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wo geht bei euch eine pa los?

  • rubicon
  • 14. April 2014 um 23:03
  • rubicon
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    • 14. April 2014 um 23:03
    • #1

    ich habe hier und in anderen foren einige beiträge von offenbar völlig ahnungslosen pa neulingen gelesen. für mich erschreckende fragen, wie z.b. möchte pa für 200 leute, budget € 3000,--/5.000,--. um 3.000,- gibt es vielleicht gerade mal die wichtigsten mikrofone. ein richtiges pa topteil passiv kostet schon mindestens 3.000,- ein guter amp auch, aber was nützt ein amp? ein mixer mindestens 10-15.000. 8-10 monitore 10-20.000 usw. ich denke, unter 50.000,- gibt's nix was mit pa zu tun hat.
    daher mal in die runde meine frage: wo beginnt bei euch eine "richtige" pa?

  • simonstpauli
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    • 14. April 2014 um 23:12
    • #2

    Sehr schwer zu sagen. PA ist ja erst mal eine Funktion. Ein Mikrofon und eine EON sind eine PA. Zum Beispiel.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Kracky
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    • 14. April 2014 um 23:27
    • #3

    Dazu müsste man zuerst erörtern was eine "richtige PA" ist? Was zählt dazu, was nicht? Wenn ich lese wie du ausholst mit Mikrofonen und Monitor dann hat man den Anschein das du nur aus der Blickrichtung Live Band schaust. Es gibt auch DJ Acts wo es teilweise nicht einmal ein Mikrofon braucht. Wenn wir mal PA als Public Audio übersetzen dann ist das jede Musikanlage die für eine größere Menge Personen verwendet werden kann, also auch schon für 20-30 PAX. Von Mikrofonen und Monitoren ist hier nicht mal annähernd die Rede.
    Vielleicht wäre es hilfreich wenn du zuerst einmal aus deiner Sicht erörterst wie du den Begriff PA deuten würdest. Also bei mir ist die PA die Musikanlage an sich, Monitoring ist Monitoring, Mischpult ist FOH bzw. Monitoring Equipment, die Instrumente auf der Bühne bzw. deren Verstärker sind Backline, Lautsprecher die benötigt werden um in größeren Beschallungen dunkle Flecken zu vermeiden sind Fills und Mikrofone sind Mikrofone. Somit zählt für mich z.B. auch eine für Alleinunterhalter übliche 2.1 Sat/Sub Combo schon zu PA.
    Du wirst sehen, zu diesem Thema haben 5 Leute 10 Meinungen!

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • rubicon
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    • 14. April 2014 um 23:47
    • #4

    also wenn ich pa meine, dann alles was dazu gehört. vom 400 V verteiler bis zum letzten flightcase für die boxenkabel. nicht nur einen teil davon. zu einer pa anlage gehört natürlich auch ein monitor system. disco anlage meine ich nicht!
    ich komme noch aus einer zeit wo eine pa anlage bei 8 martin bins, 4 rasieren und 4 jbl hörnern losging. damit gingen 500 leute bei ordentlichen pegel. alles darunter war eine kleinere oder grössere "gesangsanlage" die leute spielten auch mit 1-2 marshall türme auf der bühne.
    für meine begriffe geht eine pa dort los wo ich lauter spielen kann als die backline auf der bühne. d.h. der gitarrist spielt einen marshall turm und ich am pult bin in der lage den sänger im saal so laut zu machen wie ich es brauche, oder den gitarristen noch lauter und ihm nicht seinen marshallturm leiser zu drehen damit der gesang noch gehört wird. natürlich muss auch die monitoranlage da mitspielen.
    da geht bei mir eine pa los, heisst aber nicht das es immer laut ist!

  • Christian Engel
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    • 15. April 2014 um 00:08
    • #5

    Ich persönlich sehe eine PA als ein Werkzeug, mit dem ich unter den gegebenen Bedingungen (Location, Programmmaterial, etc.) das (von mir und/oder dem Kunden) gewünschte Beschallungsergebnis realisieren kann. De facto ist daher meiner bescheidenen Meinung nach auch das dezentrale Beschallungssystem einer typischen Tagungs-VA als PA zu verstehen, denn es kommt ja seiner Funktion als "public adress system" nach. Mischpulte, Monitoranlage, Stromverteilungen sind zwar natürlich notwendig, stehen aber oft als separater Posten und zählen nicht mit zur PA. So sehe ich es eigentlich auch durchweg auf Angeboten und dergleichen...

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • rubicon
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    • 15. April 2014 um 00:36
    • #6

    bei meiner frage geht's nicht wie man ein angebot am besten schreibt. wobei einen stromverteiler hatte ich noch nie im angebot stehen. meiner meinung nach schimpft sich ein bass, stange, topteil bei manchen schon als pa system.....

  • simonstpauli
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    • 15. April 2014 um 07:11
    • #7
    Zitat von "rubicon"

    bei meiner frage geht's nicht wie man ein angebot am besten schreibt. wobei einen stromverteiler hatte ich noch nie im angebot stehen. meiner meinung nach schimpft sich ein bass, stange, topteil bei manchen schon als pa system.....


    Ich denke, Du wirst mit der Frage so nicht weiter kommen, wahrscheinlich ist es gar keine Frage.
    Fakt ist: PA heisst public address, also Beschallungsanlage. Und die kann in allen Größen und Formen daher kommen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • Sebastian Giese
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    • 15. April 2014 um 07:24
    • #8

    Du ziehst hier über andere her die deiner Meinung nach "zu kleine" Systeme verwenden. Ich finde, du solltest deinen Horizont erweitern. Zur "PA-Branche" (was ein Wort...) zählt noch viel mehr als eine Band auf der Bühne. Statistisch gesehen ist eine Band auf der Bühne (Marshall-Stacks, Sänger, etc.) sogar die absolute Ausnahme in der Beschallungswelt. Ohne genaue Zahlen würde ich schätzen dass auf eine Band in der von dir beschriebenen Kategorie (bzw. das was du PA nennst) locker 100 oder mehr Beschallungsjobs kommen. Da ist dann im Künstlerbereich von Lesungen, Chören, Singer-Songwriter bis Comedy alles dabei, ein weiterer großer Bereich sind aber Tagungen, Konferenzen, Vorträge, Podiumsdiskussionen, Produktpräsentationen, Messen, etc., eben das was man "Industriejob" nennt.
    Ich persönlich finde, dass es bei letzteren oftmals deutlich mehr auf Qualität ankommt als bei den von dir beschriebenen PA-Systemen, also unterschätze die Arbeit, das KnowHow und auch das Material nicht, das dort verwendet wird. Ja, es ist kein RocknRoll mit 3m Boxentürmen, aber es ist trotzdem PA :)

  • pattif
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    • 15. April 2014 um 09:04
    • #9

    ich weiß nicht was du hören willst, oder wozu das überhaupt führen soll.
    wie schon von jemand gesagt PA= Public adress, und dazu gehört meiner Meinung alles mit dem man ein PUblikum beschallen kann (also vom Alleinunterhalter oder DJ bis zu Großkonzerten)

  • simonstpauli
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    • 15. April 2014 um 10:01
    • #10

    Der Vollständigkeit halber:

    Ein Mischpult kann man zur PA zählen, den Rest vom FOH auch, Mikrofone ebenso. Die Monitor-Anlage gehört definitiv nicht zur PA, weil hier eben nicht das Publikum beschallt wird. Und wenn doch, hat man ein Security-Problem.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • Sam Razr
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    • 15. April 2014 um 10:17
    • #11

    Da hat wohl jemand einen Auftrag an einen HKS verloren. :lol:
    Und die Groß- und Kleinschreibung leider auch :roll:

  • zegi
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    • 15. April 2014 um 10:30
    • #12

    Mir ist nicht bekannt, ob es eine wissenschaftlich scharf abgegrenzte Definition gibt. Theoretisch müsste auch die Kompakt-HIFI-Anlage im Restaurant/Shop als PA gelten, rein von der Funktion her.

    Für mich persönlich beginnt "PA" eine Stufe grösser als z.B. die LD Dave 8XS oder die HK Lucas Nano, welche meiner Meinung nach eher für Multimedia ausgelegt sind.

    "PA" beginnt für mich dort, wo der Inhalt der Musik/Sprache im Vordergrund steht. Dort wo ab 20 Personen ein Publikum beschallt wird. Bei "Multimedia" ist die Musik eher Beigemüse und die Beschallung sekundär (alles nur meine Meinung).

    Der Ton macht die Musik.

  • Reini
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    • 15. April 2014 um 10:39
    • #13

    für mich fängt PA hier an :D
    http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fimages.fotocommunity.de%2Fbilder%2Fnorth-and-middle-of-greece%2Fcentral-greece%2Fdelphi-amphitheater-f0e6ec36-c042-403e-a889-c62c5b0edf13.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.fotocommunity.de%2Fpc%2Fpc%2Fdisplay%2F26353047&h=750&w=1000&tbnid=k1-9-bf34FN4AM%3A&zoom=1&docid=qFTKqJ4l0oQvXM&ei=2e9MU8_pGYPpswaFkYCIAw&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=408&page=3&start=20&ndsp=12&ved=0CJ8BEK0DMBU
    Sorry, konnte ich mir nicht verkneifen :oops:

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • zegi
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    • 15. April 2014 um 11:04
    • #14

    Eine elektrische Verstärkung wäre für mich schon zwingend für "PA". Die Definition bei Wikipedia scheint mir auch sehr unscharf. http://de.wikipedia.org/wiki/PA-Anlage

    "Kleine PA-Systeme, die etwa für Geburtstage, Hochzeiten, Vorlesungen, Bands und andere musikalische Zwecke benutzt werden, stellt man meistens aus ein bis zwei Subwoofern und zwei bis vier Mittel-Hochton-Lautsprechern zusammen. Große PA-Systeme, die auf Konzerten, Theatervorstellungen oder in Discos und Zeltveranstaltungen zum Einsatz kommen, stellen sich meistens aus mindestens vier Subwoofern und sechs Mittel-Hochton-Lautsprechern zusammen" :roll: aha Ich behaupte mal, das ist statistisch gesehen falsch.

    Der Ton macht die Musik.

  • ERICH
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    • 15. April 2014 um 12:25
    • #15
    Zitat von "rubicon"

    meiner meinung nach schimpft sich ein bass, stange, topteil bei manchen schon als pa system.....

    Weil es das auch ist :roll: .
    Im Falle von passiven Boxen fehlt noch der Amp in der Aufzählung (sowie die selbstverständlichen Kabel).

    Zur PA gehören keine Monitore, kein Mixer, kein Mic,...

    Zur PA benötigt man zusätzlich FoH, Monitoranlage und die Mikrofonierung - um mal das Baukastenprinzip zu verdeutlichen.

  • hell&dunkel
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    • 15. April 2014 um 12:58
    • #16

    +1
    PA ist das, was für´s Publikum laut macht. Unabhängig von Größe und Menge der Kisten.
    Monitor macht für die Musiker laut. Unabhängig von Menge und Größe.

    So meine regelmäßig wiederkehrende Erklärung in Party-PA.
    Dort wird aber gelegentlich auch schon Licht als PA verbucht. :D

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • guma
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    • 15. April 2014 um 13:41
    • #17

    Ich nehme mal an, rubis Frage zielt noch auf einen anderen Aspekt, der bei den Antworten auch teilweise durchklingt:

    Was ist professionelle Beschallung ?

    Ich würde das so definieren:

    Professionelle Beschallung ist das, was mit Mitteln, die den jeweiligen Stand von Wissenschaft und Technik darstellen, sowohl die Erfordernisse aller zu verstärkender Quellen als auch alle akustischen Aspekte des gegebenen zu beschallenden Raums und dessen Wechselwirkungen mit der elektroakustischen Verstärkung berücksichtigt und damit das bestmögliche Hörergebnis erziehlt.

    Drückt man die Näherung an diese Zielgröße in Prozent aus, wird schnell klar, dass die Talsohle von einer solchen Anordnung ...

    Zitat

    die schweren boxen haben's am boden gestellt und die leichteren eben darauf

    .. gebildet wird und am anderen Ende in sehr gut geplanten Theaterbeschallungen nicht mehr als 80% erreicht werden können, da mindestens die restlichen 20% für Architekten- und Beamtenfürze draufgehen. :D :lol:

  • tufkamar
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    • 15. April 2014 um 13:53
    • #18

    PA ist alles, was PA macht.

    Größe egal. Auch dafür, ob das nun eine professionelle oder eine HKS-Geschichte ist.

    Witzigerweise ist auf den Tag bzw. Aufwand gerechnet meist die Entlohnung umso besser, je kleiner die PA ist.
    (4x CA 106, Stative, 01v, 1x Amp, 2x Funke + 1 Tagessatz, 2h Arbeit vs. 16 Tops, 24 Bässe, 3 Pultplätze, Riigging, Generator, 2x8h Aufbauzeit, 2 Tagessätze :)

  • billbo
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    • 15. April 2014 um 17:12
    • #19

    Mit Musik oder Bands hatten die ersten PA - Anlagen nichts zu tun. Die gab es (kurz nach Erfindung der Elektronenröhre) zunächst in Form von Durchsageanlagen (Mikro - Verstärker - Trichterlautsprecher); damit war es zum ersten Mal möglich, dass ein Sprecher ortsunabhängig von einer größeren Zuhörerschaft verstanden werden konnte. Daher auch der Name: public address. Vorher ging das nur über bauliche Maßnahmen.
    Die Weiterentwicklung in Richtung universell verwendbarer breitbandiger elektroakustischer Verstärkung ist ein Produkt der Filmindustrie. 'Hornstacks' waren dort Mitte/ Ende der 30er Jahre im Prinzip zuendeentwickelt (und sind hier und da noch heute praktisch unverändert in Betrieb).
    Als Vehikel zur (Rock-)Konzertbeschallung wurden die erst in den 60ern von findigen Musikern/ Technikern entdeckt und zwecks Transportabilität in handliche Einzelteile auseinandergesägt.

    Persönlich definiere ich PA als elektroakustische Verstärkeranlage welche man nutzt, um ein nicht ausreichend lautes Schallereignis möglichst naturgetreu/ unverfälscht/ unauffällig der Dimension anzupassen, in welcher sich die erwartete Zuhörerschaft bzw. deren Erwartungen an das akustische Ereignis bewegen. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • sebastian
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    • 15. April 2014 um 17:13
    • #20

    Ggf. ab 2 Personen, wenn ich eine davon bin. So verstehe ich jedenfalls den Begriff PA. Qualitätsstufen gibt es in allen Größen- Kategorien. Daher kann ich hierüber den Begriff PA nicht definieren.
    (Eventuell unterscheidet sich die Praxiserfahrung, das zu verwendende Know How, die Ergebnisausrichtung, ??? von Kategorie zu Kategorie. Aber das war ja nicht gefragt und wirkt doch arg künstlich und unbeholfen in die Ausgangsfrage noch mit reinzubringen.)

    Gruß
    Sebastian

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