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mein erstes Mal...der Remotemischthread

  • andy006
  • 1. Dezember 2013 um 13:11
  • andy006
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    • 1. Dezember 2013 um 13:11
    • #1

    Liebe Gemeinde,
    meine Freude muß ich hier niederschreiben. Doch Alles der Reihe nach.

    Kurzfristig gebuchter Job mit unbekannter Band/Musikstil aber telefonischem Rider. FOH auf(!) dem Auftrittsort (Bühne) und Front-PA mit Rear-PA. Eigentlich schlechte Vorzeichen. Trotzdem mit Vorfreude den Krempel gepackt und viel Zeit eingeplant. Das mit der Zeit war gut denn nach dem Aufbau wurde die Spielrichtung geändert. Also alles nochmal umgebaut. Auch kein Problem denn die Vorfreude war noch da. Heute sollte es das erste Mal sein .......der erste Job mit mobilem Mischplatz.
    Verspätete Ankunft der Band und das üblich Blabla ....ich spring gleich zum wirklich Wichtigem.

    Line-check und los. Eine Raumakustik zum Davonlaufen mit unmöglicher zielführender Korrektur am Mischplatz auf der Bühne hinter der PA mit überraschend sehr hörenswerter Band.

    Aber da war es das erste Mal. Notebook unterm Arm und Soundoptimierung an verschiedenen Hörpositionen im Raum. Dauerte das gesamte 1. Set aber die weiteren 1,5 Stunden war es eine Freude die wirkliche gute Bandleistung auf ein Optimum zu bringen. Ich habe noch nie so viele positive Bemerkungen erhalten die fachlich unterlegt waren. Oder hat sich bei Euch mal jemand bedankt für die geile Abnahme der Snare welche in der Tat beim Besenwischen von mir in dem Mix stand. Vocaloptimierung mal ganz unerwähnt.
    Das erste Mal mit einem Digitalpult mit WLan und Controllsoftware auf dem Notebook.

    Ich weiß das viele Kollegen das schon lange so machen und es dauert halt bis der technische Fortschritt in unserer Bude angekommen ist. Als ich in das Forum eingetreten bin hatte als Vorreiter Klaus mal einen Fred geschrieben und betont das wir um das digitale Zeitalter nicht herumkommen. Damals hatte ich gedacht das ich a) keine Digiflitsche will und b) das ich mich dagegen erfolgreich wehren werde. An c) hatte ich nicht gedacht - das ein Arbeiten mit einem durchdachtem Digitalpult viel Freude bereitet! Dazu eine brauchbare Steuerungssoftware und per WLan im neuen Zeitalter angekommen. Und das zu einem wirklich erstaunlichem Preis der in diesen Zeiten der Zahlungsbereitschaft meiner Kundschaft entspricht. Kann ich nur sagen: "Danke Uli"!

    Grüße der Andy

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • skyworker
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    2
    • 1. Dezember 2013 um 13:28
    • #2

    Sehr gerne - aber wofür?

    Kein Applaus für Scheiße!

  • madmax
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    • 1. Dezember 2013 um 21:11
    • #3

    Naja er sollte sich eher bei den fleißigen Chinesen mit kargem Lohn bedanken, als bei Uli. :wink:

    Aber als bekennender parallel-Input Fan kann ich schon verstehen; was er da meint...

    Never stop a running System

  • andy006
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    • 1. Dezember 2013 um 21:15
    • #4

    ....sei froh das Du 2 Ohren hast denn sonst hättest Du bis vor 8 Jahren sämtliche Rücksendungen und Reklamationen auf dem Tisch gehabt und dann 7 Jahre nichts mehr von mir gehört. Bis ich das das gewisse Dingends gekauft hatte. Ist halt schon ein jahr her und kein SC, Y oder A&H geworden........Trotzdem beeindruckend ein 32er so alleine zu bewegen........
    Grüße der Andy

    uppss
    Madmax war ebend schneller......und wo bitte bauen die oben erwähnten Verdächtigen???????

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • wora
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    • 2. Dezember 2013 um 15:40
    • #5

    ich arbeite ja schon seit vielen jahren mit WLAN steuerung meiner iLive, um im soundcheck das finetuning meiner systeme direkt vor ort, also beim musiker oder im vorderen publikumsbereich machen zu können. zu anfang noch mit laptop und editor, mittlerweile mit iPad.

    ich kann die begeisterung für diese arbeitsmethoden deshalb durchaus verstehen ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    6
    • 2. Dezember 2013 um 16:06
    • #6

    Hm, ich versteh' auch nicht, wieso man sich bei U.B. dafür bedanken muß, daß man Digitalpulte fernsteuern kann. Ihr bedankt euch doch auch nicht bei den Chinesen für die Erfindung des Dieselmotors. :roll: :lol: :D

  • kob1
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    • 2. Dezember 2013 um 16:50
    • #7

    Meine Erfahrungen mit Wireless Remote:

    -) Dieser technische "Vorschritt" hat sich schon bis zu den Veranstaltern rumgesprochen. Komm gerade von einer Begehung: "Du brauchst ja eh keinen Foh Platz mehr im Publikum, oder? Wir reservieren dir einfach einen Sitzplatz in der Mitte des Saals" :evil:
    -) Musiker die vergeblich Richtung Foh blicken und niemanden finden, weil man grad irgendwo am anderen Ende der Halle ist.

    +) Monitorsound auf der Bühne machen! Die Band spielt eine Nummer und ich steh mit ipad neben ihnen, das funktioniert hervorragend.
    +) Die zu Fuß zurückgelegten (Kilo)Meter reduzieren sich drastisch, gerade bei der Einrichtung einer dezentralen Beschallung.

    Grüße

  • simonstpauli
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    • 2. Dezember 2013 um 17:27
    • #8
    Zitat von "kob1"

    Meine Erfahrungen mit Wireless Remote:

    -) Dieser technische "Vorschritt" hat sich schon bis zu den Veranstaltern rumgesprochen. Komm gerade von einer Begehung: "Du brauchst ja eh keinen Foh Platz mehr im Publikum, oder? Wir reservieren dir einfach einen Sitzplatz in der Mitte des Saals" :evil:
    -) Musiker die vergeblich Richtung Foh blicken und niemanden finden, weil man grad irgendwo am anderen Ende der Halle ist.

    +) Monitorsound auf der Bühne machen! Die Band spielt eine Nummer und ich steh mit ipad neben ihnen, das funktioniert hervorragend.
    +) Die zu Fuß zurückgelegten (Kilo)Meter reduzieren sich drastisch, gerade bei der Einrichtung einer dezentralen Beschallung.

    Grüße


    Du triffst die Vor- und Nachteile ziemlich genau.

    Nach wie vor mag ich selbst die unvollkommenen Arbeitsoberflächen aktueller digitaler Pulte. Fader und Potis sind taktil einfach deutlich gegenüber einem Touchscreen im Vorteil. Ein zusätzlicher Touchscreen hingegen ist toll.

    Ein weiterer Nachteil, wenn man sich auf die Fernsteuerung zu sehr verlässt: Entweder die WLAN-Verbindung bricht genau im Feedback-Moment ab, oder es fängt an, zu regnen. Auf Murphy ist halt Verlaß. Dann ist es eben doch gut, an einem NDB ("neben der Bühne" klassischer Monitorplatz) oder NTC (mein Favorit: "near to Catering" ,mit Sichtverbindung zur Bühne) -Platz eine "normale" Arbeitsoberfläche und anständige Kopfhörer zu haben.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • tufkadib
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    • 2. Dezember 2013 um 17:45
    • #9
    Zitat von "kob1"

    Meine Erfahrungen mit Wireless Remote:

    -) Dieser technische "Vorschritt" hat sich schon bis zu den Veranstaltern rumgesprochen. Komm gerade von einer Begehung: "Du brauchst ja eh keinen Foh Platz mehr im Publikum, oder? Wir reservieren dir einfach einen Sitzplatz in der Mitte des Saals" :evil:
    -) Musiker die vergeblich Richtung Foh blicken und niemanden finden, weil man grad irgendwo am anderen Ende der Halle ist.


    Irgendwann wird man dem WLAN-Mischer entgegenhalten: "Wir bezahlen keine Anfahrt mehr, das kannst Du ja bequem von Deinem Sofa zuhause aus mischen, die IP unseres WLANs im Haus ist ..."

    MfG
    DirkB

  • e-on
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    • 2. Dezember 2013 um 22:34
    • #10

    is doch geil. Die Verbindung kann nicht so schnell abreißen. Netzwerkkamera, Ambientmikros und ne gute Abhöre, sogar TB würde funktionieren. Das könnte mir gefallen. 80" Hd 3D TV hab ich schon dafür.

    :?:

  • Loloverde
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    • 2. Dezember 2013 um 22:43
    • #11

    und dann kann man von zuhause auch drei Gigs gleichzeitig mischen ;)

    http://www.thewhitelodge.de

  • kob1
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    • 2. Dezember 2013 um 23:40
    • #12
    Zitat von "simonstpauli"

    und anständige Kopfhörer zu haben.

    In diesem Zusammenhang wünsch ich mir für die Remote Apps schon lange einen Stream für einen ausgewählten Bus. Ich drück PFL am Master und der kommt aus der Miniklinke des iPads. Von mir aus auch als komprimierter Stream mit ein bisschen Latenz.

    Grüße

  • e-on
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    • 3. Dezember 2013 um 01:10
    • #13

    da hab ich auch zuerst dran gedacht, es dann nicht hier rein geschrieben, da das leider nicht möglich ist. Du fummelst gerad an einer Band und auf der anderen Leitung will einer quatschen der gemutet ist und auf der dritten koppelst gerade. Man könnte aber ganz bequem
    3 Jobs an einem Tag machen, International.

    :?:

  • LC2412
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    • 3. Dezember 2013 um 07:05
    • #14

    halt nur doof, dass die Band auch alleine im jeweiligen Wohnzimmer sitzt und jeder seinen eigenen Monitormix haben will. Dazu hockt die Hälfte des Publikums auch daheim. Licht wird vom Lichtler per Smartmeter-Ansteuerung oder Ambilight in jedem Wohnzimmer gemacht. Nur - doof, dass sich dann auf einmal kein richtiges Live-Feeling einstellen will...

  • chris216
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    • 3. Dezember 2013 um 07:40
    • #15

    Für meinen Cue-Kopfhörer hab ich mir eine eigene in-Ear Strecke zugelegt. Funktioniert ganz ordentlich... :)

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • guma
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    • 3. Dezember 2013 um 08:51
    • #16

    Welche Strecke, welche Hörer ?
    NB:
    Ich hab' mal den Titel etwas dem Verlauf angepasst :wink:

  • chris216
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    • 3. Dezember 2013 um 09:37
    • #17

    JTS SIEM111/2 mit IE-5 Hörer von Monacor, alternativ meinen AT M50. Budget-Entscheidung...

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • skyworker
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    • 3. Dezember 2013 um 11:07
    • #18
    Zitat

    Von mir aus auch als komprimierter Stream mit ein bisschen Latenz.

    - echt jetzt? Na ich weiß ja nicht...

    Kein Applaus für Scheiße!

  • simonstpauli
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    • 3. Dezember 2013 um 11:18
    • #19
    Zitat von "skyworker"

    - echt jetzt? Na ich weiß ja nicht...


    Ich auch nicht.

    In Ear scheint mir da eher der Weg zu sein.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • andy006
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    • 3. Dezember 2013 um 13:16
    • #20
    Zitat von "guma"

    Hm, ich versteh' auch nicht, wieso man sich bei U.B. dafür bedanken muß, daß man Digitalpulte fernsteuern kann. Ihr bedankt euch doch auch nicht bei den Chinesen für die Erfindung des Dieselmotors. :roll: :lol: :D

    Der pragmatische Dank an Uli bezog sich auf ein, in sich rundes und spielendes System für einen durchaus günstigen Preis welcher der Zahlungsbereitschaft meiner Kunden angepasst ist. Das war deutlich aus dem Zusammenhang zu erkennen.

    Auch ich weiß das unterschiedliche Hersteller andere Systeme bauen und verkaufen. Und selbst das schon vor der Vi6 Operator Schulung mit teer Veer vor 7 Jahren.
    Auch wenn ich mich manchmal sehr bescheiden benehme bedeutet es nicht das ich nicht befähigt bin über den Tellerrand schauen zu können.........

    Danke wora das Du Dich mit mir freuen kannst :wink:

    Grüße an die Gemeinde

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

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