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Komplettumstieg auf Waves/Multirack

  • oton
  • 11. August 2014 um 00:08
  • guma
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    • 10. April 2015 um 07:03
    • #41

    @ pete.j

    Freut mich, das alles zu lesen. Entspricht weitgehend dem, was ich denke. Ist ja eigentlich auch wurscht, ob es nun hard oder Software ist: Klingen muss es!
    Mein aktuelles Standard-Zubehör zu den SD-Pulten: M4000, PCM92, eclipse, PCM81, dbx 566, Transendesigner. SD8 ist ja vom Format her noch ein richtiges Mischpult. Da fällt es nicht so auf, wenn da noch ein paar wenige HE dabei versteckt sind. :D
    Was viele Nicht-mehr-hardwareler nicht wissen: Lexicon hat sich bei PCM 92/96 noch mal richtig Mühe gegeben, ihre klanglichen Highlights in einem Gerät zu vereinen und noch eins drauf zu setzen.
    Das WAVES Dingens werde ich mir sicher noch reintun. Mir fehlt aktuell einfach die Zeit mich mit der nötigen Hingabe darum zu kümmern.

  • pete.j
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    • 11. April 2015 um 00:22
    • #42

    guma:

    PCM92 ist natürlich ein feines Teil! Im Studio habe ich Zugriff auf PCM96 und TC System 6000 (das Reverb 4000 ist ja quasi ein Stereo-Version des 6000 ohne Mastering Algos). Leider bisher kein Budget, das auch noch für live zu kaufen.

    Aber dass Du vorwiegend Hall- und FX-Teile "mitschleppst" bestätigt ja auch meine Aussage, dass das die Pulte noch nicht können.

    Beim Transientdesigner war ich mir immer unsicher wegen Nutzen (Sound) vs. Wandlung - muss ja noch mal DA/AD wegen Insert.

    Aber auch hier gilt - wenn man nicht sein eigenes Zeug hat und sich das als Goodie "leistet", gestellt wird's einem nicht mehr oder bezahlt (bin ja als Freelancer unterwegs, bei Gala-Bands verzichte ich z.B. meist komplett auf externe Tools).

    Gruß Peter

  • wora
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    • 11. April 2015 um 19:51
    • #43

    bei galajobs sind die arbeitsvorraussetzungen auch sehr oft unterirdisch schlecht, so dass man da ohnehin nicht gescheit mischen kann. in sofern kann ich es gut nachvollziehen, dass du dir dafür das mitschleppen von zusatzequipment ersparst.

    was die pultinternen effekte angeht, so habe ich mich da einfach drauf eingeschossen. denn ich habe weder bock noch das geld, mir da zusätzliches equipment ans bein zu binden. ich komme mit den effekten in der iLive überwigend sehr gut klar, das einzige was mir hier wirklich fehlt sind distortion- und frequenzshifter-effekte.

    vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass mir die vergleichsmöglichkeiten zu richtig guten effektgeräten fehlen!?
    wenn das so ist, dann probiere ich diese effekte besser gar nicht erst aus :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • oton
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    • 12. April 2015 um 22:51
    • #44

    Ich arbeite ja jetzt seit ca. 3 Monaten mit Waves SG, ein paar Bemerkungen zu den oben genannten Dingen:

    Was den Hall angeht, habe ich inzwischen meine komplette Impulsantworten-Sammlung in Waves IR (http://www.waves.com/plugins/ir1-convolution-reverb) übertragen. Damit habe, neben der schon sehr umfassenden Preset Sammlung von Waves, ca. 90% aller Werkspresets von Lexicon 60/70/80/90/224XL/480L/960, TC 5000/6000, Bricasti M7, EMT 140/250, Eventide H3000, Quantec Yardstick und Yamaha SPX 990 zur Verfügung. Die Einstellmöglichkeiten sind wg. Faltungshall zwar ziemlich eingeschränkt, aber für die meisten Aufgaben was Live angeht durchaus ausreichend. Verglichen mit z.B. dem Lexicon Hall der Soundcraft VI Pulte klingt das noch mal eine ganze Liga besser, und muss den direkten Vergleich mit den Originalen kaum noch scheuen. Und man hat doch deutlich mehr Auswahl und verschieden Farben, als wenn ich z.B. nur ein PCM 90 oder Ähnlich dabei habe.

    Was immer sehr schnell geht, ohne in einzelne Kanäle & Gruppen zu Inserten, ist erst mal ein Master Insert. Ich hatte, wie einige Kollegen noch heute, früher mal ab und zu einen MAX BCL dabei (http://www.waves.com/hardware/maxxbcl), den brauche ich jetzt natürlich nicht mehr, da ich das Ganze mit den Plugins die in der Hardware laufen (MaxxBass, Renaissance Compressor & L2 Ultramaximizer) machen kann, darüber hinaus gibt es z.B. mit dem C6 Compressor/EQ (http://www.waves.com/plugins/c6-multiband-compressor) und dem Vitamin (http://www.waves.com/plugins/vitamin) wirklich spezielle und mächtige Tools, die es so absolut nicht in "normalen" Mischpulten gibt.

    Was die Inserts in Einzelkanälen & Gruppen angeht, bin ich noch am experimentieren, um mir ein paar "Standards" zusammenzustellen, hier sind die Möglichkeiten so vielfältig, das man viel Zeit braucht, um Plugins zu finden / Presets zu erstellen, die die pultinternen Möglichkeiten noch einmal aufwerten. Aber einige Dinge habe ich schon gefunden, oft nur kleine subtile Dinge, die in der Summe dann aber doch einiges ausmachen können.

    Bis jetzt ist für mich das System quasi wie ein neues Mischpult, das man lernen muss. Braucht Zeit, wird aber immer besser & flüssiger und dann auch intuitiver. Was hilft ist das ich die Plugins seit Jahren aus dem Studioalltag kenne, allerdings muss man hier auf jeden Fall jedes Plugin auf Livetauglichkeit abklopfen, weil vieles natürlich sich nicht übertragen lässt respektive Live einfach nicht funktioniert.

    Eine Möglichkeit, die für mich z.B. sehr schön und sonst kaum mit "Bordmitteln" machbar ist, ist die Möglichkeit, im C6 auch nur ein oder einzelne Bänder der Multibandkompression/EQ mit extern Signalen zu keyen ... das ist nichts was man "on the fly" mal kurz einstellt, aber für mich oft die letzten paar Prozent, um Dinge noch besser zu mischen als es bis jetzt möglich war.

    Hard to teach a old Dog new Tricks, aber es geht noch ... und bleibt spannend !!


    P.S. das es viele Musiker gibt, denen das scheißegal ist wie es klingt, das es viele Tontechniker gibt denen alles Neue erst mal verdächtig ist, das es einfach viele Menschen gibt die zu faul sind oder werden um noch Neues zu lernen / zu verstehen .... das ist jetzt wiederum mir egal ... :D .... entweder man lernt immer wieder dazu, und wird immer besser, oder es macht dann schnell ein anderer den Job ... es gibt nämlich doch eine Menge an Musikern & Technikern, den solche Dinge nicht egal sind !!

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  • Jan
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    • 13. April 2015 um 08:20
    • #45
    Zitat von "oton"

    P.S. das es viele Musiker gibt, denen das scheißegal ist wie es klingt, das es viele Tontechniker gibt denen alles Neue erst mal verdächtig ist, das es einfach viele Menschen gibt die zu faul sind oder werden um noch Neues zu lernen / zu verstehen .... das ist jetzt wiederum mir egal ... :D .... entweder man lernt immer wieder dazu, und wird immer besser, oder es macht dann schnell ein anderer den Job ... es gibt nämlich doch eine Menge an Musikern & Technikern, den solche Dinge nicht egal sind !!


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    • 13. April 2015 um 12:14
    • #46
    Zitat von "oton"

    ..., das es viele Tontechniker gibt denen alles Neue erst mal verdächtig ist...


    an dieser stelle möchte ich erwähnen, dass man eine "ablehnung gegen alles neue" nicht so verallgemeinern sollte.
    ich für meinen teil habe in den letzten drei jahrzehnten sehr viele "neue trends" erlebt, die nach ner weile sprichwörtlich wieder sang- und klanglos von der bildfläche verschwunden sind. das war teilweise wirklich schade ums geld.
    deshalb würde ich hier eher empfehlen, eine zögerliche haltung gegenüber neuen trends mit dem überbegriff "abwarten und tee trinken" zu versehen. 8)

    sollte sich also der trend zu externen gerätschaften entgegen allen erwartungen verstärken, wird man sich eben damit beschäftigen. Grundsätzlich sehe ich persönlich eher grosses verbesserungspotential beim aufbauen und einstellen von beschallungsanlagen, als an einer verbesserung der effektsituation. ausnahmen wie speziell für eine show erforderliche effekte, die in den pulten einfach nicht enthalten sind, nehme ich hierbei ausdrücklich aus!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von wora (13. April 2015 um 12:29)

  • Jan
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    • 13. April 2015 um 12:29
    • #47

    Naja Wora. Es ist zwar richtig das es hier und da überbewertete Hypes gibt. Aber ich denke nicht das Dinge dazugehören die seit längerer Zeit von kommerzieller Seite immer weiter entwickelt werden und sich immer größerer Beliebtheit (bei den Nutzern) erfreuen.

    Es ist nen unterschied ob man Early-Adopter ist und dadurch ggf. aufs falsche Pferd setzt oder einfach erstmal 1-2 Jahre wartet und schaut was passiert.

    Waves Soundgrid Server sind ja nicht mehr "so jung". Wenn man meine These mal auf Waves (diesen Thread) anwendet.

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    Coda & LV1 User

  • wora
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    • 13. April 2015 um 12:39
    • #48
    Zitat von "oton"

    ...Verglichen mit z.B. dem Lexicon Hall der Soundcraft VI Pulte klingt das noch mal eine ganze Liga besser, und muss den direkten Vergleich mit den Originalen kaum noch scheuen...


    diese aussage interessiert mich. denn auch pete hatte geschrieben, dass die effekte eben nicht, wie von soundcraft immer beworben wird, wie das original klingen. das fände ich natürlich sehr schade, weil dadurch auch ein stück vertrauen verloren geht.
    ich selbst hatte zwar schon einige jobs auf Vi-pulten, dabei aber weder möglichkeiten zum direktvergleich noch überhaupt genug zeit, mich mit den effekten näher zu beschäftigen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • oton
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    • 13. April 2015 um 16:51
    • #49
    Zitat

    diese aussage interessiert mich. denn auch pete hatte geschrieben, dass die effekte eben nicht, wie von soundcraft immer beworben wird, wie das original klingen. das fände ich natürlich sehr schade, weil dadurch auch ein stück vertrauen verloren geht.
    ich selbst hatte zwar schon einige jobs auf Vi-pulten, dabei aber weder Möglichkeiten zum direktvergleich noch überhaupt genug zeit, mich mit den effekten näher zu beschäftigen.

    Die Effekte in den VI´s klingen sehr gut, und sind auch klanglich auf jeden Fall der Firma Lexicon zuzuordnen. Aber auch Lexicon baut vom Einsteigerhall bis zum 960er unterschiedliche Geräte mit unterschiedlicher Qualität. Die FX in den VI Pulten klingen imho sehr gut, und auch besser als die meisten Effekte in den anderen Konsolen, aber den Unterschied zu einem 300/480er kann man schon hören. Nach der Messe kann ich mal versuchen, ein paar Vergleiche aufzunehmen, auch weil es mich selber interessiert wie groß der Unterschied wirklich ist.

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  • pete.j
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    • 14. April 2015 um 09:03
    • #50

    .. wie Marcus sagete: der Hall selbst im Vi klingt gut und lexicon-typisch. Aber eben gegen die "großen" (PCM92/96, 300/480) kommt er halt nicht an. So bissi suggeriert die Werbung das halt schon.

    Was andere Effekte angeht (Delay, Modulation, Pitch-Shift, etc.) so sind die doch ziemlich erbärmlich aus meiner Sicht. Da finde ich z.B. die iLive durchaus noch vorne (nicht ein puren Hall), was gemessen am Preisunterschied dann auch wieder eine Armutszeugnis ist.

    Von einem Pult wo "Lexicon" drauf steht und ca. 45 TEUR kostet erwarte ich persönlich dann einfach auch bissi was.

    Was die Waves-Sache angeht: mit IR-Live habe ich mich in der Tat noch nicht intensiver auseinander gesetzt (auch mangels umfassender IR-Libary), aber das ist ein Tipp, danke!

    Was bei dem SoundGrid übrigens noch zu beachten gilt (und wo sich manche Live-Kollegen eher schwer tun) - die PlugIns/Presets sind nachtürlich nach der SMPTE-Norm auf -18dBFS geeicht als digitales Pendant zu früher +4dBU (oder 0VU). Viele haben ja gerne die Angewohnheit digitale Pulte etwas zu satt aus zu steuern, weshalb alle z.B. Compressor-Presets von Waves sich erst mal "unbrauchbar" anfühlen. Das liegt meist am zu hohen digitalen Pegel.

  • Wurst Werner
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    • 14. April 2015 um 09:22
    • #51
    Zitat

    mit IR-Live habe ich mich in der Tat noch nicht intensiver auseinander gesetzt (auch mangels umfassender IR-Libary)

    http://www.samplicity.com/bricasti-m7-impulse-responses

    Bricasti M7 "wooden room" = Epic Instant Drum Reverb!
    Echt jetzt Jungenz 8)
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    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • oton
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    • 14. April 2015 um 09:51
    • #52
    Zitat von "Wurst Werner"

    http://www.samplicity.com/bricasti-m7-impulse-responses

    Bricasti M7 "wooden room" = Epic Instant Drum Reverb!
    Echt jetzt Jungenz 8)
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    WW

    nenenene .... "Snare Chamber" ... :D

    Wenn man ein wenig sucht findet man Berge von guten Impuls Responses, und Waves selber bietet einen riesen Download an Samples an, die ebenfalls hervorragend gemacht sind.

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  • Midas
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    • 14. April 2015 um 19:47
    • #53

    was den IR Live angeht, kann ich das auch nur bestätigen. Riesen Library. Schon mit den Standart-presets richtig richtig gut.

    Hatte die Wahl zwischen TC M3000 und Waves und habe es nicht bereut auf Waves zu gehen. ProTools mit Interface neben jedem noch so kleinen Analog oder Digitalpult und ich kann mir überall wo ich hinkomme mindestens 3 unabhängige IR Live Stereo-Fxe zaubern :)

  • guma
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    • 14. April 2015 um 21:42
    • #54

    Der Unterschied zwischen der Studio-Anwendung von Hall und der Anwendung live ist, dass der Hall im Studio nahezu ausschließlich im Zusammenhang mit der Quelle gesehen/gehört wird, jedoch nicht im Zusammenhang mit dem realen Zuhörerraum, was ja auch logisch und vernünftig ist, da der Produzent in der Regel im 'best case' abhört und für den Nachhall in beliebigen Zuhörerräumen keine Lösung bieten kann.

    Je nach Anwendung, Musikgenre, Auditorium hat der Live-Tonmann jedoch die Aufgabe, Hallräume in eine natürliche Umgebung mit eigenen Reflexionsmustern so einzufügen, dass das "dramaturgisch" nicht nur zur Quelle sondern auch in den Raum passt. Dafür haben ordentliche Hallalgorithmen Parametrierungen, die der Physik der Nachhallentstehung folgen und der Tontechniker sollte in der Lage sein, mit Verstand und Gehör diese Parameter so bedienen zu können, dass das funktioniert. Das Abklappern von 'impulse response libraries' kann das auch bei noch so gewaltiger library und noch so guten Gedächtnis nicht ersetzen. Diese Parameter bestehen nun mal nicht nur aus predelay, reverb time und highshelve/ lowshelve. Besonders lächerlich finde ich in diesem Zusammenhang, dass der hier genannte "Hersteller" für die Livetauglichkeit der in der library befindlichen impulse Responses damit wirbt, dass die von führenden Livetechnikern benutzten Halls in der Bibliothek seien und Impulsantworten der besten Konzertsäle darin vorhanden seien.

    Männers, das nützt live genau nada !!! .... denn die Mailänder Skala ist nun mal der Bochumer Zeche schlicht egal. :D..
    ... und noch ein Credo von mir: Zu viel Studio im Hirn schadet dem live Sound ( auch immer wieder gerne genommen: Mikrofoniertechniken aber das führt jetzt zu weit ... )

  • oton
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    • 14. April 2015 um 22:02
    • #55

    Da muss ich dir leider ziemlich komplett widersprechen. Es ist kein Problem, sich über ein Jahr durch ein wenig Ausprobieren eine überschaubare Anzahl an Programmen zusammenzustellen, die gut für verschieden Räume funktionieren. Das ist, jedenfalls aus meiner Erfahrung, oftmals sogar leichter & zielführender, als sich durch 4 Unterseiten der teilweise sehr kryptischen Parametrierung eines Lexicon PCM XYZ zu graben. Was dann noch an Anpassung nötig ist geht, jedenfalls für meine Arbeitsweise, gut mit einem EQ.

    Natürlich ist das nur meine Mischerfahrung. Allerdings beobachte ich, jedenfalls bei mir, das ich Hall mehr und differenzierter handhabe, seitdem ich (seit ca. 3-4 Jahren) mehr mit Softwarehall arbeite als mit Hardwaregeräten oder Pultinternen Programmen. FALLS ich wirklich mal so extreme Räume dann doch mit Hall im Signal versorgen muss, gibt es inzwischen immer noch Software wie die Lexicon Plugins selber, einen UAD Apollo (den ich inzwischen bei vielen Kollegen als FX-Ersatz sehe), oder andere Plugins wie Trueverb o.Ä., die klingen heute auch meistens besser als das meiste was in den Pulten sitzt.

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    • 14. April 2015 um 22:14
    • #56

    Ich habe nichts gegen Software Hall im Allgemeinen ( was ja auch wirklich schwachsinnig wäre ) gesagt sondern gegen kaum parametrierbare Impulse Responses. Bitte diesen kleinen Unterschied zu berücksichtigen. Außerdem hat's auch früher schon Keinem geschadet, das in den "Untermenues" zu verstehen ... :wink: und zwar mit der identischen Argumentation, mit der die Beschäftigung mit der Thematik dieses Threads empfohlen wird. :D

  • oton
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    • 14. April 2015 um 22:33
    • #57
    Zitat

    Außerdem hat's auch früher schon Keinem geschadet, das in den "Untermenues" zu verstehen ... :wink:

    Gebe ich dir recht, auch wenn mir manche Parameter meines PCM 91 bis zum Schluss leicht nebulös geblieben sind ... ich meine jetzt auch eher zu dem massiven Gros der Techniker, die gefühlt 3 Jahrzehnte lang "Concert Hall", "Big Snare" und "2290" Delay geladen haben und gut war ... :D

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  • guma
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    • 14. April 2015 um 22:36
    • #58

    Was mir in dem Zusammenhang noch einfällt, ist, dass ich aus dem gleichen Grund den M7 egal ob als hard- oder software abgewählt habe, obwohl das auf die Quellen bezogen ein sicher gut klingendes Konzept ist, nachdem ich nach einer Testphase festgestellt habe, dass mir da einfach der Zugriff auf bestimmte Parameter im Hallaufbau fehlt. Aus dem gleichen Grund nutze ich den reverb 4000 nur quellenbezogen und weiß, dass mir da für bestimmte Anwendungen Zugriffe fehlen. Auch dafür wäre es egal, auf welcher Plattform das spielt.

  • guma
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    • 14. April 2015 um 22:40
    • #59
    Zitat von "oton"

    Gebe ich dir recht, auch wenn mir manche Parameter meines PCM 91 bis zum Schluss leicht nebulös geblieben sind ... ich meine jetzt auch eher zu dem massiven Gros der Techniker, die gefühlt 3 Jahrzehnte lang "Concert Hall", "Big Snare" und "2290" Delay geladen haben und gut war ... :D

    Ok, dann ist natürlich jetzt Dein Repertoire gewaltig gewachsen, denn klar: man muss dafür heute nicht mehr einen Schrank voll Hardware-Geräte kaufen und rumschleppen ... nur mit impulse responses ist es auch heute nicht getan ... :wink: und umgekehrt gab's in den Geräten auch schon immer "fake Parameter", die überhaupt nichts bewirkten, weil sie nur Mathematik aber keine Physik waren. Da ändern die bunten Bildchen heute nichts und beim samplen verschwindet eben nicht nur sinnlose Mathematik sondern manchmal auch sinnvolle Physik. :wink:

  • billbo
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    • 14. April 2015 um 23:48
    • #60
    Zitat

    Männers, das nützt live genau nada !!! .... denn die Mailänder Skala ist nun mal der Bochumer Zeche schlicht egal. :D..

    In der 'Clubspielstätte des Jahres' 2015 8) tut es bei entsprechend kompetentem Bedienpersonal selbstverständlich auch ein DRS 78.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

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