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Boxen(system) für "künstlerische" Beschallung

  • LoboMixX
  • 25. Februar 2015 um 23:28
  • LoboMixX
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    • 27. Februar 2015 um 20:16
    • #21

    Heute hatte ich die Gelegenheit, bei einem Händler in der Nähe ausgiebig die MAUI 28 von LD-Systems Probe zu hören, sogar als Stereo-Set mit zwei Systemen wie ich es bräuchte.
    Ich war sehr angetan, es klang wirklich sehr beeindruckend. Klarer, angenehmer Sound, auch mit ausreichend Druck wenn nötig - jedenfalls völlig ausreichend für meine Zwecke. Der Frequenzumfang genügt auch für mein Zuspiel-Material. Dabei konnten sie den Raum sehr gut füllen. Das finde ich hilfreich, da ich ja live zu den Zuspielungen dazu spiele, da sollte es möglich sein, komplett ohne extra Monitoring auszukommen.
    Von der Optik war ich ebenfalls angetan, ich mag es, wenn die Technik eher unauffällig ist (passt auch sehr gut zu einigen eher spacigen Klängen, wie sie in meinen Zuspiel-Sounds öfter vorkommen).

    Das geht schon gut in die Richtung, die ich mir vorgestellt habe, wenn es nicht sogar schon ausreicht.
    Super-transportabel sind die Systeme auch. Der Sub wiegt zwar ganze 28 kg, ist aber gut anzufassen und ausreichend kompakt, so daß ich ihn prima schleppen konnte. Außerdem bleibt er ja auf dem Boden und muss nicht auch ein Stativ gehoben werden. Die Top-Teile kommen mit Taschen, besser geht´s nicht.
    Der Händler machte mir ein Angebot von 950,- € je Stück incl. Taschen bzw. Hüllen für den Sub. Das wären 1900,- € für ein Paar - sprengt also auch nicht meinen Rahmen. Er sprach aber auch von Preiserhöhungen von ca. 10%, die vom Hersteller schon für März angekündigt worden seien. Da ich den Händler als seriös kenne (Freunde sind schon länger Kunden in dem Laden), denke ich auch, daß er da nicht irgendwelche Sprüche klopft, die man ja hin und wieder mal so hört von weniger seriösen, die den Leuten ihr Zeugs aufschwätzen wollen.
    Seiner Auskunft nach sei die MAUI 28 in seinem Laden derzeit ein Dauerbrenner und würde z.B. auch oft von Schulen gekauft als universal-PA.

    Jetzt grüble ich mal über´s Wochenende, ob ich da zugreife.

    Gruß, Jürgen

  • Kracky
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    • 28. Februar 2015 um 02:45
    • #22

    Wenns musikalich ok war unbedingt zugreifen den die Preise scheinen sorgar unter meinem EK bei AH zu liegen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Jan
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    • 28. Februar 2015 um 07:50
    • #23

    Preislich wird man definitiv nichts günstigeres mehr finden, was auch halbwegs tut. Wenn du die Möglichkeit hast, teste auch mal die von Volker (und den anderen hier genannten) Systemen (und gern auch mein Favorit Audio-Zenit), damit du wenigstens mal das Potential von Alternativen gehört hast bevor du entscheidest.

    Die MAUI28 hat pro Seite "nur" 400 Watt Gesamtleistung. Das kann schon recht knapp sein, je nach Situation. Ist dir das nach einem Vergleich aber immernoch laut genug und klanglich gut genug (ggf. mal in der Praxis testen) dann schlag zu.

    Edit: MAUI44 in MAUI28 geändert. Hab mich verschrieben. MAUI 28 hat ja auch der TS getestet.

    Live Dabei - Eventtechnik aus 59457 Werl.

    Coda & LV1 User

    Einmal editiert, zuletzt von Jan (28. Februar 2015 um 08:39)

  • mhurm
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    • 28. Februar 2015 um 08:17
    • #24

    400 Watt trifft auf das getestete MAUI28 zu - nicht auf das 44er. Das hat lt. Datenblatt die vierfache Leistung.
    Durch die gleichmäßige Schallverteilung bis in weiter entfernte Bereiche spielt es nicht die Rolle ob hier 400 oder mehrfache Leistung verbraten werden können.
    Wichtig ist was für den Anwender dabei raus kommt...das scheint ja vollauf zu genügen :D

    Für den gebotenen Kurs ist es Pflicht die Teile zu nehmen :wink:

  • madmax
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    • 28. Februar 2015 um 10:55
    • #25

    44 hat 1600 Watt, 2,5mal so teuer und in der aktuellen PP beschrieben...

    Never stop a running System

  • LoboMixX
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    • 28. Februar 2015 um 11:17
    • #26

    Mir ist schon klar, daß ich im Preisrahmen 2000,- € nicht das Beste an sich bekomme, sondern nur einen bestmöglichen Kompromiss.

    Das mit dem Probehören gestaltet sich bei einigen der vorgeschlagenen Systemen (z.B. Audio Zenit) als gar nicht so einfach, da ich keinen Händler in der Region finde, der es vorführbereit hat. Selbst der "Store" in Köln hat nur einen kleinen Teil der für mich in Frage kommenden Systeme vorrätig, auch wenn er im Prinzip ein riesiges Sortiment hat.

    Da ich von einem Freund die Bose L1 II kenne und diese sehr gut fand, würde mich noch ein Vergleich zwischen Maui 28 und Bose L1 Compact interessieren, aber kein Händler hat beide am Lager. Die L1 Compact kostet genau so viel wie die Maui 28, ist aber kleiner (weniger Lautsprecher eingebaut, der untere Teil der Säule ist nur eine Verlängerung ohne Systeme; die Bassbox ist kleiner und viel leichter) und wahrscheinlich etwas "schwachbrüstiger".
    Zwei L1 II wie ich sie ja für Stereobetrieb bräuchte, kommen für mich nicht in Frage, denn die würden schon bei rund 5000,- € liegen.

    Hat hier jemand diesen Vergleich und kann mir seine Erfahrungen / seine Meinung dazu mitteilen?

    Gruß, Jürgen

  • Jan
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    • 28. Februar 2015 um 11:39
    • #27
    Zitat von "LoboMixX"

    Das mit dem Probehören gestaltet sich bei einigen der vorgeschlagenen Systemen (z.B. Audio Zenit) als gar nicht so einfach, da ich keinen Händler in der Region finde, der es vorführbereit hat. Selbst der "Store" in Köln hat nur einen kleinen Teil der für mich in Frage kommenden Systeme vorrätig, auch wenn er im Prinzip ein riesiges Sortiment hat.


    Ja da hast du recht, das ist nicht so einfach. Entweder du fährst nach Holzheim in den Demo Showroom (190km von dir entfernt), dort kannst du alle Boxen (auch die günstigere CD Serie) in Augenschein nehmen und Probehören. Der Entwickler selbst (Jürgen Enders) berät dich da sicherlich gern oder alternativ komste bei mir vorbei (Werl, ca 130km) Ich habe NL8 und NL208 da.

    Allerdings kann sich eine Fahrt für Qualität für nen guten Preis ggf. lohnen. So wars bei mir damals. Hatte früher mal HK-Audio und bin froh davon weg zu sein, denn die günstigen Serien von denen können mit anderen Herstellern fürs gleiche Geld nicht mithalten. Da zahlt man nur den Namen.

    Evlt ist auch PL-Audio was für dich (Showroom in Wenden, 140km von dir). Die Boxen sind denen von AZ sehr ähnlich, preislich aber auf gleichem Niveau.

    Live Dabei - Eventtechnik aus 59457 Werl.

    Coda & LV1 User

  • zegi
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    • 28. Februar 2015 um 20:40
    • #28

    An deiner Stelle würde ich auch zuschlagen. Wir könnten hier sichern noch 10 Seiten füllen und noch x weitere Systeme in die Runde werfen. Wer dich und deinen Sound nicht genau kennt, kann eh' nur Vermutungen äussern. Und selbst wenn wir den Sound hören würden, wäre die Art der Beschallung immer noch Geschmackssache.

    Trotzdem noch ein Gedanke zur Anforderung.
    Bei "Kirche" dachte ich auch gleich an "Säule". Als du aber geschildert hast, dass du teilweise deine Tops absichtlich indirekt ausgerichtet hast, habe ich mir überlegt, ob für dich eine Säule genau das falsche macht - zumindest theoretisch. Die Säule soll ja den Sound direkter ins Publikum schicken, gerade in halligen Räumen. Dieser Aspekt spräche für mich für eine konventionelle Box (evtl. auch 2.1) mit integriertem EQ (oder manipulierbaren DSP), dass man je nach Location den HT zügeln könnte.

    Der Ton macht die Musik.

  • LoboMixX
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    • 28. Februar 2015 um 23:56
    • #29
    Zitat von "zegi"

    An deiner Stelle würde ich auch zuschlagen. Wir könnten hier sichern noch 10 Seiten füllen und noch x weitere Systeme in die Runde werfen. Wer dich und deinen Sound nicht genau kennt, kann eh' nur Vermutungen äussern. Und selbst wenn wir den Sound hören würden, wäre die Art der Beschallung immer noch Geschmackssache.


    Das stimmt sicherlich, aber meine eigenen Recherchen in den letzten Wochen haben mich immer mehr verwirrt anstatt mehr Klarheit zu bringen. So haben mir alle Hinweise, Tips, Anregungen und Empfehlungen und Diskussionen dazu wirklich sehr geholfen, wieder eine Richtung rein zu bringen. Ich hatte mich viele Jahre nicht mehr mit dem Thema nicht mehr beschäftigt und hatte keinen aktuellen Überblick mehr.
    Letztlich muss es dem eigenen Geschmack genügen, die Entscheidung kann mir eh keiner abnehmen.


    Zitat von "zegi"

    Trotzdem noch ein Gedanke zur Anforderung.
    Bei "Kirche" dachte ich auch gleich an "Säule". Als du aber geschildert hast, dass du teilweise deine Tops absichtlich indirekt ausgerichtet hast, habe ich mir überlegt, ob für dich eine Säule genau das falsche macht - zumindest theoretisch. Die Säule soll ja den Sound direkter ins Publikum schicken, gerade in halligen Räumen. Dieser Aspekt spräche für mich für eine konventionelle Box (evtl. auch 2.1) mit integriertem EQ (oder manipulierbaren DSP), dass man je nach Location den HT zügeln könnte.


    Die absichtliche indirekte Drehung der Box hatte hauptsächlich den Grund, den Klang im Raum ausgewogener zu machen und damit den Effekt zu vermeiden, daß die vorderen Reihen schrill angeschrien werden, vor allem vom (Horn-)Hochtöner, damit die letzten Reihen nicht nur noch undeutliches Gemurmel abbekommen.
    Durch das Verwinkeln wird der Sound zwar insgesamt diffuser, füllt aber den Raum gleichmäßiger und der Sound schreit nicht, obwohl ich insgesamt lauter fahren kann.
    Kirche ist ja längst nicht gleich Kirche und ich spiele gelegentlich auch in anderen Räumen.
    Es gibt durchaus kleine Kirchenräume oder Pfarrsäle, die vergleichsweise trocken sind.

    Ich konnte ja vor einem halben Jahr die Bose L1 II bei der Mucke mit meinem Freund erleben und war wirklich beeindruckt. Als ich mich jetzt auf die Suche nach neuem Equipment machte um den alten Kram gegen etwas besseres auszutauschen, viel mir natürlich diese Box wieder ein. Wobei die wegen des Preises nie im Rennen war. Außerdem gibt Bose den Streuwinkel für die L1-Systme mit satten 180 Grad an. Das ist zwar für eine Box in single-Verwendung sicher sinnvoll, erschien mir aber für Stereo-Anwendungen und für hallige Räume (und dann noch in Kombination Stereo+Hall) zu riskant. Dann habe ich mich mit diesen Systemen erst mal nicht mehr beschäftigt.

    LD-Systems gibt den Streuwinkel mit +/-60 Grad = 120 Grad an, was mir unproblematischer erscheint und sich gut sowohl in trockenen als auch halligen Räumen machen sollte.
    Als (mehr oder weniger) Linienstrahler ist der Pegelabfall mit zunehmender Entfernung geringer als bei Standard-Boxen.

    Es läuft ziemlich sicher auf zwei LD Maui 28 hinaus.
    Im März habe ich einen Auftritt in einer eher kleinen Kirche im Rahmen einer Lesung, zu der ich Improvisationen spielen werde. Da würde ich einige Effekte einsetzen und muss mich deshalb verstärken. Da sollte eine Maui reichen - und es wäre gleich ein guter Praxistest, ob sie hält, was sie verspricht.

    Gruß, Jürgen

  • billbo
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    • 1. März 2015 um 11:39
    • #30
    Zitat


    LD-Systems gibt den Streuwinkel mit +/-60 Grad = 120 Grad an, was mir unproblematischer erscheint und sich gut sowohl in trockenen als auch halligen Räumen machen sollte.

    Bei derlei Reklameblattangaben bitte bedenken: das gilt allenfalls für den Obertonbereich. Unterhalb der Bafflestep- Frequenz der Schallwand ist (vereinfacht) eine horizontale Abstrahlchakteristik nicht definierbar bzw. schlicht und einfach 360°. Und bei solchen Minischallwänden liegt diese Grenze durchaus im Kilohertzbereich. Heißt: egal was im Prospekt steht - das Ding ist (außer im Hochtonbereich) bauartbedingt im Prinzip nach allen Seiten gleich laut.
    Das kann für manche Anwendungen unproblematisch sein und prima funktionieren. Und in anderen Situationen zu unlösbaren Problemen führen.
    Klarheit darüber würde (dem, der so was lesen kann) ein Polardiagramm geben. Aber das wirst du für derlei Gerätschaften wohlweislich :wink: nirgends finden.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • LoboMixX
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    • 1. März 2015 um 14:08
    • #31
    Zitat von "billbo"

    Du bringst es auf den Punkt. Nur ein Praxistest kann da Klarheit bringen.
    Im Prinzip bin ich ja durchaus auf Raumklang bzw. raumfüllenden Klang aus, ein Sound, in dem der Zuhörer sozusagen "baden" kann, der ihn wohltuend umspült. Da sollten mir diese Systeme eigentlich entgegen kommen, auch dann, wenn der Raum viel Hall hat. Hall alleine macht mir für meine Projekte normalerweise keine Probleme, im Gegenteil. Kritisch sind Räume, die übel färben ("Badezimmer", "Tiefgarage", "Tunnel", usw.) oder - ganz toll :( - Flatterechos. Aber dort sollte man eigentlich nicht auftreten. Bei Mitschnitten habe ich aber solche Situationen durchaus schon erlebt, um nicht zu sagen erlitten.
    Wenn ich aber Stereo-Effekte einbaue, dürfen die mir natürlich nicht verloren gehen durch die Streubreite, die sicher bis in den KHz-Bereich geht wie du schreibst.
    Aber auch das lässt sich steuern, wenn man die akustischen Hintergründe kennt. Akustisch gesehen können sich Lautsprecher schließlich auch nicht anders verhalten wie Musikinstrumente und tiefe Frequenzen breiten sich nun mal gerne hübsch im Raum aus und wabern schlimmstenfalls ziemlich unkontrolliert herum, während die hohen Frequenzen (Stichwort Obertöne / Formanten) die Definition bringen durch ihre gerichtete Ausbreitung. Es ist die Kunst des Boxenbaus, die Akustik und die Physik für den gegebenen Anwendungsfall optimal zu steuern - und last but not least die Kunst des Tontechnikers, hier die richtige Auswahl zu treffen und korrekt einzurichten.
    Alles, was so richtig hell und brillant klingt, unterstützt die Stereo-Lokalisation, vor allem, wenn es dann auch noch perkussiv ist, z.B. Triangel , Cymbals, Chimes, aber auch Piccolo-Flöte etc. (die braucht man normalerweise bei Aufnahmen auch nicht zu stützen). Das berücksichtige ich natürlich, wenn ich meine Zuspielungen anfertige.

    Soweit ich mich bis jetzt damit beschäftigt habe, müsste es mir eigentlich gelingen, in meinem geplanten Anwendungsbereich mit den Maui 28 ein gut klingendes Ergebnis zu erzielen, und auf jeden Fall ein besseres als bisher. Ich bin da selber neugierig.

    Für die Maui´s habe ich bis jetzt keinerlei Messprotokolle im Netz gefunden, interessanterweise aber für die LD DDQ12, die mir ebenfalls empfohlen wurde. Gibt es also durchaus auch schon mal in dieser Preisklasse.

    Gruß, Jürgen

  • Jan
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    • 1. März 2015 um 14:47
    • #32

    Es ist schön zu lesen wie viel Gedanken du dir bezüglich dem Sound machst, bis auf die Ebene der Erzeugung hinunter.

    Ich mag mich irren. Aber bisher fand ich es in schwierigeren Locations immer besser, wenn man Boxen nimmt die möglichst gerichtet den Sound zum Ohr des Zuhörers bringen um möglichst wenig Schallreflexionen zu bekommen. Reflexionen wirds immer geben, aber da der Direktschall von der Box zum Ohr deutlich lauter ist als die Reflexion, kann unser Gehirn Reflexionen perfekt herausfiltern und fühlt sich beim zuhören wohl.

    Bei Boxen wie den Zeilen die beinahe rundum strahlen sind die Reflexionen kaum leiser als der Direktschall in kritischen Räumen.

    Tieffrequenze Reflexionen musst du eh unabhängig der Boxenwahl mit nem EQ reduzieren wenn du es perfekt haben willst.

    Live Dabei - Eventtechnik aus 59457 Werl.

    Coda & LV1 User

  • LoboMixX
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    • 1. März 2015 um 17:08
    • #33
    Zitat von "Jan"

    Es ist schön zu lesen wie viel Gedanken du dir bezüglich dem Sound machst, bis auf die Ebene der Erzeugung hinunter.

    :wink: Ich gehe da mehr als Musiker ran denn als Techniker, zumal ich ja auch der "Erzeuger" der ganzen Klänge bin.

    Zitat von "Jan"

    Ich mag mich irren. Aber bisher fand ich es in schwierigeren Locations immer besser, wenn man Boxen nimmt die möglichst gerichtet den Sound zum Ohr des Zuhörers bringen um möglichst wenig Schallreflexionen zu bekommen. Reflexionen wirds immer geben, aber da der Direktschall von der Box zum Ohr deutlich lauter ist als die Reflexion, kann unser Gehirn Reflexionen perfekt herausfiltern und fühlt sich beim zuhören wohl.

    Bei Boxen wie den Zeilen die beinahe rundum strahlen sind die Reflexionen kaum leiser als der Direktschall in kritischen Räumen.

    Tieffrequenze Reflexionen musst du eh unabhängig der Boxenwahl mit nem EQ reduzieren wenn du es perfekt haben willst.

    Dem will ich auch gar nicht widersprechen, es dürfte in kritischen Situationen immer besser sein, Reflexionen so gut es geht zu vermeiden oder zu vermindern, vor allem, wenn auch noch Lautstärke gefordert wird. Genau das ist ja der Punkt, der mich bisher davon abgehalten hatte, die "Stäbchen" ins Auge zu fassen.
    Allerdings bin ich da mittlerweile optimistisch, jedenfalls in Bezug auf meine Sounds und die eher mäßigen Maximallautstärken. Denn das Ohr kann ja noch viel mehr. Tatsächlich nimmt der Pegel des Direktschalls gegenüber den Reflexionen/dem Nachhall ab dem sog. Hallradius (der in halligen Kirchen verblüffend klein ist, also ziemlich nah an der Schallquelle liegt) kontinuierlich ab. Wer hinten sitzt hört also die Reflexionen faktisch deutlich lauter als den Direktschall. Und hier kommt nun eine tolle Fähigkeit des Ohres (bzw. des Hirns dahinter) in Spiel: das Gesetz der 1. Wellenfront. Da der Direktschall immer zuerst die Ohren erreicht (der Hall hat den längeren Weg), genügen schon wenige ms, damit die grauen Zellen das Klangbild "säubern" können. Sonst könnte man es komplett vergessen, in solchen Kirchen überhaupt Konzerte zu veranstalten. Wenn man aber Aufnahmen aus einer solchen hinteren Position macht, klingen die üblicherweise ziemlich schrottig, allenfalls über Kopfhörer, denn Mikrofone können nicht denken und der Effekt funktioniert über Lautsprecher später nicht mehr oder nur noch sehr unzureichend, da ja nun 1. Wellenfront und Hall aus derselben Richtung kommen, also eine gemeinsame Wellenfront bilden.
    Hohe Frequenzen werden immer gerichteter abgestrahlt, aber gleichzeitig auch im Nachhall stärker abgedämpft, so daß dieser immer dumpfer klingt in Live-Situationen. Das hilft zwar einerseits, den Stereo-Effekt durch hochfrequentes Material besser aufrecht zu erhalten: das Ohr erhält mehr hochfrequente Information aus der 1. Wellenfront als aus dem Nachhall. Das erklärt aber auch das Problem, daß es im Bass immer schnell zum undefinierten "Wabern" kommt, denn aus diesem Frequenzbereich kommt im Nachhall einfach mehr an. Deshalb ist dein Hinweis zum Bass-EQ so zutreffend.

    Gruß, Jürgen

  • mhurm
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    • 1. März 2015 um 17:47
    • #34

    Das Maui44 wurde in der Production Partner 2/2015 von Herrn Goertz vermessen.
    Meines Wissens auch die hor. und vert. Isobaren.

    In der tools4music wurde das Maui28 Ende 2011/Anfang 2012 auf Tour getestet. Gefallen hat´s denen wohl... :wink:

  • LoboMixX
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    • 1. März 2015 um 23:37
    • #35

    Auf die neue Maui 44 war ich beim Stöbern auch gestoßen. Damit bewegt sich LD-Systems mit den "Stäbchen" in Richtung "amtliche" PA, was Lautstärke und Bassvolumen betrifft. Mit 40 kg ist der Sub dann aber nicht mehr 1-Mann transporttauglich (jedenfalls nicht, wenn ich dieser 1 Mann bin :? ). Für meine Zwecke definitiv zu groß, aber mittlerweile wäre ich auch neugierig, die mal live zu hören. Mit rund 2000,- € Straßenpreis für ein System immer noch billiger als die L1 II von Bose, aber sicher deutlich mehr Druck.
    Tatsächlich bietet LD-Systems mittlerweile noch Sub-Erweiterungen für die 28 und die 44. Das müstte sogar auch für erheblichen "Wumms" reichen.

    Von dem Test aus tools4music kannte ich bis jetzt nur den 1. Teil, die 28-er mussten sich ja unter sehr unterschiedlichen Bedingungen beweisen und die Musiker scheinen sehr zufrieden gewesen zu sein.

    Gruß, Jürgen

  • zegi
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    • 2. März 2015 um 13:09
    • #36

    LoboMixX: Ich möchte dir auch ein Kompliment machen. Es ist schön zu lesen, was du dir überlegst bezüglich des Sounds und des Zusammenspiels aller Faktoren. Die Welt würde besser klingen, wenn sich alle nur im Ansatz solche Überlegungen machen würden!

    Der Ton macht die Musik.

  • LoboMixX
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    • 2. März 2015 um 23:58
    • #37
    Zitat von "zegi"

    LoboMixX: Ich möchte dir auch ein Kompliment machen. Es ist schön zu lesen, was du dir überlegst bezüglich des Sounds und des Zusammenspiels aller Faktoren. Die Welt würde besser klingen, wenn sich alle nur im Ansatz solche Überlegungen machen würden!

    :oops: Oh, vielen Dank für das Kompliment! Von Hause aus bin ich aber kein Techniker - obwohl definitiv ein Technik-Freak -, sondern (ursprünglich klassisch) studierter Musiker und PA mache ich fast nur für meine eigenen Sachen, also für meine Zuspielungen oder wenn ich mich oder Ensembles in denen ich mitspiele, verstärken muss. Eine Homepage dazu habe ich noch nicht, aber es gibt ein tolles Projekt, an dem ich - als Bassklarinettist - beteiligt bin, das findet man unter "http://derkapuvka.de/" (ich bin auf dem Foto der 2. von rechts). Soundbeispiele dazu finden sich unter "downloads". Meine eigenen Sachen sind aber klanglich nicht so ganz weit entfernt.

    Mein Herangehen an PA ist also mehr wie an ein Instrument. Wenn das Instrument verstärkt werden muss oder Sounds eingespielt werden, muss für mich eine PA klingen wie ein gutes Instrument und darf soweit vermeidbar nichts "verbiegen", verwischen oder verwaschen. Da ich für mein Alter noch sehr gut hohe Frequenzen höre, reagiere ich darauf schnell allergisch. Auf Lautstärken, die mir die Ohren abreißen und Bässe, die mich in den Bauch treten reagiere ich mit weg laufen. Disco-Jobs wären also nichts für mich, danach fragt mich aber auch keiner :D .
    Mit den physikalisch-akustischen/psychoakustischen Backgrounds habe ich mich ausgiebig beschäftigt, weil ich als Nebengewerbe Live-Mitschnitte und CD-Aufnahmen mache (von akustischen Ensembles). Da landet man schnell im Klangsumpf, wenn man ohne Orientierung vorgeht und wird kein zweites mal gefragt. Eine sehr empfehlenswerte Fundgrube dazu ist die Homepage des leider letztes Jahr verstorbenen Eberhard Sengpiel (http://www.sengpielaudio.com/).

    Ein Auftritt mit PA kann schnell zum Horrortrip werden, wenn der FOH-Mann Dilletant ist, vor allem, wenn die Abnahme akustischer Instrumente angesagt ist. Beispiel: akustischer Kontrabass im Ensemble (hier ein Salonensemble), vorwiegend gestrichen, auf Holzbodenbühne oder -podest mit Floor-Monitorboxen. Wenn dann einer denkt, "Kontrabass = tief = Wumms nötig im Subwoofer", dann verschwindet die ganze schöne Musik schnell im Dröhnwald. Das koppelt dann sogar schön rück über den Bühnenboden! Ich habe dann mehr als einmal - freundlich - interveniert und erst mal am Bass-Channelstrip-EQ alles unter 200 Hz runter gedreht. Oft sind wir aber auf kompetente Techniker gestoßen und wenn ich selber zuständig war für die PA konnte ich bisher mit meinen bescheidenen, aber dem Anwendungsfall durchaus angemessenen Mitteln, stets ein ansprechendes Ergebnis erzielen.

    Gruß, Jürgen

  • LoboMixX
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    • 19. März 2015 um 23:30
    • #38

    Nach dem ersten Einsatz heute kann ich schon mal einen ersten Erfahrungsbericht zu der MAUI 28 bringen.

    Die Situation: Ich hatte heute Abend ein Engagement als Solist im Rahmen einer Bibellesung, zu der ich kurze musikalische Zwischenspiele machen sollte (Improvisationen auf Klarinette und Sopran-Saxophon). Dabei wollte ich je ein BOSS Digital Delay und einen Phrase-Recorder (Loop-Station) zum Einsatz bringen, zwei Fusspedal-Effekte wie sie gerne von Gitarristen verwendet werden. Der Phrase-Recorder erlaubt das Aufnehmen und ad-hoc-Abspielen, so daß ich damit sozusagen mit mir selber improvisiert im Duett spielen kann.

    Der Raum: eine kleinere Kirche, ca. 30m lang, 18m hoch 14m breit, nicht zu starker Nachhall.

    Die Umstände: typisch, zwischen dem Nachmittagsunterricht an der Musikschule und der Veranstaltung viel zu knappe Zeit, um Aufbau, Soundcheck und Anspielprobe zu machen, selbst mit so kleinem Besteck. Also hatte ich vereinbart, Aufbau und Probe am Vormittag zu machen. Aber die Technik kann nicht in der Kirche stehen bleiben, da diese offen steht und nicht entsprechend beaufsichtigt ist, so daß man für meine Sachen garantieren kann. Wenn ich es jedoch in die verschlossene Sakristei stelle, ist alles sicher.
    Ankommen, rein tragen, Aufbau, geht alles schnell, ich kann vor der Kirche parken, für den Sub habe ich ein Rollbrett, auf dem die ganze Box dann auch stehen lasse (da sie aber ziemlich kompakt ist und die Griffe gut positioniert sind, kann ich die 29 kg auch problemlos schleppen). So kann ich sie nach der Probe schnell in die Sakristei rollen und vor der Veranstaltung schnell wieder an den Einsatzort fahren. Der Rest steht alles auf einem Brett, geht auch schnell und die paar Kabel sind sowieso kein Akt.

    Der Sound ist grandios. Ich habe nur eine MAUI im Einsatz, weil mono für das Konzept ausreicht und die füllt die Kirche problemlos bis in die letzte Ecke mit Klang, mit vergleichsweise sehr ausgeglichenem Pegel im ganzen Raum. Es ist wirklich so, als ob ich mit einem zweiten Musiker im Duett spiele, der Klang breitet sich ebenso aus wie mein live gespieltes Instrument. Lautstärkemäßig hätte die MAUI noch reichlich Reserven, die ich aber nicht mal ankratze.
    Rückkopplungen sind kein Thema, ich stehe rund 5m von der Box entfernt. Zur Abnahme nehme ich ein AKG C391 mit Supernieren-Kapsel. Nur mit sehr kurzen Delays muss ich etwas aufpassen, aber das war mit der alten Technik nicht anders und ist eh typisch für diese Art Delays.

    Vom Veranstalter und vom Publikum kamen nur sehr positive Reaktionen über den Klang (über mein Spiel aber auch :) ).

    Fazit: ich habe das Gefühl, für meine Einsatzzwecke genau die richtige Technik ausgewählt zu haben.

    Nebenbei durfte ich auch unbeabsichtigt bestätigt bekommen, daß die MAUI durchaus solide aufgebaut ist. Beim Ausrollen der Box aus der Kirche in die Sakristei hatte ich den Blick nach unten gesenkt, um auf eine kleine Kante an der Türschwelle aufzupassen. Beim weiter Schieben steigt mir der Sub plötzlich vorne hoch. Schreck, was ist denn da los, bin immer noch am Drücken, sie kippt mir fast entgegen und rutscht dann (sanft) vom Rollbrett. Die Erleuchtung: natürlich passt die Box komplett aufgebaut nicht durch eine normale Tür und dazu kommt noch der lange Hebel!!! Ja, wenn man sich beeilen will und die Handhabung noch nicht verinnerlicht hat :? O.k, alles wieder auf´s Rollbrett gestellt, das obere Teil der Säule abgenommen und dann passt es ganz einfach. Der besorgte Blick auf die Gitterabdeckung beruhigt aber wieder, denn es ist keine Delle oder auch nur Schramme zu sehen, alles ist völlig heil geblieben.

  • LoboMixX
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    • 28. März 2015 um 01:37
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    Hier folgt nun ein zweiter Erfahrungsbericht.

    Die Situation: Musikschulkonzert in einem Kammermusiksaal, insgesamt ca. 20m Lang, 10-11m breit, 8-10m hoch. Bühne 10x4,5m, im Saal ansteigendes Gestühl, max. ca. 250 Zuschauer (war auch gut besucht, ca. 3/4-tel besetzt). Die Bühne ist seitlich mit Schals, oben mit Soffitten und an der Rückwand mit einem großen Vorhang behängt, die Akustik ist eher trocken.

    Die Schüler-Pop-Band eines Kollegen spielte, danach eine Rock-Streicher-Gruppe, zum Schluss gab es die Präsentation eines Videos mit Zuspielung, eine Produktion des Streicher-Ensembles. Konzertatmosphäre mit aufmerksam zuhörenden Publikum.

    Auch hier wieder wenig Zeit für Aufbau und Soundcheck für Band und Video (nur 1 Stunde), da die Bühne vorher wegen der Generalprobe der Streicher besetzt war. Diesmal kamen beide MAUI 28 zum Einsatz, jeweils zusätzlich ergänzt mit der Subwoofer-Extension.
    Um Zeit zu sparen, habe ich die Boxen auf der Hinterbühne zusammen gebaut und nach dem Ende der Streicher-Probe durch eine hohe Kulissentür (fast wand-hoch, da konnte diesmal nichts anstoßen) auf den Rpllbrettern auf die Bühne geschoben.
    Dann wurde die Leinwand herunter gelassen und die Boxen links und rechts neben der Leinwand vor dem Vorhang positioniert. Somit standen sie ganz hinten auf der Bühne, die Entfernung zur 1. Stuhlreihe betrug rund 7-8m.
    Die Band: 2 Keyboards (E-Piano + Synthie, abwechselnd gespielt, E-Bass, E-Gtarre, E-Drums, 3 Sänger an zwei SM85-Mikros). Der Gitarrist hatte zwar eine eigene (kleine) Box im Einsatz, wurde aber zusätzlich per Pacthkabel auf die MAUI´s gelegt, sonst alle nur über MAUI - auf Monitore wurde ganz verzichtet. Die Band hat sich komplett räumlich vor der Boxen-Linie aufgebaut. Keyboarder und Schlagzeuger saßen jeweils direkt vor einem System, die anderen waren zwischen den Boxen positioniert.
    Entfernung Gesangsmikrros - Boxen jeweils ca. 4m, die Sänger standen aber nicht vor den Boxen, sondern mittig auf der Bühne. Keinerlei Rückkopplungen, auch nicht andeutungsweise.
    Alle Akteure waren Schüler, spielten sehr gut vorbereitet und durchaus schon mit einer guten Routine.

    Sound: Lautstärke raumfüllend, aber nicht "knüppelnd", auch hier mit Reserven nach oben. Bei einem Stück der Pop-Band haben 6 Geigen unverstärkt mit gespielt und waren auch akustisch gut in der Balance (ebenfalls sehr gut spielende Schüler, die in der Lage waren, aus ihren Instrumenten einen vollen Klang heraus zu holen).
    Auch hier haben die Systeme den Raum akustisch gut füllen können mit einem sehr gut ausgewogenen Lautstärkeverhältnis über den ganzen Zuschauerraum verteilt. Alle Instrumente und Stimmen kamen klar und klanggetreu rüber. Der Master-EQ im Mischpult (Mackie) war linear eingestellt.
    Die gleichzeitige Funktion als Bühnen-Monitore erfüllte ihren Zweck gut, da die Band sozusagen in ihrem eigenen Sound stand.

    Nach der Veranstaltung hatte ich noch etwas Zeit, zusammen mit meinem Kollegen und einem interessierten Zuhörer und Musikkenner anderes Material in Ruhe abzuhören. Die einhellige Meinung war, daß die MAUI´s sehr überzeugend klangen. Allenfalls im Bass fehlt bei gleichzeitig sehr gutem Volumen etwas Präzision, was aber erwartungsgemäß der sehr kompakten Bauweise als Bandpass mit jeweils zwei V-förmig angeordneten 8-Zöllern geschuldet sein dürfte.

    In der Gesamtbetrachtung Klang/Handhabung/Preis/vorgesehener Anwendungsbereich hat sich für mich auch nach diesem Praxistest der der Eindruck verstärkt, daß die MAUI 28 eine sehr gute Wahl war.

    Gruß, Jürgen

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