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Heute grober Amp-Vergleich (Ram, PKNC, Powersoft)

  • Jobsti
  • 26. August 2013 um 16:18
  • Jobsti
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    • 26. August 2013 um 16:18
    • #1

    Da es am Treffen netmehr geklappt hat, haben wir das heute Morgen nachgeholt.
    Ist zwar net 100% wie das mancher gerne so hätte, aber ich denke halbwegs Praxisgerecht.


    Am Start:
    Ram S6004, Ram W12004, PKC LC4004, XE4000, IKEA Reiskocher FP10000, Powersoft MQ 50 DSP+ETH.
    Kisten: M-Sat12, drunter 4x MBH-118 (RCF) und 4x JM-Sub212.
    Grundsätzlich haben wir hier erstma 2 Ohm Tests gemacht, die zeigen am ehesten wo was aufgibt und ob sich Klangliche Unterschiede auftun.

    S6004 diente als Referenz-Amp.
    2x 212er + m12 dran an. Also 2 Ohm Bass mit 2kW und 8 Ohm Top mit 0,5kW.
    danach:
    4x MBH-118 + m12 dran an. Also 2 Ohm Bass mit 3kW und 8 Ohm Top mit 0,5kW.

    LC4004 macht hier echt richtig Spaß und liefert etwas mehr Dampf an den Bässen,
    klang auch nicht unkontrolliert sondern recht sauber. Bei den MBHs das gleiche Spiel.
    Cliplimiter funkt 1A, man hört keinen Unterschied, es wird einfach nur netmehr lauter.
    Dafür klangen die Topteile doch etwas aggressiver im Hochton, hörte man aber eher im Direktvergleich raus.
    Perfekter Amp für 4x JM-Sub212 mit Tops drüber. Behalte den Demoamp direkt sogar!
    Lüfter sind von Lautstärke ebenfalls ok, Wärmeentwicklung minimal.

    Der IKEA 4 Kanal Kocher liefert echt Leistung, hatten wir auch nur an den MBHs samt Tops.
    Klang Sauber bei den Topteilen aber im Bass, schon bei fast gleichem Pegel (evtl. minimal mehr) zu den anderen, klangen die Bässe
    schon irgendwie netmehr so sauber und unkontrollierter.
    Vor paar Tagen haben wir auchmal an 212er getestet versus der Ram,
    hier kam der Reiskocher etwas fetter weg, da sie nach obenhin (Dank der hohen Leistungsreservern) doch noch
    ne Ecke mehr geliefert hat (gerade bei 4 Ohm). Bei den großen Bässen tat sich da aber net viel, bzw. eher andersrum!

    Powersoft MQ50 hatten wir nur an einem 212er Bass, da diese offiziell nur 4 Ohm "kann".
    Im Vergleich zur Ram (1kw Ram, 1,25kW MQ) kam hier im Pegel knapp das ähnliche,
    vielleicht minimal weniger, allerdings klang die Ram runder und fetter, hier kommt im tiefen Bass wohl doch mehr rum.
    An Tops kaum bis garkein Unterschied, klang gut das Ding.
    Genial: Flüsterleise, kann sogar sein, dass die Lüfter ganz aus waren, wenn die Kiste nix oder wenig leisten muss!

    Ram W12004 ist eine super geile Kiste, aber die Mehrleistung gegenüber den anderen merkt man wirklich kaum,
    (2kW vs 3kW). Klang aber super entspannt, auch wenn's anclippte.
    War aber mit der schwerste Amp. Sehr feine interne Optionen, Temperatur und co, schick gemacht, super zu bedienen, 1A Display.

    PKN XE4000 auch ne echt geniale Kiste, super Display, geniale Funktionen, Display aber etwas lahmarschig,
    Temeratur in C°, V und und A Anzeige (Peak UND Durchschnitt), Überwachungsfunktionen direkt am Amp als absolut genial.
    Klanglich auch sehr fett untenrum, klang super entspannt, Clip hörte man auch nix raus.
    Offiziell sind 2 Ohm nicht empfohlen, aber die Kiste machte das ohne Murren und klanglich ebenfalls richtig gut!
    Wärmeentwicklung dabei auch minimal. Lüfter drehen zwar schön hoch, aber gehen sofort wieder ganz runter, wenn
    man Pegel weg nimmt.
    Manko: Die massiv vielen blauen LED sind echt mal die Hölle... Sollten von grün, über Gelb zu Rot gehen,
    da könnte man den Pegel definitiv besser einschätzen als so nen ultra-heller blauer LED Balken!

    Fazit:
    Es macht in der Praxis wirklich wenig Unterschied, ob ich da ne Ram S6004 mit 1,45kW an 2 Ohm,
    oder ne W12004 mit 3kW an 2 Ohm dran hänge.
    Im Pegel kam hier bei 4 18"ern recht wenig Unterschied, ich sage mal, das wäre dann noch das i-Tüpfelchen für den Vollgasbetrieb!
    Ist auch klar, ob da nun 370W oder 650W pro Bass kommen, macht hier echt net viel aus vom Hören,
    erst bei der TSA 4-700 hat man den Unterschied doch SEHR deutlich gehört, net nur im Max-Pegel.
    Die Ram S6004 klang jetzt rein Subjektiv gesehen doch irgendwie am rundesten und irgendiw harmoinischten,
    gerade an den Topteilen. Aber ganz ehrlich: Viel geben sich die Kisten klanglich alle nicht,
    erst im Vollgasbetrieb bis knapp Limit zeigen sich dann erst die Unterschiede,
    welche auch eher marginal sind und vor allem mit der Max Leistung zusammen-hängen.

    Hätten wir jetzt dicke, super Leistungshungrige Schwerpappen (21er Infra-Like) hier gehabt,
    wären die Unterschiede sicherlich noch etwas deutlicher ausgefallen was die Maximale Leistung betrifft,
    da hätte die W12004 sicherlich locker das Rennen gemacht, gefolgt vom Reiskocher oder der XE4000,
    danach LC4001, S6004 und zum Schluss die MQ 50.

    LC4004: Geniale Kiste, auch wenn sie etwas direkter an an Tops klingt im HF Bereich. 2 Ohm ohne Murren.
    XE-4000: Für den derzeitigen Preis ein echter Geheimtipp, kann sogar 2 Ohm problemlos, jedenfalls auf einem Kanal,
    bei 2 CH Voll auf könnte es ihr zu warm werden.
    W12004: Auch ne echt geniale Kiste, aber einfach für Größeres da, da teurer und auch der schwerste Kandidat, klanglich aber absolut top,
    super entspannt, Verarbeitung ganz hoch und sehr durchdacht (Lüftergitter abschraubbar vorne, 1A DSP und dessen Steuerung etc.)
    Reiskocher: Kann Power, setzt sich bei fast Vollgas aber deutlich ab klanglich, vor allem im 2 Ohm Betrieb. Kommt man aber günstig ran,
    gibt sehr viel Leistung für ganz schmales Geld.... Verarbeitung und Optik sind auch ganz gut, aber nicht Oberklasse wie bei allen anderen.
    S6004: Wie gehabt ne geniale Kiste, klingt rund und voll untenrum und zeigt im Vergleich, dass man garkeine 3kW im Bass benötigt,
    sondern auch super mit "paar Watt" pro Pappe super zurecht kommt, wenn der Amps allgemein hochwertig ist.
    Klanglich an Tops irgendwie gefühlt neben der W12004 am besten....
    Powersoft: Fande ich ehrlich gesagt viel zu teuer für das was sie kann, die angeblichen 250W mehr Leistung laut Datenblatt,
    kamen uns eher vor wie 250W rms "weniger-Leistung" an Bässen.
    Dennoch war der Unterschied auch eher wieder marginal, nur ist der Preis eben etwas zu hoch, vor allem da sie offiziell keine 2 Ohm beherrscht, könnte sie das, wäre der Preis wieder völlig ok! Wobei ich selbst da zur PKN greifen würde, auch wenn dies keinen DSP hat.
    Dafür flüsterleise und klanglich an Tops sehr gut.<

    Anm.:
    Die Großen Kisten wie der 10000er Reiskocher, W12004, XE4000 haben sicher absolut keine Probleme
    bei Vollauslastung aller Kanäle bei 4 oder sogar 2 Ohm.
    Die kleinen Kisten wie die PKNC sollte man dann doch eher mit Top-Sub-Top-Sub belegen,
    da kann's denen schnell zu warm werden, wobei 4x4 Ohm bei der LC4004 gehen sollte (Sabbelbacke hatte da ja ma was zu geschrieben).
    Ram S-Serie kommt's drauf an, die 6044 mit 4x 4 Ohm (nicht 2 Ohm stabil) hat sich
    schon mal abgeschaltet bei 8 Bässen mit Dauervollgas, der wurd's zu warm,
    die 6004 hat da 0 Probleme, erst bei 4x 2 Ohm.
    Der W-Serie sollte das alles ziemlich Rille sein ;)
    Und die PKN XE & XD sind nicht empfohlen für 2 Ohm Betrieb, können's aber,
    sollten bei 2,66 oder 4 Ohm aber auch Null Probleme haben.


    PS:
    W12004 Demo wäre abzugeben, man sende eine PN.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
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    Einmal editiert, zuletzt von Jobsti (27. August 2013 um 00:36)

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    • 26. August 2013 um 20:52
    • #2

    Mit meinen bisherigen nicht so tollen PA-Erfahrungen frage ich mich echt, wie und wo ihr solche Tests macht. Irgendwie kapier ich das nicht so recht.
    Ortsgebiet im Freien: Nehme mal nicht an, daß alle Nachbarn zur gleichen Zeit die gleiche Musik in derselben Lautstärke hören wollen.
    Ortsgebiet bei geschlossenen Türen: Meine Erfahrung sagt (leider): Auch in dem Fall gibts immer einen der streiten WILL, obwohl bei den Nachbarn im Haus der Pegel von jedem Küchenradio / Fernseher etc. locker übertönt werden kann. Ausserdem gibts ja diese miesen Raummoden.
    Auf dem Feld / Wiese: Ideale Hörbedingungen, wenn kein Wind geht, jedoch ist ein Stromaggregat mitzubringen, dazu kommt die zu erwartende Anzeige irgendwelcher Tierschützer wegen Tierquälerei.
    Ideal - aber leicht unrealistisch - wäre ein gesperrtes Flughafenfeld mit Stromanschluss in der Wiese bei Windstille.

  • Jobsti
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    • 26. August 2013 um 21:30
    • #3

    Offtopic:


    Dorfgebiet, 6-22 Uhr, Beurteilungspegel 60dBA.
    (Wird auch über die zeit gemittelt, baller ja net 10h durchgängig. Maßgeblicher Immissionsort: bei bebauten Flächen 0,5 m außerhalb vor der Mitte des geöffneten Fensters des vom Geräusch am stärksten betroffenen schutzbedürftigen Raumes )

    Nächster Nachbar ca. 200m entfernt.
    4 Subs á 96dB 3kW ~136dB -> 200m ~89dB (Theoretisch, ohne Hindernisse) -> A Bewertung unter 100Hz ~60dB

    Also alles noch im groben Rahmen.
    der Großteil ist's mittlerweile gewohnt und weiß, dass ich das net zum Spaß mache und akzeptieren's,
    manche finden's echt "cool" und andere beschweren sich auchma, können mir aber nix ;)

    PS: bei mir zu Hause, mitten im Hof.

    Und am Sa+So auf offenem Feld im Gewerbegebiet:

    Komplette ohne Beschwerden... wobei, eine (ganetmal so junge) Nachbarin kam und beschwerte sich darüber, wieso wir denn Abends keine ordentliche Party machen wöllten :D

    Ende Offtopic

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • LechnerTom
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    • 26. August 2013 um 22:02
    • #4

    Aha 60dBA darf man dem Nachbar maximal tagsüber verpassen - dann kann er nix dagegen machen, richtig? Und dort hast du n funkgesteuertes Pegelmessgerät aufgestellt? Oder wie kannst du 100% sicher gehen, daß er nicht die Polizei ruft "Das war 2dB zu viel!!!"? Cool daß dein Nachbar 200m entfernt ist. Wenn ich die Nachbarn verpflanzen könnte, würde ich sie alle min. 1km weit weg setzen (leider steht bei uns alle 10m ein Haus).

  • LechnerTom
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    • 26. August 2013 um 22:06
    • #5

    "wobei, eine (ganetmal so junge) Nachbarin kam und beschwerte sich darüber, wieso wir denn Abends keine ordentliche Party machen wöllten"

    Diese Beschwerde hätte ich auch gemacht!

  • zegi
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    • 26. August 2013 um 22:10
    • #6

    Das sieht ja toll aus :D

    Was ist das für ein weisses, horngeladenes Top, das im rechten Drittel im Truss hängt?

    Der Ton macht die Musik.

  • Jobsti
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    • 26. August 2013 um 22:13
    • #7

    Ich habe da kein Pegelmessgerät aufgestellt, sondern, wie du oben sehen kannst, habe ich eine Pi*Daumen Rechnung
    ganz grob aufgestellt.
    Wenn sie die Polente ruft, müssen die mir erstma nachweisen, dass ich über dem Pegel war, denn ich behaupte nein
    und dann können die gerne mal bei der Nachbarin messen, stelle sogar das Messgerät. :lol:
    Wobei die vermutlich mit Klasse 1 messen, hab nur nen 2er da.

    Das Thema würde ich jetzt aber gerne beenden.

    zegi
    Restverwertung mit uraltem Limmer 10" Flare (Vitavox), selbst hergestelltes 1,4" HF Horn (zwecks Breite und Tiefe für passiven Filter).
    2 wurden modern bestückt mit komplett 18s (10NMB420 + NSD1424) und 2 waren absolute Resteverwertung mit RCF L10YK und PD C14 ;)

    Für weitere Fragen siehe Bilder:

    HF Horn:

    Mit freundlichen Grüßen
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  • zegi
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    • 26. August 2013 um 22:51
    • #8

    Danke für die Info. Ich kann's zwar nicht logisch begründen, aber das ist so ein "Liebe-auf-den-ersten-Blick-Top" :lol:

    Der Ton macht die Musik.

  • AlphaC
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    • 27. August 2013 um 01:10
    • #9

    Nur so mal ein Gedanke... dass z.B. eine W12004 akustisch scheinbar kaum "mächtiger" rüber kam als die S6004 mag bei 2-Ohm-Betrieb vielleicht auch den Grund haben, dass die Strombegrenzung der W den Output bereits stark begrenzen muss, damit der 16er Automat nicht rausfliegt... selbst bei "nur" 4x 1500W an 2 Ohm dürfte die Stufe bereits an die 30A kurzzeitig aus dem Netz ziehen. Im 4-Ohm-Betrieb würde der hörbare Unterschied evtl. höher ausfallen...?!

    Dieses Problem betrifft im Übrigen alle Endstufen dieser Leistungsklasse wenn sie "Schukokompatibel" ausgelegt sind. Sehr aufschlussreich in der Hinsicht sind z.B. die Handbücher von Lab.Gruppen. Da kann man nachlesen wie viel Leistung man z.B. von einer PLM10000 pro Kanal wirklich abrufen kann - abhängig von der Anzahl und Impedanz der belasteten Kanäle. Vier mal echte 3kW gleichzeitig (im schlimmsten Falle auch noch mit identischem Signal) ist technisch nicht möglich da dafür schlicht zu wenig Strom da ist. Da kann kein Hersteller zaubern. Auch die Netzteile selbst stoßen da an ihre Grenzen. Ein Mischbetrieb Top/Sub sowie minimal 4-Ohm macht daher bei so 4-Kanal-Boliden immer Sinn wenn man maximale Ausgangsspannung rausholen will. Für den Klang ist das meist auch zuträglich... ;)

  • Jens Droessler
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    • 27. August 2013 um 03:21
    • #10
    Zitat von &quot;AlphaC&quot;

    Ein Mischbetrieb Top/Sub sowie minimal 4-Ohm macht daher bei so 4-Kanal-Boliden immer Sinn wenn man maximale Ausgangsspannung rausholen will. Für den Klang ist das meist auch zuträglich... ;)


    Genau das ist auch mein Ergebnis zahlreicher Tests und Beobachtungen mit Vierkanalendstufen wie RAM S6044, W9044, Lab Gruppen FP10000Q etc. So spielt der Subbass an einer FP10000Q in einem aktiv getrennten Vierwegesystem dann gewohnt fett, wohingegen vier dieser Subbässe an dieser Endstufe (an jedem Kanal einer) ziemlich abstinken.

    Denn genauen Testvorgang konnte ich jetzt nicht erkennen. Wurden bei den Vierkanalamps denn überhaupt vier Kanäle gleichzeitig benutzt? Wenn nein, würde ich den geringen Unterschied zwischen ca. 1,5kW und 3kW pro Kanal eher den Chassis bzw. der jeweiligen Box zuschieben. Power Compression, unzureichender Hub, um die Leistung umzusetzen... die Richtung.

  • Jobsti
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    • 27. August 2013 um 03:26
    • #11
    Zitat

    Im 4-Ohm-Betrieb würde der hörbare Unterschied evtl. höher ausfallen...?!


    Vermute ich auch mal, haben wir aber leider nicht getestet. (nur bei 6044 vs lc4004 vs MQ50)
    Aber wir hatten auch nur ein Kanal an den Bässen im Betrieb, somit sollte das schon passen vom Strom.

    Kommen ja normal ohne Stecker, wer meint, er müsste hier 4x 2 Ohm Vollgas fahren, möge zum 32A Powercon greifen; kommt ja eh ohne Stecker ;)

    Wie gesagt, das Topic sagt ja schon an "grober" Vergleich.
    Für mehr war leider keine Zeit, evtl. mache ich mich da heute nochmal ran,
    falls hier noch weitere 4 18er stehen sollten, verschalte ich die mal auf 8 Ohm und teste 2x8 Ohm Vollgas an den Amps.

    Diese 4 Kanal-Amps sehe ich persönlich auch net unbedingt an um hier jetzt z.B. 16 Bässe anzutreiben, sondern 4 Subs + 2 Tops,
    sowas in der Richtung.
    Wobei ich das einer W Serie dennoch problemlos zutrauen würde, dann aber eben am 32er Anschluss.
    Aber dennoch haben wir ne S6044 auch schon für 8 18er (4x4 Ohm) missbraucht, was ja einwandfrei ging, solange man unter "ICL-BlinK" geblieben ist ;)
    Die W würde sich hier vermutlich nicht abschalten (Hitze), bzw. hätte eben noch locker Reserven bei gleicher Leistung.
    Die 2 Ohm stabilen S**04er kann man allerdings bis ins absolute Dauerlimit prügeln an 4x4 Ohm, der wird's dann erst bei 4x2 Ohm zu heiß. (Ähnlich der LC4004)


    Anm.:
    "Kaum mächtiger" ist vielleicht falsch ausgedrückt, aber 1,5kW zu 3kW ist in der Praxis vom Hörempfinden doch net viel. 3dB Theoretisch, dank PC vielleicht 1,5dB (bei nem großen Rudel potenter Bässe natürlich weniger PC!)
    und das ist wirklich kaum hörbar. (und finde ich auch unnötig, bis Limit quälen muss man ja net)
    Die Dicken Boliden spielen ihre Vorteile dann halt aus wenn alle Kanäle voll belastet sind und der Anschluss genug Saft hergibt (oder eben als reine Sub-Amps), so meine Einschätzung.

    Dazu sei noch gesagt, dass ich auch den ganzen "Leistungswahn" net so ganz verstehen kann, wenn mein bass 1kW verkraftet, muss ich den doch auch net mit 1kW
    dauerprügeln, der tut rein vom Hören her mit 750W auch net wirklich leiser spielen, klingt aber ne ganze Ecke entspannter und erhöht die Lebensdauer.


    SEHR schade, dass uns am Sonntag das Wetter nen Strich durch die Rechnung gemacht hat und wir so nicht den lang ersehnten großen Amp-Vergleich starten konnten,
    denn hier waren weitaus genügend Kisten vorhanden ;(


    Für die Kleinen wie LC4004, S6044 & MQ50 fande ich das so aber schon ganz tauglich als Test, (Schade, dass wir keine 9004 hatten)
    da taten sich ja schon gut Unterschiede auf und ebenfalls ähnlich von der Leistung laut Datenblatt.
    Die W und der Reiskocher wären dann halt die Kandidaten für nen größeren Test.
    Ich selbst habe hier halt net genügend Material um das Praxistauglich an den ganz dicken Boliden zu testen,
    für mich sind eher Kiste wie die 3 (eher 2) zuletzt Genannten interessant, da ich 90% mit 212er Bässen abdecke. (2x 500-600W 8 Ohm + 2x 2kW 2 Ohm)

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • wora
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    • 27. August 2013 um 13:33
    • #12
    Zitat von &quot;jobsti84&quot;

    ...
    "Kaum mächtiger" ist vielleicht falsch ausgedrückt, aber 1,5kW zu 3kW ist in der Praxis vom Hörempfinden doch net viel. 3dB Theoretisch, dank PC vielleicht 1,5dB (bei nem großen Rudel potenter Bässe natürlich weniger PC!)
    und das ist wirklich kaum hörbar. ...


    genau das dürfte das problem sein. es wird oft übersehen, dass eine verdopplung der verstärkerleistung max. 3dB pegelzuwachs bringt. das ist natürlich hörbar, aber es ist kein riesiger sprung wie man es anhand der wattzahlen gerne erwarten möchte. und genau hier liegt ja auch das dilemma der heutigen verstärkergeneration. die zahlen sind riesig, aber gegenüber früheren modellen haben sie oft nichtmal hörbar mehr leistung. ich kenne sogar 2x800W@8ohm endstufen mit alter (schwerer) netzteiltechnologie, die im bass viele moderne 2kW amps wirklich alt aussehen lassen... :lol:

    zum thema impedanz:
    2 ohm betrieb gibt es bei mir nicht, vor allem nicht mit basslautsprechern.
    hier muss man dann auch gleich noch an die kabel denken, die bei tieferer impedanz eine zunehmend grössere rolle spielen.
    ich bin elektroniker und leide gefühlsmässig mit den amps, die so eine schwere arbeit knapp an der eigenen zerstörungsgrenze leisten müssen.
    4 ohm ist bei mir das minimum, denn man darf ja nicht vergessen dass die impedanz-minima ohnehin oft unterhalb der nennwerte liegen!
    4 ohm ist "gesünder" für die elektronik, weniger LS an einem kanal verbessert die ansteuermöglichkeiten (z.b. ist es mit mehr kanälen leichter eine nierenförmige abstrahlung zu realisieren) und klingt in aller regel besser. letzteres ist natürlich geschmacksache.
    in sofern gehen 2ohm tests an meiner anforderung vorbei.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • deep-house
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    • 27. August 2013 um 13:48
    • #13

    auf dem Foto sind mächtig viele (oder nur) DCX Controller zu sehen, kann man noch immer sagen, daß das quasi ein HKS Standard ist?

    Gruß UweS.

  • Jobsti
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    • 27. August 2013 um 14:28
    • #14

    Bei 2 Ohm habe ich ehrlich gesagt wenig Bauchschmerzen, wenn der Amp ausreichend dimensioniert ist
    und die Pappen auch easy anzutreiben sind (12" Leicht-Pappen), da haben die Amps eh weniger Probleme mit.
    Bei 2kW 2 Ohm recht auch 4² gerade so aus. Ich jedenfalls fahre damit ganz gut ohne ungutes Bauchgefühl.

    Aber so 18" Schwerpappenmonster auf 2 Ohm, muss auch net unbedingt sein.


    deep-house
    Das hat doch nix mit HKS zutun, nur weil Behringer drauf steht, heißt das nicht,
    dass die Kiste nur für HKS ist.
    Für mich ist und bleibt der DCX mein Lieblings-Controller, für gleiche Features muss man gut das 5-fache hinblättern
    und hat dann immernoch nicht die ober geniale Bedienbarkeit am Gerät selbst.
    Auch ist mir jetzt auf Anhieb kein anderer bekannt mit sinnvoller Einmessfunktion (Phase/Delay)

    Ich nutze davon derweil seit Jahren 3 Stück und habe absolut keine Probleme. (der Älteste is meine ich schon 6-7 Jahre alt)
    Kollege hatte nen Rauschproblem, wobei das eigentlich nur recht leise war: Kiste auf, Flachband erneuert -> Null problemo.
    Da hat mein Alto wesentlich mehr Zicken gemacht (Musste auch nachgelötet werden).
    DBX und Co hatte ich hier ebenfalls schon, feine Geräte, aber entweder fehlt intern irgendwas (oft langes Delay),
    oder Bedienbarkeit ist grauenvoll. Ich arbeite am DCX gut 10x so schnell, also wenn ich die Software anwerfe!
    (Stellt man am System-Controller nix rum oder arbeitet nur mit Presets, ist Bedienbarkeit vernachlässigbar)

    Was ich beim DCX allerdings vermisse, wäre nen Noise-Gate und bissel mehr Rechenpower für wirklich anspruchsvolle Aufgaben.


    PS:
    Die Frage kam jetzt schon öfters, wieso da "nur" Behringer über den ganzen Ram-Amps sind,
    ich frage mich da eher "Wieso sollte da was anderes drüber, bzw. wieso nutzt ihr teurere Geräte die weniger können?"

    Zu Behringer allgemein:
    Das Zeug wird immer nur verteufelt, da es wirklich JEDER irgendwo nutzt oder mal nutzte
    und wer meldet sich in den ganzen Foren immer? Genau, nur die Leute mit Problemen!
    Wer keine Probleme hat, der schreibt darüber nix und wer teurere Geräte kauft, schickt meist eh direkt ein ohne was
    im Forum drüber zu verlieren.
    Kurzum: Massiv viele Geräte unterwegs = Man liest im Verhältnis recht oft von Problemen gegenüber anderer Geräte.

    Ich selbst nutzt auch Soundcraft, Yamaha, Digidesign usw. dennoch liebe ich meinen "neuen", doch billigen Xenyx Mixer.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • matthias falke
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    • 27. August 2013 um 15:35
    • #15
    Zitat von &quot;jobsti84&quot;

    für gleiche Features muss man gut das 5-fache hinblätternund hat dann immernoch nicht die ober geniale Bedienbarkeit am Gerät selbst.


    Na ja, das ist sicher auch Ansichts - Übungssache. Ich habe den Behringer, ziehe mir aber meine Nova Controller vor (DC4000/DC8000/HD
    8000). Und keiner kostet das 5-fache.

  • madmax
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    • 27. August 2013 um 16:29
    • #16

    ...fehlte zum Test eigentlich nur uns' aller Lieblingskandidat....

    Never stop a running System

  • zegi
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    • 27. August 2013 um 17:56
    • #17

    Sprichst du von der Hausmarke Satans?

    Der Ton macht die Musik.

  • madmax
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    • 27. August 2013 um 18:32
    • #18

    Was sonst. :shock:

    Interessant bei solchen Tests wäre sicher auch mal die meßtechnische Erfassung; was denn die Ausgangklemmen reell so hergeben. Und zwar gleichzeitig an allen 2 bzw. 4 Kanälen...

    Never stop a running System

  • Jobsti
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    • 27. August 2013 um 20:33
    • #19

    Genaue messtechnische Erfassung ist dann was für den Rockline.
    Sagt dann aber eben noch nix drüber aus, wie so nen Amp im Vergleich zu nem anderen "klingt" (siehe LC in den Höhen)
    Beides in Kombi ist dann natürlich perfekt 8)

    Den Nova hatte ich bisher noch net in den Fingern, schaut preislich aber erstma interessant aus,
    bis auf's popelige mini-Display und den Lüfter...
    Interessant wäre jetzt aber warum GENAU du den Nova vor ziehst?!

    Von welchem Controller sprecht ihr denn? Dem Thomann, bzw. baugleichen Omnitrionic (der sogar ein Modell neuer ist).
    Als für's Geld ist die Kiste definitiv net verkehrt, allerdings geht mir die Kiste etwas zu ungenau einstellen (untenrum z.B. nur 5Hz Schritte, Delay in zu großen Schritten usw.)

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • Jens Droessler
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    • 27. August 2013 um 22:42
    • #20

    Die Nova-Controller sind zwar gut, haben aber nicht alle Features des Behringers (dafür das eine oder andere mehr). Von daher ist die Aussage berechtigt, dass Controller mit ALLEN Features des DCX gut fünfmal so teuer sind. Defakto wüsste ich auch nur einen Controller, der den Dynamik-EQ mitbringt, und der ist schon deutlich teurer als der Behringer.

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