Deine Erfahrung mit dem Mischen von Overheads und Einzelmikrofonie (Close-Micing) kann ich gut nachvollziehen.
Ich hatte auch öfters das Gefühl, dass man mit einer Mischung aus Overheads und Einzelmikrofonen ein sehr gutes Ergebnis erzielt.
Die Overheads sorgen dann für einen runden Gesamtklang, denn sie halten den Mix irgendwie "zusammen". Damit das ganze noch durchsetzungfähig und vor allem etwas sprachverständlich wird, kann man dann mit einzelnen Mikrofonen im Chor (man kenn ja seine Leute irgendwann und kann die Mics dann an die richtigen Leute verteilen) noch einiges stützen. Das kann man dann sehr schön ausbalancieren, der ein oder andere Komp auf den einzelnen Mikros (vielleicht auch in der Subgruppe) hilft dabei.
Ich denke, dass das für euch garnicht so unbezahlbar ist, wie du schreibst. Es müssen ja nicht gleich 8 C391 sein, mit 2 oder 3 bezahlbaren Condensern (Ich habe da nur Erfahrungen mit AT, aber hier wird ja z.B. viel vom Rode NT5 geschwärmt) wird das Budget nicht übermäßig belastet.
Dann kommen noch einige dynamische Mics wie das SM58 (why not?) dazu und ich glaub, daraus könnte was werden.
Vielleicht sollte man dann noch hinterfragen, ob man wirklich 16 davon braucht (siehe Threat "weniger ist oft mehr"), wenn du dir die Rosinen ausm Chor rauspickst, wird das Ergebnis sicher nicht schlechter ;-).
Soweit so gut, vielleicht hilfts ja ein bisschen.