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Als Gasttechniker im Club

  • zegi
  • 28. Februar 2016 um 10:56
  • Online
    zegi
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    • 28. Februar 2016 um 10:56
    • #1

    Hallo zusammen

    Demnächst werde ich eine Band in diverse Clubs begleiten und wollte mich darauf vorbereiten, dass ich nicht gleich in ALLE Fettnäpfchen treten werde, da ich diesbezüglich relativ unerfahren bin.


    Ich bin sonst meist mit meinem eigenen Equipment unterwegs und komme damit zu immerhin so guten Ergebnissen, dass mich die besagte Band dabei haben möchte. Ich kenne mich leider kaum auf fremden Mischgeräten aus und habe auch keine jahrzehntelange Erfahrung mit allen Mikrofonen am Markt. Deshalb wäre es vorstellbar, dass zwar vor Ort etwas (in der allgemeinen Wahrnehmung) hervorragendes steht, aber ich dennoch mit meinem Zeug zu besseren Ergebnissen kommen würde.

    Deshalb hätte ich eigentlich gerne meine Mikrofone dabei. Am liebsten sogar mein Mischpult, aber ich denke, dass ich hier aus praktischen Gründen mich gut mit dem Haustechniker absprechen werde und mich im Vorfeld einlese, bzw. je nach Gerät auch schon ein passendes File am PC vorbereiten werde. Sollte ein Analogpult dort sein, werde ich wohl doch mein eigenes Pult mitbringen.


    Gibt es DOs and DON'Ts, wenn man als Gasttechniker in einem Club arbeitet? Trete ich dem Haustech auf die Füsse, wenn ich meine Mikrofone auspacke?

    Der Ton macht die Musik.

  • yamaha4711
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    • 28. Februar 2016 um 11:50
    • #2

    Wenn Platz im Bus ist, dann nimm dein Mischpult und in jedem Fall dein Mikrofonsetup mit. Damit bist du zumindest von deiner Seite her sicher.

    Zitat

    Trete ich dem Haustech auf die Füsse, wenn ich meine Mikrofone auspacke?


    Mit Sicherheit nicht, ausser der Kollege hat ein extremes "mein Material kann das viel besser" ego.

    Schreib einen Rider mit deinen optimalen, aber nicht überzogenen Grundvoraussetzungen, dazu gehören vor allem
    Bandaufstellung (damit sollte der Techniker vor Ort schon mal alle Leitungen vorbereiten können, sofern dieser Willens ist)
    Kanalliste (ist ein MuCo mit entsprechenden Hin- und Rückwegen vor Ort?)
    Monitorsetup (gibt es überhaupt Monitore vor Ort?)
    Dynamics und Effekte (wenn kein Digipult)

    Frag auch ab, wo das FoH steht. Meist sind die Standorte in den Clubs eher Suboptimal.

    Zitat

    Sollte ein Analogpult dort sein, werde ich wohl doch mein eigenes Pult mitbringen.


    Ein gut gewartetes Analogschiff kann unter umständen gleichwertig oder gar besser sein als ein Digipult vor Ort, das man nicht kennt. Bei Analog hast du eben direkten Zugriff auf alles und es ist in jedem Falle selbsterklärend.

    Schieß dich mal auf die Standartpulte bei den Digitalconsolen ein. In den meisten Clubs stehen da meist
    Yamaha 01V96
    A&H QU
    Behringer X32

    In den besseren Clubs findet man dann auch mal
    A&H iLive
    Yamaha LS oder CL
    Soundcraft Si

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • verstärkerberserker
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    • 28. Februar 2016 um 16:47
    • #3
    Zitat von "zegi"

    Demnächst werde ich eine Band in diverse Clubs begleiten und wollte mich darauf vorbereiten, dass ich nicht gleich in ALLE Fettnäpfchen treten werde, da ich diesbezüglich relativ unerfahren bin.


    Dann ist das ja eine super Gelegenheit diese Erfahrungen zu machen.

    Zitat von "zegi"

    Ich kenne mich leider kaum auf fremden Mischgeräten aus und habe auch keine jahrzehntelange Erfahrung mit allen Mikrofonen am Markt. Deshalb wäre es vorstellbar, dass zwar vor Ort etwas (in der allgemeinen Wahrnehmung) hervorragendes steht, aber ich dennoch mit meinem Zeug zu besseren Ergebnissen kommen würde.

    Wenn Du Dein eigenes Material mit nimmst, dann hast Du zwar den einfachsten und wahrscheinlich sichersten Weg zum Wunschergebnis. Dafür lässt Du aber die unbezahlbare Gelegenheit aus, genau diese Erfahrungen mit dem unbekannten Material zu machen.
    Auch sich auf neue Gegebenheiten anpassen zu können, ist eine Eigenschaft, die in dem Business sehr wertvoll ist.
    Ich möchte die Erfahrungen von meiner ersten Club Tour nicht missen.

    ...Holz ist braun!

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    zegi
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    • 28. Februar 2016 um 17:31
    • #4

    Ja, das sehe ich im Prinzip auch so. Ich freue mich auch darauf, mal was teureres in den Fingern zu haben (hab' selbst ein X32). Und ich denke auch, dass ich mit Abstand am meisten lernen werde, wenn ich mich komplett auf die Technik vor Ort einlasse, sofern die nicht unterirdisch ist.

    Die Frage nach dem Equipment vor Ort interessiert mich auch brennend, yamaha4711. In meiner spärlichen Erfahrung habe ich schon erlebt, dass ausser einer fix installierten PA nicht viel da war, zumindest kein Equipment, das sich für Musiker geeignet hätte.

    Auf jeden Fall werde ich mir im Vorfeld so viele Infos wie möglich von den Clubs besorgen und evtl. als Notnagel ein Ui16 und 1-2 Aktivmonitore mitnehmen, damit die Show ohne Probleme laufen kann.

    Ich nehme an, dass die Bedingungen bezüglich Haustech und Equipment von Club zu Club das ganze Spektrum umspannen...

    BTW, ist es eigentlich üblich, dass viele Club nur noch eine dämliche Facebook-Seite haben, auf der nicht mal ein paar Infos zur Bühne zu entnehmen sind? Find' ich sehr mühsam.

    Der Ton macht die Musik.

  • billbo
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    • 28. Februar 2016 um 22:09
    • #5
    Zitat

    Als Gasttechniker im Club

    … beherzige ich ein paar einfache Grundregeln:

    - Absolute Pünktlichkeit! Niemand wird Verständnis dafür haben, wenn du bei 800km Anreise das Ankunftzeitfenster von +/- 2 Minuten verfehlst.
    - Eigeninitiative zeigen! Ruhig schon mal alleine anfangen. Der Haustechniker kommt wg. unvorhersehbaren Citystaus 10 Minuten später. Etwa eine halbe Stunde später. Voraussichtlich in einer Stunde. Hat gerade angerufen, dass er eine Vertretung schickt – der du bitte erklärst, wo man die Anlage einschaltet und wie man die Monitore verkabelt, weil der Kollege sich vor Ort leider noch nicht so gut auskennt.
    - Keine übertriebenen Erwartungen! Deinen Rider kennt hier niemand; der Hausmeister weiß nichts von einem Konzert; der Kollege, mit dem du vorgestern so nett telefoniert hast, arbeitet hier leider nicht mehr.
    - Keine frechen Sprüche! "Hättet ihr vielleicht schon mal einen Kaffee?" "Wäre es eventuell möglich, die Heizung einzuschalten?" "Gibt es eine Bandgarderobe?" Mit derlei Dreistigkeiten machst du dir vor Ort keine Freunde.
    - Reizthemen und Unworte unbedingt vermeiden! 'Catering', 'Aufbauhelfer' – man muss lernen, Realität und Science Fiction klar auseinanderhalten zu können.
    - Kräfte einteilen! Der Abbau quer durch den Laden während der sich nahtlos anschließenden Hooligan- Gabbaparty wird u. U. noch mal anspruchsvoll. Alternative: vor Ort abwarten, bis die zu Ende ist. Wozu sonst hast du Kisten in Sitzhöhe dabei?
    - Synergien nutzen! Letztgenannte Alternative erspart dir beispielsweise die Suche nach einem Ersatz für's nicht gebuchte Vierbettzimmer im Bahnhofshotel am anderen Ende der Stadt (die clubeigene 'Künstlerwohnung' steht nach einem bedauerlichen Zwischenfall mit der Band von letzter Woche leider vorübergehend nicht zur Verfügung).

    Auf diese Weise wird’s – ein bisschen guter Wille auch auf eurer Seite vorausgesetzt – vielleicht ein richtig schöner Konzertabend. Ein anschließendes freundliches "War super bei euch! Hammer Laden!! Danke für alles!!!" auf der Facebookseite des Hauses wird gerne gesehen und wirkt beim Vertragspartner ggfs. motivierend für seine Antwort auf eure Anfrage nach einem Wiederholungskonzert "in 2 oder 3 Jahren vielleicht mal, oder so?".

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Online
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    • 28. Februar 2016 um 22:46
    • #6

    Danke billbo :D:D

    Ich werde es mir zu Herzen nehmen. Erinnert mich irgendwie auch stark an meine Zeit in der Armee... :lol:

    Der Ton macht die Musik.

  • ThoSchu
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    • 28. Februar 2016 um 22:58
    • #7

    Sarkasmus at its best!

    Danke für den Beitrag!

  • gezz-abba
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    • 29. Februar 2016 um 00:50
    • #8

    billbo: du hast vergessen, dass die ordentlich zentrierte arretierung des überproportionalen bandbanners zu jeder zeit vorrang gegenüber jeglicher akustischer schadensbegrenzung hat.

    ansonsten ist es auch immer gern gesehen, wenn gasttechniker sich als würdig erweisen, sich eine handvoll kabel zu schnappen, diese auch verstöpseln und nicht nur ihre mikrofonsammlung penibel verteilen. Wenn dann noch der kanal 1 unterhalb einer viertelstunde beim soundcheck abgefrühstückt ist, dann kann der haustechniker sich sogar noch zusammen mit der band dem catering vor doors open widmen. Dafür sind wir doch nur alle da, oder?
    so, gut gezz. Ich hatte grad eben erst wieder so eine missliche situation....

    gruss,
    arnt

  • Teddytaste
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    • 29. Februar 2016 um 04:09
    • #9

    Schöne Fragestellung, intelligente Fragen und dann auch gute und schöne Antworten.
    Manchmal macht das Forum doch noch Spaß. :)

    peter birkholz

    pb-showtechnik.de

  • Volker
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    • 29. Februar 2016 um 07:23
    • #10

    ich würde mir den Jugend forscht Stress nicht machen.

    Also würde ich die eigenen Mikros mitnehmen, außerdem in den Rider das X32 oder M32 schreiben. Sofern nicht vorhanden, selber mitbringen.

    Die Band bucht dich doch wegen dem gewünschten Ergebnis, nicht damit Du aus Pulten, die du schon immer mal ausprobieren solltest irgendwie versucht was sinnvolles rauszuholen.

    Auf nem 5000'er Festvial in der Region hat ein Headliner völlig schmerzfrei ein X32 als Monitorpult ausgepackt und sich nicht weiter um die vorhandenen großen Yamaha Schiffe gekümmert.
    Bei der Crew sorgte das zwar für Schmunzeln, aber sicher nicht für Unverständnis denn der eigens mitgebrachte Monitormann der Band hat den Sound darauf genau so gemacht, wie die Band ihn wollte...

    Wo liegt also das Problem X32 und Mikros mitzunehmen. Wenn Dir ein X32 aus welchen unerklärlichen Gründen auch immer peinlich ist für die Tour, nimm ein M32/M32R. Da sagt keiner was und es begegnet einem in letzter Zeit mindestens genauso häufig wie ein QL1.
    Was vernünftiges bekommt man aus beiden Pulten raus und der Rest ist eben der Vorliebe des Bedieners geschuldet.

    Was bringt es, wenn da ein Digico oder Avid Topmodell steht, Du es aber nicht (flüssig) bedienen kannst und das Ergebnis mit nem 32'er meilenweit besser wäre...

    VG

  • karel noon
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    • 29. Februar 2016 um 09:49
    • #11

    Reden wir eigentlich von Clubs 50-400 oder 500-2000? Das kann mitunter doch noch in Details einen Unterschied machen, zumindest bei der technischen Ausstattung und der Möglichkeit Dinge durchzusetzen.
    Seid Ihr der headliner oder die Vorgruppe?

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • djobi
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    • 29. Februar 2016 um 15:13
    • #12

    Freundlicher Umgang!
    Ein nettes Hallo, kurze Vorstellung mit Namen und was man vom Haustechniker braucht kommt immer gut.
    Negativbeispiel: "Es kann dann jetzt verkabelt werden!" mit abschätzigem Blick zum Haustechniker

    Sich mit den anderen Bands absprechen!
    Nichts ist schöner, wenn für die Vorband noch 2 Kanäle am Pult freibleiben und der Rest am Pult zugeklebt wurde ("da darf keiner dran, da hab ich Monitoreinstellungen")

    Gegen eigene Mikros spricht wohl so überhaupt nichts. Immer noch besser als irgendwas exotisches in den Rider zu schreiben, was eh nicht vor Ort ist.

    Eigenes Pult sollte abgesprochen werden, wegen Stellplatz, Multicore bzw. Splitter und anderen Bands

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • simonstpauli
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    • 29. Februar 2016 um 15:18
    • #13

    Ich kenne beide Perspektiven.

    Grundsätzlich würde ich Mikrofone mitnehmen, je nach Budget und Komplexität auch ein Pult.

    Als Local freue ich mir immer wieder über focussierte Kollegen, die wissen was sie wollen und dafür auch das passende Werkzeug dabei haben. Und Konsistenz erreicht man eben genau mit den Komponenten, die sinnvoll mitzunehmen sind. Eine PA hängt man halt nicht mal eben in jeden Club auf der Tour.

    Wie sieht denn das Monitoring aus? Falls da In Ear am Start ist, ist ein eigenes Pult und ein kompletter Mikrofon / DI-Satz sowieso Pflicht.

    Bei konventionellem Monitoring und geringer Komplexität kann man auch gerne nur ein paar Schlüsselkanäle mit eigenen Mikrofonen und DIs bestücken und die lokalen Pulte nehmen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Seven
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    • 29. Februar 2016 um 22:11
    • #14

    Mein Dad (50 Jahre Musiker-Erfahrung mittlerweile) hat mir für meine erste "richtige" Band auf den Weg gegeben:
    - Sei pünktlich.
    - Sei gut vorbereitet.
    - Sei kein Arschloch.

    Damit kommt man wohl ziemlich weit, wie ich in den letzten 18 Jahren erfahren durfte. Und das passt für Techniker
    aus meiner Sicht ziemlich ganz genauso. Es wurde ja schon mehrfach gesagt: Auf solchen Touren kann man natürlich
    auch viel lernen. Daher würde ich mir in einem gewissen Rahmen auch immer helfen lassen bzw. Tipps und Ratschläge
    ruhig im Vorfeld erbitten. Sich helfen lassen macht einen selbst beim Helfenden sympathisch. #Isso. Sympathische Menschen
    bekommen unter Umständen wertvolle Tipps für den Soundcheck, die Show, das Feierabendbier oder das Leben.

    my 7 cent

  • guma
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    • 29. Februar 2016 um 22:43
    • #15
    Zitat von "Seven"

    Auf solchen Touren kann man natürlich
    auch viel lernen. Daher würde ich mir in einem gewissen Rahmen auch immer helfen lassen bzw. Tipps und Ratschläge
    ruhig im Vorfeld erbitten. Sich helfen lassen macht einen selbst beim Helfenden sympathisch. #Isso. Sympathische Menschen
    bekommen unter Umständen wertvolle Tipps für den Soundcheck, die Show ...


    ... es sei denn, die "Agentur" hat vornehmlich diese

    Zitat von "billbo"


    Sorte gebucht. Dann lernst Du vor allem in der Selbsterfahrungsgruppe um Zegi und kriegst von dieser auch täglich zuverlässig geholfen und am Ende der Tour hast Du entweder den Wunsch, was G'scheides zu lernen oder Du bist verloren ...

  • presonus
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    • 29. Februar 2016 um 23:49
    • #16

    zegi-ich rate dir, dir strikt an Billbo´s Direktiven ein Beispiel zu nehmen ;)
    der Mann ist nicht auf der Wurstsuppe dahergeschwommen.
    kleine Anekdote:
    ich gebucht als Local. Band kommt-Band sieht X32-Band weist den mitgereisten Tonmann auf das NoGo Pult hin.
    Was mitgereister Tonman nicht wusste: ich habe mein eigenes Pult mitgebracht, um ihn vor den nicht funktionierenden Insertbuchsen des GL-Hauspultes zu bewahren. Großes Palaver,irrwitzige Pultkonfig gefordert in 3 Min usw...
    Der aktuelle Rider kam bei mir nie an. Der vorhandene Rider im Haus war 2 Jahre veraltet.
    Tonmann hat dann zähneknirschend das NoGo Pult benutzt, nachdem ich ihm seine Konfigwünsche erfüllt hatte.
    Tonmann konnte dann plötzlich auch gut auf der Gerät mischen.
    Tonmann war am Ende der VA ziemlich glücklich mit seinem Sound.

    wenn du also ums verrecken alles genauso haben willst, wie du es brauchst-dann bring dein scheiß Pult selbst mit...

    Audio Zenit XP215 User :)

  • ThoSchu
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    • 1. März 2016 um 00:17
    • #17

    Ich würde gerne die Gesichter sehen, wenn ich da mit einem XL4 und 4 Sideracks auftauche...

    Duck und weg...

  • billbo
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    • 1. März 2016 um 00:46
    • #18

    Ich würde gern dein Gesicht sehen wenn ich dir dann sage "okay, dann bau's mal auf... " :roll:
    Und es mir mit einem Tässchen Espresso in Sichtweite gemütlich machen. :D

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • 4Art
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    • 1. März 2016 um 10:31
    • #19

    :D

    Und ich veröffentliche das als Realsatire auf Netflix, mache ein riesen Geschäft und muss NIE MEHR XL-4 aufbauen...

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    zegi
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    • 1. März 2016 um 11:11
    • #20

    Danke für alle bisherigen Inputs. Eine Portion Humor werde ich auf jeden Fall mitnehmen.


    @ Karel Noon: Es wird eher die Clubgrösse 50 - 400 Personen sein. "Headliner" klingt vielleicht nach etwas viel, "Vorgruppe" nach etwas wenig. "Meine" Band ist noch unbekannt, musiziert sehr professionell (alles Profimusiker) und bedient ein Genere, das eher nicht die Charts stürmen wird. So viel ich weiss, ist es am einen Ort eher so Festival-mässig und beim anderen sind es zwei "gleichberechtigte" Bands. Weitere Infos fehlen noch.

    @ simonstpauli: Bisher haben wir klassisches Monitoring. Da sich die Band aber noch am Anfang befindet, kann ich mir schon vorstellen, dass sich das mittelfristig ändern könnte. Vor allem, weil jetzt neu auch Drums dazugekommen sind.

    Der Ton macht die Musik.

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