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  2. SRAM

Beiträge von SRAM

  • Hornhals

    • SRAM
    • 7. März 2003 um 19:19

    TheRogue:

    - RCF L15P200 Low im Klipsch-Horn: Vorkammer durch Konus + Zugabe 1mal 21 mm Distanzplatte, Kompression 3 (würde heute so nicht mehr bauen) --> speaker hat es überlebt (aber das sagt wohl wenig, denn das Chassis überlebt wohl so ziemlich alles), Klang o.k.

    - Isophon 385 (? das Teil das vor kurzem mal diskutiert wurde) in Altec-Voice-Nachbau: Kammer auch hier Konus mit Distanzscheibe 21 mm, Öffnung quadratisch mit Seitenlänge = einbeschriebenes Quadrat in den Membrandurchmesser --> keine Probleme, aber bei dem geringen Kompressionsverhältnis und dem kurzen Horn nicht zu erwarten.

    - 2 X 12" Isophon in geradem (!) 2m Horn f_g = 30 Hz: Druckkammer wie bei der Altec, davor Keile bis Querschnitt = Hornhals --> auch hier keine Probleme, kam weit und tief, ist jetzt leider Brennholz :cry: (nix Transport)

    2 X 2 X 12" im symmetrischen gefalteten Horn mit f_gr = 60 Hz, Querschnitt ähnlich wie Strassacker-Horn bzw. Eliminator: keine Druckkammer, speaker strahlt gegen Keil. Auch hier keine Probleme, Klang wie bei vielen Kurzhörnern sehr knackig.

    Die Belastung ist übrigens deutlich geringer wie mann gefühlsmäßig denkt: bei hart aufgehängten speakern und geringem backvolumen geht die meiste Kraft in Aufhängung und die Kompression der Lautsprecherkammer.

    Grob gerechnet: wenn ein (sehr gutes und leider auch sehr großes) Horn so um die 40% Wirkungsgrad erreicht, dann geht immer noch mehr als 50% der von der Schwingspule aufgebrachten Kraft in die (symmetrischen !) Belastungen durch Beschleunigung der Membran, Längen der Aufhängung und Kompression des Luftvolumens in der Rückkammer.

    Das relativiert auch die unsymmetrische Belastung bei Variante 2.

    Variante 3 ist für mich eine Variante 2 mit größerer "Vorkammer", also gerade der Fall, den Du ausgeschlossen hast :wink: .

    Gruß SRAM

  • reflexrohrvolumen

    • SRAM
    • 7. März 2003 um 18:40

    John:

    auch wenns schwerfällt:

    die Dämmwolle erhöht (!) sogar das effektive Volumen


    Gruß SRAM

  • reflexrohrvolumen

    • SRAM
    • 7. März 2003 um 18:40

    John:

    auch wenns schwerfällt:

    die Dämmwolle erhöht (!) sogar das effektive Volumen


    Gruß SRAM

  • HÖRNER wie richtig falten?

    • SRAM
    • 6. März 2003 um 18:52

    morgen77:

    Gut konstruiert Hörner findest Du unter http://www.selenium.com.br/site2000/subgr…/subgraves1.pdf.

    a) wenige Knicke, gut ausgebildet
    b) sehr gut versteift
    c) speaker sehr gut zugänglich
    d) kein Volumen verschenkt (Kammervolumen durch Tiefe und Breite anpassbar)
    e) für stacking gute Ausbildung Hornmund / Symmetrie

    Wenn es länger werden soll --> Tiefe erhöhen

    Gruß SRAM

  • HÖRNER wie richtig falten?

    • SRAM
    • 6. März 2003 um 18:52

    morgen77:

    Gut konstruiert Hörner findest Du unter http://www.selenium.com.br/site2000/subgr…/subgraves1.pdf.

    a) wenige Knicke, gut ausgebildet
    b) sehr gut versteift
    c) speaker sehr gut zugänglich
    d) kein Volumen verschenkt (Kammervolumen durch Tiefe und Breite anpassbar)
    e) für stacking gute Ausbildung Hornmund / Symmetrie

    Wenn es länger werden soll --> Tiefe erhöhen

    Gruß SRAM

  • Bassrutsche + Midhorn und weißes Horn

    • SRAM
    • 4. März 2003 um 20:35

    Das mit dem Loch bei 150Hz ist ja unkritisch da das mid-bin ab 150 Hz einsetzen kann.

    Mit der richtigen Bestückung ist das eine gute Lösung und geht auch ordentlich tief (ist ja bei 2 Stück pro Seite eigentlich ne Doppelrutsche).

    JBL fühlen sich sicher heimisch, aber RCF dürfte auch sehr gut gehen.

    Das Geld das mann für neue Gehäuse spart besser in sehr gute Chassis stecken, das bringt mehr als mittelmäßige Chassis in neuen Gehäusen.

    Aber sichere die Hochtontreiber gut ab, sind ja schon fast Antiquitäten (aber gut !).

    Gruß SRAM

  • Bassrutsche + Midhorn und weißes Horn

    • SRAM
    • 4. März 2003 um 20:35

    Das mit dem Loch bei 150Hz ist ja unkritisch da das mid-bin ab 150 Hz einsetzen kann.

    Mit der richtigen Bestückung ist das eine gute Lösung und geht auch ordentlich tief (ist ja bei 2 Stück pro Seite eigentlich ne Doppelrutsche).

    JBL fühlen sich sicher heimisch, aber RCF dürfte auch sehr gut gehen.

    Das Geld das mann für neue Gehäuse spart besser in sehr gute Chassis stecken, das bringt mehr als mittelmäßige Chassis in neuen Gehäusen.

    Aber sichere die Hochtontreiber gut ab, sind ja schon fast Antiquitäten (aber gut !).

    Gruß SRAM

  • Open-Soucre... mal anders! Line-Array aber wirtschaftlich!

    • SRAM
    • 4. März 2003 um 20:14

    Arieba:

    90% Zustimmung.

    Skalierbar ist gut, mann kann klein anfangen und nach und nach größer werden, außerdem können bei größeren Aufbauten sich einfacher mehrere zusammentun.

    Bei den Schutzrechten ist das vorgeschlagene Vorgehen nicht so einfach.

    Besser: bewährtes nachbauen ja, es gibt jedoch genug abgelaufene Schutzrechte (so ist ein manta-ray-horn immer noch gut, aber von jedem frei nachzubauen). Mach ich beruflich oft so.

    Dann jedoch nicht vergessen das eigene Konstrukt abzusichern. Geht einfach und billig als Gebrauchsmuster.

    Schützt vor dreisten kommerziellen Nachbauten von open-source-projekten (soll schon vorgekommen sein :wink: ). Von Kommerziellen Nutzern kann mann auch einen Beitrag zu den Entwicklungskosten verlangen, find ich nur fair.

    Ansonsten hab ich mir erstmal den Appel vom Frank im "urps"-Thread zu Herzen genommen: erstmal selber bauen, und dann als Vorschlag einbringen. Ich jedenfalls fummel jetzt erstmal ein Muster zusammen und teste. Wenn´s funktioniert: bittesehr, kann jeder haben und nach eigenem Gutdünken verändern.

    Gruß SRAM

  • Open-Soucre... mal anders! Line-Array aber wirtschaftlich!

    • SRAM
    • 4. März 2003 um 20:14

    Arieba:

    90% Zustimmung.

    Skalierbar ist gut, mann kann klein anfangen und nach und nach größer werden, außerdem können bei größeren Aufbauten sich einfacher mehrere zusammentun.

    Bei den Schutzrechten ist das vorgeschlagene Vorgehen nicht so einfach.

    Besser: bewährtes nachbauen ja, es gibt jedoch genug abgelaufene Schutzrechte (so ist ein manta-ray-horn immer noch gut, aber von jedem frei nachzubauen). Mach ich beruflich oft so.

    Dann jedoch nicht vergessen das eigene Konstrukt abzusichern. Geht einfach und billig als Gebrauchsmuster.

    Schützt vor dreisten kommerziellen Nachbauten von open-source-projekten (soll schon vorgekommen sein :wink: ). Von Kommerziellen Nutzern kann mann auch einen Beitrag zu den Entwicklungskosten verlangen, find ich nur fair.

    Ansonsten hab ich mir erstmal den Appel vom Frank im "urps"-Thread zu Herzen genommen: erstmal selber bauen, und dann als Vorschlag einbringen. Ich jedenfalls fummel jetzt erstmal ein Muster zusammen und teste. Wenn´s funktioniert: bittesehr, kann jeder haben und nach eigenem Gutdünken verändern.

    Gruß SRAM

  • Will ein Baßhorn bauen, wer kann mir helfen???

    • SRAM
    • 2. März 2003 um 22:12

    Oliver:

    Stimmt, ist das Neue. :oops:

    Danke für den Tip, digital design kannte ich noch nicht, nette Chassis, und ohne Schnickschnak, eher mein Fall. :)

    Die 75 mm sind allerdings praktisch x_damage, als x_max sind nur 6 mm nach reiner Lehre, 29 mm mit teilweise ausgetauchter Spule drin.

    Siehe : http://www.ddaudio.co.uk/dd9500.htm

    Dennoch, dem könnte mann für Zuhause näher treten ..... :D

    Gruß SRAM

  • Will ein Baßhorn bauen, wer kann mir helfen???

    • SRAM
    • 2. März 2003 um 22:12

    Oliver:

    Stimmt, ist das Neue. :oops:

    Danke für den Tip, digital design kannte ich noch nicht, nette Chassis, und ohne Schnickschnak, eher mein Fall. :)

    Die 75 mm sind allerdings praktisch x_damage, als x_max sind nur 6 mm nach reiner Lehre, 29 mm mit teilweise ausgetauchter Spule drin.

    Siehe : http://www.ddaudio.co.uk/dd9500.htm

    Dennoch, dem könnte mann für Zuhause näher treten ..... :D

    Gruß SRAM

  • Will ein Baßhorn bauen, wer kann mir helfen???

    • SRAM
    • 2. März 2003 um 17:35

    Anfänger:

    den geeigneten Bandpass findest Du hier:

    http://manuals.harman.com/JBL/CAR/Boxes%…12GTi_rev_f.pdf

    @alle:

    das Teil ist garnicht schlecht:
    HAG 25 mm / HVC 66 mm und dennoch BL 14.6

    Geht im Bandpass oder Bassreflex bis 30 Hz, -3 dB

    Würd ich als kleinen (Liter nicht Schalldruck !) subsub für Zuhause behalten.

    Gruß SRAM

  • Will ein Baßhorn bauen, wer kann mir helfen???

    • SRAM
    • 2. März 2003 um 17:35

    Anfänger:

    den geeigneten Bandpass findest Du hier:

    http://manuals.harman.com/JBL/CAR/Boxes%…12GTi_rev_f.pdf

    @alle:

    das Teil ist garnicht schlecht:
    HAG 25 mm / HVC 66 mm und dennoch BL 14.6

    Geht im Bandpass oder Bassreflex bis 30 Hz, -3 dB

    Würd ich als kleinen (Liter nicht Schalldruck !) subsub für Zuhause behalten.

    Gruß SRAM

  • Weich aufgehängte Basslautsprecher...

    • SRAM
    • 1. März 2003 um 20:20

    frank:

    o.t. on

    Solange beim nächsten event das catering nicht aus vogonischem soilent green besteht, die band nicht zufällig desaster area heißt, Giger nicht das Bühnenbild gestaltet, der Veranstalter nicht Dr.Seltsam ist, und der Mixer nicht im crystall palace untergebracht werden muß, weil wellenfront mit seiner neuesten PA, genannt shockwave anrückt, deren Schalldruck auch unterkritische Massen Pu auf kritische Dichte presst ist doch alles im grünen Bereich 8)

    Gruß SRAM

    sorry wellenfront, aber das hat so gut gepaßt .... dafür überlasse ich Dir auch gerne die Rechte am Namen "schockwave"

  • Weich aufgehängte Basslautsprecher...

    • SRAM
    • 1. März 2003 um 20:20

    frank:

    o.t. on

    Solange beim nächsten event das catering nicht aus vogonischem soilent green besteht, die band nicht zufällig desaster area heißt, Giger nicht das Bühnenbild gestaltet, der Veranstalter nicht Dr.Seltsam ist, und der Mixer nicht im crystall palace untergebracht werden muß, weil wellenfront mit seiner neuesten PA, genannt shockwave anrückt, deren Schalldruck auch unterkritische Massen Pu auf kritische Dichte presst ist doch alles im grünen Bereich 8)

    Gruß SRAM

    sorry wellenfront, aber das hat so gut gepaßt .... dafür überlasse ich Dir auch gerne die Rechte am Namen "schockwave"

  • Klipschhorn welche Bestückung

    • SRAM
    • 1. März 2003 um 19:53

    D.Achenbach:

    Danke für die Daten.

    Da wird wohl eine Familienheimfahrt fällig, verbunden mit etwas Schrauben und Staub aus dem Horn blasen :wink: .

    Welchen Treiber ich statt des L15P Low mal probeweise einbaue darf ich hier allerdings nicht schreiben, sonst werde ich gesteinigt .....


    Gruß SRAM

  • Klipschhorn welche Bestückung

    • SRAM
    • 1. März 2003 um 19:53

    D.Achenbach:

    Danke für die Daten.

    Da wird wohl eine Familienheimfahrt fällig, verbunden mit etwas Schrauben und Staub aus dem Horn blasen :wink: .

    Welchen Treiber ich statt des L15P Low mal probeweise einbaue darf ich hier allerdings nicht schreiben, sonst werde ich gesteinigt .....


    Gruß SRAM

  • Brauche Hilfe beim Horntop

    • SRAM
    • 1. März 2003 um 15:56

    Wird der Membrandurchmesser eines Membranlautsprechers oder auch der Halsdurchmesser eines Druckkammertreibers größer als so ca. Wellenlänge / 4 der abgestrahlten Frequenz, so fängt das Chassis an zu bündeln.

    Das hat zwei Effekte, die hier von Interesse sind:

    a) der Abstrahlwinkel wird oberhalb dieser Frequenz im wesentlichem vom Chassis und nicht mehr von der Schallführung bestimmt

    b) ein Horn kann oberhalb dieser Frequenz den Treiber nicht mehr belasten und erhöht deshalb auch nicht dessen Wirkungsgrad

    Zunächst die wichtigsten Bündelfrequenzen in Hz:

    18" 189 / 15" 227 / 12" 283 / 10" 340 / 8" 425 / 6" 567 / 4" 850 / 2" 1700 / 1" 3400

    Verwendet mann also 15", so bündeln diese ab 227 Hz, darüber wird die Rictwirkung immer stärker. Je nach dem welche maximale Bündelung mann zulassen will, muß das Chassis dann nach oben getrennt werden, sagen wir mal bei 500 Hz oder so.

    Soweit herunter kommen aber nur wenige und teure Horntreiber, gleich ob 1" oder 2".

    Deshalb ist diese Kombination nicht zu empfehlen, insbesondere dann nicht, wenn vor die 15" ein Horn gesetzt wird und die Trennfrequenz noch höher angesetzt wird, da dann auch der Schalldruck des 15" eventuell schon einbricht (das kann ein Chassis durch Bündelung und Partialschwingungen der Membran zwar Schalldruckmäßig maskieren, aber der Klirr steigt dann auch an).

    Bei Hörnern ist es übrigens gerade die essentielle Forderung, daß der Hornmund > Lambda/4 (besser > Lambda)´.

    Interessant ist weiter, daß Horntreiber natürlch auch bündeln und deshalb oberhalb einer bestimmten Frequenz das Horn nur noch beschränkten Einfluß auf die Abstrahlung des Treibers hat. Das Horn beschneidet dann eigentlich nur noch den vom Treiber vorgegebenen Abstrahlwinkel.

    Dieser muß nun nicht dem einer kreisrunden Membran gleichen Durchmessers entsprechen. Vielmehr kann dieser Abstrahlwinkel durch die Konstruktion des phase-plugs (dessen Einzelkanäle i.d.R ja ein wenn auch sehr kleines Horn darstellen) beeinflußt werden. Werden die Kanäle, die zum Zentrum der Treibermündung führen etwas kürzer als die, die zum Rand führen ausgeführt, so wird der Abstrahlwinkel breiter, umgekehrt enger. Die Anordnung ähnelt einem Multicell-Horn.

    Wichtig für die Anwendung ist, daß bei Frequenzen oberhalb der Bündelungsfrequenz des Treibers die Steigung des Hornhalses und nicht die des Hornmundes den Abstrahlwinkel festlegt. Faustregel: nur wo der Zuhörer die Treiberöffnung sehen kann kommen auch die hohen Frequenzen hin. Klassische Exponentialhörner neigen aus diesem Grund zum "beaming".

    Abhilfe: sehr schnell öffnende Hörner, konische Hörner, Difffraktionshörner, Treiber mit sehr kleiner Halsöffnung (z.B. bei Hochtönern).

    Gruß SRAM

  • Brauche Hilfe beim Horntop

    • SRAM
    • 1. März 2003 um 15:56

    Wird der Membrandurchmesser eines Membranlautsprechers oder auch der Halsdurchmesser eines Druckkammertreibers größer als so ca. Wellenlänge / 4 der abgestrahlten Frequenz, so fängt das Chassis an zu bündeln.

    Das hat zwei Effekte, die hier von Interesse sind:

    a) der Abstrahlwinkel wird oberhalb dieser Frequenz im wesentlichem vom Chassis und nicht mehr von der Schallführung bestimmt

    b) ein Horn kann oberhalb dieser Frequenz den Treiber nicht mehr belasten und erhöht deshalb auch nicht dessen Wirkungsgrad

    Zunächst die wichtigsten Bündelfrequenzen in Hz:

    18" 189 / 15" 227 / 12" 283 / 10" 340 / 8" 425 / 6" 567 / 4" 850 / 2" 1700 / 1" 3400

    Verwendet mann also 15", so bündeln diese ab 227 Hz, darüber wird die Rictwirkung immer stärker. Je nach dem welche maximale Bündelung mann zulassen will, muß das Chassis dann nach oben getrennt werden, sagen wir mal bei 500 Hz oder so.

    Soweit herunter kommen aber nur wenige und teure Horntreiber, gleich ob 1" oder 2".

    Deshalb ist diese Kombination nicht zu empfehlen, insbesondere dann nicht, wenn vor die 15" ein Horn gesetzt wird und die Trennfrequenz noch höher angesetzt wird, da dann auch der Schalldruck des 15" eventuell schon einbricht (das kann ein Chassis durch Bündelung und Partialschwingungen der Membran zwar Schalldruckmäßig maskieren, aber der Klirr steigt dann auch an).

    Bei Hörnern ist es übrigens gerade die essentielle Forderung, daß der Hornmund > Lambda/4 (besser > Lambda)´.

    Interessant ist weiter, daß Horntreiber natürlch auch bündeln und deshalb oberhalb einer bestimmten Frequenz das Horn nur noch beschränkten Einfluß auf die Abstrahlung des Treibers hat. Das Horn beschneidet dann eigentlich nur noch den vom Treiber vorgegebenen Abstrahlwinkel.

    Dieser muß nun nicht dem einer kreisrunden Membran gleichen Durchmessers entsprechen. Vielmehr kann dieser Abstrahlwinkel durch die Konstruktion des phase-plugs (dessen Einzelkanäle i.d.R ja ein wenn auch sehr kleines Horn darstellen) beeinflußt werden. Werden die Kanäle, die zum Zentrum der Treibermündung führen etwas kürzer als die, die zum Rand führen ausgeführt, so wird der Abstrahlwinkel breiter, umgekehrt enger. Die Anordnung ähnelt einem Multicell-Horn.

    Wichtig für die Anwendung ist, daß bei Frequenzen oberhalb der Bündelungsfrequenz des Treibers die Steigung des Hornhalses und nicht die des Hornmundes den Abstrahlwinkel festlegt. Faustregel: nur wo der Zuhörer die Treiberöffnung sehen kann kommen auch die hohen Frequenzen hin. Klassische Exponentialhörner neigen aus diesem Grund zum "beaming".

    Abhilfe: sehr schnell öffnende Hörner, konische Hörner, Difffraktionshörner, Treiber mit sehr kleiner Halsöffnung (z.B. bei Hochtönern).

    Gruß SRAM

  • Klipschhorn welche Bestückung

    • SRAM
    • 1. März 2003 um 15:11

    D.Achenbach:

    Wie hoch muß das Q_t denn sein ?

    Hatte vor ca. 20 Jahren den damaligen RCF L15P200 LOW im Klipschhorn (angepaßte Druckkammer mit größerem Anfangsquerschnitt). Am ehestem dem L15P200 AK vergleichbar.

    Ging höllisch tief mit ordentlichem Schalldruck. Blieb allerdings mein einziges Eckhorn. In Spanplatte (resonanzfrei, aber schwerst) definitiv nicht Umzugsgeeignet, und daher immer noch ortsgebunden am alten Wohnort.

    Ist der L15P200 AK geeignet ?

    Gruß SRAM

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