Moin,
Rockline, ich vermute jetzt einfach mal, daß Du mit der Hand zwei Effekte - und deren Kombination bemerkt hast.
Hier die Diagramme dazu:
http://www.klippel.de/fileadmin/klip…rity_Poster.pdf
Zum Einen die elektrische Bl(x) Dämpfung (-Bremsung). Diese ist beim kurzgeschlossenen bzw. mit dem Endstufenausgang verbundenen Chassis deutlich spürbar - und sollte zwar nicht, aber kann, von der Mittellage ausgehend unterschiedliche Werte haben. Vergleiche auch mal kurzgeschlossen gegen offen
. Ergeben sich von der Mittellage betrachtet unterschiedliche Bremswerte, dann ist die Schwingspule fernab der Mitte des Magnetspaltes eingebaut (oder durch Verschleiß der Einspannungsfeder verschoben) - das Chassis gehört direkt in die Entsorgung, denn es wird extrem klirren, großes DC-Displacement zeigen, und früh ausfallen.
Zum Anderen die Feder (ja, eine) Kms(x) sollte zwar nicht, aber kann von der Mittellage ausgehend unterschiedliche Kennlinien haben. Verschlissene Einspannungen sind immer extrem einseitig. Ich denke nicht, daß der Versuch der Näherung an diese (eine) Kennlinie mittels zweier linearer Federn Sinn macht. Tellerfedern sind "etwas merkwürdig".
Einfacher Schnelltest beider Eigenschaften ist der Vergleich der Auslenkweiten mit 9V Blockbatterie in beiden Polungen/Auslenkrichtungen. Ein Chassis mit unterschiedlichen Auslenkungen gehört direkt in die Entsorgung, es wird nie klirrarm laufen und bald ausfallen.
Wenn Du an der Kraftmeßdose den Strom zum Chassis misst könnte man direkt das BL ausrechnen (N/A). Mit gemessenen! R_e könnte man das auch aus der Spannung - ohne weiteren Meßdurchgang. Wenn Du von der Ruhelage ausgehend in beide Richtungen jeden zweiten Millimeter eine Messung ohne Strom an der Meßdose machst hätten Wir die Kms(x)-Kurve... selbe Messung mit Gleichstrom gäbe nach Abzug der Kms(x)-Werte Bl(x)... Man könnte in jeder Position beide Werte aufzeichnen, das spart mechanisches Gebastel...
Grüße,
Bernd