- RCF L15P200 Low im Klipsch-Horn: Vorkammer durch Konus + Zugabe 1mal 21 mm Distanzplatte, Kompression 3 (würde heute so nicht mehr bauen) --> speaker hat es überlebt (aber das sagt wohl wenig, denn das Chassis überlebt wohl so ziemlich alles), Klang o.k.
- Isophon 385 (? das Teil das vor kurzem mal diskutiert wurde) in Altec-Voice-Nachbau: Kammer auch hier Konus mit Distanzscheibe 21 mm, Öffnung quadratisch mit Seitenlänge = einbeschriebenes Quadrat in den Membrandurchmesser --> keine Probleme, aber bei dem geringen Kompressionsverhältnis und dem kurzen Horn nicht zu erwarten.
- 2 X 12" Isophon in geradem (!) 2m Horn f_g = 30 Hz: Druckkammer wie bei der Altec, davor Keile bis Querschnitt = Hornhals --> auch hier keine Probleme, kam weit und tief, ist jetzt leider Brennholz :cry: (nix Transport)
2 X 2 X 12" im symmetrischen gefalteten Horn mit f_gr = 60 Hz, Querschnitt ähnlich wie Strassacker-Horn bzw. Eliminator: keine Druckkammer, speaker strahlt gegen Keil. Auch hier keine Probleme, Klang wie bei vielen Kurzhörnern sehr knackig.
Die Belastung ist übrigens deutlich geringer wie mann gefühlsmäßig denkt: bei hart aufgehängten speakern und geringem backvolumen geht die meiste Kraft in Aufhängung und die Kompression der Lautsprecherkammer.
Grob gerechnet: wenn ein (sehr gutes und leider auch sehr großes) Horn so um die 40% Wirkungsgrad erreicht, dann geht immer noch mehr als 50% der von der Schwingspule aufgebrachten Kraft in die (symmetrischen !) Belastungen durch Beschleunigung der Membran, Längen der Aufhängung und Kompression des Luftvolumens in der Rückkammer.
Das relativiert auch die unsymmetrische Belastung bei Variante 2.
Variante 3 ist für mich eine Variante 2 mit größerer "Vorkammer", also gerade der Fall, den Du ausgeschlossen hast :wink: .
Gruß SRAM