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  2. SRAM

Beiträge von SRAM

  • Hd15 mit pd1550..........

    • SRAM
    • 7. Juni 2003 um 22:04

    TheRogue:

    Haben Deine jetzt gegen die BEC gewonnen ?

    Gruß SRAM

  • Hd15 mit pd1550..........

    • SRAM
    • 7. Juni 2003 um 22:04

    TheRogue:

    Haben Deine jetzt gegen die BEC gewonnen ?

    Gruß SRAM

  • 10'' im Basshorn?

    • SRAM
    • 7. Juni 2003 um 21:33

    Hallo André,

    den Beyma hat ich auch noch in meiner hornresp-Datenbank :wink: .

    Dein Entwurf sieht sehr gut aus, wobei 4*2*10" pro Seite mehr als ausreichend sein sollten.

    Die genannten Chassis sind natürlich sehr gut geeignet. Doch auch die budget-Serien nicht so renomierter Hersteller geben einige geeignete Chassis her.

    Für die Faltung ist sicherlich die beim Lab-Horn angewandte Methode ganz brauchbar. Sogar Deine anfängliche Beschränkung wegen Breite der Box keine 12" zu verwenden wäre dann nicht zwingend.


    Gruß SRAM


    P.S.: Diplomarbeit....... welches Fach ?

  • 10'' im Basshorn?

    • SRAM
    • 7. Juni 2003 um 21:33

    Hallo André,

    den Beyma hat ich auch noch in meiner hornresp-Datenbank :wink: .

    Dein Entwurf sieht sehr gut aus, wobei 4*2*10" pro Seite mehr als ausreichend sein sollten.

    Die genannten Chassis sind natürlich sehr gut geeignet. Doch auch die budget-Serien nicht so renomierter Hersteller geben einige geeignete Chassis her.

    Für die Faltung ist sicherlich die beim Lab-Horn angewandte Methode ganz brauchbar. Sogar Deine anfängliche Beschränkung wegen Breite der Box keine 12" zu verwenden wäre dann nicht zwingend.


    Gruß SRAM


    P.S.: Diplomarbeit....... welches Fach ?

  • chassis TSP daten von EAW LA-400 bzw KF 940

    • SRAM
    • 7. Juni 2003 um 16:36

    Hallo link,

    Zitat

    kann ma ja ned einfach a paar kaufen und schaun obs kaput gehen

    wenn Du neu entwickelst wirst Du genau das machen müssen. So ist das. Oder den Test gleich im großen durchführen..... no risk, no fun.
    Niemand wird Dir sagen können wie die Dauerstandfestigkeit in einem bestimmten Konstrukt aussieht, außer er hat das vorgefahren.

    Oder Du legtst Dich auf die sichere Seite, verzichtest auf 3 dB Höchstschalldruck, stelltst Deinen Limiter auf die Hälfte der zu X_max gehörenden Leistung der Chassis ein, bist damit im Dauerstandfestigkeitsbereich der Wöhlerkurve und schläfst sehr ruhig 8) .


    Zitat

    ich möchte eigetnlich wissen wer welche hörner in der größenordnung im einsatz hat die bei großen stacks nicht kaputt gehen und noch output steigerung da ist

    Das ist sicherlich der bessere Ansatz: genau das nachbauen was andere schon eingesetzt haben. Vorzugsweise von großen Herstellern abkupfern, wo entsprechende stacks auch zum Einsatz kommen.

    Gruß SRAM

  • chassis TSP daten von EAW LA-400 bzw KF 940

    • SRAM
    • 7. Juni 2003 um 16:36

    Hallo link,

    Zitat

    kann ma ja ned einfach a paar kaufen und schaun obs kaput gehen

    wenn Du neu entwickelst wirst Du genau das machen müssen. So ist das. Oder den Test gleich im großen durchführen..... no risk, no fun.
    Niemand wird Dir sagen können wie die Dauerstandfestigkeit in einem bestimmten Konstrukt aussieht, außer er hat das vorgefahren.

    Oder Du legtst Dich auf die sichere Seite, verzichtest auf 3 dB Höchstschalldruck, stelltst Deinen Limiter auf die Hälfte der zu X_max gehörenden Leistung der Chassis ein, bist damit im Dauerstandfestigkeitsbereich der Wöhlerkurve und schläfst sehr ruhig 8) .


    Zitat

    ich möchte eigetnlich wissen wer welche hörner in der größenordnung im einsatz hat die bei großen stacks nicht kaputt gehen und noch output steigerung da ist

    Das ist sicherlich der bessere Ansatz: genau das nachbauen was andere schon eingesetzt haben. Vorzugsweise von großen Herstellern abkupfern, wo entsprechende stacks auch zum Einsatz kommen.

    Gruß SRAM

  • chassis TSP daten von EAW LA-400 bzw KF 940

    • SRAM
    • 7. Juni 2003 um 15:59

    Hallo TBF,

    der PL40 hat ein B*L von 20.6, der L15P200AK von 21.3 (übrigens ganz und gar kein Hornspeaker) und der L15S800 von 24.6 (den würde ich im Horn nehmen). Bei durchaus vergleichbarer elektrischer Belastbarkeit.

    Deine Aussage ist schon in sich nicht stimmig, denn mit Sicherheit bleibt nicht der speaker mit der größeren antreibenden Kraft zuerst "stehen".

    Und zur "brettharten" Luft ist nur zu sagen, daß auch bei Dir Luft immer noch ein kompressibles Medium mit bestimmten Eigenschaften ist.

    Aber Du wolltest und ja demnächst erleuchten :Dhttp://www.eggheaven2000.com/additional/pog.html


    Gruß SRAM

  • chassis TSP daten von EAW LA-400 bzw KF 940

    • SRAM
    • 7. Juni 2003 um 15:59

    Hallo TBF,

    der PL40 hat ein B*L von 20.6, der L15P200AK von 21.3 (übrigens ganz und gar kein Hornspeaker) und der L15S800 von 24.6 (den würde ich im Horn nehmen). Bei durchaus vergleichbarer elektrischer Belastbarkeit.

    Deine Aussage ist schon in sich nicht stimmig, denn mit Sicherheit bleibt nicht der speaker mit der größeren antreibenden Kraft zuerst "stehen".

    Und zur "brettharten" Luft ist nur zu sagen, daß auch bei Dir Luft immer noch ein kompressibles Medium mit bestimmten Eigenschaften ist.

    Aber Du wolltest und ja demnächst erleuchten :Dhttp://www.eggheaven2000.com/additional/pog.html


    Gruß SRAM

  • chassis TSP daten von EAW LA-400 bzw KF 940

    • SRAM
    • 7. Juni 2003 um 15:30

    Hallo Hannes,

    danke für die Bestätigung: Dein Fall 1 entspricht ja der geschlossenen Box --> backkammer. Dein Fall 2 einem Horn mit unendlich hohem Widerstand vor dieser backkammer. Und siehe da, die Belastung hat sich noch nichtmal um 50% erhöht. Und liegt jetzt eben bei der maximalen Kraft, die die Spule aufbringen kann.

    Der Testaufbau dient primär nicht dazu die Krafteinleitung in die Membran zu testen (dann wäre festbremsen wirklich einfacher), sondern die Biegewechselfestigkeit aller Aufhägungsteile und Krafteinleitungspunkte (wozu natürlich auch diese Klebestelle zählt). Das geht eben am besten, wenn diese eine Woche oder so immer schön belastet werden, um zwar am Hublimit. Denn der Weg des Hin- und Herbiegens hat entscheidenden Einfluß (siehe Wöhlerkurve).

    Gruß SRAM

  • chassis TSP daten von EAW LA-400 bzw KF 940

    • SRAM
    • 7. Juni 2003 um 15:30

    Hallo Hannes,

    danke für die Bestätigung: Dein Fall 1 entspricht ja der geschlossenen Box --> backkammer. Dein Fall 2 einem Horn mit unendlich hohem Widerstand vor dieser backkammer. Und siehe da, die Belastung hat sich noch nichtmal um 50% erhöht. Und liegt jetzt eben bei der maximalen Kraft, die die Spule aufbringen kann.

    Der Testaufbau dient primär nicht dazu die Krafteinleitung in die Membran zu testen (dann wäre festbremsen wirklich einfacher), sondern die Biegewechselfestigkeit aller Aufhägungsteile und Krafteinleitungspunkte (wozu natürlich auch diese Klebestelle zählt). Das geht eben am besten, wenn diese eine Woche oder so immer schön belastet werden, um zwar am Hublimit. Denn der Weg des Hin- und Herbiegens hat entscheidenden Einfluß (siehe Wöhlerkurve).

    Gruß SRAM

  • chassis TSP daten von EAW LA-400 bzw KF 940

    • SRAM
    • 7. Juni 2003 um 08:50

    Hallo link,


    das Chassis war:

    PS 320/300 S
    320 mm-Tieftöner, fs=60 Hz, Rdc=4,2 Ohm, Qts=0,28, Vas=70 l, SPL=102 dB

    (oder der Vorgängertyp, das weis ich nicht mehr so genau). Das mit den 102 dB würd ich nicht so ernst nehmen, war damals halt Werbestrategie von allen Herstellern :wink: .

    Wirst Du nur noch schwer aufreiben können, inzwischen gibt es allerdings in Berlin wieder eine Firma, die die Chassis, auf Wunsch auch mit Original-Kits, reconed. Alte Schätzchenmüssen also nicht sterben.

    Plan: wozu Plan bei einem geraden Horn --> aufzeichnen auf die Spanplatte (ja ich bekenne, budget) hat uns damals gereicht.

    Siehe hier:

    http://www.paforum.de/paforum/viewtopic.php?t=9500&postdays=0&postorder=asc&start=15

    Zur Belastung der Chassis -->

    Eines ist doch klar: die Kraft zur belastung von Spule, Verklebung, Konus, Spider und Randeinspannung der Membran kann bei einem Lautsprecherchassis, das korrekt eingebaut ist (also nicht straffgezogene Sicke, anschlagende Spule o.ä.) nur so groß sein, wie es die Antriebseinheit hergibt. Mehr ist nicht drin: actio <--> reactio.

    Nicht daß das wenig wäre, aber es ist nunmal die Obergrenze.

    Wenn mann also den brutalo-Test für einen Lautsprecher will, dann baut mann diesen in eine geschlossene Box, die so dimensioniert ist, daß der Lautsprecher bei P_elektrisch_dauerleistung gerade mit x_max bei der gewählten Frequenz hubt (für die ganz brutalen kann mann ja einen Wert zwischen x_max und x_damage wählen ) und läßt ihn da längere Zeit spielen.

    Dabei zerrt nun die maximale Kraft, die das elektrische System hergibt (oder mit der mann das elektrische System belasten will) an allen mechanisch belasteten Komponenten. --> das war´s.

    Will mann seine Nachbarn nicht belästigen, so baut mann zu diesem Zweck eine geschlossene Box mit Trennwand und baut den speaker in diese ein. Das kleine volumen ist dann das Testvolumen, das sehr viel größere dient nur zur Schalldämmung (ein bandpassgehäuse ohne Öffnungen nach außen), etwas Dämmaterial reinstopfen. Ein Ringkern-Regeltrafo als 50 Hz Verstärkerersatz und das Ganze in den Keller gestellt damit das brummelnde Etwas in der Ecke nicht stört :wink: .

    Mein URPS-Chassis hat diesen Test übrigens bestanden. Gestern sind 16 Chassi für den Heim-URPS eingetroffen :D . War wie Weihnachten (incl dem vielen "Geschenkpapier").

    Gruß SRAM

    Vorsicht: nicht mit 1 kW-Chassis nachmachen, Brandgefahr ! Mein UPRSi erreicht x_max im vorgesehenen Volumen schon mit 15 Watt, da besteht keine Gefahr.

  • chassis TSP daten von EAW LA-400 bzw KF 940

    • SRAM
    • 7. Juni 2003 um 08:50

    Hallo link,


    das Chassis war:

    PS 320/300 S
    320 mm-Tieftöner, fs=60 Hz, Rdc=4,2 Ohm, Qts=0,28, Vas=70 l, SPL=102 dB

    (oder der Vorgängertyp, das weis ich nicht mehr so genau). Das mit den 102 dB würd ich nicht so ernst nehmen, war damals halt Werbestrategie von allen Herstellern :wink: .

    Wirst Du nur noch schwer aufreiben können, inzwischen gibt es allerdings in Berlin wieder eine Firma, die die Chassis, auf Wunsch auch mit Original-Kits, reconed. Alte Schätzchenmüssen also nicht sterben.

    Plan: wozu Plan bei einem geraden Horn --> aufzeichnen auf die Spanplatte (ja ich bekenne, budget) hat uns damals gereicht.

    Siehe hier:

    http://www.paforum.de/paforum/viewtopic.php?t=9500&postdays=0&postorder=asc&start=15

    Zur Belastung der Chassis -->

    Eines ist doch klar: die Kraft zur belastung von Spule, Verklebung, Konus, Spider und Randeinspannung der Membran kann bei einem Lautsprecherchassis, das korrekt eingebaut ist (also nicht straffgezogene Sicke, anschlagende Spule o.ä.) nur so groß sein, wie es die Antriebseinheit hergibt. Mehr ist nicht drin: actio <--> reactio.

    Nicht daß das wenig wäre, aber es ist nunmal die Obergrenze.

    Wenn mann also den brutalo-Test für einen Lautsprecher will, dann baut mann diesen in eine geschlossene Box, die so dimensioniert ist, daß der Lautsprecher bei P_elektrisch_dauerleistung gerade mit x_max bei der gewählten Frequenz hubt (für die ganz brutalen kann mann ja einen Wert zwischen x_max und x_damage wählen ) und läßt ihn da längere Zeit spielen.

    Dabei zerrt nun die maximale Kraft, die das elektrische System hergibt (oder mit der mann das elektrische System belasten will) an allen mechanisch belasteten Komponenten. --> das war´s.

    Will mann seine Nachbarn nicht belästigen, so baut mann zu diesem Zweck eine geschlossene Box mit Trennwand und baut den speaker in diese ein. Das kleine volumen ist dann das Testvolumen, das sehr viel größere dient nur zur Schalldämmung (ein bandpassgehäuse ohne Öffnungen nach außen), etwas Dämmaterial reinstopfen. Ein Ringkern-Regeltrafo als 50 Hz Verstärkerersatz und das Ganze in den Keller gestellt damit das brummelnde Etwas in der Ecke nicht stört :wink: .

    Mein URPS-Chassis hat diesen Test übrigens bestanden. Gestern sind 16 Chassi für den Heim-URPS eingetroffen :D . War wie Weihnachten (incl dem vielen "Geschenkpapier").

    Gruß SRAM

    Vorsicht: nicht mit 1 kW-Chassis nachmachen, Brandgefahr ! Mein UPRSi erreicht x_max im vorgesehenen Volumen schon mit 15 Watt, da besteht keine Gefahr.

  • chassis TSP daten von EAW LA-400 bzw KF 940

    • SRAM
    • 6. Juni 2003 um 23:17

    Hallo link,


    Farad bat gerade an einer Kombi mit 8 full-size-Basshörnern:

    http://www.visaton.de/vb/showthread.php?s=&threadid=4617

    Nimm doch Kontakt zu Ihm auf, Er kann Dir sicher kompetent Auskunft geben. Erfahrung aus erster Hand ist durch nichts zu ersetzen.

    Für die Auswahl eines Treibers orientiere Dich am EBP oder am Quotienten aus (B*L)^2/Membranmasse --> möglichst hoch sollten beide sein. Das benötigte x_max erhältst Du ja aus Deiner Simulation.

    Grundsätzlich würde ich 2 * 12" vorziehen, das hab ich selber schon gebaut und bei einem langen Horn ist der Bass nicht nur sehr impulsfest, sondern auch tief. Da die Wahl eines Chassis entscheidend davon abhängt welchen maximalen Hub dieses dann im Horn macht und der Hub wiederum davon wie lang und mit welcher Mundfläche versehen das Horn gebaut wird kann mann nicht pauschal raten. Gute Horntreiber findest Du bei RCF, Beyma, Ciare und (low budget) P-Audio.

    Zur Belastung eines Treibers muß mann sich klarmachen, daß dieser durch die backkammer des Horns (wenn richtig konstruiert) bei Vollast auch ohne Belastung durch das Horn (unterhalb der unteren Grenzfrequenz) auf einen Hub kleiner X-damage begrenzt werden sollte (beim design berücksichtigen). Dies ist dann auch gleichzeitig die größte Belastung, da die maximale Kraft an der Schwingspule zerrt. Das können durchaus mal um die 20 kP werden, d.h. ein kleiner Mehlsack auf der Membran.

    Dies sollte aber ein Chassis aushalten und bei renomierten Herstellern ist das auch der Fall. Allerdings nicht beliebig lange, aber schließlich wechselst Du bei Deinem Auto auch hin und wieder die Reifen, da sollte es klar sein, daß ein Hochleistungschassis das auch so rangenommen wird eben nach 1000 oder 2000 h Betriebsstunden reconed werden muß. Das kann auch deutlich kürzer oder länger sein, denn schließlich bewegt sich mann hier auf der Wöhlerkurve und da kann eine 20% höhere mittlere Belastung die Lebensdauer gleich um eine Größenordnung verkürzen.

    Demgegenüber wird durch das stacking mehrerer Hörner die Belastung für den Treiber nur unwesentlich anwachsen, da die Hauptlast immer die backkammer ist. Physikalisch ist es unmöglich daß die Belastung durch das Horn mehr als 50% der Gesamtbelastung ausmacht, der maximale Wirkungsgrad ohne Resonanz/Impedanzeffekte (also bezogen auf die tatsächlich hineingesteckte elektrische Leistung) beträgt 50%. Realistisch betrachtet wirst Du bei einem Horn ohne starke Kompression in einer Druckammer nicht über 35% Wirkungsgrad kommen. Und dies ist dann bei reellem Strahlungswiderstand auch die maximale Belastung durch das Horn im Verhältnis zu rücktreibender Kraft des Spiders, der Einspannung, der Gegen-EMK und der Luftfeder der (korrekt designten) backkammer.

    Gruß SRAM

    P.S.: Laß mal was von Deinem Projekt hören :wink:

  • chassis TSP daten von EAW LA-400 bzw KF 940

    • SRAM
    • 6. Juni 2003 um 23:17

    Hallo link,


    Farad bat gerade an einer Kombi mit 8 full-size-Basshörnern:

    http://www.visaton.de/vb/showthread.php?s=&threadid=4617

    Nimm doch Kontakt zu Ihm auf, Er kann Dir sicher kompetent Auskunft geben. Erfahrung aus erster Hand ist durch nichts zu ersetzen.

    Für die Auswahl eines Treibers orientiere Dich am EBP oder am Quotienten aus (B*L)^2/Membranmasse --> möglichst hoch sollten beide sein. Das benötigte x_max erhältst Du ja aus Deiner Simulation.

    Grundsätzlich würde ich 2 * 12" vorziehen, das hab ich selber schon gebaut und bei einem langen Horn ist der Bass nicht nur sehr impulsfest, sondern auch tief. Da die Wahl eines Chassis entscheidend davon abhängt welchen maximalen Hub dieses dann im Horn macht und der Hub wiederum davon wie lang und mit welcher Mundfläche versehen das Horn gebaut wird kann mann nicht pauschal raten. Gute Horntreiber findest Du bei RCF, Beyma, Ciare und (low budget) P-Audio.

    Zur Belastung eines Treibers muß mann sich klarmachen, daß dieser durch die backkammer des Horns (wenn richtig konstruiert) bei Vollast auch ohne Belastung durch das Horn (unterhalb der unteren Grenzfrequenz) auf einen Hub kleiner X-damage begrenzt werden sollte (beim design berücksichtigen). Dies ist dann auch gleichzeitig die größte Belastung, da die maximale Kraft an der Schwingspule zerrt. Das können durchaus mal um die 20 kP werden, d.h. ein kleiner Mehlsack auf der Membran.

    Dies sollte aber ein Chassis aushalten und bei renomierten Herstellern ist das auch der Fall. Allerdings nicht beliebig lange, aber schließlich wechselst Du bei Deinem Auto auch hin und wieder die Reifen, da sollte es klar sein, daß ein Hochleistungschassis das auch so rangenommen wird eben nach 1000 oder 2000 h Betriebsstunden reconed werden muß. Das kann auch deutlich kürzer oder länger sein, denn schließlich bewegt sich mann hier auf der Wöhlerkurve und da kann eine 20% höhere mittlere Belastung die Lebensdauer gleich um eine Größenordnung verkürzen.

    Demgegenüber wird durch das stacking mehrerer Hörner die Belastung für den Treiber nur unwesentlich anwachsen, da die Hauptlast immer die backkammer ist. Physikalisch ist es unmöglich daß die Belastung durch das Horn mehr als 50% der Gesamtbelastung ausmacht, der maximale Wirkungsgrad ohne Resonanz/Impedanzeffekte (also bezogen auf die tatsächlich hineingesteckte elektrische Leistung) beträgt 50%. Realistisch betrachtet wirst Du bei einem Horn ohne starke Kompression in einer Druckammer nicht über 35% Wirkungsgrad kommen. Und dies ist dann bei reellem Strahlungswiderstand auch die maximale Belastung durch das Horn im Verhältnis zu rücktreibender Kraft des Spiders, der Einspannung, der Gegen-EMK und der Luftfeder der (korrekt designten) backkammer.

    Gruß SRAM

    P.S.: Laß mal was von Deinem Projekt hören :wink:

  • BEYMA budget Serie ?

    • SRAM
    • 6. Juni 2003 um 17:43

    mmmh......

    mal sehen was das europäische Wetbewerbsrecht dazu sagt. Beyma wäre nicht die erste Firma, die Strafe zahlt. Befindet sich dann in guter Gesellschafft zu VW.

    Gruß SRAM

  • BEYMA budget Serie ?

    • SRAM
    • 6. Juni 2003 um 17:43

    mmmh......

    mal sehen was das europäische Wetbewerbsrecht dazu sagt. Beyma wäre nicht die erste Firma, die Strafe zahlt. Befindet sich dann in guter Gesellschafft zu VW.

    Gruß SRAM

  • Der liebe Kabeldurchmesser ...

    • SRAM
    • 5. Juni 2003 um 21:33

    Das dürfte es wohl tun:

    http://www.brugg.com/doc/supraleiter_de.doc

    Allerdings muß mann dann wirklich über den Preis reden........

    und über die notwendige Helium-flüssig-Kältemaschine.......

    eine Einzel-Zulassung wäre auch noch zu erwirken.......


    Aber die service-Wüste hät ich nicht auf mir sitzen lassen :D:D:D


    Gruß SRAM

  • RFC L 18 P 300 guter bass? bzw gehäusevolumen?

    • SRAM
    • 5. Juni 2003 um 19:27
    Zitat

    Vielleicht sollte man langsam mit der Lüge von RCF aufhören. Der L 18 P 300 hat eine 24 mm hoch gewickelte Spule bei einer 14 mm dicken Polplatte.

    Somit hat er einen mathematischen x-max von +/- 5 mm. Aber keineswegs +/- 12mm.

    Somit hat RCF seit vielen Jahren diesen Speaker aufgrund eines niemals korrigierten Druckfehlers, zu dem erfolgreichsten Speaker werden lassen.

    Langsam sollten wir verstehen!!! Oder sind wir alle doof.


    a) bitte hier nachlesen: http://www.rcf-precision.de/pdf/L18P300-4.pdf

    b) die Berechnung des X_max ist bei RCF eindeutig definiert

    c) wer nicht der Berechnungsformel von RCF folgen will (tu ich bei Auswahl auch nicht), der findet HAG und Wicklungslänge ebenfalls auf dem Datenblatt.

    d) Wer sich vor Kauf nicht informiert oder mit den Informationen nichts anfangen kann ist selber schuld

    e) bei 18-sound wart ich immer noch auf Messungen wie Frequenzgang, Distortion, Bündelungsverhalten, Frequenzgang unter Last .........

    hat RCF alles.


    Gruß SRAM

  • RFC L 18 P 300 guter bass? bzw gehäusevolumen?

    • SRAM
    • 5. Juni 2003 um 19:27
    Zitat

    Vielleicht sollte man langsam mit der Lüge von RCF aufhören. Der L 18 P 300 hat eine 24 mm hoch gewickelte Spule bei einer 14 mm dicken Polplatte.

    Somit hat er einen mathematischen x-max von +/- 5 mm. Aber keineswegs +/- 12mm.

    Somit hat RCF seit vielen Jahren diesen Speaker aufgrund eines niemals korrigierten Druckfehlers, zu dem erfolgreichsten Speaker werden lassen.

    Langsam sollten wir verstehen!!! Oder sind wir alle doof.


    a) bitte hier nachlesen: http://www.rcf-precision.de/pdf/L18P300-4.pdf

    b) die Berechnung des X_max ist bei RCF eindeutig definiert

    c) wer nicht der Berechnungsformel von RCF folgen will (tu ich bei Auswahl auch nicht), der findet HAG und Wicklungslänge ebenfalls auf dem Datenblatt.

    d) Wer sich vor Kauf nicht informiert oder mit den Informationen nichts anfangen kann ist selber schuld

    e) bei 18-sound wart ich immer noch auf Messungen wie Frequenzgang, Distortion, Bündelungsverhalten, Frequenzgang unter Last .........

    hat RCF alles.


    Gruß SRAM

  • 12"/12"/1.5"-Horntop als Open Source ...

    • SRAM
    • 5. Juni 2003 um 19:05

    Vorschlag:

    Treiber:
    2 mal 12" Ciare 12.75 NdMr
    1 mal 2" 4594 Nd

    Horntyp:
    multifeed
    Kontur exponentiell
    Hornlänge ca. 80 cm
    Mundfläche 5000 cm^2

    Ankopplung 12":
    Schlitz / Druckkammer
    Kompressionsfaktor 1:2.5

    Trennung: 500 Hz (+-)

    Anmerkung: die Mitteltontreiber bleiben bis 600 Watt Gesamtbelastung innerhalb des linearen Hubbereiches. Die Belastbarkeit der Treiber ist geringer als die geforderten 1000 Watt thermisch. Einen Treiber zu finden, der diese Belastbarkeit mit dem notwendigen hohem Wirkungsgrad und Bandbreite verbindet ist mir nicht gelungen.

    Gruß SRAM

    P.S.: Wenn das Horn wie gefordert noch relativ klein bleiben soll sind getrennte Hornführungen für 12" und 2" fast nicht machbar (bei der tiefen unteren Grenzfrequenz von 120 Hz).

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

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