Gibt aber auch Firmen, die erklären immer, das es nur ein Userfehler ist, egal was passiert ist.
Weil die Software / Pulte sind ok, nur der User dann damit nicht umgehen......
Gibt aber auch Firmen, die erklären immer, das es nur ein Userfehler ist, egal was passiert ist.
Weil die Software / Pulte sind ok, nur der User dann damit nicht umgehen......
Hiho, oftmals sind es auch Userfehler nur ist es natürlich für eine Vertrieb kennzeichned wenn er seine Nutzer gleich in diese ecke stellt. Gerade bei den Thronfolgern sehe ich aber eine schnell und günstig beim User zu punkten was leider häufig nach hinten los geht. Gutes bediengsfreundliches programmieren kostet halt seine Zeit und auch sein Geld. Wer bereit ist sich auf dessen Kosten was zu zu legen kauft halt Behringer alle renomierten sollten sich davon abheben.
Gruss
Schönes Negativbeispiel ist hier Presonus, die erklären, das ihr Kompressor im Studiolive fabelhaft funktioniert, obwohl nachweisbar das Ding grobe Macken hat.
ZitatWer bereit ist sich auf dessen Kosten was zu zu legen kauft halt Behringer alle renomierten sollten sich davon abheben.
Lol...und in der Realität ist es dann eher anders rum. Ich kenne jedenfalls keine Softwarebugs im alten Behringer DDX und über das X32 dürften die meisten wohl nur spekulieren,
da es noch nicht erhältlich ist. Da DDX und X32 den gleichen Entwickler haben, ist nicht zu erwarten, dass es in Punkto Pult-Software ein "EpicFail" fabriziert wird.
LG
WW
Ein Problem liegt oft auch darin, dass die User ein Produkt ganz anders benutzen als der Entwickler es vorgesehen hat.
Im günstigen Fall wird ein Bug dann zum Feature... ![]()
Zitat von "Seven"
Im günstigen Fall wird ein Bug dann zum Feature...
Kannst Du da ein konkretes Beispiel eines beliebigen Herstellers nennen ?
Zitat von "Seven"im günstigen Fall wird ein Bug dann zum Feature...
tja, wer weiss? vielleicht war das eine oder andere digitalpult ursprünglich mal ein motorsteuergerät? ![]()
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Digitalpulte haben sehr viel mit Herstellerphilosophie zu tun, daher ist es eigentlich immer ein Vorteil anstatt unbedarft einfach ran ans Gerät, zuerst mal ne Schulung beim Hersteller zu machen um in eben selbige auch eingeführt zu werden. Ob die jeweilige Philosophie dann gefällt ist ja wiederum Geschmacksache.
das ist auf jeden fall eine gute idee.
man muss nur schauen, das man den verkäufern nicht sofort auf den leim geht, denn genau das ist ja ihr job ![]()
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(Ich will nach so Seminaren immer gerne auch das Pult mit heim nehmen ;))
Nun mal kurz mein Senf als Softwareentwickler:
Leider ist eine 100% Testbarkeit nur bei genau definierten Hardware Umgebungen möglich. Das ist zwar bei einem Digipult der Fall, aber schon das Anstecken eines USB Sticks kann zur Falle werden:
- Die Spezifikation wurde vor einiger Zeit erstellt, da gab es 32GB Sticks noch nicht
- Der USB stick kann zig verschiedene Formatierungen, eine oder mehrerer Partitionen haben, er kann vorher an einem Windows, einem Linux, einem OS-X oder an keinem Rechner gesteckt haben (und von all diesen OSen gibt's verschiedene Versionen).
- Die Speichergröße des Sticks kann total unterschiedlich sein, es sind auch 'ungewöhnliche' Größen möglich.
- Inzwischen kann man auch 'Handy'-Sticks als USB Sticks benutzen, die wollen gleich mal irgendwelche Software installieren.
- Der Stick kann einen (unbemerkten) Defekt haben
- Der Stick kann einen Wackelkontakt am Stecker haben.
- Es gibt zig verschiedene Stick-Hersteller, und zig verschiedene Versionen der verwendeten TreiberICs.
So, nun könnte man eine Person unendlich viel testen lassen, aber ob sie wirklich alle Kombinationen testet? Und was ist mit den Sticks, die nächstes Jahr auf den Markt kommen?
Oder man definiert eine Liste der getesteten Sticks, um wenigstens ein paar Probleme abzufangen. Die liest aber keiner, und außerdem ist sie nach einem Jahr veraltet und viele Sticks nicht mehr erhältlich.
Also, sinnvoll geht nur: Test, was man sinnvoll testen kann, und dann gut auf Fehlermeldungen reagieren.
Tomy