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Soundcraft Si Performer 2 vollständig belegen

  • Grossmembran
  • 9. Februar 2015 um 16:52
  • Grossmembran
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    • 9. Februar 2015 um 16:52
    • #1

    Hallo zusammen,

    folgende Überlegung:
    Das Soundcraft Si Performer 2 hat lt. Hersteller DSP Power für 80 Inputkanäle UND 32 Ausspielwege (Aux, Delay, blablabla..) UND LCR.

    Dann könnte ich doch bei einer VA mit zwei Bühnen ja alles mit einem Pult machen. Bühne 1 mit z.B. Mini StageBox32 und Bühne zwei mit analogem Core, das direkt ans Pult angeschlossen ist. Front der zweiten Bühne wäre dann ein z.B. ein Matrixausgang. Weitere Verteilung kann dann ja auch in DSP Amps erfolgen...

    Sprich, die Kiste wäre dann aber schon an der Auslastungsgrenze und hier kommt die Frage:

    Hat jemand hier die Si Baureihe schon mal am "Limit" betrieben?

    sound pressure level

  • Insomnia
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    • 9. Februar 2015 um 18:34
    • #2

    Die eine Bühne wird dann mit dem Pult gemischt, die zweite mit dem iPad oder wie soll ich mir das vorstellen?
    Da schließt sich dann der Kreis zu dem thread: "der iPad beauftragt" :?::?:

    So wie ich Soundcraft kenne wird die Performer weniger am Limit arbeiten wie der oder die Techniker.

    Gruß
    Insomnia der den Kopfschüttel Smilie sucht

  • oton
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    • 9. Februar 2015 um 19:44
    • #3
    Zitat von "Grossmembran"

    Sprich, die Kiste wäre dann aber schon an der Auslastungsgrenze und hier kommt die Frage:

    Hat jemand hier die Si Baureihe schon mal am "Limit" betrieben?

    Einmal eine SI "fast" voll, war keine Problem.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • billbo
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    • 9. Februar 2015 um 19:53
    • #4
    Zitat

    Dann könnte ich doch bei einer VA mit zwei Bühnen ja alles mit einem Pult machen.

    Wünsch dir bitte, dass ich dort auf keinen Fall als Gastmischer einer der engagierten Kapellen auflaufe. :roll:
    Ach, was soll's. Gibt's 'nen Linecheck? Ich schick dir dann schon mal mein File... :|

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Grossmembran
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    • 9. Februar 2015 um 21:04
    • #5

    Danke erstmal...

    Bei der Nummer spielen die abwechselnd, daher alles im Lot (hätte ich wohl noch erwähnen sollen). iPad Remote tut ja ganz gut, ist aber zum seriösen Arbeiten nix. Das macht man mit den Fingern am Regler ...

    Na ja, aber dafür gibt es ja Speicherplätze im Pult um sich dann die jeweiligen Setups für die Auftritte wieder aufrufen zu können ... Geprobt wird am Tag davor, dann abgespeichert und fertig...

    Über Sinn und Unsinn streite ich nicht mehr, meine Frage ging ja eher um die Machbarkeit und nicht um die Sinnhaftigkeit. Vor allem um das Verhalten der Pulte bei kompletter Nutzung.

    sound pressure level

  • Insomnia
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    • 9. Februar 2015 um 22:14
    • #6

    Naja, wenn die Bühnen abwechselnd bespielt werden und das entsprechend abgespeichert wird dann ist das Pult ja nicht voll ausgelastet sondern immer nur zum Teil.
    Bühne 1 die 32er Stagebox und Bühne 2 24 Inputs.

  • Volker Holtmeyer
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    • 10. Februar 2015 um 10:39
    • #7

    Man kann die Si-Pulte nicht "am Limit" fahren, da sie nicht mit DSP-Sharing arbeiten. Das bedeutet, dass zu jeder Zeit in allen (!) Ausgängen das Delay, die Kompressoren, ein Parametrik- und ein Grafik-EQ zur Verfügung stehen. Ebenso immer alle 4 Lexicon-Engines und alle Input-Prozessoren.

    Jeder Eingang hat zwei Input-Paches. Für jede Bühne würde ich dann einen Snapshot machen, in dem auf den entsprechenden Patch umgeschaltet wird. Ausgänge sollten ausreichend vorhanden sein, um hier nicht umpatchen zu müssen. Falls die Bands keine Cues brauchen oder diese entsprechend programmiert werden, wäre das deine Lösung für einen fliegenden Wechsel ohne Audioaussetzer.
    Falls ein kurzer Moment der Stille kein Proiblem ist, kannst du natürlich auch einfach eine andere Show laden.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • simonstpauli
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    • 10. Februar 2015 um 18:41
    • #8

    Fazit:

    Technisch machbar, logistisch eine Katastrophe.
    Man kann nicht mal eben einen Linecheck machen, wenn die andere Bühne spielt. Man kann nicht mal eben ein File laden. Und so weiter und so fort. Und einen single point of failure baut man sich damit auch gleich noch.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • guma
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    • 10. Februar 2015 um 19:07
    • #9

    Den gleichen Beitrag wollte ich heute morgen auch schon geschrieben haben. Kurz: Finger weg!

  • tufkamar
    Gast
    • 10. Februar 2015 um 19:20
    • #10

    hm, wenn immer die gleichen 2 Bands abwechselnd spielen sollte das doch kein Problem sein - sowas haben wir früher mit 'nem 32-Analog-Pult gemacht ("Battle of the Bands") - und da mussten wir noch die Monitor-Auxe teilen. Ok, und jede Band musste zwangsweise mit 16 Kanälen auskommen, was bei 'ner Standard-RnR-Kombo ja auch kein Problem darstellte...

  • guma
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    • 10. Februar 2015 um 20:45
    • #11

    Da müssen dann aber allerhand Bedingungen erfüllt sein, damit das kein Fiasko wird:
    -keine Umbauten
    -keine wechselnden Mischer
    -keine file loads
    -keine Nach/Umbestellungen
    u.s.w.
    Ich habe die Absicht des Threadstarters schon verstanden. Technisch sollte das Pültchen sich nicht dagegen wehren. ... also ... Viel Spaß :wink:

  • thieloliver
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    • 11. Februar 2015 um 08:27
    • #12

    Leute, jetzt macht doch mal kein Fass auf!
    Wie oft haben früher mehrere Kapellen auf irgendeinem 48er Tisch gespielt?
    Ohne Speichermöglichkeiten :!:
    Ob die jetzt auf einer oder zwei Bühnen stehen is doch erst mal völlig unerheblich...
    Es geht laut TS um zwei Bands, die VORHER Soundcheck machen und dann später abwechselnd spielen.
    Da braucht man ja noch nicht mal zwei Speicherplätze - da tuns ja schon zwei popelige Mutegruppen.
    Kapelle 1:
    Kanal 1-24 in Master und Mix 1-6 als Monitor, Mutegruppe1
    Kapelle 2:
    Kanal 25-48 in 15/16 (iirc sind mix13-16 sogar stereo - dann langt einer) und Mix 7-12 als Monitor, Mutegruppe2
    Und dann hat das Pult nochmal 32 Kanäle,2(3) (stereo-)Mixe und 4 Matrizen übrig für Zuspieler, FX Returns etc...
    Also locker Platz für Bühne 3 :D

  • guma
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    • 11. Februar 2015 um 09:59
    • #13

    Ja, wie gesagt, ich hab's begriffen. Ich wollte nur, wie die anderen Kollegen auch, darauf hinweisen, dass ich/wir diese Situation auf keinen Fall als Gastmischer in einer 2+ Situation erleben möchten. Wieviele Mucker wann, wie, mit oder gegeneinander auf einem Mischpult spielen, ist auch mir, solange ich das alleine regle, es einen ordentlichen Check/Probe gibt und die Kanalzahl kleiner/gleich 80 ist, egal.

  • Grossmembran
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    • 11. Februar 2015 um 10:06
    • #14

    Entspannt euch :D

    Die VA wird es so nie geben, war nur laut gedacht und Volker hat meine Frage schon beantwortet. Wie schon erwähnt, ging es um die Auslastung des Pultes...

    sound pressure level

  • wora
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    • 11. Februar 2015 um 12:00
    • #15
    Zitat von "Grossmembran"

    ...Wie schon erwähnt, ging es um die Auslastung des Pultes...


    dazu muss ich mal wieder folgende zeilen los werden:

    irgend jemand muss also mal behauptet haben, dass sich die performance eines digitalpultes verändern könnte, wenn man alle funktionen benutzt.
    ich weiss ehrlich gesagt überhaupt nicht, warum sich dieses gerücht so lange hält. es mag ja sein, das es mal in den anfangstagen der digitaltechnik probleme gab. das ist aber heute sicher nicht mehr so, heute hat man sowas locker im griff.

    fakt ist:
    die DSP architektur stellt soundsoviele kanäle/busse/outputs mit der genannten anzahl an effekten und dynamikbearbeitungen zur verfügung, wie vom hersteller angegeben werden. sollte das nicht so sein, könnte man den hersteller ganz einfach verklagen.
    diese anzahl wird vom DSP grundsätzlich immer gerechnet, egal ob sie ausgenutzt werden oder nicht! die internen rechner rechnen grundsätzlich immer alle kanäle durch, ebenfalls egal ob in den kanälen irgendwas verändert wurde oder nicht. jeder kanal/bus/effekt wird gerechnet, und zwar immer und zu jeder zeit des betriebs.
    es ist nicht so, dass sich die rechenmaschine irgendwie langweilt, wenn sie mal viele nullen zu verarbeiten hat und selten mal ne eins vorbei kommt. das ist dem ding völlig egal, ein DSP ist da sozusagen völlig emotionslos!

    das ist im prinzip genau wie bei DMX:
    hier werden auch immer alle kanalbefehle nacheinander über die leitung geschickt. es ist völlig egal, ob da nur 24 befehle kommen oder 512, es wird immer jeder kanalbefehl geschickt, auch wenn er nur "0" heisst.

    daraus lässt sich folgern, das ein DSP mit sagen wir mal 40 kanälen immer 40 kanäle hat, egal ob sie benutzt werden oder nicht.
    damit ist das also genau wie früher bei den analogpulten, der einzige unterschied ist, das man die kanäle der analogpulte viel einfacher zählen konnte ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • karel noon
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    • 11. Februar 2015 um 13:54
    • #16

    Ich glaube dieses Missverständnis hat zwei Ursachen:
    Erstens ist die Digitaltechnik im Tonstudio früher angekommen, und da gab und gibt es ja tatsächlich das Thema auslastung, Anzahl der Spuren und Busse sowie Plugins.
    Zweitens beruht dieser Irrglaube glaube ich auf den Erfahrungen mit früher Digitaltechnik wo es zu Engpässen im headroom kommen konnte bei voller Belegung aller Eingänge.

    Und dann gibt es ja auch heute noch immer Systeme wo man die maximale Anzahl an Gruppen und Auxwegen z.b. Nicht gleichzeitig erreichen kann ( iLive, S3L etc.) sondern nur im Wechsel.

    Klanglich hat dies aber keine Auswirkungen.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • marcoboy
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    • 11. Februar 2015 um 17:04
    • #17
    Zitat von "wora"

    fakt ist:
    die DSP architektur stellt soundsoviele kanäle/busse/outputs mit der genannten anzahl an effekten und dynamikbearbeitungen zur verfügung, wie vom hersteller angegeben werden. sollte das nicht so sein, könnte man den hersteller ganz einfach verklagen.
    diese anzahl wird vom DSP grundsätzlich immer gerechnet, egal ob sie ausgenutzt werden oder nicht! die internen rechner rechnen grundsätzlich immer alle kanäle durch, ebenfalls egal ob in den kanälen irgendwas verändert wurde oder nicht. jeder kanal/bus/effekt wird gerechnet, und zwar immer und zu jeder zeit des betriebs.
    es ist nicht so, dass sich die rechenmaschine irgendwie langweilt, wenn sie mal viele nullen zu verarbeiten hat und selten mal ne eins vorbei kommt. das ist dem ding völlig egal, ein DSP ist da sozusagen völlig emotionslos!

    das ist im prinzip genau wie bei DMX:
    hier werden auch immer alle kanalbefehle nacheinander über die leitung geschickt. es ist völlig egal, ob da nur 24 befehle kommen oder 512, es wird immer jeder kanalbefehl geschickt, auch wenn er nur "0" heisst.

    Da irrst du dich etwas. Es kommt darauf an wie der DSP Programmiert ist bzw. welche Technologie verwendet wird. Bei Mischpulten ist es etwas unüblich Funktionalitäten ungleich aufzuteilen, bei Controllern kommt dies schon mal vor.


    Tja und bei DMX kann man die Daten auch abkürzen in dem man z.bsp 100 channels sendet , Stopbit und Mark schon weiß das gegenüber ich habe fertig. Unter 50 Kanäle sollte man aber nicht senden wegen dem timing.

  • Volker Holtmeyer
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    • 11. Februar 2015 um 17:28
    • #18

    Der Vergleich von DSP mit DMX hinkt sehr. Beim DSP ist es mitnichten so, dass er zwangsläufig immer die gleiche Routine durchläuft.

    Bei gewissen Pulten muss ich mir mein "Outboard-Rack" mit Grafik-EQs und Effekten ja erst patchen. Die Struktur ist also nicht fix. Der Extremfall wäre z.B. ein Soundweb, wo alles völlig frei konfigurierbar ist. Da kann man die DSP-Auslastung in % ja auch sehr schön beobachten. Mischpulte sind eben so ausgelegt, dass die 100% erreicht sind, wenn alles "on" bzw. gepatcht ist (oder eben so und soviel hiervon, dann aber nur so viel davon).

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • simonstpauli
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    • 11. Februar 2015 um 20:19
    • #19

    Nur noch eine Idee zum Routing, wenn zwei Bühnen direkt nebeneinander stehen und 3 Stacks zur Beschallung genutzt werden kann man super LCR nutzen, LC ist eine PA, CR die andere.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • Grossmembran
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    • 12. Februar 2015 um 07:31
    • #20

    Bei einem großen Mitanbieter ist es aber so, dass man nur eine bestimmte Anzahl an EQs im "Rack" zur Verfügung hat. Sprich, man kommt an die Leistungsgrenze der internen Kapazitäten für diesen Bereich.

    Wenn es stimmt was Volker schreibt müsste ja bei dem Soundcraft trotzdem für JEDEN Ausgang dann der 31 Band EQ zur Verfügung stehen, das ist für mich als Nutzer ein großer Vorteil.

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