1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Veranstaltungstechnik AUDIO
  5. Boxen und Amps

Wie gross sollte das PA für unser Quartierfest sein?

  • RalpH_himself
  • 9. Februar 2016 um 20:41
  • RalpH_himself
    Verifiziert
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    22
    • 9. Februar 2016 um 20:41
    • #1

    Hallo zusammen

    In unserer Siedlung soll es dieses Jahr zum ersten mal ein ordentliches Fest geben. Ich bin da mehr oder weniger Freiwillig in die Rolle des Produktionsleiters gerutscht, und werde als diesen auch die Bühne schmeissen. In dieser Grössenordnung fehlt mir aber die Erfahrung, drum möchte ich hier um Eure Meinung bitten. Auf der Bühne wird voraussichtlich Rock und Reggae, vielleicht auch Electro gespielt. Ich rechne damit, dass von den erwarteten 1000 Leuten etwa 600 die Konzerte schauen/hören werden.

    Wie gross soll ich das PA dimensionieren? Ich hätte da spontan an pro Seite zwei 18" Subs und ein 12"/1" Top gedacht. Kommt das etwa hin, oder brauche ich für Live-Musik ein grösser dimensioniertes Top?

    Danke für eure Rückmeldungen
    --RalpH

  • yamaha4711
    Reaktionen
    748
    Beiträge
    3.664
    • 9. Februar 2016 um 21:04
    • #2

    Kommt auf die zu beschallende Fläche an und an die Erwartung der Zuhörer und vor allem an das Reglement der Behörde.
    Habt ihr schon eine Genehmigung dafür? Was steht in den Lärmschutzbestimmungen bzw. gibt es eine Vorschrift zur Einhaltung gewisser Pegelgrenzen (LEQ)?

    Mit nur 2x 18" und einem 12er Top pro Seite wird das aber definitiv nix, ausser es werden < 350 PAX erwartet und die Anforderungen der Bands sind nicht hoch. Bei 600-1000 PAX reicht das nie im Leben.

    Ich würde so etwas wie d&b C7, TW Audio TW Sys One oder ähnliches in Betracht ziehen. Zumindest mal als minimales Grundsetup. Dazu noch Frontfills. Das reicht dann für 500-600 PAX. Wenn du auf der sichern Seite sein möchtest, dann eher 2x PA Sys One oder entsprechend gleichwertiges Kaliber. Auf jeden Fall Horn Tops oder LA (Outdoor?) mit 6-8 Bässen (Doppel 15er) oder 8-12 (Singel 15" oder Singel 18"). Das wird dann entspannt spielen mit entsprechend Headroom für Livemucke in diesen Stilrichtungen.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • schotte
    Reaktionen
    221
    Beiträge
    1.183
    • 9. Februar 2016 um 21:07
    • #3

    Hallo,

    für >> 600 << Pax kannste son Kleingeraffel vergessen !
    12" 1" kannste als Frontfill oder DJ-Monitor nehmen ...
    Bässe brauchste bei dem *bunten" Programm so mind. 4 Doppel 18ner draußen ...

    Besorg dir richtiges Touring Frontholz sonnst wird das blos *Kinderfasching* !

    :wink: Schotte

  • karel noon
    Verifiziert
    Reaktionen
    1.026
    Beiträge
    6.257
    Termine
    1
    Marktplatz Einträge
    1
    • 9. Februar 2016 um 21:35
    • #4

    Also das von dir angegebene reicht, wenn das Ganze den Charakter eines Familienfestes haben soll, auch wenn mich dafür wahrscheinlich gleich einige hier verteufeln.

    Ich lese "Siedlung" und "fest" und nicht Rock am Ring Teil zwei :D

    Wichtiger als das was da letzten Endes steht sind doch zum einen bierwagen und Bratwurst, und bitte bitte anstatt noch mal ein paar Hunderter für etwas größere Boxen auszugeben die wahrscheinlich in Wirklichkeit keiner braucht gebt das Geld für die Sicherheit aus, gute Bühne, sicherer Strom für alle Stände etc.
    Und evtl. noch etwas mehr Licht, eine nette Atmosphäre abends bei Dämmerung ist schon was wert. Lichterketten gingen früher bei gartenpartys, und heute auch noch

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • RalpH_himself
    Verifiziert
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    22
    • 9. Februar 2016 um 23:19
    • #5

    Haha, danke karel noon, du bringst es voll auf den Punkt :D

    Ich kenne den genauen Wortlaut der Bewilligung noch nicht, da sie noch aussteht. Wenn ich das richtig im Kopf habe werden max. 93 dB(A) Stundenmittel im gesamten Publikumsbereich geduldet, also auch in der ersten Reihe.
    An einem etwas grösseren Quartierfest mit der gleichen Bewilligung, aber 4500 Pax, hatten wir 6x 18" pro Seite. Damit war bei der Aussteuerungsanzeige am Mischpult gerade so "Stufe Gelb" erreicht bei den 93 dB.

    Die Bands sind alle relativ klein, wenn ich mich nicht täusche hat noch keine vor mehr Leuten gespielt. Entsprechend sollten die auch pflegeleicht sein bezüglich der Grösse der Anlage. Und, dies ist wie schon gesagt die erste Durchführung dieses Jahr. Wenn wir sehen dass die Bühne geschätzt wird, dann machen wir sie nächstes Jahr grösser und lauter.

    Meine aktuelle Hauptsorge ist wirklich, dass ich die Tops nicht an zu grossen Subs verheize oder umgekehrt :wink:

  • Pfälzer
    Reaktionen
    617
    Beiträge
    2.225
    • 10. Februar 2016 um 01:43
    • #6

    Also ich stelle mich mal an Karels Seite. :D

    1* 1"/12" + 2*18" je Seite reicht dicke um auf den ersten Metern "laut" zu machen und für Hintergundbeschallung weiter hinten am Bierwagen zu sorgen.
    Es geht um ein Siedlungsfest auf denen sich die Gäste treffen wollen und sich bei Bier und Bratwurst unterhalten möchten. Wer Party will geht vor die Bühne.
    Da schotte sagte sonst wird das Kinderfasching, muss ich ihm teilweise sogar recht geben.
    Auf einem Siedlungsfest lässt man sehr gerne Mittags Kindergärten und Grundschulen auftreten. Ganz einfach weil dann jede Familie inkl. Oma und Opa kommt um dem Nachwuchs zuzusehen und jeweils 50,- € bis 100,- € auf dem Fest lässt bis jeder was zu essen und trinken hat. Die "Kohle" nimmt man auf solchen Festen normalerweise immer mit.

    Soll das ganze einen Open Air Charakter haben reicht die PA natürlich nicht.
    Aber das hat der Thread starter je schon verneint.

    Gruß Wolf

  • audiobo
    Profi
    Reaktionen
    2.300
    Beiträge
    5.433
    Einträge
    7
    • 10. Februar 2016 um 08:58
    • #7
    Zitat von &quot;RalpH_himself&quot;

    Wenn ich das richtig im Kopf habe werden max. 93 dB(A) Stundenmittel im gesamten Publikumsbereich geduldet, also auch in der ersten Reihe.
    An einem etwas grösseren Quartierfest mit der gleichen Bewilligung, aber 4500 Pax, hatten wir 6x 18" pro Seite. Damit war bei der Aussteuerungsanzeige am Mischpult gerade so "Stufe Gelb" erreicht bei den 93 dB.


    Stundenmittel hat nichts mit der Peakanzeige am Pult zu tun. Auch eine 12/1-Box kann 110dBA LEQ machen, wenn man mit dem Kopf (bzw. Messmikrofon) direkt davor steht und das Ding nonstop im Limit läuft.

    Des weiteren wird der bewertete Schalldruckpegel dBA durch die Anzahl der Basslautsprecher noch am wenigsten beeinflusst, bei 100Hz müsste der Schalldruck knapp 20dB lauter sein als bei 2kHz, um den gleichen Einfluss auf die Messung auszuüben.

    Worum es bei größeren Lautsprechern geht (außer dem Maximalpegel) ist das Richtverhalten, durch welches man in die Lage versetzt wird einen mehr oder minder großen Bereich gleichmäßig zu beschallen. Z.B. mit Hilfe von Horn- oder Array-Systemen.

    Vergesst für diese Art von Veranstaltung bitte mal die Dimensionierungsrechnung über die Basslautsprecher.

    Ich würde vielmehr fragen: Muss überall etwas zu hören / zu verstehen sein? Gibt es Fest-relevante Moderation? Wie groß ist überhaupt die Bühne? (Optik und Akustik in Einklang bringen)

    Ich würde mal vermuten, die Bühnenfläche ist so 6x4 bis 8x6m groß. Da würde ich für diese Art Veranstaltung vermutlich ein Doppelzwölfer Direktstrahler pro Seite plus Bass nach Gusto aufstellen, bei der kleineren Bühnenvariante evtl. auch nur 1x12". Jeweils natürlich über Kopfhöhe.
    Die direkte Publikumsfläche für Interessierte vor der Bühne ist in etwa quadratisch zu sehen, mit der Bühnenbreite als Kantenlänge.

    DAZU jedoch noch im Umlauf viele kleine 10"-12" - Kübel, damit man überall in wenig was hören kann - für die kleine Jaqueline die ihre Mama verloren hat, die Musik leise um etwas Stimmung zu bekommen, auch wenn die Leute noch nicht so "in Fahrt" sind, usw.

  • gezz-abba
    Gast
    • 10. Februar 2016 um 13:21
    • #8

    hallo ralph,
    ich sehe das genau so. Für ein Quartierfest mit kleiner Bühne reichen zwei 18er und 12" Top je Seite vollkommen aus. Wichtig wäre aber noch zu wissen, um was für ein PA es sich genau handelt. Da gibt es dch zu grosse unterschiede, die sich nicht in der Gesamteistung bemerkbar machen , als mehr im Wirkungsgrad. Ich stemme teilweise kleine Stadtfestbühnen mit nur zwei 18ern als Center oder 4x 15er und je einem 12" Top ins Publikum gerichtet. Das reicht vollkommen. Bei 1000 Pax Stadtteilfest stehen vllt. 300 leute vor der bühne, die das Geschehen wirklich interessiert. Der Rest will Waffeln, Pils und muss die Kinder am weglaufen hindern.
    Ich beobachte in letzter zeit einen unglaublichen Technikwahn selbst auf kleinsten Bühnen, nur weil das zeuch eben im Lager ist und raus will. Oftmals reichen da schon zwei potente 15er Fullrange. Bezahlen tut das nämlich kaum ein Veranstalter. Und dann sehe ich doch gerne mal wieder kleine feste, wo für das Bandprogramm tatsächlich nur ein uraltes 15er und ein 12" Community rumstehen und es doch tatsächlich gut drückt.
    Die Idee, eventuell aber noch ein 10" oder 12" als infill oder als outfill , sollte die Bühne Quer zur Strasse stehen, finde ich nicht so abwegig. Je nach Abstrahlwinkel der Tops ist es vor der Bühne dann doch zu wenig. Aber das ist eher die Abteilung "nice to have" .

    gruss,
    arnt

  • yamaha4711
    Reaktionen
    748
    Beiträge
    3.664
    • 10. Februar 2016 um 14:01
    • #9

    Sicher kann man das mit 2x12" und 4x 18" Bässen machen. Wäre so ne klassische HK Actor. Entspannt spielt das aber nicht wirklich und die Abdeckung ist auch suboptimal und genau das, so vermute ich mal, sollte doch auch irgendwie erreicht werden. Eine vernüftige und eben gleichmässige Schallpegelverteilung, zielgerichteter Weise mit Headroom, so dass dies sich auch lebendig anhört. Wenn da keine Band spielen würde und nur der DJ seine MP3's runterkurbelt, dann reicht das schon, aber bei Livemucke?!

    Ich halte es mal so: Lieber habe ich 1 km Leitung zu viel dabei, als 5 cm zu wenig. Wenn die Anlage dauerhaft am Limit läuft und die HT nur noch Klirr produzieren, dann ist das nicht wirklich schön. Dann lieber eine evtl leicht überdimensioniete und vernüftige Anlage auf Halbgas.

    Ne C7 hat auch nur 12" und 2x 18" pro Seite, ist aber eben ein Hörnchen mit 1.4" HT. Das tut ganz anders als ne HK Actor.
    Deswegen wäre es schon nett zu wissen was das für Material ist.

    Bezüglich Outfill und so. Es kann in der Tat sehr schwer sein, gerade auf solch kleinen Baustellen, kleinere Böxchen noch im Areal zu platzieren. Meist stört das und wird gerne als Stoplerfalle oder gar Sabotageobjekt gesehen. Deswegen Hörnchen und die auf Höhe, damit man auch weiter Entfernte Positionen gezielt beschallen kann, ohne das der Pegel am 1. Haus im roten Bereich wäre.

    Dass es bei so einem Fest hauptsächlich um den Konsum von ethanolhaltigen Flüssigkeiten und dem Verzeht von Proteinbollen mit hohen Anteilen an gehärteten Fetten und Geschmacksverstärkern geht ist klar.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • madmax
    Reaktionen
    494
    Beiträge
    5.386
    • 10. Februar 2016 um 15:11
    • #10
    Zitat von &quot;yamaha4711&quot;

    Ne C7 hat auch nur 12" und 2x 18" pro Seite,

    Sowas in der Art ist immernoch meine Wahl für derartige Sachen. Marke mal außen vor.
    Damit deckst du normale Breite ab und Stimme ist tagsüber über den ganzen Platz vernünftig zu verstehen. Es spielt jederzeit entspannt und hat genug Headroom für auch mal eine lautere Passage einer Band.
    Besagte 12/1 kommt dann abends als Infill dazu; man kann das Main-Top etwas zurücknehmen und nervt die Nachbarn & Bratwurstverkäufer nicht so sehr.
    Vorne vor der Bühne; wo stets die Feierwütigsten sind, ist's dennoch "Partylaut".
    Bässe lieber bissel breit verteilen, z.B. 2 Stück unter die Bühne. Und pegel- und tiefgangsmäßig eher zurückhaltend hantieren. Das erspart ebenfalls viel Ärger mit Anwohnern.
    Nächtliche Lärmprobleme sind im Grunde immer die (tiefen) Bässe...

    Never stop a running System

  • RalpH_himself
    Verifiziert
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    22
    • 10. Februar 2016 um 23:38
    • #11

    Vielen Dank für die diversen Antworten, da waren echt ein paar gute Vorschläge dabei.

    Tops hätte ich gerade zwei LD Stinger G2 12" rumstehen, bei den Subs hätte ich zwei HK SL218 vom Vermieter meines Vertrauens zugemietet. Das mit den Infills werde ich mir sicher nochmals durch den Kopf gehen lassen, vielleicht werde ich die Stinger dafür abkommandieren und für die PA zwei etwas stärkere Tops zumieten.

    Wir spielen übrigens auf einem Platz von ca. 35 x 50 Meter, dort steht aber auch noch das Gastro-zeugs und etliche Bäume.

    Wie es der Präsident unserer Siedlung so schön gesagt hat: Wachsen kann das Fest in den kommenden Jahren immernoch. Aber kleiner werden ist äusserst schwierig.

    Ich kann dann im Nachhinein ja berichten wie es rauskam :)

  • SebastianJaeger
    Reaktionen
    156
    Beiträge
    1.194
    • 11. Februar 2016 um 00:14
    • #12

    Also mit den Stinger würde ich das schonmal nicht machen.
    Die haben einen Neupreis von 279€ brutto.
    Dafür bekommt man nicht mal das Material für ein vernünftiges Selbstbautop.
    Wenn man die Bühne schon sparsam bestückt dann aber mit vernünftigem Material.
    Da würde ich auf jeden Fall zu deutlich hochwertigerem Material greifen.
    K&F CA1215, Nexo PS15, TW-Audio M12, Meyersound UPA etc.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • yamaha4711
    Reaktionen
    748
    Beiträge
    3.664
    • 11. Februar 2016 um 07:08
    • #13

    Nö, ja ist klar.
    Mach das mal mit den Hamsterkäfigen. Die HK Bässe werden dir die Stinger mehr oder weniger, eine potente Endstufe (hat dein Vermieter die mit dabei) an den Bässen vorausgesetzt, zerlegen. Ich wette es läuft wie immer: Hat super geklappt und alle waren zufrienden.

    Lass dich doch mal von deinem Vermieter deines Vertrauens beraten und was der den Bässen oben drauf stellen würde.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • madmax
    Reaktionen
    494
    Beiträge
    5.386
    • 11. Februar 2016 um 07:55
    • #14

    Wenn wir schon bei HK sind; das wäre der typische Anwendungsbereich des neuen LTS 5 Tops.
    Von dem LD würde ich auch eher abraten. Vom Klang speziell zusammen mit diesen Bässen mal abgesehen.

    Ne 12/1 ist halt auch nicht gleich ne 12/1.
    Da hat's wie überall gewaltige Unterschiede.
    Richtig teure können auch sehr laut & schön, sind aber halt 5× aufwärts teurer als z.B. die Sting...

    Never stop a running System

  • billbo
    Profi
    Reaktionen
    1.128
    Beiträge
    3.671
    • 11. Februar 2016 um 14:41
    • #15

    Grundsätzlich gibt es (mindestens) 2 Sorten von Beschallungen: die eine, bei der es um Veranstaltungen geht, für die eine bestimmte Anzahl von Zuhörern Eintrittsgeld bezahlt hat und diese Kunden damit ein Anrecht darauf haben, an jedem bezahlten Platz ein hochwertiges und in etwa gleiches Hörerlebnis geboten zu bekommen (und dieses in aller Regel auch wollen!). Die zweite, bei der 'auf der Tanzfläche' (bzw. ggfs. 'vor der Bühne') ein bisschen Remmidemmi sein soll – und überall sonst möglichst niemand davon unnötig belästigt werden möchte; sei es als Anwohner, sei es als Besucher, der irgendwo im Hintergrund sich am Bierstand unterhalten und ein bisschen Straßenfestatmosphäre genießen will.
    Ich unterstelle, dass es hier eher um Kategorie 2 geht. Anforderungsprofil damit also klar: gezielte akustische Ausleuchtung der ca. 100m² vor der Bühne mit gemäßigtem Partypegel; möglichst Ruhe überall sonst im Viertel.
    Fachlich korrekte Lösung: 2 möglichst große (fullrangetaugliche!), auf kurze/ mittlere Distanz angenehm klingende Tops (z. B. 15“/ 6,5“/ 1“ o. ä.). Auf keinen Fall "auf die Bühne gestellt", sondern sachkundig am Bühnendach geflogen und sauber von oben auf die Partyfläche ausgerichtet. Auf tiefe Bässe so weit es geht verzichten, dann gibt's nächstes Jahr u. U. noch mal eine Genehmigung für die VA. Wenn's vorne an der Bühne dennoch wenigstens ein kleines bisschen Blubblubbgefühl geben soll, allenfalls ein Array aus 2 oder 3 sehr tief angekoppelten 18" Subs o.ä. mittig unter die Bühne; eventuell (wenn es z. B. geraten scheint, Anwohner hinter der Bühne nicht unnötig zu belästigen) sogar in Form eines kleinen Endfire Arrays.
    Fertig. :)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • RalpH_himself
    Verifiziert
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    22
    • 12. Februar 2016 um 00:45
    • #16
    Zitat von &quot;hunterstudios&quot;

    Also mit den Stinger würde ich das schonmal nicht machen.


    Das hat mir mein Bauchgefühl irgendwie auch mitgeteilt :?

    Zitat von &quot;hunterstudios&quot;

    Da würde ich auf jeden Fall zu deutlich hochwertigerem Material greifen.
    K&F CA1215, Nexo PS15, TW-Audio M12, Meyersound UPA etc.

    Zitat von &quot;yamaha4711&quot;

    Lass dich doch mal von deinem Vermieter deines Vertrauens beraten und was der den Bässen oben drauf stellen würde.


    Den K&F hat er mir auch ans Herz gelegt. An denen scheint was dran zu sein ;)

  • Seven
    Profi
    Reaktionen
    318
    Beiträge
    4.375
    • 12. Februar 2016 um 22:56
    • #17

    Wie sieht es denn mit Sprache bei der Veranstaltung aus?
    Gibt es Sequenzen mit gesprochenem Wort, bei der schon eigentlich alle Anwesenden etwas verstehen sollen?
    Das wäre dann noch eine weitere - eventuell nicht ganz unwichtige - Anforderung an das Beschallungssystem.

    Grüße
    7

  • Jeremy
    Reaktionen
    106
    Beiträge
    1.491
    • 13. Februar 2016 um 16:11
    • #18

    Gibt's überhaupt ein Budget für die Veranstaltung? Wenn ja, wie hoch? Dann relativieren sich schon viele Anforderungen und Ratschläge recht schnell wieder: "Wie denn jetzt, Geld? Für Geld kann ich's selber!"

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • hermste
    Profi
    Reaktionen
    9
    Beiträge
    925
    Marktplatz Einträge
    2
    • 13. Februar 2016 um 23:18
    • #19
    Zitat von &quot;yamaha4711&quot;

    Ne C7 hat auch nur 12"


    C7 hat 15" Tieftöner
    C4 hat 12" Tieftöner

  • rüdiger pankow
    Beiträge
    85
    • 15. Februar 2016 um 11:36
    • #20

    Du schreibst, du möchtest erst einmal klein anfangen, das Fest kann über die Jahre wachsen...
    Das wird es nicht wenn die Leute beim Ersten mal nicht zufrieden sind.
    Überzeuge mit gutem Ton und guter Musik, wenn dann die Bratwurst schmeckt und das Bier gekühlt ist, fühlen sich auch die Leute wohl!!!!!!!!!
    Selbst bei 300 Personen im freien Feld behaupte ich das die Qualität mit einer 12/1" Box sowie einmem 18er je Seite sehr ernüchtern (gequält) klingt.
    Für DJ-Musik mag es grenzwertig gehen, für Live-Musik würde ich davon Abstand nehmen.
    Greift beim ersten mal ein wenig tiefer in die Tasche, geht zu einem Verleiher in der Umgebung und lasst ein vernünftiges Set hinstellen - das Publikum wird es Euch DANKEN
    viel Erfolg bei hoffentlich gutem Wetter :wink:

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  2. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  3. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  4. Welche DI-Box/Line-Übertrager für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  5. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  6. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  7. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  8. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  9. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  10. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™