Geht mir genau so. Ich verstehe zwar, dass ein Drucker auf einer größeren Veranstaltung eine feine Sache für verschiedene Dinge sein kann aber was soll dieses Ding an der Pultplatz-USV ???
USVen an Digitalpultplätzen - schädlich oder nützlich
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Auf Laptop am FOH hat man sich ja zwischenzeitlich verständigt, finde ich mittlerweile auch okay. Aber ein Laserdrucker?? Das muss ja auch alles wer mitschleppen und aufbauen und hinterher wieder wegbauen... und ich wüsste nicht, was ich damit sollte. :shock:
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Ich kann mir gut vorstellen, dass derjenige den Drucker als Festinstallation in Freizeitheim stehen hat... Oder so ähnlich... Ist ja nicht alles eine Top-40 oder Superstar Open Air Bühne...
Aber warum kommt mir die Threadentwicklung so bekannt vor? Ach ja, genau... klick
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Zitat von "guma"
Geht mir genau so. Ich verstehe zwar, dass ein Drucker auf einer größeren Veranstaltung eine feine Sache für verschiedene Dinge sein kann aber was soll dieses Ding an der Pultplatz-USV ???
Ich würde einen Drucker jetzt auch nicht an den Ausgang einer USV anschließen. Im Beitrag ging es aber um einen Laserdrucker, der parallel zum Eingang einer USV angeschlossen war. Das sehe ich am FOH-Platz auch eher nicht, Drucker sind in meinem Umfeld eher Tintenstrahler und eher im Produktionsbüro angesiedelt. Aber ich finde es hilfreich, diesen Fakt zu kennen, falls man mal ein Büro baut. -
Hallo,+
auch ein bisschen Senf dazu (ich betreue auch Computernetzwerke, früher mehr, heute weniger, aber bei den USV-s hat sich nicht wirklich was geändert).
- USV-s mögen im Betrieb (und somit insbesondere Online USV-s/ Doppelwandler) keine dynamischen Lasten. Das macht sie sehr schnell kaputt. Ein Pult ist ja keine dynamisch Last, ein Aktivlautsprecher schon.
- Vernünftige USV-s (z.B. die hier genannten APC oder auch Online USV Systeme...) haben so schnelle Schaltzeiten, dass wirklich kein Folgegerät ausgeht. Bereits die Siebung der Netzgeräte reicht für die Überbrückungsdauer leicht.
- Speziell die APC haben extrem gute Netzfilter und Surge Protections (Also Spannungsspitzenabfang). Das können die meiner Meinung nach bedeutend besser als ein Furmans.Ich sehe USV-s ebenso als Pflicht von bootenden Zentralen, wie z.B. Lichtpulten/ Digipulten... Es hat sich bei mir oft genug schon bewährt. Probleme habe ich damit überhaupt nicht, außer, dass natürlich auch irgendwann mal die Akkus hinüber sind.
Viele Grüße
Tobias Kammerer -
Zitat
...dynamisch Last, ein Aktivlautsprecher...
Ich denk und hoffe, dass niemand hier auch nur annährend auf die Idee kommen würde Aktivlautsprecher per USV zu sichern, geschweige denn ein ganzes Amprack. Einzig für eine Notfalldurchsage, die auch bei Stromausfall funktionieren muss, wäre dies nachvollziehbar, doch gibt es dafür nicht auch Aggregate mit Notfallschaltung? Naja... man muss es ja nicht übertreiben.Ich kann es nur nochmal sagen bzw. hinterfragen. Eine USV mag nett und schön sein, jedoch stellt sie eine weitere Fehlerquelle dar, benötigt Platz, benötigt Truckspace, hat entsprechendes Gewicht und muss gepflegt und gewartet werden. Die Vorteile sind mit heutigen Pulten obsolet, denn wenn der Strom weg ist, ist meist auch die ganze Hütte dann dunkel und es dauert dann eben bis alles wieder läuft. Amps, Controller, Funk und was sonst noch alles so rumsteht. Da sind die 30 Sekunden bootzeit für's Pult unerheblich.
Zudem: Eine Szene kann auch der Azubi zerschiessen, aber auch nur dann, wenn das Pult auch Strom hat.

Und wer eben bei einer Digitalkonsole seinen Workflow nicht im Speicher ablegt und/oder auf ein externes Medium zieht, ist eben selbst schuld. Zumindest braucht dies kein Truckspace und die Wartung sowie Gewicht und Platzbedarf sind mehr als marginal.Grüßle,
michael -
Ich denke es kommt auf die Art der Jobs an. Wir hatten letztens im Bierzelt wieder mal so eine grandiose Stromversorgung, da ist mit etwa alle 5 Minuten kurz das Netzt zusammengebrochen. Die Amps haben das gar nicht bemerkt, diverse Digitalgeräte schon. Meine USV-s mit einem Pieps. Ich hätte dann nicht jedes Mal meine iLive booten sehen wollen. Solche Wald- und Wiesenanlagen sind halt leider auch mein täglich Brot und von vielen anderen auch (Kirmes, Stadtfest, Bierzelt...)
Viele Grüße
Tobias Kammerer -
Stromausfall:
Fall 1) der Strom für die Bühne und PA (16er, 32er ...64er...was auch immer) ist weg: Energieversorgerproblem, Kurzschluss an einer Phase, Leitungsautomaten überlastet, oder FI ist raus - eine dieser Ursachen wird's sein. USV nutzt da auch nichts. Fehlerursache finden, beheben - weiter geht es. Ach ja, kurz warten bis das Display der Mischkiste wieder online ist.
Fall 2) alles ist super, aber Kabeltrommel zum Mixer geht kaputt: neue Kabeltrommel suchen und verlegen. Geht das schneller als die USV leer ist?
Fall 3) Generator für's große Festival hat die Last abgeworfen. Hier immer gern genommen: Isolationswächter schaltet ab! Viel Erfolg und Spaß bei der Fehlersuche. Bis das alles gefixt ist hat die USV bereits Feierabend gemacht. Bei 10 Minuten Fehlersuche und hoffentlich erfolgreicher Fehlerursachenbehbung kommt es auf eine Minute Bootzeit der Mischkiste auch nicht mehr an.
Fall 4...5....6....egal - Stromausfall hat immer einen Grund den es zu finden gibt. Das dauert in aller Regel unverhältnismäßig länger als ein Digitalpult neu zu booten. Was solll das also?
Wesentlich interessanter - für meine Einschätzung - ist ein eigener FI nur für die Bühnenmusikanten! Die meisten FI Auslöser entstehen bei den Changeoverumbauten. Hängt der komplette Spaß an einem - sagen wir mal 63er FI - ist eh alles aus wenn eine faule Nuss eingestöpselt wird. In 30 Jahren kann ich mich an etwa 4 - 5 vielleicht auch 6 spektakuläre (ein paar Minuten Funkstille) Stromausfälle erinnern. Da wünsche ich mir alles mögliche, aber ob der Mixer jetzt noch an oder auch aus ist, interessiert mich dabei nicht so besonders.
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Dann habe ich mir meinen Fall (Strom war alle 5 Minuten für 0,5 Sekunden weg) also nur eingebildet.
Ich muss glaube ich mal zum PsychologenÜbrigens auch ein Fall: Ein Elektriker prüft noch kurz während der Veranstaltung (4000 Zuschauer) mit einem Duspol am Aggregat alles durch (kein Witz). FI raus, 5 Sekunden später wieder drin, weil er ja daneben stand. Auch hier war ich sehr froh über meine USV-s. So eine iLive bootet übrigens eher 3 Minuten als 30 Sekunden.
Viele Grüße
Tobias Kammerer -
Zitat von "tobias kammerer"
Übrigens auch ein Fall: Ein Elektriker prüft noch kurz während der Veranstaltung (4000 Zuschauer) mit einem Duspol am Aggregat alles durch (kein Witz). FI raus, 5 Sekunden später wieder drin, weil er ja daneben stand. Auch hier war ich sehr froh über meine USV-s. So eine iLive bootet übrigens eher 3 Minuten als 30 Sekunden.Viele Grüße
Tobias KammererAber doch mal ganz im ernst: wie oft kommt das denn vor?
Zu den 3 Minuten.....hmmm, tja....geht auch anders. -
erste Mugge mit SAC anno 2011:
und 5 min vor Doors open-Strom weg
Hausaufgaben nicht gemacht(wo ist der Kasten und wer hat den Schlüssel?)
dazu noch haufenweise Demoplugins genutzt, wo man nix speichern konnte. Es war praktisch alles weg.
schwitz-
Lernkurve: diese APC gekauft: http://www.amazon.de/gp/product/B002RL0CKI/ref=oh_details_o00_s01_i00?ie=UTF8&psc=1
und die Demos in Originale gewandelt
meine USV möchte ich nicht mehr missen. Der Rechner zieht Idle 42 Watt- so habe ich ca 20min Zeit, um mich um das Stromproblem zu kümmern oder zu speichern und runterzufahren. Autosafe ist natürlich sowieso immer an.
Fazit: NIE MEHR OHNE USV ! bin sehr zufrieden. -
Zitat von "rockline"
Aber doch mal ganz im ernst: wie oft kommt das denn vor?
Selten, aber mir ist es das eben wert. Der Schutzfaktor ist mir übrigens auch was wert. Es gibt eigentlich kein zweites ähnlich teures Gerät auf einer Show wie Licht- und TonpultViele Grüße
Tobias Kammerer -
Zitat von "rockline"
Da wünsche ich mir alles mögliche, aber ob der Mixer jetzt noch an oder auch aus ist, interessiert mich dabei nicht so besonders.
Stimmt, aber einige digitale Kollegen der Gattung mögen es einfach nicht wenn sie nicht sauber runtergefahren wurden oder beim Bootvorgang die Stromversorung kurz aussetzt. Diesen Fall kennt wohl jeder vom eigenen PC. Den analogen Mixerbrüdern war das (fast) völlig egal. Fall 01 bis 99 hin oder her, bei mir am digitalen FOH ist es eine EATON S3, die macht ihr Ding und kostet nicht mal einen Hunni. Aber soll jeder machen was er will, soll Spaß oder Stress dabei haben oder sich die Wirtschaflichkeit einer USV ausrechnen. Frei nach dem Motto: Wie oft löst denn ein FI oder ein Automat aus? - eigentlich (fast) nie - also brauch ich ihn eigentlich nicht

Gruß radartuete
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Wenn das Mischpult so eine Mimose ist kann ich nur raten:
1) was praktischeres verwenden
2) die Hersteller sollten mal bei MA-Grand Lichtmixern gucken - die haben so eine USV direkt eingebaut.Wenn schon Windows/Linux Mischpult, dann sollte das auch direkt so aufgebaut sein, dass die 3,3V CPU und Digitallogik wenigstens ein paar Minuten Saft aus eigener Backuppower ziehen kann. Aber die komplette Mühle mit 11000 Lämpchen über die primäre Netzspannung mühsam vom Benutzer via USV am laufen zu halten, kann es doch nicht ernsthaft sein.
Da sollte man den Herstellern mal sagen: Aufgabe nicht 100% gelöst! Setzen. -
Zitat von "rockline"
Wenn das Mischpult so eine Mimose ist kann ich nur raten:
1) was praktischeres verwenden
2) die Hersteller sollten mal bei MA-Grand Lichtmixern gucken - die haben so eine USV direkt eingebaut.Wenn schon Windows/Linux Mischpult, dann sollte das auch direkt so aufgebaut sein, dass die 3,3V CPU und Digitallogik wenigstens ein paar Minuten Saft aus eigener Backuppower ziehen kann. Aber die komplette Mühle mit 11000 Lämpchen über die primäre Netzspannung mühsam vom Benutzer via USV am laufen zu halten, kann es doch nicht ernsthaft sein.
Da sollte man den Herstellern mal sagen: Aufgabe nicht 100% gelöst! Setzen.Sehe ich nicht so. An meiner USV hängt z.B. auch mein Accesspoint. Bin ich gerade mit meinem Notebook im Publikum oder sonst wo, so bleibe ich online und kann alles tun. Sollte auch jedes Pult einen Accespoint haben oder jeder Accespoint eine USV??? Der Switch? Der Zusatzmonitor?
Das wäre nicht lustig, dann wäre das Zeug nämlich unnötig schwer.
Viele Grüße
Tobias Kammerer -
Zitat von "tobias kammerer"
Sollte auch jedes Pult einen Accespoint haben
Ja. Mit externen Antennenanschlüssen und optionalem Seamless Handover zwischen Front- und Monitorpult. Und abschaltbar für richtig grosse Setups mit externem Netzwerk-Equipment. Kostet in der Herstellung 'nen Zehner extra, spart aber jede Menge Stress auf der Baustelle.
Alternativ Netzwerkanschluss mit PoE. Kostet praktisch nix weil die 48V eh im Pult vorhanden sind. -
Zitat
Seamless Handover
Wie geht das? Die stanard Clients wie iPad oder Windows Standardinstallationen können das schon mal nicht...
Ich habe mal das Moxa Turbo Roaming angeschaut, aber da benötigt man auch einen Turbo-Roaming-fähigen Client, also noch einen Moxa, der dann an der Netzwerkbuchse vom Notebook baumeln würde...
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Zitat von "montesuma"
Wie geht das? Die stanard Clients wie iPad oder Windows Standardinstallationen können das schon mal nicht...
Doch, die können das wenn die Access Points entsprechende Funktionen haben und. Gibts z.B. bei Lancom. -
Das mit den Accesspoints: wenn der Strom weg ist ist auch die Mugge aus. Da nutzt das anschauen des Mixer GUI auch nix mehr.
Wenn der Strom zurück ist kann man ja auch wieder normal am Mixer (vernünftig) mischen gehen. WLAN Verbindung neu machen - und schon kann man auch wieder ganz wichtig mitten im Publikum mit dem Klapprechner rumlaufen.
Erinnerungswerte Stromausfälle in den letzten 25 Jahren bei uns: maximal 6, mit ein paar Minuten Ruhe bis es weiter ging.
Der Sinn einer USV erschließt sich mir immer noch nicht, oder anders gesagt: haben wir echt noch nie vermisst. -
also ich hatte es erst vor wenigen wochen wieder, dass ein helfer beim stromlegen für die musiker aus versehen meine leitung zum FOH abgezogen hat. ja, ich weiss: es gäbe sicher helfer, die sowas nicht so einfach machen - aber diese helfer kamen von der band selbst... mehr muss ich dazu nicht sagen

und anfang des sommers spielten wir in einer gärtnerei (grosser 50. geburtstag), als mitten im zweiten set plötzlich die erste phase drehstrom weg war. und genau auf dieser phase hing mein pult, zusammen mit dem monitoring. die PA-amps waren auf phase 2 und 3, die musik lief also erstmal weiter - leider ohne monitoramps, denn die waren auch auf der ersten phase

es wurde unterbrochen, das alles lief ohne den geringsten knackser, weil mein pult ja in betrieb blieb und weil ich die pultausgänge dann vor dem erneuten einschalten des stroms muten konnte. es gibt für mich nichts schlimmeres als kontrollverlust, deshalb stehe ich absolut auf meine USVs.was ich damit sagen will:
über die einschätzung über sinn und unsinn von USVs entscheidet nicht zuletzt das persönliche erfahrungspotential. -