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Wenn Musiker Ihre Rider nicht kennen.....

  • tufkaklto
  • 27. April 2014 um 00:54
  • tufkaklto
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    • 27. April 2014 um 00:54
    • #1

    Wieder mal Rider:

    Als die Musiker zum Soundcheck kamen haben wir Ihnen das von Ihnen mit Rider bestellte Material gegeben, und zwar wirklich genau das Bestellte.

    Submixer usw....

    Meint der Eine Musiker, ne, das ist falsch, können wir so nicht verwenden. :roll:

    Dann der Einwand, das es ja genau das wäre, was Sie bestellt haben.

    Dreht sich der Eine zum anderen Musiker und meint: Sag mal, was haben wir eigentlich in unseren Ridern stehen :lol: :lol: :lol: :lol:

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  • wora
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    • 27. April 2014 um 01:49
    • #2

    oh je, die endlose geschichte mit den ridern.
    es könnte eigentlich so einfach sein, wenn sich alle daran halten würden, AKTUELLE und KORREKTE angaben abzuliefern.
    aber das wird eine utopie bleiben!

    dafür gibt es ja viele gründe:
    die künstler selbst:
    - interessieren sich seltsamerweise in aller regel gar nicht für den rider ihrer band.
    das ist irgendwie sache des technkers, mit der sie nichts zu tun haben wollen. aber wehe, vor ort fehlt dann ein monitor...
    bekannte situation: man sendet eine anfrage, welche instrumente denn gespielt werden sollen. antwort: wie immer, schlagzeug, bass, gitarre und 2 gesänge. man sendet dann einen passenden rider, alles ist super vorbereitet.
    vor ort stellt man dann fest, dass der bassist noch nen kontrabass dabei hat, statt einer gitarre plötzlich 3 da stehen und auch ein keyboarder mit von der partie ist... ach so ja, der singt natürlich auch, genau wie der drummer und der bassist - also heute mal 5 vocals...
    und selbst wenn es nicht gleich in diesem ausmaß kommt, irgendwas ist oft anders als vorher besprochen. das ist nicht bei jeder band so, ich kenne sowas aber doch bei einigen.
    und solche situationen kennen wir ja leider alle. :cry:

    dann die agenturen:
    "hast du noch nen rider? ansonsten schick ich halt irgendwas raus, was ich finde"
    mir ist es auch schon passiert, dass ich eine perfekte anlage mit allen wünschen und das geforderte K3 24kanal-pult hingestellt habe - und dann fehlten 8 kanäle, weil die agentur "aus versehen" den alten rider rausgeschickt hatte...
    das thema "agenturen und rider" ist wirklich eine never ending story.

    dann die techniker selbst:
    manche kollegen schreiben irgendwas ab, manche schreiben immer viel zu viel drauf, andere schreiben gar nix und basteln vor ort irgendwas zusammen... ich glaube es gibt da fast so viele varianten wie techniker!

    nochmal zu den musikern:
    ich kenne nur sehr, sehr wenige musiker, die sich überhaupt für den rider interessieren! bei den meisten hat man leider das gefühl, als ob sie gar nicht wüssten dass es sowas gibt :shock:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • markus f.
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    • 27. April 2014 um 09:38
    • #3

    Anders herum gedacht (und bewusst etwas sarkastisch): "es spielt doch keine Rolle, ob ich als Kunde/Musiker/Band mir darüber Gedanken mache - der Dienstleister vor Ort hat bestimmt nicht das Rückrat oder den wirtschaftlichen Spielraum zu sagen: wurde nicht bestellt, gibts nicht. Der extra Monitor oder die beiden extra Vocalmics hat der doch eh immer dabei, also wird er den Teufel tun und sich kaum den Schuh des ruinierten Abends anziehen wollen. Läuft doch!"

    Will sagen: dieses Problem ist meiner Meinung nach leider (wie so einige in der Branche) hausgemacht bzw. die Folge allgemeiner Inkonsequenz.

  • tufkaklto
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    • 27. April 2014 um 11:42
    • #4

    Auch gerade gelesen, finde ich eine geile Ansage:

    Zitat

    Please ensure that there is no possibility for XXXXX to have feedback while singing behind the dj table. - Booth monitor mix should have music only - no vocals. Side fills / monitors in front should have vocal and music mix.
    If you are unsure how to do this please read mixer manual or enquire about this at least one week before the show date.
    Please ensure that all wires and connections are taped down close to the dj equipment so that there is room for XXXXX to stand on the table without unplugging the cords.

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  • guma
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    • 27. April 2014 um 11:53
    • #5

    Isoliert betrachtet erhebt sich die Frage, ob wir uns bereits in der Phase befinden, in der die technische Evolution den "Berufstontechniker" schon wieder herausgemendelt hat. :lol: :lol: :lol:

  • wora
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    • 27. April 2014 um 12:00
    • #6
    Zitat von "markus f."

    Anders herum gedacht (und bewusst etwas sarkastisch): "es spielt doch keine Rolle, ob ich als Kunde/Musiker/Band mir darüber Gedanken mache - der Dienstleister vor Ort hat bestimmt nicht das Rückrat oder den wirtschaftlichen Spielraum zu sagen: wurde nicht bestellt, gibts nicht. Der extra Monitor oder die beiden extra Vocalmics hat der doch eh immer dabei, also wird er den Teufel tun und sich kaum den Schuh des ruinierten Abends anziehen wollen. Läuft doch!"

    Will sagen: dieses Problem ist meiner Meinung nach leider (wie so einige in der Branche) hausgemacht bzw. die Folge allgemeiner Inkonsequenz.

    es liegt ja in der natur der dinge:
    als dienstleister ist man bestrebt, die kunden zufrieden zu stellen. das bedingt eben auch, dass man in notfällen noch einen joker in der tasche hat. natürlich muss man extreme abweichungen nicht erfüllen können, das verstehen die künstler dann auch. aber die ein- oder andere box in petto zu haben, das schadet nicht. letztlich muss sich das dann aber auch im preis niederschlagen, service kostet eben geld.

    dazu nochmal ne anekdote:
    mir wurde in einer bandbesprechnung z.b. tatsächlich mal vorgeworfen, dass ich die wünsche der musiker nur unzureichend befriedigen würde, wenn mal noch etwas zusätzliches gebraucht würde, wäre das oft nicht möglich.
    als positives beispiel wurde da ein anderer techniker genannt, welcher "dann einfach in seinen LKW geht und noch schnell ne box holt - das ist service!"
    interessanterweise hat der musiker, der dieses argument vorbrachte, nicht bemerkt, dass ich nie einen LKW mit material dabei hatte, sondern mit ihnen im bus anreiste - und dann einfach das nehmen musste, was uns vor ort geboten wurde!
    die situation war also exakt null komma null vergleichbar! :shock:
    das haben die anderen musiker dann aber auch kapiert, damit war die kritik an mir sofort vom tisch. :lol:
    aber interessant war das argument dann doch, denn man sieht sehr deutlich, wie einige künstler über uns denken:
    wir sind einfach nur dazu da, ihre wünsche zu befriedigen. und nur deshalb werden wir überhaupt gebucht! 8)

    ich weiss, dass das verhalten mancher künstler uns gegenüber manchmal schwer zu ertragen ist, aber das ist nun mal ein teilrisiko des jobs als dienstleister...
    ich will damit natürlich nicht gutheissen, das sie sich oft nicht für unsere belange (auch die rider!) interessieren. aber leider sind wir da oft nicht in der position, forderungen zu stellen.
    und immerhin gibt es ja ein paar wenige musiker, die sich für unsere arbeit tatsächlich interessieren. ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • markus f.
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    • 27. April 2014 um 12:33
    • #7
    Zitat von "wora"


    es liegt ja in der natur der dinge:
    als dienstleister ist man bestrebt, die kunden zufrieden zu stellen. das bedingt eben auch, dass man in notfällen noch einen joker in der tasche hat. natürlich muss man extreme abweichungen nicht erfüllen können, das verstehen die künstler dann auch. aber die ein- oder andere box in petto zu haben, das schadet nicht. letztlich muss sich das dann aber auch im preis niederschlagen, service kostet eben geld.

    Klaro - Optionen/Zusätze kosten extra. Und wenn drei Monitore gefordert wurden, dann hat man ja oft sowieso vier dabei (weil paarweise im Case, und das packt ja niemand aus Langeweile aus im Lager). Dann bleibt der Vierte halt erstmal im Case und kann den Abend retten.
    Heißt aber auch, dass man seine Klientel entsprechend erzieht und die Abweichungen vom ursprünglichen Angebot auch mitberechnet werden. Das macht glaube ich halt nicht jeder ;)

  • Loloverde
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    • 27. April 2014 um 15:16
    • #8

    Howdy

    Das Problem geht auch andersrum: Durch falsche und veraltete Rider wird auch oft Material dazugemietet, welches nicht (mehr) benötigt wird. Dadurch verdienen wir mehr, daß Geld fehlt aber dem Veranstalter und indirekt irgendwann mal der Band (wird zu teuer).

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • wora
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    • 27. April 2014 um 20:35
    • #9
    Zitat von "Loloverde"

    ...
    Das Problem geht auch andersrum: Durch falsche und veraltete Rider wird auch oft Material dazugemietet, welches nicht (mehr) benötigt wird. ...


    das ist zwar eine andere auswirkung, das fusst aber ganz genau auf den gleichen ursachen! :lol:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • hms
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    • 31. Juli 2014 um 22:22
    • #10

    Ja das ewige Rider Problem :D

    Wir haben das mittlerweile anders gelöst:

    Standard sind einfach 6 Monitore, 5 Wege auf Aux, 32K. Digipult und ausreichend Mikrofone Di's und Ständer dabei.
    Anlage etwas überdimensioniert und gut.
    Damit kann man einfach 95% aller Standard Bands zufrieden stellen ohne sich im Vorfeld groß Gedanken zu machen.
    Natürlich gibt es Ausnahmen aber das merkt man vorher. Und mal ganz ehrlich was kosten ein paar Ständer und Mikrofone.
    Gezahlt wird es zwar nicht so wirklich aber es arbeitet sich einfach stressfreier und das ist es wert einfach etwas mehr mit zu
    nehmen.

  • billbo
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    • 31. Juli 2014 um 23:18
    • #11
    Zitat

    Standard sind einfach 6 Monitore, 5 Wege auf Aux, 32K. Digipult und ausreichend Mikrofone Di's und Ständer dabei.
    Damit kann man einfach 95% aller Standard Bands zufrieden stellen ohne sich im Vorfeld groß Gedanken zu machen.

    Darf man fragen, wer denn solche Standards festlegt?

    Bei 95% meiner 'Standard Band Jobs' würde ich mit '6 Wedges/ Monitor von vorne' gewaltigen Ärger kriegen.
    Oder machen :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • madmax
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    • 1. August 2014 um 11:43
    • #12

    Ich mache das im Prinzip auch genau So.
    Die Band kriegt diese Aufstellung; also quasi MEINEN Rider zugesandt und kann sich dann äußern, was ihnen nich passt bzw. fehlt.
    Entweder selber mitbringen oder ich besorge es zum Preis x.
    Oder ich trete den Job an einen Kollegen ab; ist mir die Sache zu groß.

    Oder ich lasse ganz weg; will der Veranstalter das höhere Budget nicht tragen.
    Ist schon ein Unterschied, ob ein bezahlter 32er Analogtisch reicht, oder ein entsprechender Computerkasten her muss.
    Solche Sachen beginnen veranstalterseitig übrigens immer mit dem Spruch "Ich habe da eine richtig gute preiswerte Band aufgerissen". Wenns dann soweit wird stellt sich dann raus; das die außer ihrer Instrumente und Git-/Bassanlage nixweiter besitzen bzw. mitbringen...

    Never stop a running System

  • djobi
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    • 1. August 2014 um 11:51
    • #13

    Bei meiner Lieblingsmusik sinds an der Bühnenkante schon gerne 6-8 Monitore + Sidefills + Drummfill mit Sub.
    Letztes Jahr gabs auch ne Kapelle die hatte 13 Monitorwege im Rider.
    Und das alles bei max 1000 Leuten.

    6 Monitore mögen vielleicht bei nem 300er Club Gig oder ner 5köpfigen Party- / Galaband funktionieren, dann ist aber Schluss.

    Alternativ kriegt die Band die Tech Specs von der Location (bzw. das was der VA da üblicherweise hinstellen läßt bzw. bereit ist zu zahlen) und dann müssen die damit leben.

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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  • andy006
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    • 1. August 2014 um 12:27
    • #14

    Und wie rechnet sich das für den Veranstalter denn die 13Moni's wurden sicher nicht von Vorn gemacht.
    Bei 1000Pax doch wirklich eine Sinnesfrage ob das nottut. PA konntest Du dann abschalten :lol: :lol: :lol: :lol:

    Für mich gilt die Golden Regel, ich halte es so das ich Material was mir die Arbeit leichter machte gerne dazu stelle aber Material was anderen die Arbeit erleichtert - das lasse ich mir bezahlen bzw. bleibt manchmal gleich im Case.
    Schlau ist der der beim Aufbau an den Abbau denkt.... :lol:

    Ich habe keine Lust mehr für irgendwelche bekannten oder unbekannten Pappnasen für umsonst zu arbeiten - basta.

    Grüße der Andy

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • Marian Humann
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    • 1. August 2014 um 12:28
    • #15
    Zitat von "djobi"


    6 Monitore mögen vielleicht bei nem 300er Club Gig oder ner 5köpfigen Party- / Galaband funktionieren, dann ist aber Schluss.


    Wir fahren fast alles mit 6 Monitoren, je nach Bühnengröße plus Drumfill und plus Sidefill. In 90% der Fälle vom FOH gemischt.

  • djobi
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    • 1. August 2014 um 12:40
    • #16
    Zitat

    nd wie rechnet sich das für den Veranstalter denn die 13Moni's wurden sicher nicht von Vorn gemacht.


    wie sich das für den rechnet ist mir wurscht. Bei dem Gig hatte die Band nen Monitormann dabei und ich hab nen extra Monitorpult angeliefert.

    Zitat

    Bei 1000Pax doch wirklich eine Sinnesfrage ob das nottut. PA konntest Du dann abschalten


    Ich glaub du machst nicht oft Punkrock, Metall bzw. Hardcore, oder?
    Oder diesen Moment, wenn der Regler für die beiden Center-Monitore auf Rechtsanschlag ist und der Sänger immer weiter nach oben zeigt?

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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  • andy006
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    • 1. August 2014 um 15:28
    • #17

    .......Du hast Recht mit Deiner Annahme. Ich mach diese Art von Musik nicht wirklich. Mal so Nachwuchs aber nicht die großen Größen in der von Dir beschriebenen größenkonstellation. Ich möchte es auch nicht machen. Deshalb hast Du dieses Arbeitsfeld für Dich ganz alleine :wink: .

    Grüße der Andy

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  • billbo
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    • 1. August 2014 um 17:06
    • #18
    Zitat

    Deshalb hast Du dieses Arbeitsfeld für Dich ganz alleine :wink: .

    Nicht ganz :wink:

    Abgesehen davon sehe ich, wenn überhaupt, djobis Aufstellung schon eher als eine Art Standard. Sidefills, 8-10 Wedges, 1-2 Drumfills - das ist nicht umsonst weltweit mehr oder weniger die Grundausstattung nahezu aller professionellen Tourvenues in der Größenordnung ab 500er Kapazität aufwärts. In welchem Zustand auch immer :roll:. Unabhängig von der Lautstärke des Gigs. Aus gutem Grund oft auch unabhängig von der Gnade oder Einsicht eines 'Dienstleisters'. Und selbstverständlich incl. Monitorplatz - sollte die Band keinen Monitorer dabei haben und der VA auch keinen bezahlen wollen, geht's alternativ gerne auch von vorne.
    Man muss das nicht alles nutzen. Aber es steht ohne nervige Emailmarathons selbstverständlich zur Verfügung, genau so selbstverständlich wie Klo, Dusche, Bühne und die Möbel im Backstage. Wir leben in Zeiten des totalen Materialoverkills - da gibt es keinen vernünftigen Grund, sich um zwei alberne Wedges mehr oder weniger zu streiten. 'Materialkosten' liegen in der Gesamtkalkulation einer solchen VA knapp oberhalb des Promillebereiches...

    Ich betrachte die internationale Clubtourszene als so eine Art kleinsten gemeinsamen Nenner für professionelles Arbeiten (im Livemusikbetrieb), wenngleich es auch dort natürlich nicht selten mal hakt. Und die Ausrufung eines 'Standards' erheblich darunter (der sich nach dem zufälligen Bestand des eigenen Lagers oder Fassunsvermögen des Firmensprinters richtet) daher als einigermaßen sinnfrei.
    Andererseits: auch 'Partyteam MP3-Wonderland' hat sicherlich einen ganz eigenen Standard.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Reini
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    • 4. August 2014 um 09:00
    • #19

    ... unbezahlbar sind die Gesichter, wenn die Musiker zum Frühstück ihr bestelltes Essen aufessen müssen, weil sie nicht wissen was in ihrem Rider steht :lol:

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • Pfälzer
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    • 4. August 2014 um 13:08
    • #20
    Zitat von "Reini"

    aufessen müssen


    :D:D:D

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