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klein PA/Monitor Variante für "Schülerband" BOSE/Erjk/etc. ?

  • Stoki1
  • 9. August 2013 um 19:12
  • Stoki1
    Verifiziert
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    46
    • 9. August 2013 um 19:12
    • #1

    Ich melde mich seit langem auch wieder einmal..

    Ich bräuchte Tipps zu folgendem Problem:

    Ich betreue technisch eine 5-Köpfige "Schülerband" aus Verwandten und Bekannten, die aus Drum, Gitarre, E-Bass, Keys, Sax und 5 x Voal bestehen.
    Ich habe bis jetzt immer Technik von unserer Coverband verwendet, und diese auch selbst bedient.
    Doch hat sich meine Berufliche Lage verändert, und es ist mir nicht mehr immer möglich, dabei zu sein, und die Band möchte eigentlich auch langsam selbstständig werden, natürlich mit Hilfe der Eltern.

    Ich war mir beim letzten Auftritt auch nicht mehr sicher, ob eine konventionelle PA/Monitoring für sie auch die beste Lösung ist, da sie am liebsten nur "acapella" auftreten würden, dies aber leider doch meist nicht geht, da zu leise und E-Instrumente vorhanden.
    Die Band selbst, 14-18 Jährige Mitglieder, mit beeindruckendem musikalischen Talent haben selbst nur beschränkt Interesse an Technik, aber trotzdem eine bestimmte Vorstellung von Qualität.
    Auch sind die Auftritte vielfach im kleinen Rahmen, Geburtstage, Firmenfeiern, etc, bei grösseren Anläsen steht ja sowieso eine PA.

    Ich bin nun soweit, das ich der Band einen Versuch vorschlagen möchte, vom System her Richtung BOSE L1 oder ähnlich zu gehen, da jede Variante mit Monitoring meist an Platz und Lautstärkeproblemen in einem riesen Kompromiss gescheitert ist. In-Ear wird nicht in frage kommen, da zu aufwendig für die paar Auftritte im Jahr.

    Ich kenne diese Systeme, nur vom gelegentlichen hören, selbst habe ich noch nie über ähnliches Material gespielt.
    Ich könnte mir vorstellen, das es mit 2-3 Säulen funktionieren könnte, damit sich die Band selbst hört, das Verhältnis der einzelnen Instrumente einigermassen abschätzen kann, und das Publikum bei ihren kleineren Sachen trotzdem ausreichend mitbeschallt wird.

    Wo ich nun Hilfe bräuchte:
    Ich habe keine Ahnung, auf was für ein System ich tendieren soll.
    laut meinen Recherchen ist das BOSE das einzige System, bei dem man ohne eigentliches Mischpult auskommen kann, was mir in diesem Fall als riesen Vorteil erscheint, da jeder sein Instrument/Mic am Tonematch stöpselt, und die Lautsärke dem Rest anpasst. Weil genau ein echtes Mischpult zu komplex für das vorhandene Interesse der Band ist, mit monitoring sowieso.
    Ansonsten könnte ich mir das ERJK K3st noch als passend vorstellen.
    Oder SR Technology "Digit One"
    Andere Vorschläge?
    Bassmässig würde vermutlich der E-Bass auch über die "PA" laufen, könnte aber natürlich auch ein herkömmlicher Bassverstärker sein.

  • simonstpauli
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    • 9. August 2013 um 19:24
    • #2

    Wieso soll das Konzept der Einzel-Verstärkung nur mit Bose funktionieren?

    Das ging zu Zeiten der Beatles auch super mit VOX-Verstärkern.

    Ich finde die Idee prinzipiell gut, jedes Instrument mit einem Amp zu verstärken. Für die Vocals muß man sich etwas überlegen, vielleicht für jeden einen Floor Monitor und ein 5-Kanal-Mischpult, welches gesplittete Mikrofonsignale zusammenmischt und auf eine kleine PA (SoS) gibt.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Stoki1
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    • 9. August 2013 um 19:33
    • #3
    Zitat von "simonstpauli"

    Wieso soll das Konzept der Einzel-Verstärkung nur mit Bose funktionieren?


    Es muss nicht zwingend BOSE sein, darum habe ich auch geschrieben, in Richtung.......,
    und genau von den Floor Monitoren wollte ich wegkommen, da die sehr viel Platz auf den kleinen Bühnen brauchen, und den Sound nach aussen nur negativ beinflussen.
    Deshalb die Stäbchen Variante von hinten, was ja mit Lautsprechern mit Hochton-Horn nur schlecht geht :)

  • zegi
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    • 9. August 2013 um 20:55
    • #4
    Zitat von "Stoki1"

    In-Ear wird nicht in frage kommen, da zu aufwendig für die paar Auftritte im Jahr.

    Das schreit für mich danach, die Technik nicht zu kaufen, sondern komplett zu mieten, evtl. MIT Techniker.


    Das Bose, Erjik und HK Audio Elements habe ich schon in verschiedenen Ausbaustufen gehört. Das Elements war grottig, das Bose ok und das Erjik echt gut. Das Handling kennte ich nur vom Bose Compact - das ist in der Tat clever gelöst und einfach zu handeln.

    Der Ton macht die Musik.

  • simonstpauli
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    • 9. August 2013 um 21:04
    • #5
    Zitat von "Stoki1"


    Es muss nicht zwingend BOSE sein, darum habe ich auch geschrieben, in Richtung.......,
    und genau von den Floor Monitoren wollte ich wegkommen, da die sehr viel Platz auf den kleinen Bühnen brauchen, und den Sound nach aussen nur negativ beinflussen.
    Deshalb die Stäbchen Variante von hinten, was ja mit Lautsprechern mit Hochton-Horn nur schlecht geht :)


    Ich würde überlegen, was schlimmer ist:

    Wedges

    oder

    die Abstrahlung der Boses

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Stoki1
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    • 9. August 2013 um 21:26
    • #6
    Zitat von "zegi"

    Das schreit für mich danach, die Technik nicht zu kaufen, sondern komplett zu mieten, evtl. MIT Techniker.


    Das Bose, Erjik und HK Audio Elements habe ich schon in verschiedenen Ausbaustufen gehört. Das Elements war grottig, das Bose ok und das Erjik echt gut. Das Handling kennte ich nur vom Bose Compact - das ist in der Tat clever gelöst und einfach zu handeln.

    Mieten ist sicherlich eine Alternative, werde ich bei der nächsten Besprechung anbringen.
    Klar kostet die Anschaffung von eigenem Material eine Menge Geld, das Material würde aber auch im Proberaum genutzt, was zugleich den Nebeneffekt bringt, mit dem Material vertraut zu werden.
    Gute Mics, Kabel, Billig Mixer, 2 Lautsprecher etc.... sind schon vorhanden, um zu proben und teilweise Auftritte. Es geht also eigentlich nur um das geeignete System.
    Ich könnte auch von unserer Band Material ausleihen, glaube aber kaum, das sie damit klar kommen.

  • wora
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    • 10. August 2013 um 00:17
    • #7
    Zitat von "simonstpauli"

    ...
    Ich würde überlegen, was schlimmer ist:

    Wedges

    oder

    die Abstrahlung der Boses


    genau.
    der vorteil von linienstrahlern á la Bose L1 ist, dass sie ihre energie relativ weit strahlen.
    dies ist gegenüber floorwedges aber leider auch ein nachteil, denn damit kann man dem frontsound durchaus schaden. vor allem in kleineren räumen!

    wenn man also beabsichtigt die band mit solchen stäbchen auszustatten, dann sollte man damit auch gleich den frontsound machen. dazu gehört aber ein bisschen disziplin der musiker - und ihre bereitschaft, sich mit der technik auseinanderzusetzen um ein für den zuhörer möglichst gleichmässiges ergebnis hinzubekommen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
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    • 10. August 2013 um 01:28
    • #8
    Zitat von "wora"


    genau.
    der vorteil von linienstrahlern á la Bose L1 ist, dass sie ihre energie relativ weit strahlen.
    dies ist gegenüber floorwedges aber leider auch ein nachteil, denn damit kann man dem frontsound durchaus schaden. vor allem in kleineren räumen!

    wenn man also beabsichtigt die band mit solchen stäbchen auszustatten, dann sollte man damit auch gleich den frontsound machen. dazu gehört aber ein bisschen disziplin der musiker - und ihre bereitschaft, sich mit der technik auseinanderzusetzen um ein für den zuhörer möglichst gleichmässiges ergebnis hinzubekommen.


    Erstens das, also daß die Stäbchen Bühne und Publikum beschallen. Zweitens, daß die Dinger horizontal kaum gerichtet abstrahlen.
    Sicherlich kann man auf der Bühne relativ gut abschätzen, wie die Verhältnisse zwischen den einzelnen Stimmen sind, ob die Stimmen aber gegen die Instrumente ankommen - ich weiß nicht so recht.
    Im klassischen Sinne läuft das anders: Instrumente im Orchestergraben = eher indirekt, Gesang an der Rampe = direkt.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • wora
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    • 10. August 2013 um 11:46
    • #9

    ich habe so ein system mit vielen stäbchen für die einzelmusiker schonmal gehört (das war eine Bose roadshow)
    im prinzip fand ich das ergebnis gut. die sängerin hatte hier zwei stäbchen für die gesangswidergabe und kam im ersten teil auch gut über den rest der band. erst als die band etwas lauter spielte, kamen die stäbchen pegelmässig nicht mehr mit. woher soll´s auch kommen bei dem membrandurchmesser... ;)

    wenn sich die band also pegelmässig im zaum hält, die schwachen signale mehr stäbchen bekommen und die musiker auf der raum eingehen, kann das schon funktionieren. so gut wie mit einem mix vom FOH kann es natürlich nicht werden, weil man auf der bühne nicht einschätzen kann, wie die verhältnisse beim zuhörer wirklich sind. aber also kompromiss ist das schon eine überlegung wert.

    fragt sich nur noch, ob sich eine schülerband die vielen stäbchen überhaupt leisten kann. denn jedes instrument bzw. jede instrumentengruppe benötigt bei dieser idee ein eigenes system. manche benötigen auch mehr als eines, z.b. die sänger und stereo-quellen (hier das Keyboard), für die hier angegebene band sollten es also schon min. 8 stück sein ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • andy006
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    • 11. August 2013 um 08:39
    • #10

    Meine Hörerfahrungen mit dem L1 halten sich in Grenzen.

    Gearbeitet als Monitor/Front-Unterstützung hatte ich 2x damit.
    1x hatte ein mir bekannter Gitarrist das Teil für sich als Monitor angeschleppt und später zur Seite gedreht weil es der Sängerin zu höhenlastig ins Ohr sägte und er selbst sich doch lieber in der vorgesehenen Wedge hören wollte.
    Und das 2x ließ der Gitarrist das Bose L1 im Proberaum :lol: :lol:

    Im ganzen eine ungünstige Lösung zumal kein elektroakustisches Interesse vorliegt.
    Ich empfehle für 3x im Jahr - Zumiete mit Techi.

    Grüße der Andy

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • rof
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    • 11. August 2013 um 10:12
    • #11

    Ich werfe da mal die LD Maui in den Ring. Sicher keine böse oder Eric aber bezahlbar und ob eine bzw 2 nicht auch reichen bei einer acapella Truppe und kleinen Räumen ? Ich habe das mal bei einem Akustik Trio mit bass in einer kneipe gehört und war ganz angetan. Mischpult ist da aber nicht inklusive gewesen

  • Stoki1
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    • 11. August 2013 um 11:35
    • #12

    Danke an alle für die Tipps bis jetzt.

    Ich werde die verschiedenen Varianten, inklusive mieten mit Tech bei der kommenden Besprechung anbringen.
    Kann mir aber vorstellen, das mieten für Auftritte mit 50-100 Personen etwas überdimensioniert wirkt, und der Aufwand für die ca. 60 min. sehr gross ist.

    Da die Technik eigentlich auch im Proberaum zur Anwendung käme, würde sich der Anschaffungspreis nochmals etwas anders rechnen.

    Da die Bühnen selten breiter als 5 Meter sind, würden 2, max 3 Speaker sicher reichen, vermutlich dann hald wie gehabt über ein zentrales Mischpult, mit dem sie bis jetz auch mehr oder weniger zurecht kamen :) , da käme dann eben der Vorteil zum zuge, das nicht noch jeder seinen Monitor einpegeln muss.

    Das LD Maui sieht auf dem Papier wirklich vernünftig aus. Erjk könnte ich mir auch gut vorstellen. oder eben Bose compact, was ja preislich auch nicht viel teurer als LD ist.
    Auf was ich noch gestossen bin: http://shop.24music.ch/pa-technik/lau…sprecher-system
    Keine Ahnung ob das was taugt, rein technisch mit 2 x 10" Bass und 12 x 3.5" recht gut bestückt..
    Grundsätzlich muss von der Lautstärke her "nur" gegen ein akkustisches Schlagzeug gekämpft werden, welches aber verhältnismässig soft gespielt wird.
    Da kommen wir um testen wohl kaum herum.

  • simonstpauli
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    • 11. August 2013 um 13:02
    • #13

    Also ich weiß nicht, wenn nicht jeder eine eigene Säule hat, mit der er sich in das Gefüge auf der Bühne einordnet, finde ich das Stäbchen-Konzept nicht sinnvoll. Jeder Sänger und jedes zu verstärkende Instrument hat ein Stäbchen in der Nähe oder man verfolgt ein anderes Konzept.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Jeremy
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    • 11. August 2013 um 13:15
    • #14
    Zitat von "Stoki1"

    Auf was ich noch gestossen bin: http://shop.24music.ch/pa-technik/lau…sprecher-system
    Keine Ahnung ob das was taugt, rein technisch mit 2 x 10" Bass und 12 x 3.5" recht gut bestückt..

    Dir ist aber aufgefallen, dass das (im Gegensatz zu den meisten anderen Systemen hier) eine passive Angelegenheit ist, dh. Amp + Processing käme auch noch dazu ...

    Allerdings bin ich ein absoluter Fan der Bassamps von Phil Jones. Nicht unbedingt die gnadenlosen Kraftpakete, die jede Bühne einfach plattmachen, dafür aber jederzeit sehr artikuliert und somit durchsetzungsfähig. Der Mann weiß definitiv, was er tut.

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Stoki1
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    • 11. August 2013 um 13:19
    • #15
    Zitat von "simonstpauli"

    Also ich weiß nicht, wenn nicht jeder eine eigene Säule hat, mit der er sich in das Gefüge auf der Bühne einordnet, finde ich das Stäbchen-Konzept nicht sinnvoll. Jeder Sänger und jedes zu verstärkende Instrument hat ein Stäbchen in der Nähe oder man verfolgt ein anderes Konzept.


    Was macht das für ein Unterschied, wenn 2 Sänger, die 2 Meter nebeneinander stehen, über 1 oder 2 Systeme spielen?
    Etwas anderes ist es natürlich, wenn über Mischpult und "Stereo-Mix" mit 2 Systemen gespielt wird.

  • slaytalix
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    • 11. August 2013 um 15:16
    • #16

    Teuer wird es ja, wenn wie von B. empfohlen, jeder Musiker seine eigene Säule als PA & Monitor nehmen soll. Bei L 1 Compact mit 5 Musikern schon 5 k€, L 1 1S sowie L 1 II kosten noch viel mehr mit externen Bässen sowie diesem Tonematch.

    In einer Key-Zeitschrift war mal ein Vergleich dieser Säulen. Fohhn ist sicherlich sehr gut, ebenso Seeburg oder Renkus-Heinz, diese kosten aber auch schon bis zu 10.000 € & mehr. Erjik ist ja genannt worden, dann noch Nova bzw. Craaft-Solton mit div. Säulen zwischen 4 x 3, 6 x 3 & 8 x 3" & aktiven Subs.

    Fishman ist hier eher für Solokünstler, da ohne Sub. HK Elements fand ich auch nicht so toll. Dann gibt es noch LD Systems Maui 28 & 11, schwerer als L 1 aber mit 2 x 8" & komplett bestückter Säule etwas lauter, L1C hat hier nur die oberste Säule bestückt, die beiden unteren Stangen sind nur Dummies

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • simonstpauli
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    • 11. August 2013 um 18:45
    • #17
    Zitat von "Stoki1"


    Was macht das für ein Unterschied, wenn 2 Sänger, die 2 Meter nebeneinander stehen, über 1 oder 2 Systeme spielen?
    Etwas anderes ist es natürlich, wenn über Mischpult und "Stereo-Mix" mit 2 Systemen gespielt wird.


    Letzteres kann ich aus Erfahrung nicht empfehlen. Dafür sind die Bose-Dinger zu schmächtig. Deshalb wird ja auch das Einzelquellen-Konzept verkauft. Und das ist in sich wieder schlüssig.
    Sicherlich kann man je 2 Sänger mit einem Stäbchen in der Mitte verstärken. Das würde den Bedarf ja schon mal grob halbieren.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • wora
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    • 11. August 2013 um 22:45
    • #18

    das Bose-konzept mit den stäbchen ist folgendes:
    jedes instrment bzw. jede instrumentengruppe benutzt ihre eigene schallquelle, die sowohl für monitorzwecke als auch für die frontbeschallung genutzt wird.
    dadurch ergibt sich folgendes:
    jedes instrument hat bei sich seine eigene schallquelle und hört dadurch sich selbst lauter als den rest. dadurch kann man sich selbst hervorragend kontrollieren und hört den rest der band trotzdem. (das funktioniert aber nur auf kleinen bühnen, weil sonst die laufzeiten zu gross werden.)
    man kann hier auch noch ein bisschen mit den positionen spielen, um ein möglichst optimales ergebnis zu bekommen.
    quasi als nebeneffekt ergibt sich für den zuhörer ein räumlich getrenntes klangerlebnis, das dem bühnenaufbau entspricht. also quasi: "what you see ist what you hear" ;)
    dieses konzept geht aber nicht mehr auf, wenn alle instrumente auf wenige schallquellen zusammengemischt werden! vor allem die leiseren instrumente (also z.b. gesang) bekommen hier deutlich weniger kontrolle, laute instrumente sind im vorteil. gerade für ungeübte musiker dürfte das schwierig werden.

    vielleicht wäre InEar hier doch gar nicht soo verkehrt.
    es muss ja nicht jeder musiker drahtlos angebunden sein, as den preis in grenzen hält. und das im proberaum erstellte mixverhältnis ändert sich vor ort weit weniger dramatisch, ausserdem liegt die feedbackgrenze höher. das dürfte also vor allem für amateurmusiker ein grosser vorteil sein. und ausserdem hilft dies dann auch dem frontsound weiter, der deutlich aufgeräumter (und leiser) werden kann.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Stoki1
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    • 11. August 2013 um 23:24
    • #19
    Zitat von "wora"

    das Bose-konzept mit den stäbchen ist folgendes:
    jedes instrment bzw. jede instrumentengruppe benutzt ihre eigene schallquelle, die sowohl für monitorzwecke als auch für die frontbeschallung genutzt wird.
    dadurch ergibt sich folgendes:
    jedes instrument hat bei sich seine eigene schallquelle und hört dadurch sich selbst lauter als den rest. dadurch kann man sich selbst hervorragend kontrollieren und hört den rest der band trotzdem. (das funktioniert aber nur auf kleinen bühnen, weil sonst die laufzeiten zu gross werden.)
    man kann hier auch noch ein bisschen mit den positionen spielen, um ein möglichst optimales ergebnis zu bekommen.
    quasi als nebeneffekt ergibt sich für den zuhörer ein räumlich getrenntes klangerlebnis, das dem bühnenaufbau entspricht. also quasi: "what you see ist what you hear" ;)
    dieses konzept geht aber nicht mehr auf, wenn alle instrumente auf wenige schallquellen zusammengemischt werden! vor allem die leiseren instrumente (also z.b. gesang) bekommen hier deutlich weniger kontrolle, laute instrumente sind im vorteil. gerade für ungeübte musiker dürfte das schwierig werden.

    vielleicht wäre InEar hier doch gar nicht soo verkehrt.
    es muss ja nicht jeder musiker drahtlos angebunden sein, as den preis in grenzen hält. und das im proberaum erstellte mixverhältnis ändert sich vor ort weit weniger dramatisch, ausserdem liegt die feedbackgrenze höher. das dürfte also vor allem für amateurmusiker ein grosser vorteil sein. und ausserdem hilft dies dann auch dem frontsound weiter, der deutlich aufgeräumter (und leiser) werden kann.

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    Danke für die Erklärung des Funktionprinzips der Stäbchen. Da muss ich auch noch mal genauer überlegen, wegen möglichen Zusammenstellungen auf der Bühne.
    InEar werde ich sicher auch noch in die Runde werfen, evtl. hald nur mit normalen Kopfhörern, damit die Akkustischen Instrumente (drum, evtl. Gitarre/Bass ab Verstärker) der Kollegen trotzdem gehört werden.
    Alles mit mics abzunehmen, nur um den InEar mix hinzubekommen finde ich dann auch wieder etwas übertrieben.

  • zegi
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    • 12. August 2013 um 06:18
    • #20

    Ich habe das "Bose-Konzept", wie es Wora beschreibt noch nie live gehört, kann mir aber vorstellen, dass es spannend klingt/wirkt. In der idealen Welt ist das sicher eine tolle Sache.

    Jetzt ist die Welt aber nicht Ideal. Der Sänger möchte sich im Verhältnis gerne lauter hören, die Lautstärke des Mix aber nicht zu hoch haben. Der Gitarrist hätte gerne das volle Brett, etc.. Wenn sich die Musiker also nicht zu Gunsten des guten "FOH-Sounds" einigen können, fällt das Konzept auseinander. Es ist nicht möglich, Wünsche im Bezug auf das Monitoring anzubringen, da sonst ja der Mix zerstört wird. Wenn wir die Diskussionen bezüglich Monitorsound an anderer Stelle verfolgen (eine anspruchsvolle Sache, braucht viel Fingerspitzengefühl, am besten ein dynamischer Mix, etc..) frage ich mich, vieiele Prozent der Bands überhaupt für das Bose-Konzept in Frage kommen.

    Der Ton macht die Musik.

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