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Durchsetzten der Stimme.

  • Berlin finest
  • 5. April 2016 um 10:28
  • Berlin finest
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    • 5. April 2016 um 10:28
    • #1

    Ich betreue eine Deutsch Dark Rock Band.
    In den Versen habe ich mit der Stimme immer das Problem das sie sich nicht durchsetzt da der Sänger leise "singt" resp redet.
    Wäre Parallelkompression der Stimme eine gute Möglichkeit oder wisst ihr was besseres?

    Gruss

  • Mister.Lange
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    • 5. April 2016 um 11:01
    • #2

    Das sind so wenige Infos, dass ich als Tip banales lauter machen parat habe...

  • peter2802
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    • 5. April 2016 um 12:54
    • #3

    Moin,

    arbeitet der Sänger denn mit dem Mikrofon? Ich meine, wenn er mehr Druck mit Stimme macht, das Mikro
    weiter weg, bei leisen Passagen dichter ran!
    Man muss nicht alles mit Elektronik lösen meine ich, die Elektronik kann dann unterstützen.

    Gruß aus der Lüneburger Heide
    Peter

  • wora
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    • 5. April 2016 um 22:58
    • #4

    da möchte ich mich anschliessen.
    bevor der ruf nach den techniktricks kommt, sollte man doch erstmal an der wurzel ansetzen.
    also geht der sänger gut mit seinem mikrofon um?
    und nimmt sich die band in den versen auch im pegel zurück, oder spielen die stumpf mit gleicher intensität weiter?
    das gehört ja auch irgendwie dazu... ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • billbo
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    • 5. April 2016 um 23:53
    • #5

    Ihr seid langweilig und voll analog 90er. Wir haben 2016; da muss es doch eine App für so was geben!!!?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • wora
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    • 6. April 2016 um 00:10
    • #6

    du hast ja soo recht :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • madmax
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    • 6. April 2016 um 12:52
    • #7

    Auch 'ne Frage der verwendeten PA und des Grundsetups.
    Grade bei solcher Musik kristalisiert sich schnell raus, wieviel eine Anlage bzw.deren Tops taugen, ob man Stimme und Instrumente noch auseinanderhören kann.
    Eine 15"/1" z.B. kann einfach mal keine gescheite Sprachwiedergabe.
    Auch sollte es das "passende" Mikro und Dieses auch "sauber" sein.

    Zuallererst würde ich aber mal die Stimme frequenztechnisch analysieren um zu schauen, wo man eventuell pushen könnte bzw. müßte...

    Never stop a running System

  • presonus
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    • 6. April 2016 um 21:39
    • #8

    1) Anlage 50% unterdimensioniert
    2) Bühnenlautstärke zu hoch
    3) du hast in der Bratgitarrengruppe keinen Ducker mit Main Voc als Sidechain
    edit insert: du hast zwischen 2 und 4k die Guitars nicht abgesenkt, um Platz zu schaffen für die Vocals
    4) der Sänger hat kein Audix OM7
    5) der Sänger hat eine pipsige Stimme
    6) der Sänger hat keinen Druck
    7) der Sänger hat eine schlechte Fikromontechnik
    8) du benutzt keine `Pooch van Druten`Compressorkette von Waves
    9) such dir was aus

    duck und weg ;)

    Audio Zenit XP215 User :)

  • guma
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    • 6. April 2016 um 23:27
    • #9

    Punkt 1-7 in wechselnder Reihenfolge :D
    Ist es schlimm, das ich den Klöten van Ötten Kompressor nicht kenne ... :?:

  • presonus
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    • 7. April 2016 um 21:44
    • #10

    sei froh ;)
    ein geschätzter Kollege hier hat das mal verlinkt ;)

    `Ein prima Beispiel, wie man es jedenfalls nicht machen sollte, ist für mich immer noch-->
    https://www.youtube.com/watch?v=CnYR6b7D3qc
    LG
    WW`

    bei 17:00 geht der Wahn ab, dabei waren im Multirack noch einige Slots frei. blanke Verschwendung von Ressourcen ;)
    man beachte die Trimstellungen...

    Audio Zenit XP215 User :)

  • habu
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    • 8. April 2016 um 12:31
    • #11

    Also ich fand´s durchaus Interessant ! :P

  • Berlin finest
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    • 11. April 2016 um 14:05
    • #12

    Es sind "Rockstars" also muss ich das beste rausholen was geht denn sie machen es so wie sie wollen.

  • wora
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    • 11. April 2016 um 17:36
    • #13

    ok, es sind rockstars.
    schön.
    das spricht aber überhaupt nicht dagegen, dass man als musiker mit der technik ZUSAMMENarbeiten sollte. und dazu gehört eben auch, das man seine arrangements so gestaltet, dass die "message rüberkommt" 8)
    wenn die band die leisen passagen des sängers überdröhnt, ist das natürlich in erster linie das problem der band. die technik kann hier natürlich unterstützend wirken, aber keinesfalls sollte man versuchen mit der technik mangelnde spieldisziplin auszumerzen. das ist jedenfalls meine meinung.
    es gibt hierzu eine alte gleichung, die aber auch sehr treffend ist: "shit in = shit out" !

    falls die band wirklich gar nicht in der lage ist diese zusammenhänge zu erkennen und entsprechend auszumerzen:
    dann musst du das eben tun: - in den schwierigen songphasen alles runterziehen, was die stimme stört. wofür gibt es schliesslich DCA gruppen :D
    mit einer parallelkompression wirst du da jedenfalls nicht wirklich weiter kommen, da bin ich mir sicher :lol:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • yamaha4711
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    • 11. April 2016 um 17:55
    • #14

    Das mit dem runterziehen von allem was die Stimme stören könnte funzt aber auch nur dann, wenn das Ganze auch hauptsächlich über die PA läuft, d.h. der Bühnenkrach sorry sound nicht massgebend ist. Ich befürchte jedoch, dass es sich um eine Größenordnung handelt in welcher der Bühnensound massgeblich und unausweichlich vorhanden ist und damit die PA in vielen Fällen gar keine Chance hat auch nur noch irgendwie etwas gegen Rechtsanschlaggitarre und Blechgewitter der Becken anzukommen.

    Zitat von "selah"

    Es sind "Rockstars"


    Ja ne, ist klar.

    Zitat von "selah"

    also muss ich das beste rausholen was geht


    Nö, du kannst es auch lassen. Was bringt es wenn du dich abwerkelst, obwohl klar ist, dass du aufgrund der vermutlich vorhandenen Ignoranz und Lernresistenz der Band dies eben nicht erreichst. Dann wirst du zur Mücke gemacht, denn schuld ist ja immer nur der Techniker.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • karel noon
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    • 11. April 2016 um 18:54
    • #15

    Auch Rockstars sind lernfähig, selbst im hohen Alter. Einige sind gar ganz erstaunt das endlich mal jemand so nett ist und was erklärt anstatt nur immer ja und Amen zu sagen.

    Also Ursachenforschung: gibt es hörbares? Welche Mikros wurden schon genutzt?
    Wie "rockstarhaft" sind die Jungs wirklich?
    Ich habe demnächst auch noch ein ähnliches Projekt vor mir, wo aber schon mal die Basis, sprich Arrangements, gut sind, jetzt noch die Suche nach dem perfekten Mikro :)

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • kob1
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    • 12. April 2016 um 00:57
    • #16

    Das "Rockstar"-Argument zählt nicht! Die Vocs der Nickelbacks, Metallicas und ACDCs hab ich immer gehört und hatte nie den Eindruck, dass der FOH-Mensch mit "nach vorne bringen" gekämpft hat.

  • billbo
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    • 12. April 2016 um 11:48
    • #17

    'Rockstars'
    - wohnen in Beverly Hills,
    - haben eine Ferrarisammlung,
    - kennen eine fähige Anwaltskanzlei für Alimenteangelegenheiten,
    - reisen per Lear Jet (sofern es für 'ne bandeigene 747 noch nicht ganz reicht),
    - und leisten sich meist Tonler, die das mit der Stimme schon irgendwie hinkriegen.

    Also die Ausgangslage in diesem Fall vielleicht lieber noch mal neu definieren. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • guma
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    • 12. April 2016 um 12:16
    • #18

    ... jetzt muß ich den Threadstarter doch mal ein bisschen in Schutz nehmen:
    Er hat die "Rockstars" unmißverständlich in Anführungszeichen gesetzt. :wink:

    "Rockstars" als Metapher für eine bestimmte Art von Fehlselbsteinschätzung kann ich im Gegensatz zu vielem anderen Unsinn, der in diesem Forum geschrieben wird, gut verstehen. :D

  • habu
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    • 12. April 2016 um 12:44
    • #19
    Zitat von "billbo"

    'Rockstars'
    - wohnen in Beverly Hills,
    - haben eine Ferrarisammlung,
    - kennen eine fähige Anwaltskanzlei für Alimenteangelegenheiten,
    - reisen per Lear Jet (sofern es für 'ne bandeigene 747 noch nicht ganz reicht),
    - und leisten sich meist Tonler, die das mit der Stimme schon irgendwie hinkriegen.

    Also die Ausgangslage in diesem Fall vielleicht lieber noch mal neu definieren. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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    Machmal vermisse ich den "Like"Button :lol:

  • madmax
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    • 12. April 2016 um 12:52
    • #20

    Der Lemmy in 'nem Ferrari.?
    Kann (konnte) ich mir irgendwie nich so richtig vorstellen... :shock:

    Never stop a running System

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