Preislich nahm sich das ja nichts. Für mich war es einfach er eine praktische Frage, da sich das Kabel doch etwas zäh verlegen ließ. Im übrigen ist die flexible Version zu mindestens für A&H bis 120m geeignet.
Zum tausendsten Mal Cat5
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Hi Marcoboy
Ein Test nach "Hausmannsart", war das um was es mir ging. Es ging mir eigentlich um eine Vergleich meiner zur
Verfügung stehenden Kabel im Negativtest.
(die Switche habe ich später noch mal benutzt, da ich Redundant mit mehren Rios die Switche benötige)
Ich würde unter keinen Umständen Längen benutzen wie ich es gemacht habe. Und bewege mich mit meinen 60 .- 80 m Lösungen im konservativen Bereich. Ich benutze auch den angesprochen HP Switch seit langen ohne Schwierigkeiten,
diese sind ja erst entstanden bei "Überlängen" die zum teil 20-40% über den Empfehlungen der Hersteller lagen,
deshalb würde ich jetzt nicht zwangläufig von einer Fehlkonfiguration ausgehen.In der Tendenz entspricht das Ergebnis der Kabellängen bezogen auf die jeweiligen Kabeltypen bei der "Direktverbindung" denen der alten Ethersoundempfehlungen.
Leider beweist das ganze nicht, wann es konkret fehlerhaft wird, sondern nur, wann es aufällig wird, und mehr schrob ich nicht. Auf jeden Fall kann man es deutlich hören, wenn man die Grenze überschritten hat. und sich andersherum nicht
sicher sein kann, daß alles "tadellos" spielen wird " nur weil sich das System zufällig gerade noch gefunden hat.Beste Grüsse
Stefan Koch
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Zitat von "audiobo"
???
Kläre mich mal bitte auf inwiefern ein Switch die Latenz erhöht. PTP scheint dir ja bekannt zu sein...Gerne :wink:
Die Switch ist entgegen eines HUBs ein intelligentes Netzwerkgerät. Das schaut sich den Ethernetframe an und entscheidet nach verschiedenen Regeln was damit passiert. Dieser Prozess kostet Zeit und diese steigt mit der Auslastung. Bei einen Zeitkritischen Prozess wie der Audioübertragung sollte diese nicht schwanken. Um das zu Gewährleisten räumt man diesen Paketen vorfahrt ein, nicht nur das man hält Bandbreite dafür bereit. Bei Dante und Co. dauerhaft auch wenn kein Stream stattfindet. Das hängt damit zusammen da diese Protokolle entgegen AVB nicht in der Lage sind Bandbreite,Vlan,Priorisierung selbst zu reservieren. Sie sind auch nur bedingt in der Lage die Übertragungsstrecke zu testen ob sie die geforderten Bedingung erfüllen.
Das ist Aufgabe des Users und dieser ist damit teilweise Überfordert. Gerade dann wenn es nicht so reibungslos läuft.
Durch das PTP wird sowie so die Latenz der Übertragungsstrecke ermittelt und entsprechend korrigiert. Ändert sich die Latenz in der Strecke wackelt der Clock an dem betroffen Endpoint ebenfalls. Das ist eben das gefährliche wenn man einen Switch für 9,99€ zwischen steckt. Ohne Last ist die Latenz relativ konstant mit Last gibt es dann Probleme.
Bei Paketverlusten fehlt dann irrend wie ein Stück von der Uhr bzw. eins mit den Audiodaten. Es muss aber nicht unbedingt ein Paket verloren gehen das mit dem etwas zu tun hat. Ein Verlust von Controller Daten würde erst mal nicht auffallen. Mit zunehmenden Verlust steigt aber das Risiko das kritische Pakete verloren gehen.
Um wirklich eine fundierte Aussage zu treffen muss man den FCS Zähler auswerten wie schon erwähnt. Ansonsten ist es immer ratsam sich an die Empfehlungen des Herstellers zu halten. Zumal sich Eigenschaften von Kabeln durch biegen etc. ändern. Wer mehr wie 100m braucht sollte auf Glasfaser zurückgreifen. Einige Hersteller bieten hier entsprechende Lösungen an.
Noch etwas zur Latenz. Warum bietet kein Hersteller ein Linearray mit Dante Modul an? Das liegt daran das man den Clock nicht völlig Phasensynchron zwischen den Modulen bekommt. Im Mitteltonweg würde das noch wenig auffallen im HF Bereich fatal. Wenn sie dann daisychain verbunden würden wären die Auswirkungen noch schlimmer.
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Zitat von "marcoboy"
...
Um wirklich eine fundierte Aussage zu treffen muss man den FCS Zähler auswerten wie schon erwähnt...mit welchem equipment kann man das machen?
gibt es da evtl. eine software, welche die stabilität der pakete auswerten kann? -
Zitat von "marcoboy"
Eben nicht!!Die Latenz wird vom Nutzer vorgegeben. Gut, in den PTP-Grundlagen wird das nicht so erklärt, aber das Prinzip ist dass (wie auch bei AES67) durch die Verwendung von Absolut-Zeit-Stempeln, solange das Netzwerk leistungsfähig genug ist, innerhalb des Latenzzeitraumes alle Signale vom Empfänger gebuffert und erst zum korrekten Zeitpunkt ausgegeben werden.
Wenn das Netzwerk über sich hinaus wächst bzw. die Komponenten nicht schnell genug sind kommt es halt zu Fehlern, in diesem Fall muss die Latenz (händisch) heraufgesetzt werden.
Zitat von "marcoboy"Das ist eben das gefährliche wenn man einen Switch für 9,99€ zwischen steckt. Ohne Last ist die Latenz relativ konstant mit Last gibt es dann Probleme.
Ich bezweifle dass der HP-Switch von Stefan 9,99 gekostet hat... :roll:Zitat von "marcoboy"Noch etwas zur Latenz. Warum bietet kein Hersteller ein Linearray mit Dante Modul an? Das liegt daran das man den Clock nicht völlig Phasensynchron zwischen den Modulen bekommt. Im Mitteltonweg würde das noch wenig auffallen im HF Bereich fatal. Wenn sie dann daisychain verbunden würden wären die Auswirkungen noch schlimmer.
https://www.audinate.com/products/dante-enabled ("Category"-Auswahl auf "Speakers" setzen)
http://eaw.com/docs/1_Current…PECS_revA01.pdf
Dass es z.Z. nicht mehr ist liegt m.E. eher daran dass es bei den meisten LS-Produkten (noch) keinen wirtschaftlichen Mehrwert (wozu braucht man auch verschiedene Signale in einem LA-Hang?) mit sich bringt, jedoch immer diese Lizenzgebühr oben drauf kommt. Bei einer Genauigkeit von Nano- bis wenigen Mikrosekunden (je nach PTP-Implementierung) spielt das nicht die Rolle, da machen Treiber und Luftdynamik schon ganz andere Sachen... -
Ich kann nur für AVB sprechen wo mir die Quellen vorliegen. Die Technologien sind ähnlich.
Um die Phasenlage zwischen Master und Slave zu verbessern wird das Offset zwischen ihnen gemessen. Wenn aber sehr viele Slave an einen Master hängen steigt die Auslastung der Switch und damit nehmen Paketlaufzeiten zu. Es wackelt also wieder. Einziger weg ist wenn die Switch als Referenz den Clock verteilt. Das wird bei AVB so gemacht. Bei AVB wird die maximal Latenz von den Endpoints vorgegeben. Der Mechanismus ist aber weit aus intelligenter als bei Dante und sorgt dafür das diese auch wirklich eingehalten werden kann.
Differenzen bleiben trotzdem unvermeidbar liegen bei meinen AVB Node so um die 5% vom Clock . Wenn der Clockmaster plötzlich weg fällt wackelt es erheblich mehr.
http://www.ieee802.org/1/files/public…acy-0407-v2.pdf
2-3µS seien tolerabel.
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