Die Membran des speakers kann ja nur durch Druckkräfte belastet werden (schließlich krallt sich die Luftmasse ja nicht an der Membran fest und auch die Luftmasse im Horn ist nicht mit der Membran verdübelt).
Auf beiden Seiten der Membran ist Luft und die ist nun mal ein fluid, ja sogar ein Gas (d.h. ein fluid, das keine oberflächen ausbildet wie eine Flüssigkeit) und im betrachteten Bereich noch dazu ein ziemlich ideales.
Da werden Kräfte auf Oberflächen (=speakermembran) eben nur durch Druck übertragen.
Ist der speaker mit zwei Volumina verbunden (backkammer und Umgebung) so ist die Kraft im quasistatischen Fall umgekehrt zum angeschlossenen Volumen. Damit ist der erzeugte Druck im Abhörraum normalerweise kleiner wie in der Box (Ausnahme: mann setzt sich in die box, wie das einige car-hifi-Verrückte ja tun).
Selbst ein ideales Horn schafft im dynamischen Fall maximal die Erhöhung auf den Strahlungswiderstand (O.K. ?), ist dann aber reflektionsfrei, d.h. es läuft vom Hornmund keine Druckwelle in das Horn zurück.
Rechne Dir mal einfach aus, wie groß die backkammer sein muß, daß bei einem Basshorn die Belastung durch die backkammer auf die Belastung durch den maximalen Strahlungswiderstand absinkt. (..... --> daher die Aussage).
Ich gebe zu :oops: daß ich einen Fall ncht betrachtet habe, das ist das Horn mit Druckkammer mit extremem Kompressionsverhältnis: da ist es durchaus möglich, die Membran durch die Druckkammer stärker als durch die backkammer zu belasten (shame over me). Aber wegen Verzerrung will das ja zum Glück sowieso keiner (puhhhh .....).
Gruß SRAM
O.K. --> schon wieder zu lang.....................