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Umfrage: Externe Helfer für Digitalpulte

  • guma
  • 4. Januar 2015 um 18:35
  • billbo
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    • 8. Januar 2015 um 16:58
    • #21
    Zitat

    Mal ganz davon abgesehen, das ich auch nicht zählen kann, wie oft ich in einem früheren Leben während der Show hinter eine Konsole geturnt bin, um notfallmäßig eine madige Insertleitung aus dem Pult zu reissen, oder den Masterbus meines ML4000 mit einem gezielten Faustschlag neben den Masterfader wieder zu 100% Einsatz zu bewegen ...

    Klar. Damals wusste man aber intuitiv ganz genau, wie und wo man den Faustschlag anzusetzen hatte - weil die Technik und deren Schwachstellen gedanklich problemlos nachvollziehbar waren. Derlei Basiswissen ist der IT Welt inzwischen nahezu völlig verloren gegangen. Stattdessen: erst Neustart, dann Hotline :?
    Wie viele Netzwerke, Grids, W-LANs, usw. werden heute weltweit wohl täglich mittels "zieh mal für 10 Sekunden Stecker raus und schau mal, was danach passiert" 'repariert'? :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    (die Brüder holen auf - schon 13% Gelegenheitsnerds... )

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • kob1
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    • 8. Januar 2015 um 17:05
    • #22
    Zitat von "billbo"

    Wie viele Netzwerke, Grids, W-LANs, usw. werden heute weltweit wohl täglich mittels "zieh mal für 10 Sekunden Stecker raus und schau mal, was danach passiert" 'repariert'? :D

    Viele, wird ja auch so vorgeschlagen.... :roll:

  • theHELL
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    • 8. Januar 2015 um 17:18
    • #23

    Für viele unter 30 jährige Hobbynerds sind Netzwerke, Grids, W-LANs... halt keine böhmischen Dörfer.
    Und wo darf eigentlich die "ich muss mit dem arbeiten was da steht" Fraktion abstimmen? :P

    Pragmatisch. Praktisch. Gut.

  • Sound-Buster
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    • 8. Januar 2015 um 18:08
    • #24
    Zitat von "kob1"

    Also "Alles aus" wär wir vermutlich lieber als zB "nur Main Vox aus", weil dort grad der WAVES Edelchannelstrip werkelt...
    Bei Ersterem kann man immer noch mit den Schultern zucken und auf den Systec zeigen, der vermutlich recht schnell nervös wird - genug Zeit um die Aufmerksamkeit von sich abzulenken und die Insters zu bypassen :D


    Interessante Strategie, das mit dem Systec.
    Bei "nur Main Vox aus" könnte man es aber auch auf einen Funk Dropout oder LTE schieben.
    Oder man drückt am Lichtmischer gleichzeitig die Blackout Taste und ruft laut in den Saal:
    "Hausmeister- Sicherung!"
    Bis der erschienen ist, dürfte der Rechner wieder neu geboutet haben.
    :lol:

    Gruß
    Soundbuster

  • karel noon
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    • 8. Januar 2015 um 23:32
    • #25

    Und weil es eben noch so ein wenig unsicher ist hab ich die zweite Variante gewählt.
    ich nutze für einige hobby Projekte ja auch SAC, habe schon ganz früher mit dem RME Multiface und externen Hall
    experimentiert, aber für "professionelle" jobs ist es mir leider noch zu unsicher in dem bereich in dem ich arbeite.

    Ständig wechselnde pulte und Bands laden nicht gerade dazu ein.

    Ändern könnte sich das wenn es genau so einfach ist wie Analog einen Externen EQ zu insertieren, in digital also
    netzwerkkabel rein, insert ON am Pult, los gehts - an der anderen seite hängt dann entweder ein laptop oder irgend ein plugin-server-
    beim rausziehen des netzwerkkabels sagt das pult dann "ätsch ich schalte den insert aus".
    Sollte doch per dante irgendwie machbar sein oder?
    Außerdem müssten moderne pulte dann mehrere netzwerkanschlüße bereit stellen, einen für das Wlan, einen für den Babysitter Laptop, einen für
    den gasttech-Waves server etc.

    schön wärs.... is da hin wird einfach das beste aus dem gemacht was da gerade steht :D

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • billbo
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    • 9. Januar 2015 um 11:57
    • #26

    Da stimme ich dem Karel zu (dass ich das tatsächlich noch erleben muss :shock: :( erst mit einer echten Plug & Play – Lösung hat die Sache im Alltag letztlich eine Chance. Vorher ist das allenfalls Laborphase.
    Ich vergleiche das durchaus mit der ganz normalen Computerszene. Da gibt es auch immer schon bewundernswerte Pioniere mit den vertracktesten Versuchsaufbauten, erbitterten Foren – Glaubenskriegen, nächtelangen Experimentalsitzungen, Lebenspartnern die wieder zu den Eltern gezogen sind, und allem was sonst noch so dazugehört. Wer dagegen mit Computern wirklich arbeiten muss (im Sinne von zählbare Ergebnisse abliefern - Office- und Verwaltungskram, CAD, Bands abmischen, Bildbearbeitung, ..., was weiß ich) braucht einfach nur ein dafür zuverlässig funktionierendes Werkzeug. 'Power on' und gut. Danach Werkzeug vergessen und auf die Arbeit konzentrieren - ansonsten wird das nichts.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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  • audiobo
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    • 9. Januar 2015 um 12:32
    • #27

    Ein Problem ganz anderer Natur ist bis jetzt gar nicht erwähnt worden - die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes an sich!!

    Wer nicht mit eigenem (bzw. selbst zusammengestelltem) Material unterwegs ist findet meist vor Ort ein Pult, vielleicht noch 19"-Peripherie in unbestimmter Höhe (entweder den letzten Platz auf dem Tisch - der z.B. schon mit 20 Video-Laptops vollgemüllt ist - wegnehmend oder irgendwie unters Pult gestellt) statt einem schön als Arbeitsablage einladendem 2x20HE-Rack. Ungenutze Kanalzüge auf denen man den Schlepptop mit etwas "Fixierungsklebeband" oder anderen Konstruktionen ablegen kann gibt es auch nicht mehr.
    Wenn ich mit dem Rechner arbeite, will ich auch 'ne Maus benutzen können, Touchpad geht gar nicht.

    Mich persönlich schreckt meist eher diese umständliche, jedes Mal aufs Neue zu erledigende Arbeitsplatz-"Konfigurierung" ab als ein paar Klicks die ich mir dann in ein File speichern kann.
    Zumal da in naher Zukunft eine noch viel geringere Konvergenz zu erwarten ist als bei den Verdrahtungs-Schnittstellen, da von der jeweiligen Firma und deren Case-Philosophie bzw. dem Veranstalter und seiner Platz-Zuordnungorganisation abhängig.

    Witzigerweise habe ich das Ganze bereits vor über 12 Jahren im Jugendzentrum gemacht - Desktop-Rechner mit Terratec-PCI-Soundkarte und Röhrenmonitor, Logic mit ein paar Waves-FX und ab dafür. Ging super. Und damals schon ohne Crashes. Da hatten wir aber auch den Luxus von 4m Bütec für ein 24er-Analog-Pult und einen LC24/6... :D

  • artemis
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    • 9. Januar 2015 um 13:38
    • #28
    Zitat von "billbo"

    Ich vergleiche das durchaus mit der ganz normalen Computerszene. Da gibt es auch immer schon bewundernswerte Pioniere mit den vertracktesten Versuchsaufbauten, erbitterten Foren – Glaubenskriegen, nächtelangen Experimentalsitzungen, Lebenspartnern die wieder zu den Eltern gezogen sind, und allem was sonst noch so dazugehört. Wer dagegen mit Computern wirklich arbeiten muss (im Sinne von zählbare Ergebnisse abliefern - Office- und Verwaltungskram, CAD, Bands abmischen, Bildbearbeitung, ..., was weiß ich) braucht einfach nur ein dafür zuverlässig funktionierendes Werkzeug. 'Power on' und gut. Danach Werkzeug vergessen und auf die Arbeit konzentrieren - ansonsten wird das nichts.


    Bisschen OT:
    Leider ist es so, dass ohne diese "Nerds", die einfach mal ein bisschen experimentieren, funktionierende Werkzeuge erst garnicht entwickelt werden würden. Soll heißen: Alle so schön einfachen Plug&Play Lösungen basieren auf Entwicklungen von "Nerds". Aber ich stimme dir voll zu, viele Techniken werden zu früh auf den Markt geworfen. Meistens wird der letzte Schritt, nämlich die Technik auch für unerfahrene Benutzer zugänglich zu machen, einfach vergessen oder eingespart. Bei vielen alten Techniken kann man das sehen. Viele manuelle Einstellungen, keine Automatisierung.
    Was ich mich noch frage (ich komme ja aus der IT :) :( Wie viele Lichttechniker schimpfen wohl darüber, dass bei Netzwerken nicht alles einfach Plug&Play ist und man evtl. auch mal ne IP Adresse kennen muss, planen aber ihr DMX Universum komplett manuell und vergeben jede DMX Adresse per Hand :)

    Bis dann,
    artemis

  • billbo
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    • 9. Januar 2015 um 15:04
    • #29

    Warum leider? :wink: Natürlich ist das so. Keine substantielle Weiterentwicklung, kein Fortschritt ohne Pioniertaten und die dazugehörigen, manchmal schmerzhaften Lerneffekte.
    Die möchte ich nur bitte von der Alltags- und Arbeitsroutine weitmöglichst getrennt wissen. Das Verschwimmen dieser Grenzen halte ich für gefährlich. Beim Konzertabbruch wg. nicht funktionierender Technik kommt ganz schnell mal die Frage auf, wo genau der Fortschritt sich denn da gerade versteckt hat.

    'Musik aus' ist da aber eigentlich noch harmlos. Der Satz "Die Verwendung dieses Produktes auf Systemen, die für medizinische Zwecke, in Land-, Wasser- und Luftfahrzeugen, zu Produktions- und Prozessssteuerung sowie in damit vernetzten Geräten verwendet werden ist unzulässig" o.s.ä. ist mittlerweile Standard im Lizenzvertrag nahezu jeder frei erhältlichen/ erwerbbaren Software. Heißt im Klartext: wir haben hier was Hübsches gebastelt – ob’s funktioniert müsst ihr selbst herausfinden, aber bitte um Himmels Willen nicht da, wo’s wirklich wichtig sein könnte.

    So was stärkt das allgemeine Vertrauen in diese Technologie natürlich ganz ungemein. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Sound-Buster
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    • 9. Januar 2015 um 19:02
    • #30

    Eben, daher sollte eigentlich in unserer Branche gelten, dass alle neu angeschafften Geräte oder
    Software vor dem ersten Einsatz zuerst ausgiebig im Lager auf Zuverlässlichkeit überprüft werden müssen.
    Habe mich vorher gerade mit einem Kollegen unterhalten, der u.a. Medientechnik in Krankenhäusern verbaut. Dort muss jede Installation erst mal 12 Wochen am Stück fehlerfrei laufen, bevor die in den normalen Betrieb übernommen wird.

    Experimentieren ist unserem Bereich finde ich völlig ok, aber nicht während einer Liveshow.
    Wenn ich z.B. nach dem Aufbau noch Zeit habe, probier ich schon mal was neues aus.
    Wenn es aber nicht auf anhieb so läuft, wie ich mir das vorstelle, wird das Teil gleich wieder
    eingepackt (bzw. bei Software nicht geladen).

    Gruß
    Soundbuster

  • billbo
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    • 9. Januar 2015 um 21:10
    • #31

    So verfahre ich bei kritischen Gerätschaften (Mischpultnetzteile o.ä.) seit Jahrzehnten. Auspacken, einschalten, ein bisschen dran rumspielen – und dann erst mal ab auf den Werktisch. Wie ist das Gehäuse verschraubt? Wie sind die internen Steckverbindungen ausgeführt? Wie die Stabis/ Längstransistoren mit Kühlkörper und Platine verbunden? Sind verlötete schwere/ hohe Bauteile mechanisch ordentlich abgefangen? Was versteht der Hersteller unter Schraubensicherung? Ich habe/ hatte im Zweifel nie ein Problem damit, fabrikneuen Geräten auf diese Weise als Allererstes mal mit Lötkolben, Kabelbindern und Heißklebepistole zuleibe zu rücken.

    Leider wird die Technikwelt aber nun mal immer komplexer, und damit die Zahl der echten Generalisten mit umfassendem Gesamtüberblick zwangsläufig kleiner. Gerade die Geheimnisse des Zusammenspiels von Soft- und Hardware entziehen sich inzwischen weitestgehend zumindest meinem Verständnis. Nicht selten wohl auch dem der entsprechenden Spezialisten; anders ist die unendliche Flut nachträglicher Updates, Bugfixes und Versions- und Unterversionsänderungen nur schwer zu erklären.
    Klar, rebooten und nach Problemlösung googeln krieg' ich auch hin, und oft läuft’s danach sogar tatsächlich (erst mal :roll: ) wieder. Kleiner, aber feiner Unterschied: anders als früher habe ich keine Ahnung, warum es wieder läuft. Längst beherrscht die Technik mich, und nicht mehr ich sie.

    Noch haben wir es immerhin auch bei unseren (Arbeits-)Gerätschaften weitgehend mit geschlossenen Systemen zu tun; das Risiko von fatalen Inkompatibilitäten ist daher bislang überschaubar (von 'böswilliger Schadsoftware' oder so was mal ganz abgesehen). Mir graust es aber ein bisschen vor einer Welt, in der mein Arbeitsplatz ganz selbstverständlich am Netz hängt (weil er offline gar nicht mehr funktioniert) und mir 5 Minuten nach Showstart erklärt, dass wegen schwerwiegender Probleme mit einem kürzlich 'downgeloadedten' Spezialplugin gerade ein Bugfix geladen und anschließend aus Sicherheitsgründen kurz mal ein Neustart durchgeführt wird.

    Zitat

    [O]___Bugfix jetzt durchführen
    [O]___In 10 Minuten wieder nachfragen
    [O]___Abbrechen *
    *Achtung! Sicherer Betrieb in diesem Fall nicht mehr gewährleistet!


    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • karel noon
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    • 11. Januar 2015 um 14:24
    • #32
    Zitat von "billbo"

    Da stimme ich dem Karel zu (dass ich das tatsächlich noch erleben muss :shock: :(

    Ich Glaube so weit sind wir in der Praxis gar nicht auseinander :lol:
    Du kannst das nur schöner schreiben und ich theoretisiere gerne, Nachwehen meines Philosophie Studiums :D

    Dieses Thema wer beherrscht wen, also die Technik uns oder umgekehrt ist ein Punkt der bei mir mit hinein spielt im nicht verwenden von Zusatzgeräten.
    So lange ich das nicht unter Kontrolle hab bleibt es bei Experimenten im Proberaum.

    Ich kann mir sogar für die Zukunft vorstellen das es neben den Mischern und dem Systech in Zukunft auch noch den pult/Netzwerk techniker gibt, also eine weitere Spezialisierung.
    Ob ich das gut finde wage ich noch zu bezweifeln, andererseits kann ein Formel eins Fahrer sein Auto auch nicht selbst vorbereiten und warten.

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  • treibsand
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    • 12. Januar 2015 um 16:35
    • #33
    Zitat von "Karel Noon"

    Ob ich das gut finde wage ich noch zu bezweifeln, andererseits kann ein Formel eins Fahrer sein Auto auch nicht selbst vorbereiten und warten.


    Ich für meinen Teil verstehe mich nicht als F1 Pilot.
    Eher so ein bisschen als Busfahrer (davon gibt es recht viele) und die müssen im Linienverkehr auch mal eben aus dem Depot losfahren können, ohne dass ihnen die halbe Boxengasse dabei assistiert.
    Insofern bin ich beim Brot&Butter-, Wald&Wiesen- bzw. Club&OneTechShow-Gig total erfreut, wenn Gerätschaften nach vorheriger Prüfung auf Billbos altmodische Art OHNE das zutun eines Computerspezialisten genauso selten ausfallen, wie der durchschnittliche Linienbus.

    Ich weiß - ich bin im Alltag faul (und fett, frech&ferfressen); das sind Busfahrer nun mal.
    Auch deshalb lasse ich gerne in 95% der Fälle alles weg, was zusätzlichen Aufwand bedeutet und beschränke mich auf den Bus. Für die restlichen 6% der Jobs, wo ich einen Luxusnightliner der Extrasuperstars fahren darf, kann ich dann aber auch schonmal mein Lieblingskissen für diese herauskramen.

    Ist halt ne Frage der Liga - jemand der weiter oben spielt oder sich dorthin arbeiten will, der kriegt den Mehraufwand ja auch bezahlt.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • karel noon
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    • 12. Januar 2015 um 19:46
    • #34

    Aber auch der Busfahrer kann bei einem defekt am Motor nur in die Werkstatt oder den Pannenservice rufen, die Zeit in der man selbst mit Hammer und Strumpfhose sein Auto reparierte sind vorbei.

    Und bei der Technik für unsere Branche bin ich mir nicht sicher welchen Weg das gehen wird.
    AVB und das S3L sind da gute Beispiele, im Normalfall erkennen Sie sich automatisch, aber was ist wenn nicht?

    Daher sage ich ja genau wie du, für den normalen Job bitte möglichst erprobtes Gerät was ich einfach einschalte und dann meinen Job mache :D

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  • ERICH
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    • 13. Januar 2015 um 11:46
    • #35

    Der Punkt "was mache ich, wenn da mal was nicht geht"
    ist in meinen Augen einer der wichtigsten in der digital-
    Netzwerk vs. analog Strippen Diskussion.
    Einem Verdratungsfehler in Multicore und Inserts zu
    finden ist bei disziplinierter Kabelführung relativ
    leicht und vor allem nachvollziehbar.
    Packe ich das ganze in ein digital Netzwerk ist
    die Nachvollziehbarkeit im Fehlerfall meistens
    futsch. Oft lässt sich nichtmal genau sagen ob
    es ein Hard- oder Softwarefehler ist.

    Oft habe ich in der IT z.B. schon Switches gesehen,
    die aussahen als arbeiten sie korrekt sich jedoch teilweise
    festgefahren hatten und man deswegen sinnlos Kabel geprüft hat.

    Fällt eine analoge Strippe aus kann man da
    den Fehler mit einem Testtongenerator sehr
    schnell eingrenzen.

    Zeigt das digital Mischwerk
    jedoch am Eingang"no Sync" wirds intressant.

    Ich bin grundsätzlich für die sinnvolle Digitalisierung
    des Signalflusses - aber es muss in der Praxis einfach
    praktisch umgesetzt sein - z.B. In dem man ein Testgerät
    zur Verfügung hat.

  • wora
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    • 14. Januar 2015 um 01:27
    • #36

    gerade wenn ich mir die praxis anschaue, bin ich doch ein grosser fan der digitalpulte geworden.
    wenn ich nur dran denke, was es früher bei so manchen ungepflegten pultplätzen für probleme mit kaputten insertkabeln und- buchsen gab... diesbezüglich ist die digitaltechnik doch ein richtiger segen!
    und in punkto zuverlässigkeit kann man bei den digitalen eigentlich auch nicht klagen. obwohl es heute doch einige digipulte gibt, die viele jahre und viele gigs auf dem buckel haben: unter dem strich ist die fehlerquote doch niedriger als früher bei den analogen pulten. es sind eben einfach deutlich weniger kontakte und schalter, buchsen und kabel, die da überhaupt kaputt gehen könnten.
    man darf es vielleicht so sagen: "weniger ist mehr" :lol:
    das sind zumindest meine erfahrungswerte.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • karel noon
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    • 14. Januar 2015 um 03:00
    • #37

    Das ist zwar richtig, hindert mich aber nicht daran zu versuchen für noch mehr Sicherheit zu sorgen indem ich mein Arbeitsgerät nicht nur bedienen sondern zu gewissen Teilen auch selbst warten und überprüfen kann.

    Daher die Frage nach praktischen Lösungen :)

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  • MikeSilence
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    • 16. Januar 2015 um 10:03
    • #38

    Wenn ich mal nen Gig mache reicht immer ein X32 mit den internen Möglichkeiten voll aus. :D

  • guma
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    • 16. Januar 2015 um 12:38
    • #39

    ich frage mich wieviel Feinsinnigkeit sich hinter :D in diesem Fall verbirgt:

    a) extrem viel
    oder
    b) überhaupt keine ?

    :lol: :lol: :lol:

  • skyper
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    • 16. Januar 2015 um 15:27
    • #40

    Wenn man das so liest darf man ja gratulieren,
    das es dem Ton nicht anders geht als der beleuchtenden Zunft...

    Die Lampe macht nix, irgendwas gemäß der Spezifikation für DMX kommt aus dem Kabel raus,
    aber man kann nur vermuten dass der Fehler mit höchster Wahrscheinlichkeit zwischen Pult und Stuhl sitzt :)
    (oder sich das Netzwerk mal wieder dank Versionsinkompatibilität
    komplett in sich zerschossen hat, oder das hundertmillionste Update
    durch das Beheben zweier Bugs drei neue geschaffen hat...)

    Wie war das früher bei Light- und Scancommander einfach -
    die haben im Regelfall funktioniert,
    wenn was defekt war dann der Speicherakku, eine kalte Lötstelle auf dem Faderboard oder
    man konnte das Netzteil durchden Einsatz einer falsch verdrahteten Schwanenhalsleuchte
    ins Nirvana jagen ;)


    Verteufeln und sich der Sache völlig veschließen darf man natürlich nicht,
    aber wenn man so zurückdenkt waren das schon relativ verlässliche Angelegenheiten,
    bevor irgendwann die Mode mit "der User kann/muss selber Updates durchführen" aufkam.
    Das eine oder andere O2R oder O3D dürfte ja auch noch nach Jahrzehnten ohne Softwareupdates
    anstandslos seinen Dienst verrichten - akustische Performance und Benutzerkomfort mal von der Wertung ausgeklammert.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
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