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Mikrofonierung Conga

  • FAudio
  • 29. August 2012 um 11:43
  • FAudio
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    • 29. August 2012 um 11:43
    • #1

    Hallo zusammen,

    Für nächstes Jahr steht ein Schulmusical an, wo im Setup zwei Congas stehen und eventuell andere Utensilien, wie Shaker, Tambourine etc genutzt werden.

    Als Mikros, welche noch nicht an anderen Plätzen bei der Band ihren Einsatz finden sind:

    1x Shure SM57
    1x AKG C3000
    3x Sennheiser e606
    2x AKG Perception 170
    2x AKG Perception 420
    1-2x Sennheiser e945
    evtl. 1-3x Sennheiser e904
    evtl. 2x Sennheiser e614

    Stereoschiene vorhanden.


    Die Frage ist, wie nehme ich das Ganze sinnvoll ab und welche Mikrofone würdet ihr empfehlen?


    Grüße
    Finn

  • tufkaklto
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    • 29. August 2012 um 11:53
    • #2

    ganz stumpf mit SM57

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • tufkamar
    Gast
    • 29. August 2012 um 12:01
    • #3
    Zitat von "klauston"

    ganz stumpf mit SM57


    Stumpf oder Dumpf? :)

    für Shaker und Konsorten wären die 614 brauchbar in OH-Posititon... Kommt aber ein wenig drauf an, wo und wie die Schallquellen stehen bzw. bedient werden und was an Lärm sich in direkter Umgebung befindet...

  • FAudio
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    • 29. August 2012 um 12:08
    • #4

    Die Band besteht aus Bläsern (Saxophonen, Querflöten und Trompeten), Keyboards, Gitarristen (ohne Verstärker -> Effektboard direkt ins Pult), E-Bass mit kleinem Verstärker, Schlagzeug (wird eventuell voraussichtlich in den angrenzenden Raum gestellt und der Raum mit Akustikmolton rundrum verkleidet) und dem Percussion.

    Die Monitoring-Lautstärke soll weitmöglich durch Kopfhörer reduziert werden (Behringer Ultranet).

  • treibsand
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    1
    • 29. August 2012 um 12:13
    • #5

    Ganz stumpf mit einem SM57 (gerne mit LP-Claw) zwischen den Congas und einem e614 in Overheadposition... 8)
    Oft setzt sich der Rest relativ stark durch, während die Congas durch den grösseren Abstand zur Mikrofonierung doch etwas schwach in OHs abgebildet werden.
    Shaker, Tambourine & Co. sollten dann aber auch gerne in Richtung OH gespielt werden. Gerade bei Schulmusicals und "Freizeitpercussionisten" geht da einiges unter.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • guma
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    6
    • 29. August 2012 um 12:33
    • #6

    Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, Congas einzeln mit zwei Kleinmembrankondensatormikros abzunehmen. Ging bei allen Versuchen lauter als 2 x SM57 also auch sicher lauter als 1 x SM57.
    Ich würde z.B. 2 e614 ( Hyperniere ) für die Congas und ein Perception 170 für OH nehmen. :wink:

  • Campfire
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    • 29. August 2012 um 13:04
    • #7

    ich würde Guma zustimmen, ich bekomme Congas oder vergleichbares mit Kleinmembrankonndensern auch lauter und schöner als mit SM57....

    wenn man Niere hat (z.B. Rhode NT5) nehme ich auch durchaus mal ein Kleinmembrankondenser für 2 Kongas, hängt immer ein wenig vom genauen Set des Percussionisten ab wo man Mikros unterbringen kann...

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • FAudio
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    • 29. August 2012 um 13:53
    • #8

    Vielen Dank für die Tipps. Werde ich die Tage mal ausprobieren.

    Wäre es sinnvoll die Mikros direkt für die Congas anzuclippen oder ein Mikrofonständer und Stereoschiene vorne dran?

  • tufkamar
    Gast
    • 29. August 2012 um 13:55
    • #9

    Kommt drauf an...

    eher staischer Aufbau oder hin- und her-geräume? Platz auf der Bühne vorhanden? Viel gerenne? Kann alles stehen bleiben oder wird abends immer abgebaut, falls mehrere Tage? Optische Anforderungen?

    ...

  • FAudio
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    • 29. August 2012 um 14:03
    • #10

    Statischer Aufbau. Musical wird 4 Tage hintereinander aufgeführt, mit einem Tag Pause dazwischen. Optisch (bisher) keine Anforderungen.

    Es soll halt auch eine gescheite Aufnahme werden, mit geringen Nebengeräuschen.

  • tufkamar
    Gast
    • 29. August 2012 um 14:04
    • #11

    na, in dem Fall ist's egal.

  • Sam Razr
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    • 29. August 2012 um 14:12
    • #12

    Ich hab mit verschiedenen Sachen gute Erfahrung gemacht:

    Kleinmebraner - geht sehr gut

    Sennheiser e606 einzeln an die Congas - aus der Mikrofonnot heraus bei einem Konzert ausprobiert, ein ziemlich gutes Ergebnis erzielt.

    Opus 87 einzeln an die Congas - mein Favorit. Klingt immer sehr gut, lässt sich leicht mit arbeiten.

  • tufkaklto
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    • 29. August 2012 um 14:32
    • #13

    Er hat aber weder die 606 noch die Opus87 zur Verfügung

    Mir ist auch klar das es bessere Möglichkeiten einer Microfonierung gibt.

    Ich hab das 57 vorgeschlagen, weil es für eine Schulsache einfach ist und funktioniert.
    natürlich macht es mit einem zusätzlichem 614 mehr Sinn, ich hatte das mit den Kleinpercussions übersehen

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    2 Mal editiert, zuletzt von tufkaklto (29. August 2012 um 14:34)

  • Sam Razr
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    • 29. August 2012 um 14:33
    • #14

    Auch wenn ich dir bei den o87 recht gebe, muss ich dir bei den 606 doch widersprechen:

    Zitat von "WTFinn"


    3x Sennheiser e606

  • FAudio
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    • 29. August 2012 um 14:54
    • #15

    Wie würde es denn mit zwei Rode NT5 ausschauen? Wäre als Investition für mein Equiment drin.

    Ich werde eure Vorschläge mal testen und schauen, welche das beste und ausgewogenste Klangergebnis bringt.

  • Jens Droessler
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    • 29. August 2012 um 21:30
    • #16

    Es geht auch mit e904. Ein guter Grund dafür kann sein, wenn die Congas auch "Rims" wie beim Schlagzeug üblich haben, dann wirds eine sehr einfache Sache. Für Shaker etc. würde ich in jedem Fall ein Kleinmembrankondensatormikro nehmen, aus dem Portfolio das e614 oder eben Rode NT5 anschaffen, die sind für viele Sachen gut zu gebrauchen.

  • billbo
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    • 30. August 2012 um 15:28
    • #17

    Schulmusical.
    Vorm inneren Auge eine Mehrzweckaula, mindestens dreiseitig architektonisch ansprechend vollverglast. Aus dramaturgischen Gründen quer bespielt; Bühne 6m x 8m x 60cm.
    Davor: die Eltern (warten auf den Auftritt ihres Sprösslings, möchten sich ansonsten aber eigentlich lieber mit anderen Eltern über die Taten und Untaten ihres Nachwuchses austauschen). Der Teil der Lehrerschaft, der keine geeignete Entschuldigung gefunden hat (möchte nach Hause). Diverse zwangsverpflichtete Mitschüler (möchten telefonieren/ SMSen, und überlegen nach spätestens 10 Minuten, wie sie die Angelegenheit am zielführendsten und unauffälligsten sabotieren können).
    Egal.

    Frage: was ist ein Musical? Antwort: eine Sprach – und Gesangsdarbietung, unterstützt durch ein wenig instrumentelle Hintergrundbegleitung.
    Wenn tatsächlich irgendwas 'abgenommen'/ verstärkt werden muss – was ist demnach wichtig?
    1.) der Leadgesang.
    2.) der Leadgesang.
    3.) der Leadgesang.
    4.) ...
    50.) ...
    98.) der Leadgesang.
    99.) der Chorgesang.
    100.) alles andere.

    Wenn es Dein Job ist, die Sache tontechnisch zu betreuen, was solltest Du tun?
    - Bringe den Sängern bei, wie sie technisch korrekt mit ihrem SM58/ Headset umzugehen haben.
    - Sieh zu, dass Du am Veranstaltungstag zwei große, voluminöse Fullrangekisten (15/3 oder 15“/2“) mit höchstmöglichem Durchsetzungsvermögen und bestmöglicher Sprachverständlichkeit L und R der Bühne auf zwei robusten, über alle Zweifel erhabenen Liften so hoch wie möglich und so korrekt wie möglich Richtung Publikum geneigt installiert kriegst. Vorsicht! Das ist richtige Arbeit, und geht weder mit dem Laptop noch per iPad - Remote! Und lass Dir auf gar keinen Fall erzählen, dass das mit irgendeinem modischen Stängelchensystem ähnlich gut oder gar besser funktioniert.
    - Um alles andere baust Du am besten nach allen Seiten geschlossene Plexiglaskäfige. Insbesondere um alles, was irgendwie zu klappern/ scheppern/ rappeln oder sonst wie Lärm zu verbreiten droht der geeignet wäre, von Text und Gesang abzulenken.
    - Stell dort irgendein Mikro rein. Aus rein pädagogisch - psychologischen Gründen. Aber lass um Himmels Willen den Kanalfader unten!

    Du wirst es nicht so machen. Aber Du wärst totsicher der Held Deiner Schule.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Fisch
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    • 30. August 2012 um 18:03
    • #18

    Und genau so wäre es richtig, zu 100.): möglicht viele "pädagogische" Mikrofone vereinfachen vieles.

    Ein schulmusicalsaufführungsgeplagterundnichtmehrmachenwilliger

    Ach ja,
    viel Spass

    Staatl. gepr. Legotechniker

  • Pfälzer
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    • 30. August 2012 um 22:30
    • #19

    Hey billbo,
    In den allermeisten Fällen wirst Du recht haben.

    Ich habe jedoch eine Schule mit einem Musiklehrer und Dirigenten der sehr wohl sein Handwerk versteht. Aus dieser Schule gingen auch schon Berufsmusiker hervor die in Staatsphilamonieen spielen oder als Opernsänger in den üblich verdächtigen Opernhäusern Ihr Geld verdienen. Diese Leute sind alle sehr nett und haben sehr genaue Vorstellungen davon wie etwas zu klingen hat. Wenn er Unterstützung benötigt, holt er sich für die schwierigen Stellen auch teilweise diese Ehemaligen.
    Der Dirigent tritt mit Seinen Orchester auch nur dort auf wo er weis das es klingt und lehnt sogar Faderschubser ab die Seine Vorstellungen nicht genügend umsetzen können!

    In den meisten Fällen hast Du sicher recht, aber eben nicht immer. (zum Glück! Mit denen machts nämlich wirklich Spass zu arbeiten!)

    Gruß Wolf

  • billbo
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    • 31. August 2012 um 00:29
    • #20

    Kein Thema. Ich wollt’ auch nicht einfach nur unreflektiert rumpoltern.

    Was ich sagen will: wenn der Threadstarter im nächsten Jahr (!) ein Schulmusical betreuen möchte und er dafür jetzt anfragt, wie er dabei wohl die Congas abnehmen soll, dann sagt mir das, dass er a) hoch motiviert ist (sonst würde er nicht fragen), und b) keinen blassen Schimmer von der Materie hat (sonst würde er nicht danach fragen). (Finn, nicht persönlich nehmen. In Deinem Alter hatte ich NOCH viel weniger Ahnung. Kann also durchaus schon noch was werden :D).

    Keinem (mitlesenden Anfänger), erst recht nicht dem Threadstarter, ist mit der x-ten Aufzählung von persönlichen Katalog - Lieblingsmikros geholfen. "Kauf Dir dies und das und jenes (oder miete es, z. B. am besten direkt bei mir), damit sind all Deine Probleme dann so gut wie gelöst" ist völliger Quark wenn offensichtlich ist, dass es dem Fragenden an Bewusstsein für die Problematik und damit natürlich an Kompetenz für das Setzen von Prioritäten mangelt.
    Niemand wird sich am Ende der Veranstaltung darüber beschweren, dass die linke Conga nicht zu 100% genau so seidig – schmatzig – brilliant getönt hat wie die auf der letzten in New York ersteigerten New Jazz SACD. Aber jeder, wirklich jeder anwesende Elternteil wird ihn fragen, warum ausgerechnet gerade ihr Sprössling bei seinem Gesangspart sooo schlecht zu verstehen war.

    In den größten, schönsten, besteingerichtetsten Musicalhäusern der Welt spielt das Orchester Im Graben/ unter der Bühne/ irgendwo im Nebenraum, um ja nur nicht die Sprachverständlichkeit der Darsteller zu gefährden (und damit die Geduld/ Konzentrationsfähigkeit des Publikums unnötig zu strapazieren). Und hier wird allen Ernstes über die Congamikrofonierung beim Schulmusical diskutiert?

    Ist ja zum Glück noch ein bisschen Zeit zum drüber nachdenken. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

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