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  4. Selbstbau und Reparatur Technik

TSA 4-700 Pfeifton, Fehlersuche, Reparaturverlauf

  • lextrax
  • 10. September 2013 um 12:03
  • lextrax
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    • 10. September 2013 um 12:03
    • #1

    Hi Leute,

    letztens fiel mir auf, daß meine für Monitorzwecke benutze TSA 4-700 ein Pfeifen auf allen 4 Kanälen ausgibt.
    Muß um die 1,5kHz liegen und trat die letzten Jahre nicht auf. Auch nicht nach 60h OpenAir-Festln.
    Ich hab an dem Ding schonmal die Potis gewechselt, verdient ist die Dose auch bereits, also Bastelstunde.

    Vermutung vorm Abnehmen des Deckel: muß im Netzteil liegen, da alle 4 Kanäle betroffen sind.
    Erster Fehler direkt nach Öffnen des Gehäuse:
    Im Netzteil sind primärseitig 2 dicke Elkos verbaut, Fabrikat RM, 3300µF, 200V, Reihenschaltung
    Einer der beiden Elkos hat schon eine ordentliche Beule, beiden fliegen jetzt mal raus und werden gegen 4 kleinere Panasonic Low-ESR
    Typen getauscht. Die Plätze dafür sind dankenswerterweise schon auf der Platine vorgesehen...

    Um allerdings das Netzteil (Mainboard, tlw. SMD, und die Inputs sind da auch fix drangelötet) rauszubekommen, ist erstmal
    Schrauben angesagt.
    Erstmal die Seitenbleche runter, dann das Output-Blechwannenkonstrukt samt allen Buchsen.
    Dann fliegen die beiden Endstufenblöcke raus, damit man zu den Platinenschrauben halbwegs hinkommt.
    Vorm Rausnehmen der Platine noch ziemlich alle (furchtbar gebauten) Kabelbäume aufmachen und los gehts.
    Das Lötzinn ist natürlich ROHS-bleifrei, also mit gut 400 Grad auslöten.

    Soweit erstmal die Erfolge von heute, morgen kommen die Elkos. Die werd ich einlöten und dann mal mitm Oszi drangehen,
    wie und was das SNT so tut...

    lg Alex

    lg alex

  • madmax
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    • 10. September 2013 um 17:04
    • #2

    http://www.lautsprecherforum.eu/viewtopic.php?p=52846#p52846

    Never stop a running System

  • lextrax
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    • 11. September 2013 um 08:29
    • #3

    hi,

    ja, der liebe TBF hat da nicht so unrecht mit ein paar Punkten, aber er hat definitiv mehr Ahnung von SNT als ich...

    1.) die CD293 sind keine besonders SNT-tauglichen Elkos (schaut euch mal den ESR an)
    2.) die 85° Temperaturangabe muß nicht immer schlecht sein, ist aber in diesem Zusammenhang Mist,
    weil die Kondensatoren nicht wirklich im "Luftstrom" liegen und daher vermutlich gut warm werden...
    3.) die Ausgleichswiderstände für den Ripple-Strom sind schlicht nicht vorhanden
    4.) wenn auf der Platine schon 4 C-Plätze vorgesehen sind, sollten alle 4 Plätze mit kleineren, parallelgeschalteten Elkos bestückt sein

    Ergo: es ist klar, daß einer der großen Kondensatoren zuerst aufgibt, weils einfach in der Konstruktion nix gibt, daß das verhindert.
    Dazu kommt, daß ein großer C immer einen höheren ESR hat als 2 kleine, parallelgeschaltete.
    Und das hier an der Fertigung gespart wird, wo´s nur geht, merkt man schon, wenn man den Deckel losschraubt...
    Bin mal gespannt, ob das der einzige Fehler ist oder die Dose noch mehr versteckte Bugs hat, die für die Pfeiferei verantwortlich sind.
    Extrem gespannt bin ich erstmal auf die Oszi-Bilder der Versorgungsspannungen...

    to be continued, alex

  • lextrax
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    • 11. September 2013 um 15:36
    • #4

    hi,

    so, neue c´s sind drin, spannung sowohl primär als auch sekundär sauber und stabil.
    pfeifen ist auch weg...

    also falls bei jemand (außerhalb der garantie und ausgerüstet mit werkstatt und fachwissen) auch das herumheulen beginnt:
    schaut euch die snt-primär-elkos an, die sind dran schuld.

    ich hab noch eine tsa2200, der werd ich demnächst das gleiche upgrade verpassen. und die potis werden dann auch gleich gewechselt...

    lg alex

  • SimonFB
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    • 11. April 2015 um 22:48
    • #5

    Ich würde mich hier gerne mal anschließen. Mein 4-700 hat sich mit Blitz & Rauch verabschiedet.
    Unser Werkstatt-Kollege ist gerade nicht da - die defekten Bauteile zu finden war aber erstmal nicht schwer.


    Leider ist nicht mehr allzuviel übrig - kann mir jemand passende Ersatzeile benennen? Ich würde mich gerne schonmal um Ersatz kümmern.

    Am Anfang war das Licht

  • marcoboy
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    • 14. April 2015 um 18:32
    • #6

    IRGP4063D dürften das gewesen sein.
    Aber Vorsicht ich würde die Treiberschaltung unbedingt prüfen. Sonst raucht es gleich wieder. Nicht auszuschließen das ewt. der Endstufen Block auch defekt ist und dies nur der Folgeschaden. Das würde ich aufgrund des geringen Preises sofort prüfen, sonst lohnt sich eine Reparatur mit Sicherheit nicht.

    Nicht bei Reichelt und co bestellen :roll:

  • caseschubser
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    • 25. April 2016 um 20:09
    • #7

    Ich häng mich mal hier ran, bevor ich nen neuen Thread aufmache...

    Habe hier eine TSA 4-700 bei der Ch.A aussetzt.
    Er liefert nur noch ein sehr sehr leises und verzerrtes Signal...
    Alle anderen Kanäle funktionieren einwandfrei.

    Vllt. hat jemand Rat oder schonmal einen ähnlichen Fehler gehabt (und beseitigen können?) ;)

    Freu mich über Antworten

  • 4Art
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    • 25. April 2016 um 21:16
    • #8

    Ich weiss: Nicht sehr ökologisch. Aber die Dinger haben doch 5 Jahre Garantie und wenn sie danach kaputt gehen, sind die doch mindestens 23 mal bezahlt und man kuppt sie in die Tonne... Wieso reparieren? Was übersehe ich?

  • java4ever
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    • 25. April 2016 um 22:54
    • #9

    Kommt vermutlich daher, dass man aus ökonomischer Sicht mit dem Ding noch mehr Geld verdienen kann, als die Reparatur kostet, also eine reine >>Wie mache ich mehr Gewinn<< Sache.

  • Kracky
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    • 26. April 2016 um 08:18
    • #10
    Zitat von &quot;java4ever&quot;

    Kommt vermutlich daher, dass man aus ökonomischer Sicht mit dem Ding noch mehr Geld verdienen kann, als die Reparatur kostet, also eine reine >>Wie mache ich mehr Gewinn<< Sache.

    Hat für mich aber immer den Beigeschmack das ich dem Gerät nimmer so ganz vertraue was die Betriebssicherheit angeht und das ist, zumindest für mich, absolut an erster Stelle. Wir verkaufen oder verschrotten solche Geräte bevor wir uns auf der Baustelle damit rum ärgern und uns dann die Zeit fehlt für das was eigentlich wichtig wäre.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • caseschubser
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    • 26. April 2016 um 09:47
    • #11

    Ich fänds einfach schade das Ding jetzt in die Tonne zu hauen, da die Kiste wie neu aussieht und die anderen 3 Kanäle ja einwandfrei laufen...

  • madmax
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    • 26. April 2016 um 21:05
    • #12

    Hat glaube ich auch viel mit Aberglaube zu tun.
    Wenn da einmal der Wurm drinsteckt und ein Defekt nicht nachvollziehbar ist...; also ich will sowas dann auch möglichst loswerden.

    Im Prinzip kann da alles Mögliche kaputt sein.
    Da die Schutzschaltung nicht angesprochen hat, Sicherungen offensichtlich alle drinne geblieben sind und der Rest noch geht; vielleicht eine Kalte.
    Sicht,- Geruchsprüfung.?

    Ökonomisch meiner Ansicht nach die Bucht, (erstaunlich; was man da so für defekte Geräte für Preise erzielen kann) paar Euro dazulegen, wieder Steuer ziehn, wieder 3 Jahre Garantie kaufen.
    Wobei dir Diese samstagnachts bei Schweigen im Walde auch nicht weiterhilft. :wink:

    Never stop a running System

  • 4Art
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    • 27. April 2016 um 12:25
    • #13

    Wobei Dir das Schweigen im Walde auch mit 10x so teuren Endstufen passieren kann :D - dann ist man wieder froh, wenn man eine 4x700er irgendwo in der Hutablage versteckt hat...

  • madmax
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    • 27. April 2016 um 16:42
    • #14

    Wie hoch sind so die Ausfallquoten bei z.B. Höllstern? oder auch Lab PLM, FP?
    Würde mich mal interessieren.
    Grobe Fehlbedienung natürlich ausgeschlossen.
    Halten Amps aus dieser Generation ähnlich lange wie bekannten Alten seiner Zeit State-of-Art Eisenschweine?

    Never stop a running System

  • HenrySalayne
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    • 27. April 2016 um 22:27
    • #15
    Zitat von &quot;madmax&quot;

    Wie hoch sind so die Ausfallquoten bei z.B. Höllstern? oder auch Lab PLM, FP?
    Würde mich mal interessieren.
    Grobe Fehlbedienung natürlich ausgeschlossen.


    Grobe Fehlbedienung ist ja nicht alles. Stromaggregate, Kondensation, schlechtere Behandlung, keine Shock-Mount-Racks. Es gibt viele äußere Einflüsse, die die Lebensdauer verkürzen können und gerade bei günstigen Endstufen häufiger vorkommen, als bei teuren Systemracks. Das macht es schwierig wirklich zu sagen, wie robust Endstufen im Vergleich sind.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • rockline
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    • 28. April 2016 um 08:03
    • #16

    Bei den Endstufenblöcken sitzen an den Rails (oben am Rand der Platine) blaue Keramik-Kondensatoren gegen GND. Löte die mal fest! Ich hatte schon mal bei so einer t-amp Endstufe einen ähnlichen Effekt (oder das gleiche). Im Bild hinterm Link ist einer zu sehen: der rechts ausgebaute Kanal, zweites Bauteil oben von rechts!
    https://www.facebook.com/199022413506844/photos/ms.c.eJw1yckNACAMA7CNUEihSfdfDHE9LStLBiNQEqPpuLOUYwDfvu9nan94Lp~_9DQQ~-.bps.a.769780089764404.1073741838.199022413506844/769780183097728/?type=3&theater

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