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Throwback of the day: URPS!

  • Wurst Werner
  • 15. Juni 2015 um 10:04
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    • 18. Juni 2015 um 23:16
    • #41

    Vielleicht lässt sich die Ordung von schöner Basswiedergabe (bewusst nicht der Superlativ 'optimal') nach Pegelanforderung so aufreifen:
    Kleinstsignal: URPS, ELF, Linkwitz-Trafo CB, Dipol-Bass, u.ä.
    Kleinsignal: CB u. einiges andere von oben
    kleines Großsignal: CB, Hybride, verlusbehaftete BR, u.ä.
    Großsignal: Hörner
    großes Großsignal: Massen-CB, Massen-...

    Nochmal: Es geht um den Versuch den Kompromiss zwischen 'naturgetreu' und 'laut' zu versuchen, einzuordnen (die Grenzen sind fließend...).

  • simonstpauli
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    • 18. Juni 2015 um 23:20
    • #42
    Zitat von "stöff"

    Nein, das sehe ich weitestgehend genau gleich wie UKW. Er beschreibt etwas physisch belegbares, das ist keine Religion bitte verwechselt das nicht und vom KLANGLICHEN GESICHTSPUNKT ausgegangen ist es einfach überlegen sofern das Ziel der Basswiedergabe die REPRODUKTION DES ORIGINALS darstellen soll. Es gibt KEIN Basssystem das dem Eingangssignal so genau folgen kann. Man sehe doch mal die Bilder im URPS Board von Arrows Messungen mittels Laser. Das klingt halt ungewohnt und staubtrocken.... etwas das man Heute fast nicht mehr kennt. Bezüglich Pegelexzesse bin ich da auch vorsichtiger. Das geht nur über FLäche aber in der Fläche sind alle Systeme entsprechend im Vorteil. Der URPS oder meinetwegen auch der CB verhält sich einfach "vorhersehbarer" im Stack da ohne Loch und die Addition ist optimaler.


    Der präzisen Reproduktion des Originalsignals muß ich zustimmen. Der Zusammenhang ist ja irgendwie klar, viel Aufwand -> gute Reproduktion. Da man unter der Resonanz arbeitet, muß man den Abfall nach unten hin mit schierer Menge der Treiber kontern (und gewinnt dadurch gleichzeitig noch eine Schallwand, die relevant wird). Daß das nicht jeder Kunde bezahlen will (oder kann) ist auch klar. Daher wird es eine Nische bleiben.

    Das geht übrigens so weit, daß ich, wenn ich eine Kickdrum auf einem URPS-System mische, mir eine Möglichkeit wünsche, den "thump" zu verlängern. Jedenfalls hat mich das beim ersten Mal extrem irritiert, daß die untenrum so kurz war. Die gewohnten Sub-Systeme passen sich da einfacher an die Gewohnheiten an. Oder andersherum, wie auch immer. So oft habe ich nicht mit URPS zu tun, beim nächsten Live-Mix werde ich mir eine Möglichkeit zur Verlängerung / Simulation des Nachschwingens zurecht legen.

    Zitat von "wora"

    na, da lag ich mit meiner einschätzung doch gar nicht so falsch. da ich mit eigenem equipment selten mehr als 1500 personen beschalle, kommt für mich so ein system also ohnehin nicht in frage. das ist ein konzept für grossbeschallungen - und ich brauche skalierbare lösungen von 100 personen bis 1500. und genau das geht mit meinen bassreflexboxen sehr gut.

    um meinen standpunkt nochmal zu betonen: ich finde es grundsätzlich nicht schlecht, wenn hier über neue lösungen nachgedacht wird. gerade das thema bassperformance scheint ja wirklich oft als "hauptsache es drückt" abgehandelt zu werden. zumindest ist das meine erfahrung, ich habe schon oft über grössere anlagen gemischt, die irgendwie "pfund" hatten, aber das heraushören einzelner töne der bassgitarre quasi nicht möglich war.

    wo kann man sich so ein Urps-system denn mal anhören?


    In Hamburg gibt es einige Einheiten, mit denen ich sporadisch mal zu tun habe. Übrigens habe ich auch schon mit wenig davon 100 Leute beschallt. Wenn man keine Tiefbass- und Pegelorgien erwartet geht das. Im konkreten Fall waren wir sowieso pegelbegrenzt, da wir outdoor mitten in Hamburg City waren.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • wora
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    • 19. Juni 2015 um 08:46
    • #43

    ok, das "problem" mit der für die bassdrum zu trockenen wiedergabe kenne ich auch mit den eigenen 15"er bässen (wie beschrieben BR).
    abhilfe kann man sich mit der iLive schaffen, in dem man das BD signal auf einen weiteren kanal legt und dort durch den effekt "Hypabass" schickt ;) mit diesem effekt kann man das BD signal nach wunsch schön verfremden und zum original dazumischen, so dass es untenrum richtig fett wird. die bassgitarre (oder auch andere bassignale) bleiben davon aber natürlich unbeeinflusst, so dass hier mit einem "staubtrockenen" bass die wiedergabe möglichst wenig beeinträchtigt wird. so ist es mir jedenfalls am liebsten :wink:
    es gibt heutzutage aber doch so einige bassysteme, die ganz offenbar hauptsächlich für eine effektvolle bassdrum-wiedergabe ausgelegt sind, dabei aber die anderen instrumente in diesem bereich zu ignorieren scheinen. aber das wisst ihr ja auch selbst... 8)

    interessant finde ich hier auch den beitrag zu den früher aufgebauten wänden aus bassystemen. leider habe ich keine wirkliche erinnerung mehr an den früheren sound, es ist ja doch schon ein paar jahrzehnte her... aber ich weiss noch, dass mir mit dem aufkommen modernerer systeme immer ein bisschen was gefehlt hat. nur weiss ich heute eben nicht mehr, was das genau war. ;)
    zur ehrenrettung der "neuen" bassysteme möchte ich aber anmerken, dass diese vor allem im kleineren beschallungsumfeld viel besser spielten, als vorher die bei kleinen gigs doch gerne mal einzeln aufgestellten martin-bins :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • ukw
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    • 19. Juni 2015 um 13:54
    • #44
    Zitat von "Dosenfutter"


    Und warum soll das mit CB nicht gehen? ..muß man wohl doch glauben.. wenn das keine Religion ist.. :lol: ;)

    ... ist pysikalisch unmöglich, weil der Arbeitspunkt einer CB nicht stabil ist.
    Der Arbeitspunkt ist die exakte Zentrierung der Schwingspule im Luftspalt.
    Liest Du Wolfgang Klippel? Dort findest Du seine Untersuchungen dazu.
    Bei überresonanten Betrieb wandert der Arbeitspunkt bei Großsignalbetrieb. Das kann man auch sehen, wenn sich die Pappen bei Großsignalbetrieb langsam nach aussen oder nach innen bewegen. Erst bei unterresonantem Großsignalbetrieb wandern die Pappen immer Richtung Nullpunkt (exakt der Mitte des Luftspaltes)
    Darum ist der unterresonante Betrieb der Chassis unverzichtbar.

    Ihr wusstet das nicht und beschimpft die Urps Befürworter als religiöse Fanatiker? Aber ihr seid Fachleute? :lol:

    Es ist eben keine Religion und es sind nicht die Urps Befürworter, die sich der Technik verweigern sondern die --- :idea:

    Wie gesagt - bleibt ruhig unter Euch, glaubt weiter daran, daß Eure Bassysteme mindestens so gut sind wie ... usw
    Macht das.

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • Dosenfutter
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    • 19. Juni 2015 um 14:45
    • #45
    Zitat von "ukw"

    ... ist pysikalisch unmöglich, weil der Arbeitspunkt einer CB nicht stabil ist.
    Der Arbeitspunkt ist die exakte Zentrierung der Schwingspule im Luftspalt.
    Liest Du Wolfgang Klippel? Dort findest Du seine Untersuchungen dazu.
    Bei überresonanten Betrieb wandert der Arbeitspunkt bei Großsignalbetrieb. Das kann man auch sehen, wenn sich die Pappen bei Großsignalbetrieb langsam nach aussen oder nach innen bewegen. Erst bei unterresonantem Großsignalbetrieb wandern die Pappen immer Richtung Nullpunkt (exakt der Mitte des Luftspaltes)
    Darum ist der unterresonante Betrieb der Chassis unverzichtbar.

    Ihr wusstet das nicht und beschimpft die Urps Befürworter als religiöse Fanatiker? Aber ihr seid Fachleute? :lol:


    Keine Sorge, ich kenne die Klippelmessung. Ich wollte von Dir die genaue Begründung hören und vor allem wissen, ob ich vielleicht doch noch was übersehen hatte. Du hast bei Deiner Beschreibung bzw. Argumentation, warum nur URPS das kann, aber einen eminenten Fehler begangen: Der Arbeitspunkt wandert nicht beim überresonanten Betrieb sondern beim resonanten Betrieb! Man muß eine CB aber nicht bei der fs beziehungsweise viel mehr fb betreiben. Und aus genau dem Grund ist der unterresonante Betrieb der Chassis eben grade nicht unverzichtbar! Man erhält die gleichen positiven Eigenschaften einer URPS, außer daß man mehr Pegel hat, viel weniger Leistung dafür benötigt und die Power-Compression setzt erst bei sehr viel höheren Pegeln ein. Der Preis dafür ist das deutlich größere Volumen als bei URPS - was sich bei modernen Chassis aber sowieso immer noch in Grenzen hält.

    Zitat von "ukw"

    Es ist eben keine Religion und es sind nicht die Urps Befürworter, die sich der Technik verweigern sondern die --- :idea:

    Wie gesagt - bleibt ruhig unter Euch, glaubt weiter daran, daß Eure Bassysteme mindestens so gut sind wie ... usw
    Macht das.


    Siehe oben, das, was übrig bleibt ist eine Religion. Und ich bin dankbar, daß ihr auch unter euch bleiben wollt. :lol: ;)

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • ukw
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    • 19. Juni 2015 um 16:04
    • #46
    Zitat von "Dosenfutter"


    Keine Sorge, ich kenne die Klippelmessung. Ich wollte von Dir die genaue Begründung hören und vor allem wissen, ob ich vielleicht doch noch was übersehen hatte. Du hast bei Deiner Beschreibung bzw. Argumentation, warum nur URPS das kann, aber einen eminenten Fehler begangen: Der Arbeitspunkt wandert nicht beim überresonanten Betrieb sondern beim resonanten Betrieb! Man muß eine CB aber nicht bei der fs beziehungsweise viel mehr fb betreiben. Und aus genau dem Grund ist der unterresonante Betrieb der Chassis eben grade nicht unverzichtbar! Man erhält die gleichen positiven Eigenschaften einer URPS, außer daß man mehr Pegel hat, viel weniger Leistung dafür benötigt und die Power-Compression setzt erst bei sehr viel höheren Pegeln ein. Der Preis dafür ist das deutlich größere Volumen als bei URPS - was sich bei modernen Chassis aber sowieso immer noch in Grenzen hält.


    Siehe oben, das, was übrig bleibt ist eine Religion. Und ich bin dankbar, daß ihr auch unter euch bleiben wollt. :lol: ;)

    Dann muss es an Deinen English Kenntnissen liegen...

    Zitat

    An electro-dynamical motor which has a perfect symmetrical Bl(x) characteristic may become unstable if the stiffness of the suspension is very low and the driver is operated above the resonance frequency.

    Zitat

    The DC component produced by the force factor Bl(x) depends on the frequency of the fundamental component. For frequencies below the resonance frequency the coil is moved towards the maximum of the Bl(x) curve. This means that the coil is self-centring which is a nice feature. Unfortunately, the same motor will push the coil away from the Bl(x) maximum for any frequency above the resonance.

    https://www.klippel.de/fileadmin/klip…isplacement.pdf

    Was machst Du jetzt? Dich entschuldigen? Die Physik neu erfinden? Weiterhin VooDoo Thesen verbreiten? Oder unter neuem Usernamen anmelden?

    Und was passiert, wenn Leute wie Du Lautsprecher entwickeln ist auch klar. In dem Moment, wo Dich das Talent verlässt und Deine Konstruktion nicht mehr funktioniert, redest Du Dir die Sache einfach schön. So wie Pippi Langstrumpf: Ich mach mir die Welt widewiede wie sie mir gefällt...

    Die Religiösen Fanatiker sind meistens die Urps Gegner - leider.

    Also konzentrier Dich lieber darauf, daß Du Deine Kisten richtig aufstellst und das Pult bedienen kannst - als LS Entwickler musst Du nochmal in die Grundschule, bevor dabei was Vernünftiges rauskommt. Vielleicht verhältst Du Dich in Zukunft etwas zurückhaltender bevor Du Dein Fachwissen mit mehr als 82 dB(A) in der Öffentlichkeit verbreitest.

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  • AlphaC
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    • 19. Juni 2015 um 17:21
    • #47

    1) Klippel sagt im zitierten Text "may become"... es KANN werden... ergo: keine Regel. Sonst stünde da "will become".
    2) Da ist eine Einschränkung "if stiffness of suspension is very low"... ergo: stramme Einspannung => weniger Probleme im Überresonanzberieb...

    Mit Hifi-Schlabber-Pappen wirds allerdings schwierig...

    Btw: Die Verwendung von besonders großen Buchstaben erhöht keineswegs den Wahrheitsgehalt einer Nachricht...

    Einmal editiert, zuletzt von AlphaC (19. Juni 2015 um 17:22)

  • Dosenfutter
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    • 19. Juni 2015 um 17:21
    • #48
    Zitat von "ukw"

    Dann muss es an Deinen English Kenntnissen liegen...


    Du weißt, was 'may' bedeutet? Das heißt KANN, nicht 'wird' oder 'muß'. Das ist der erste, eminente Fehler im Verständnis. Und den mangelnden Sprachkenntnissen. Der zweite ist, daß die eine Vorbedingung mit der sehr weichen Einspannung für die hier gegebene Anwendung völlig indiskutabel ist und sogar Du selber hast von modernen Chassis gesprochen.

    Achja.. Was machst Du jetzt? Dich entschuldigen? Die Physik neu erfinden? Weiterhin VooDoo Thesen verbreiten? Oder unter neuem Usernamen anmelden?

    Zitat von "ukw"

    Die Religiösen Fanatiker sind meistens die Urps Befürworter - leider.


    Ich hab das mal für Dich korrigiert. ;)

    Zitat von "ukw"

    Und was passiert, wenn Leute wie Du Lautsprecher entwickeln ist auch klar. In dem Moment, wo Dich das Talent verlässt und Deine Konstruktion nicht mehr funktioniert, redest Du Dir die Sache einfach schön. So wie Pippi Langstrumpf: Ich mach mir die Welt widewiede wie sie mir gefällt...

    Also konzentrier Dich lieber darauf, daß Du Deine Kisten richtig aufstellst und das Pult bedienen kannst - als LS Entwickler musst Du nochmal in die Grundschule, bevor dabei was Vernünftiges rauskommt. Vielleicht verhältst Du Dich in Zukunft etwas zurückhaltender bevor Du Dein Fachwissen mit mehr als 82 dB(A) in der Öffentlichkeit verbreitest.


    Genau das ist das Problem, Du redest Dir das selber schön, es hat nur das Gewicht, was Du gerne gelten lassen möchtest. Verstehst Du nicht, daß grade bei Hochlastbetrieb der Dynamikverlust (und Impulsform) und nicht-linearitäten (=Klirr) durch die Powercompression viel höher liegt als der Anstieg durch DC-displacement? Bei nicht-Vollast wird dagegen das critical ratio dagegen garnicht erst erreicht! Das allerwichtigste dabei hast Du aber völlig unter den Tisch fallen lassen, Klippel hat ganz ausdrücklich geschrieben, daß das extrem vom Chassis abhängig ist und so pauschal überhaupt nicht auf alles anwendbar ist! Entweder Du kannst das nicht lesen, nicht verstehen oder nicht gelten lassen. Und genau das ist die Ignoranz, die ich von URPS-Verfechtern leider nur zur Genüge kenne. Wer jetzt nochmal die Schulbank drücken sollte, ist jedenfalls klar.

    Edit: Args, zu lang getippt..

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • wora
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    • 19. Juni 2015 um 17:55
    • #49

    meine güte, die ganze streiterei um dieses prinzip ist sowas von unnötig.
    es wäre schön, wenn beide seiten einfach mal ein bisschen dampf ablassen würden und sachlich und korrekt über dieses alternative konzept diskutieren könnten.
    aber genau das scheinen vor allem einige der befürworter irgendwie nicht hinzubekommen. wie schade.
    ich erneuere daher nochmal meine bitte: bleibt sachlich, akzeptiert andere standpunkte und lasst vor allem die beschimpfungen weg. denn so kommt man mit dem thema garantiert nicht weiter.
    ich nenne hier als positives beispiel ausdrücklich den kollegen linearray, der hier völlig ohne anschuldigungen auskommt. aber so lange der ton so unwirtlich bleibt, denke ich nicht mal im traum daüber nach, mich für das Urps board freischalten zu lassen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • ukw
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    • 19. Juni 2015 um 18:33
    • #50
    Zitat

    For frequencies below the resonance frequency the coil is moved towards the maximum of the Bl(x) curve. This means that the coil is self-centring which is a nice feature. Unfortunately, the same motor will push the coil away from the Bl(x) maximum for any frequency above the resonance.

    Genau das habe ich in meinem Beitrag behauptet. Wolfgang Klippel hat das in Messreihen und seinen Untersuchungen belegt.
    Dosenfutter meinte dann, ich hätte in meiner Argumentation einen eminenten Fehler gesprochen und meinte,

    Zitat

    einen eminenten Fehler begangen: Der Arbeitspunkt wandert nicht beim überresonanten Betrieb sondern beim resonanten Betrieb!


    Dosenfutters Behauptung deckt sich nicht mit der Realität. So etwas nennt man auch "Realitätsverweigerung"
    Sich nun an dem Wort may und will festzuklammern erscheint angesichts der Tatsache, das Wolfgang Klippel nun mal eindeutig vom Betrieb "will push the coil away from the Bl(x) maximum for any frequency above the resonance." spricht...
    an den Haaren herangezogen und ist vielleicht ein Zeichen dafür, das die sachlichen Argumente knapp geworden sind und deshalb unter der Gürtellinie weiter diskutiert wird.

    Im Beitrag zuvor von Pfälzer zb wurden "verbale Keilereien" als Grund angeführt, sich nicht mit dem Thema zu beschäftigen. Wer keilt verbal?

    Oton dazu (http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=775322#p775322)

    Zitat

    aber wenn man sich mal den Spaß macht und durchs Urps Brett liest, wird man schnell zu der Erkenntnis kommen, das dieses Bauprinzip hauptsächlich für esoterisch durchhauchte Impfgegener, Chemtrailwatcher & IS-Kämpfer interessant ist ... warum auch immer, auf jeden Fall gilt hier die reine Lehre, und da waren Diskussionen immer schon schwierig ;-))

    Wer sind die religiösen Fanatiker und wer die Diskussionsteilnehmer, die sich an den physikalischen Gegebenheiten orientieren?

    Nochmal: Zu behaupten, das sich der Arbeitspunkt eines Lautsprecherchassis...

    Zitat

    (Dosenfutter) Keine Sorge, ich kenne die Klippelmessung. Ich wollte von Dir die genaue Begründung hören und vor allem wissen, ob ich vielleicht doch noch was übersehen hatte. Du hast bei Deiner Beschreibung bzw. Argumentation, warum nur URPS das kann, aber einen eminenten Fehler begangen: Der Arbeitspunkt wandert nicht beim überresonanten Betrieb sondern beim resonanten Betrieb!

    das ist also ok?

    Keiner von Euch hat eine Bemerkung zu dem Dosenfutter Beitrag geschrieben - das war ich, der dagegen argumentiert.

    Lesen kann man eine Belehrung zum Unterschied zwischen may und will ... Es wäre sinnvoller gewesen darüber nachzudenken
    - wie hoch der Klirrfaktor einer Einspannung mit einer solch hohen Federsteife, die das Herauswandern der Schwingspule aus dem Luftspalt verhindert sein muss?
    - welche kontrollierten Bewegungen eine Schwingspule macht, die sich außerhalb des GAP befindet?
    - welcher Sound von unkontrolliert zwischen harten Einspannung hin und her geschleuderten Pappfetzen zu erwarten sind ...

    Keine Belehrung zu above resonance frequency und below the resonance frequency von "Euch"?
    Wenn es an Übersetzungsfähigkeiten mangelt, und um die letzten Zweifel auszuräumen: für f = f(s) spielt nur die mechanische Zentrierung eine Rolle, elektrisch/magnetisch wird die Situation weder verbessert noch verschlechtert.

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • tufkamar
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    • 19. Juni 2015 um 19:50
    • #51

    Cool. Ein URPS-Thread keine 2 Tage "online" im frei verfügbaren Forum und der ganze Spaß von vor ein paar Jahren (der dazu gefürhrt hat, daß es eben nicht mehr für alle einfach so sichtbar war) geht wieder von vorne los.

    min. eine von beiden Seiten scheint es echt nicht zu mögen, wenn man wagt, soetwas wie Kritik (berechtigt oder nicht) an dem von ihr präferierten System zu äußern - und als Kritik wird scheinbar auch schon verstanden, daß es angeblich Systeme anderer Bauart gibt, die in der Lage sind, ihre Anwender zufrieden zu stellen.

  • wora
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    • 19. Juni 2015 um 20:54
    • #52
    Zitat von "marce"

    Cool. Ein URPS-Thread keine 2 Tage "online" im frei verfügbaren Forum und der ganze Spaß von vor ein paar Jahren (der dazu gefürhrt hat, daß es eben nicht mehr für alle einfach so sichtbar war) geht wieder von vorne los.

    min. eine von beiden Seiten scheint es echt nicht zu mögen, wenn man wagt, soetwas wie Kritik (berechtigt oder nicht) an dem von ihr präferierten System zu äußern - und als Kritik wird scheinbar auch schon verstanden, daß es angeblich Systeme anderer Bauart gibt, die in der Lage sind, ihre Anwender zufrieden zu stellen.


    das finde ich ein schönes schlusswort. AMEN.

    (womit wir dann auch das mit der religiösität gefestigt hätten :wink: )

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • 4Art
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    • 19. Juni 2015 um 21:07
    • #53

    Irgendwie habe ich ein wahnsinns Flashback :D:D:D

  • oton
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    • 19. Juni 2015 um 21:35
    • #54

    ich auch .. bitte Gunther mach das weg ... in den "geschlossenen" Bereich ... da kann man es in homöopathischen Dosen lesen und sich daran ergötzen .. :wink:

    @linearray, du darfst natürlich gerne weiterschreiben !!!

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • mattias bost
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    • 19. Juni 2015 um 22:15
    • #55

    So,

    nun auch mal zu Worte, von wegen "wird" und "kann" und "muß nicht" ...

    Das Problem des Auswanders hat mit der Phasenlage Strom zu Auslenkung zu tun. Ist diese groß (aufgrund resonanten Verhaltens auf irgendeiner Frequenz) so ergibt sich ein Auswandern aus der Mittenlage. Überschreitet die Phasendifferenz zwischen Strom und Auslenkung 90°, so entsteht ein gar erheblicher Kraftgleichanteil der extremes Auswandern (und u.U. den schnellen Tod) des Chassis bedeuten kann.

    OB eine entsprechenden Phasenverschiebung entsteht hängt nun vom Konstrukt ab und ja, Betrieb unter allen Resonanzen läßt das Problem nicht entstehen.

    Aber Abhilfe scheint in Sicht, von Klippel persönlich "erfunden" (http://www.klippel.de/our-products/controlled-sound.html). Der Entwicklungsdruck für so etwas kam zwar aus einer ganz anderen Ecke. Sehr preissensitivem Größtserienbereich, wo etwas mehr Elektronik wirtschaftlicher ist als überdimensionierte Systeme oder Ersatzansprüche aufgrund unterdimensionierter Systeme.

    Das ließe sich natürlich ebenso in aktive Systeme wirkungsgradstärkerer Boxentypen integrieren. Neben mehr Sicherheit im Betrieb (DC-Kollaps) würde die Linearisierung die zumindest theoretisch herleitbaren Nachteile üblicher Boxentypen um einiges reduzieren.

    Damit wirds dann aber schon gleich wieder kritisch. Grad im Bass wird gern eine gewisse Verzerrung genutzt, um "Lautstärke" zu machen. Ein sauberes System wird damit garantiert "schlapper" und "dünner" wahrgenommen werden, auch wenn der reine Pegel was anderes sagt. Ich würd aber immer lieber ein definiertes System haben, das ich als Anwender definiert "verzerren" kann (z.B. via Kennlinienfeld vor der Endstufe) als das Eigenleben eines Chassis zu nutzen.

    Grüße
    Mattias

    daheim gilt trotzdem:

    - Pappe ist durch nicht zu ersetzen, außer durch mehr Pappe
    - Volumen ist durch nichts zu ersetzen, außer durch mehr Volumen
    - Pegel ist durch nichts zu ersetzen, außer durch mehr Pegel

  • linearray
    Gast
    • 19. Juni 2015 um 22:30
    • #56
    Zitat von "oton"

    Ich selber keine Urps gehört, aber wenn man sich mal den Spaß macht und durchs Urps Brett liest, wird man schnell zu der Erkenntnis kommen, das dieses Bauprinzip hauptsächlich für esoterisch durchhauchte Impfgegener, Chemtrailwatcher & IS-Kämpfer interessant ist

    Zu Geil…. kann man das irgendwo ganz oben hin pinnen? Leider hast Du damit ja auch noch recht

    Zitat von "simonstpauli"

    Der präzisen Reproduktion des Originalsignals muß ich zustimmen. Der Zusammenhang ist ja irgendwie klar, viel Aufwand -> gute Reproduktion. Da man unter der Resonanz arbeitet, muß man den Abfall nach unten hin mit schierer Menge der Treiber kontern (und gewinnt dadurch gleichzeitig noch eine Schallwand, die relevant wird). Daß das nicht jeder Kunde bezahlen will (oder kann) ist auch klar. Daher wird es eine Nische bleiben


    Ich finde diese Nische cool :wink: :wink: 

    Zitat von "simonstpauli"

    In Hamburg gibt es einige Einheiten, mit denen ich sporadisch mal zu tun habe

    Meinst Du ein System mit Kisten zu 16X 6,5“?

    Zitat von "ukw"

    .. ist pysikalisch unmöglich, weil der Arbeitspunkt einer CB nicht stabil ist.
    Der Arbeitspunkt ist die exakte Zentrierung der Schwingspule im Luftspalt.
    Liest Du Wolfgang Klippel? Dort findest Du seine Untersuchungen dazu.
    Bei überresonanten Betrieb wandert der Arbeitspunkt bei Großsignalbetrieb. Das kann man auch sehen, wenn sich die Pappen bei Großsignalbetrieb langsam nach aussen oder nach innen bewegen.

    Zitat von "AlphaC"

    Mit Hifi-Schlabber-Pappen wirds allerdings schwierig...

    Hier habe ich unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Ein Teil der getesteten Lautsprecher zeigen genau diese Probleme auf und über der Resonanz.
    Der nun im neuen Array verbaute Lautsprecher läuft dagegen tadellos hoch, auf Wunsch geht auch auf der Resonanz und dann hoch bis über 200Hz und alles auf Vollast. Und der Lautsprecher ist HiFi üblich sehr weich aufgehängt.

    Zitat von "4Art"

    Irgendwie habe ich ein wahnsinns Flashback :D:D:D

    Hat hier wer Drogen verkauft? :roll: :roll: :roll:

  • simonstpauli
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    • 20. Juni 2015 um 00:23
    • #57
    Zitat von "linearray"

    ...

    Meinst Du ein System mit Kisten zu 16X 6,5“?
    ...


    Nein, 6x12" und 8x10"

    Zitat von "wora"


    das finde ich ein schönes schlusswort. AMEN.

    (womit wir dann auch das mit der religiösität gefestigt hätten :wink: )


    Ich glaube, ich weiß wieder, warum das Thema im Forum dort ist, wo es ist. Obwohl einige Schreiber von damals gar nicht mehr im Forum bzw. gar nicht mehr unter den Lebenden sind.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • nojunk
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    • 20. Juni 2015 um 07:30
    • #58
    Zitat von "simonstpauli"


    Nein, 6x12" und 8x10"

    hatte ich schon öfters, is' für basser und kommt von ampeg *scnr* :D

    Zitat von "simonstpauli"


    Ich glaube, ich weiß wieder, warum das Thema im Forum dort ist, wo es ist. Obwohl einige Schreiber von damals gar nicht mehr im Forum bzw. gar nicht mehr unter den Lebenden sind.

    DANKE!

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    • 20. Juni 2015 um 21:15
    • #59

    ich hätte ja noch einen ordner voll mit fotos, zeichnungen und messungen von einem 32x12" und 64x10" URPS. soll ich das posten? irgendwie habe ich angesichts des forumsniveaus (das sich ja seit geraumer zeit im sinkflug befindet) nicht so richtig lust.

  • guma
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    • 20. Juni 2015 um 21:51
    • #60

    Wegen akutem Fanatismus und auf Wunsch des von WW zitierten URPS-Bauers geschlossen.

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