349,- EUR für ein Stück Plexiglas?!
Deeflexx
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Du vergisst, dass ein anständiges Roadcase dafür noch einmal so viel kostet.
Ich hab' das schon live auf der Bühne gehabt. Gleich mehrfach.
Mal abgesehen davon, dass das tatsächlich funktioniert: ein schönes Beispiel dafür, dass man (nicht nur) Musikern alles, aber auch wirklich alles verkaufen kann, wenn man es versteht dem Kind einen aufregenden Anstrich zu verleihen.Wenn man drauftritt macht es sicherlich einen schönen 'Kracks' (nicht ausprobiert)

Mit freundlichem Gruß
BillBo -
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Zitat
Wenn man drauftritt macht es sicherlich einen schönen 'Kracks' (nicht ausprobiert)
Bilbo, nimmst du dafür lieber ein Kondensermic (Schoeps könnte ganz gut gehen) oder meinst du, die crispen Obertöne kriegt man auf der Bühne auch mit dynamischen Mics gut rüber?
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Ich hab’ manchmal den Eindruck, die wirklich bahnbrechenden elektroakustischen Neuerungen werden hier einfach nicht vorbehaltlos genug akzeptiert.
Früher haben wir eine doppelte alte Wolldecke über die 4x 12“ gelegt, und/ oder das Ding einfach rumgedreht. Das hat prima funktioniert, wurde allerdings vom Künstler u. U. nur bedingt als stylish wahrgenommen – und bedurfte daher am Tatort mitunter zunächst mal erheblicher Überzeugungsanstrengungen.Jetzt gibt’s dafür endlich die langersehnte Hightechlösung. Voll im Trend; und trotzdem ultimativ retro, weil komplett analog. Der Gitarrist, wie selbstverständlich stets auf der Höhe der Zeit, kauft sich das freiwillig und freut sich dabei riesig, dass für seine hippe Neuanschaffung zumindest dieses eine Mal nicht eine einzige Tretmine aus Platznot sein Stressbrett verlassen muss.
Und wir heulen hier schon wieder nur rum... unfassbar :?
(@sky: ich denke, ein Schoeps Decca Tree ist hier Pflicht. Wobei ich mir live persönlich auch ein 61er 421/ Basskorrekturschalter auf 'M'!/ gut vorstellen kann.)
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Ich vermisse da leider was für 4x12er. An sich sieht das alles ziemlich interessant aus.
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Da braucht's dann halt einfach vier Stück.
Zwei aufm Boden vor jeweils einem Zwölfer und zwei von oben - und zwar kopfüber unters Top geklemmt.
Is im Vergleich zu ner ordentlichen Gitarre noch richtig billig :wink:
Genau das richtige für den Top40 Mucker, der schon ne PRS und ne Tom Anderson nebst Boutique Amp und handgeklöppelten Vintageröhrenbodentretern hat.
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ist gerade in der tools ein Test drin. Bei dem Preis dachte ich mir auch, Ampkippen oder drehen ist dann doch 250 Öcken billiger. Dass das Hochtonsägebrett nicht ganz so doll nach vorne durchkommt, erklärt sich mit dem Ding von selbst. Mich hat das Ding an die Buch-Halter, die die Grundschüler für die Hausaufgaben haben, erinnert. Vielleicht kann man es ja daheim dann dafür verwenden. Aber angeblich soll ja immerhin 3 Jahre dran getestet worden sein...
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Zitat von "thieloliver"
Da braucht's dann halt einfach vier Stück.
Zwei aufm Boden vor jeweils einem Zwölfer und zwei von oben - und zwar kopfüber unters Top geklemmt.
Is im Vergleich zu ner ordentlichen Gitarre noch richtig billig :wink:
Genau das richtige für den Top40 Mucker, der schon ne PRS und ne Tom Anderson nebst Boutique Amp und handgeklöppelten Vintageröhrenbodentretern hat.
So, jetzt stellt sich mir die Frage; was ist eine ordentliche Gitarre? Ich bin hauptsächlich im Metalbereich unterwegs und würde mich über alles freuen, was den Sound auf der Bühne (oder eher Krach) minimiert. Natürlich gibt es da immer die Möglichkeit, sich allgemein leiser zu drehen. Nur was nutzt dann das Ding? Der Sound ist grad im extremeren Musikstil auf der Bühne nebensächlich; da es wichtiger ist, was aus der PA kommt. Ist es wirklich nur ein weiteres Gimmick, was den "professionellen" Musiker das Geld aus der Taschen ziehen soll oder hat es einen tatsächlichen Nutzen? Und ganz ehrlich, vier dieser Teile pro Seite sieht mehr als bescheiden aus! Und die Gitarren meiner Bands sind auch keine 08/15 Klampfen aus dem ALDI.
Kann ich für mich jetzt sagen, es handelt sich hier um eine Marktlücke, die (eigentlich) niemand braucht? Oder ist es eher eingeschränkt nutzbar? Mal von den 4x12er Boxen abgesehen?
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Ich seh’ da noch erhebliches Entwicklungspotential. Und auf jeden Fall so einiges an unerwarteten Produktionsnebenkosten auf dieses Genre zukommen:
http://fc00.deviantart.net/fs70/f/2010/07…lineCreep99.jpg
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Also bei einer richtigen Ampwand aus 6 x 4 x12 funktioniert das auch nicht! Und Amps schraegstellen haben wir in den 80ern schon gemacht. Das sind so Sachen die bleiben gerne in der Halle liegen.


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Nun ja – da sind die Entwickler halt gefordert. Ich halte das Konzept für ausbaufähig. Es gibt noch viel Plexiglas.
Andererseits verfügen wir für diesen Zweck bei Bedarf ja schon über bewährte, vollmodulare Systeme:
http://www.gdv.de/wp-content/upl…ds%C3%A4cke.jpgDer Markt ist groß, und die Kundschaft erwartet Lösungen. Möge das bessere Entwicklerteam gewinnen.
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
ja, diese lösung wäre doch mal was, das könnte auch gert etwas weiterhelfen, damit er in der ersten reihe nicht immer 120dB gesang drübermischen muss

wenn man das jetzt noch in "durchsichtig" hinbekommen würde... :shock: :shock:
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Zitat von "wora"
ja, diese lösung wäre doch mal was, das könnte auch gert etwas weiterhelfen, damit er in der ersten reihe nicht immer 120dB gesang drübermischen muss

wenn man das jetzt noch in "durchsichtig" hinbekommen würde... :shock: :shock:
Vielleicht mit Quartzsand? -
Zitat von "simonstpauli"
Vielleicht mit Quartzsand?
genau, am besten erstmal ganz hoch erhitzen... das nennt sich dann "Glas"
das gibt´s für höhere schalldrücke dann auch in der ausführung "Panzerglas"

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wozu durchsichtig? Ich dachte diese Wand ist für den Bassisten...