine Christbaumständer selbst. Wenn ich nun einen dieser Ständer kaufe habe ich den guten Mann ja sowohl für das verwendete Material, für die investierte Arbeit als auch für seine tolle Idee entlohnt und ich kann mir sicher sein, es ist ihm absolut egal ob ich diesen nun nutze um meinen Baum daheim auf zu stellen oder ich verleihe ihn, oder nutze ihn um als Baumverkäufer meine Bäume aus zu stellen, ganz egal was ich damit mache niemand wird kommen und sagt, oh du nutzt das ganze ja nicht nur daheim ja dann müssen wir aber noch einmal Geld von dir haben weil du unsere Idee ja nutzt um damit Geld zu verdienen. Genau das ist doch das widersprüchliche, ich kaufe eine CD für gutes Geld muss aber trotzdem bei jeder Gelegenheit nochmals bezahlen wenn ich sie benutzen möchte. Schon das Gartenfest hinterm Haus bei dem ich die Nachbarschaft und Freude einlade ist ja so gesehen eine öffentliche und damit gebührenpflichtige Veranstaltung. Die Musikindustrie soll sich bitte einfach mal was überlegen, ich möchte nicht unter Generalverdacht gestellt werden um bei jeder Möglichkeit den Nachweis zu erbringen das ich nicht kriminell bin und meine Sachen ja bezahle, ich möchte ja nichts geschenkt aber wenn ich mir Musik gekauft habe möchte ich die eben auch nutzen wie es mir beliebt, dafür habe ich ja schon einmal bezahlt. Das große Fragezeichen für den normalen Nutzer ist doch einfach dieses doppelte Abrechnungssystem und ich sage einfach der Künstler ist genug entlohnt wenn ich sein Werk ganz legal und offiziell gekauft habe oder aber die Musikindustrie entscheidet sich für das Modell der Nutzerabrechnung und schafft sich schlicht das Problem der Raubkopien vom Hals weil die Musik für jeden frei verfügbar ist und nur die Nutzung berechnet wird. Sicher ist klar das es hierfür natürlich entsprechender technischer Änderungen bedarf z.B. digitaler Fingerabdruck in den Dateien oder Medien der die Wiedergabe ohne Freigabe verhindert. Möglichkeiten gäbe es bestimmt dieses um zu setzen aber wenn wir doch mal ehrlich sind, diese Industrie ist stur wie ein Panzer und wenn der technische Fortschritt es nicht notwendig gemacht hätte würden die heute noch Schellackplatten verkaufen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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  • skyworker
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    • 24. April 2012 um 09:15
    • #17
    Zitat

    würden die heute noch Schellackplatten verkaufen.

    - was manch einer womöglich begrüßen würde, es soll Leute geben, die Caruso heute noch so hören... aber auch das ist ein anderes Thema.

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  • mringhoff
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    • 8. Mai 2012 um 09:43
    • #18

    Wenn die GEMA so handeln würde, wie auf dem Papier, würde sich auch keiner streiten.
    Daß Künstler selbstverständlich für ihr Werk entlohnt werden sollten, ist für die allermeisten Leute auch kein Problem.

    Wenn aber viel Geld eingesammelt wird und das meiste davon im Verwaltungsapparat und bei den großen Musikkonzernen versickert, findet man das einfach nur ungerecht.
    In der Masse wird in jeder kleinen Kneipe, auf dem Dorffest und in jedem Kulturzentrum eine für den Veranstalter nicht unerhebliche Menge an Euros einkassiert. Dort spielen viele unbekannte und halbbekannte Künstler, diese müssen täglich um die zahlenden Gäste kämpfen und jeden Euro umdrehen, damit am Ende der Veranstaltung noch etwas für das tägliche Brot übrig bleibt.
    Je nach Gegebenheit zahlt der Gast hier 1-2 Euro von seinem Eintrittsgeld an die GEMA. Einfach so, pauschal.
    Die kleinen Künstler haben (meist) gar nichts davon.

    Stattdessen wir das Geld aus diesen vielen kleinen Veranstaltungen gesammelt, in den großen Topf gesteckt und "unter sich" aufgeteilt.


    Wenn jetzt der Künstler von dem 1,- EUR pro Gast rund 80ct wieder ausgezahlt bekommt, würde keiner etwas sagen.

    Gleiches gilt auch für die Youtube-Nutzung: Warum bitte darf Youtube mit kostenlosem Inhalt einen riesen Reibach machen? Was inzwischen auf dem Downloadmarkt der mp3-files inzwischen normal ist (man bezahlt eine Art Nutzungslizenz), sollte doch für Youtube genauso gelten. Über die Höhe des Betrags lässt sich streiten. Nutzniesser wird der normale Youtubeanwender sein: Es wird mehr Kontent geben. Ich kann mir nicht vorstellen, daß der Anwender zahlen müsste. Youtube würde von seinen Milliarden Werbeeinnahmen ein paar Tausend an die Gema abdrücken.
    Soweit so gut.
    Aber wenn das Geld dann wieder nur an die "Großen" ausgeschüttet wird, findet man das wieder ungerecht. Hier wird wieder am kleinen Künstler "verdient", der davon aber viel zuwenig abbekommt.

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  • nojunk
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    • 8. Mai 2012 um 09:54
    • #19

    noch was zum nachlesen:
    http://www.golem.de/news/sony-musi…1202-89982.html

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • frequenzenbieger
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    • 21. Mai 2012 um 01:18
    • #20

    Tach Kollegen,
    Wir wissen alle das ein Musiker der eine CD produziert hat, erstmal an die GEMA zahlen muß um sein eigenes Werk seinem Publikum zugänglich zu machen. Dieses Geld soll er dann wiederbekommen über die Vorführungen, daß das so nicht passiert wissen wir auch alle. Also frage ich mich ernsthaft mit welchem Recht die GEMA ihre Tarife erhöhen will und wird. Da Ihre Einnahmen dann um ein vielfaches geringer sein werden als jetzt. Da keine einzige Discothek ihren Betrieb weiterführen kann, wenn plötzlich bis zu 1400% mehr an Kosten auf sie zukommt. Ähnlich ist es bei Allem wovon wir leben. Bei einer solchen Kostenexplosion werden wohl so ziehmlich alle Produktion eingestampft werden die wir in Deutschland haben, inkl. Industrie und Messen. Dieses Land wird dann sehr leise oder um es mit den Worten Thilo Zarazins zu sagen Deutschland schafft sich ab. Erst wird unsere Branche mit dem Wegfall nutzbarer Frequenzen in die Enge getrieben. Und jetzt sind die Künstler selber dran. Diese Tariferhöhung ist eigentlich ein Kunstverbot. Also betrachte ich die GEMA als eine mafiöse Vereinigung unter Beführwortung unser Regierung. Egal wie das Ausgeht es wird böse Enden

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