Ich melde mich seit langem auch wieder einmal..
Ich bräuchte Tipps zu folgendem Problem:
Ich betreue technisch eine 5-Köpfige "Schülerband" aus Verwandten und Bekannten, die aus Drum, Gitarre, E-Bass, Keys, Sax und 5 x Voal bestehen.
Ich habe bis jetzt immer Technik von unserer Coverband verwendet, und diese auch selbst bedient.
Doch hat sich meine Berufliche Lage verändert, und es ist mir nicht mehr immer möglich, dabei zu sein, und die Band möchte eigentlich auch langsam selbstständig werden, natürlich mit Hilfe der Eltern.
Ich war mir beim letzten Auftritt auch nicht mehr sicher, ob eine konventionelle PA/Monitoring für sie auch die beste Lösung ist, da sie am liebsten nur "acapella" auftreten würden, dies aber leider doch meist nicht geht, da zu leise und E-Instrumente vorhanden.
Die Band selbst, 14-18 Jährige Mitglieder, mit beeindruckendem musikalischen Talent haben selbst nur beschränkt Interesse an Technik, aber trotzdem eine bestimmte Vorstellung von Qualität.
Auch sind die Auftritte vielfach im kleinen Rahmen, Geburtstage, Firmenfeiern, etc, bei grösseren Anläsen steht ja sowieso eine PA.
Ich bin nun soweit, das ich der Band einen Versuch vorschlagen möchte, vom System her Richtung BOSE L1 oder ähnlich zu gehen, da jede Variante mit Monitoring meist an Platz und Lautstärkeproblemen in einem riesen Kompromiss gescheitert ist. In-Ear wird nicht in frage kommen, da zu aufwendig für die paar Auftritte im Jahr.
Ich kenne diese Systeme, nur vom gelegentlichen hören, selbst habe ich noch nie über ähnliches Material gespielt.
Ich könnte mir vorstellen, das es mit 2-3 Säulen funktionieren könnte, damit sich die Band selbst hört, das Verhältnis der einzelnen Instrumente einigermassen abschätzen kann, und das Publikum bei ihren kleineren Sachen trotzdem ausreichend mitbeschallt wird.
Wo ich nun Hilfe bräuchte:
Ich habe keine Ahnung, auf was für ein System ich tendieren soll.
laut meinen Recherchen ist das BOSE das einzige System, bei dem man ohne eigentliches Mischpult auskommen kann, was mir in diesem Fall als riesen Vorteil erscheint, da jeder sein Instrument/Mic am Tonematch stöpselt, und die Lautsärke dem Rest anpasst. Weil genau ein echtes Mischpult zu komplex für das vorhandene Interesse der Band ist, mit monitoring sowieso.
Ansonsten könnte ich mir das ERJK K3st noch als passend vorstellen.
Oder SR Technology "Digit One"
Andere Vorschläge?
Bassmässig würde vermutlich der E-Bass auch über die "PA" laufen, könnte aber natürlich auch ein herkömmlicher Bassverstärker sein.