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Frequenzweichen,Flankensteilheit,Probleme.

  • Oliver
  • 17. Mai 2003 um 18:37
  • Oliver
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    • 17. Mai 2003 um 18:37
    • #1

    Tach,

    mir ist da mal was durch den Kopf gegangen. Wenn man mit Frequenzweichen Steilflankig trennt bekommt man ja Laufzeitprobleme die ja das Chassis beeinflussen.
    Nun zu meinen Überlegungen, man hat einen Subwoofer der bei 80 Hz getrennt werden soll und das mit sagen wir 12dB pro Oktave. Könnte man da nicht mit 3dB bei 320Hz trennen? Man hätte dann ja die -12dB am 80Hz punkt und durch die geringere Flankensteilheit einen nach unten hin lineareren Frequenzgang. Ausserdem müssten doch die Laufzeitprobleme eliminiert oder auf jeden Fall geringer sein wenn die Trennung in einem höheren Frequnzbereich erfolgt. Ist da was dran?

    Gruß

    Oliver


    Ausgebildete Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik aus der Nähe von Braunschweig.

  • Fux
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    • 17. Mai 2003 um 19:21
    • #2

    Au weia,
    Buch kaufen
    hat auch mir gehelft

    Viele Grüße,
    Fux

  • Wulfson
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    • 17. Mai 2003 um 19:52
    • #3

    hä??..wieso trennst du nen sub nach unten ab? max hp

  • Oliver
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    • 18. Mai 2003 um 04:28
    • #4
    Zitat von "Fux"

    Au weia,
    Buch kaufen
    hat auch mir gehelft

    Danke für den sehr kosntruktiven Beitrag. Das dass in irgendeinem Buch steht kann ich mir sicher denken und wenn die Frage so einfach ist, wieso beantwortest du sie nicht einfach? Hier könnte man bestimmt in 95% aller Fälle der fragenden Person empfehlen sich ein Buch zu kaufen.

    :evil:

    Wulfson

    Wo schreibe ich das ich einen Subwoofer nach unten hin abtrenne. Das Beispiel galt für einen Filter der den Sub bei 80Hz nach oben hin abtrennt.


    Ausgebildete Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik aus der Nähe von Braunschweig.

  • Wulfson
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    • 18. Mai 2003 um 09:53
    • #5

    dann hast du dich, sagen wir mal "etwas undeutlich" ausgedrückt.

    was hast du davon, wenn du einen sub so hoch trennst? sicher nur blubber; die meisten subs können schon bei 150hz nicht mehr.

  • Fux
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    • 18. Mai 2003 um 11:51
    • #6

    Tut mir leid, aber der Vorschlag mit einem Viertel der Flankensteilheit aber dafür 2 Oktaven höher zu trennen ist sowas von total daneben, das ich schon der Meinung bin man muß sich auch heute noch um seine Wissenserweitreung nicht nur durch Fragen kümmern. sondern ganz klassisch sich auch durch Lektüre Wissen aneignen und nicht nur irgendwelche unhaltbaren Vermutungen rauslassen und sich dann darauf verlassen, daß sich schon irgendein Trottel die Zeit nehmen wird und mir schriftlich in 5 Sätzen mal erklären wird wie Elektroakustik überhaupt und dann im Besonderen funktioniert.
    Nix gegen dich persönlich, aber das mußte jetzt mal gesagt werden.

    Du kannst gerne Fragen, und ich will dir auch gerne weiterhelfen, aber nur Fragen als alleinige Informationsquelle wird dich wohl nicht weiterbringen. Also lies jetzt zumindes mal den RPB Band 105 (Franzis Verlag) aus deiner Gemeindebücherei ( oder ein anderes ganz elementares Grundlagenbuch) und dann frag gerne weiter.

    Viele Grüße,
    Fux

  • tthorsten
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    • 18. Mai 2003 um 12:34
    • #7

    könnte mann da nicht zwie oktaven tiefer trennen ???

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Wulfson
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    • 18. Mai 2003 um 12:41
    • #8

    ..und damit ne ziemlich lang anhaltende, undefinierbare überlappung zwischen tops und sub riskieren?

  • Fux
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    • 18. Mai 2003 um 12:42
    • #9

    Doch, aber dann sollte man das als Hochpassfilter für den Sub ausbilden...;-)

    Viele Grüße,
    Fux

  • tthorsten
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    • 18. Mai 2003 um 12:48
    • #10

    dann also lieber klassisch

    24dB butterworth bei 80hz.

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  • Fux
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    • 18. Mai 2003 um 13:00
    • #11

    Klassisch ist 24dB LR....;-)

    Viele Grüße,
    Fux

  • tthorsten
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    • 18. Mai 2003 um 13:30
    • #12

    LR filter gefallen mir aber nicht

    stehe da auf steiler trennen.

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  • Oliver
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    • 18. Mai 2003 um 14:06
    • #13

    Aber wenn man mit 24dB bei sagen wir 120Hz trennt hat man die -24dB bei 60Hz und bei 30Hz -48dB dadurch hat man doch einen extremen Abfall des Pegels im Tiefbass alleine durch die Frequenzweiche. Wenn man höher trennt würde der Pegel nur um wie bei meinem Beispiel -3dB pro Oktave abfallen. Mehr höhere Töne würde der Subwoofer doch auch nicht mit machen da die gewünschte Flankensteilheit an dem Punkt eintritt wie man ihn Oktavenmäßig gewünscht hat.
    Hmm, mir ist aber ich glaube gerade aufgefallen warum das nicht funktionieren wird. Der Tiefpassfilter fällt ja nur nach unten hin mit der Steilheit ab, man müsste einen Bandpassfilter benutzten damit das klappt, hätte dann aber wieder die gleichen Probleme. Das ganze war also höchst wahrscheinlich nur ein Denkfehler von mir.


    Ausgebildete Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik aus der Nähe von Braunschweig.

  • Wulfson
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    • 18. Mai 2003 um 14:12
    • #14

    sorry, aber ich trenne meine subs mit hochpassfiltern ab...da is nich abfall nach unten, sondern nach oben

    Denkfehler??

  • Oliver
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    • 18. Mai 2003 um 15:10
    • #15

    Ein Hochpassfilter lässt hohe Frequenzen passieren, wenn du ihn einsetzt als Subsonicfilter...


    Ausgebildete Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik aus der Nähe von Braunschweig.

  • Sound-Klinik
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    • 18. Mai 2003 um 17:27
    • #16

    ... eh es in einen Glaubenskrieg ausartet:

    Ob Linkwitz oder Butterworth hängt davon ab, was ich mit einer Kiste machen will. Beispiel:

    Wenn ich einen Bass an ein Mittelhochtonteil ankoppel, trenne ich (besonders in geschlossenen Räumen) eher mit einem Butterwort-Filter - der Energiefrequenzgang ist dann linearer.

    Bei einem Nearfield-Monitor würde ich eher empfehlen - bei der Trennung vom Tiefmittelton zum Hochtöner ein Linkwitz-Filter einzusetzen (Amplitude und Phase optimal - Energiefrequenzgang weniger ...). In einem bedämpften Abhörraum ist das aber m.E. der bessere Kompromiss.

    Es wird über Filter viel Unsinn (auch in "Fachliteratur" ...) geschrieben und es grenzt manchmal an religiösen Wahnvorstellungen, welcher Filtertyp und "wie steil" denn optimal ist.

    Ab 2. Ordnung (12 dB/Okt.) kann man (mit belastbaren, vernünftigen chassis ...) arbeiten - um den Überlappungsbereich einzuschränken, ist aber oft 3. oder 4. Ordnung günstiger - allerdings immer auf Kosten des Zeitverhaltens.

    Und nicht vergessen: Auch Lautsprecher haben schon ein Filterverhalten, welches im Filterdesign einer Weiche einfließen sollte. Auch "4-Wege-Aktiv" schützt nicht vor Extremeinbrüche durch destruktive Interferenz (d.h. Auslöschungen).

    ... Anmerkung: das Klinger-Buch (Band 105) würde ich eher weniger empfehlen - Filterverhalten wird besser im Band 236 (gleicher Verlag) vom Jörg Panzer beschrieben ("Frequenzweichen für Lautsprecher").

    Viele Grüsse sendet

  • Fux
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    • 18. Mai 2003 um 17:39
    • #17

    Der Panzer schreibt aber recht schlimm mathematisch (für meinen Geschmack).
    Für Frequenzweichen wesentlich besser finde ich den Vance Dickason aus dem Elektorverlag "Lautsprecherbau".

    Viele Grüße,
    Fux

  • Sound-Klinik
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    • 18. Mai 2003 um 17:45
    • #18
    Zitat von "Fux"

    Der Panzer schreibt aber recht schlimm mathematisch (für meinen Geschmack).
    Für Frequenzweichen wesentlich besser finde ich den Vance Dickason aus dem Elektorverlag "Lautsprecherbau".

    ... Panzer beschreibt recht gut den Einfluß der Filter auf das Abstrahlverhalten - der Klinger erweckt bei Laien leicht den Eindruck, daß man für eine Frequenzweichenentwicklung eigentlich nur einen Taschenrechner braucht (... da ja alle Lautsprecher ein konstantes Z bei allen Frequenzen haben ... - ist natürlich ein Witz !).

    Viele Grüsse sendet

  • Fux
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    • 18. Mai 2003 um 17:51
    • #19

    Es besteht aber einfach die Gefahr, daß sich der interessierte Laie wenn er vom Panzer "erschlagen" wird sich mit Grausen ganz vom Thema abwendet, weil er gar nichts mehr versteht. Daher vielleicht das ganze ratenweise ;)

    Viele Grüße,
    Fux

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    • 19. Mai 2003 um 01:04
    • #20

    1.) Ein Filter hat deutlich jenseits der Trennfrequenz eine Flankensteilheit von 6dB / Ordnung. Ein Filter 4. Ordnung hat somit eine Flankensteilheit von 24 dB. Ein Filter mit einer Flankensteilheit von 3 dB ist mit herkömmlichen Mitteln nicht herstellbar.

    2.) In der PA-Technik sollte man - insbesondere auch zur Vermeidung von Interferenzen zwischen den verschiedenen Wegen - eher steilflankig trennen. Das geht bei 12 dB los und hört (bei Digital-Controllern) bei 48 dB auf.

    3.) Die Trennfrequenz bezieht sich auf den - 3 dB- bzw. -6 dB-Punkt. Der Verhalten um diese Trennfrequenz herum bestimmt die Filter-Charakteristik (Bessel, Butterworth, Tschebyscheff, Linkwitz-Riley...), der verhalten deutlich jenseits die Ordnung des Filters, also die Anzahl der Frequenzabhängigen Bauteile.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

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