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Beiträge von volvotreter

  • Reactance Anulling

    • volvotreter
    • 29. Dezember 2003 um 14:56

    Sound-Klinik

    Zitat


    bist Du Dir da wirklich sicher, daß man die Resonanzfrequenz ans untere Ende des Übertragungsbereichs schiebt (... bei Hörnern mit geschlossener Rückkammer - denke ich - eher nicht ...) ?

    Hei,
    mein Posting bezog sich auf das Verfahren der 'reactance anulling', wobei es ja darum geht, das Übertragungsverhalten im Bereich der 'flare'- Frequenz zu verbessern.
    Evtl. haben wir hier auch nur ein Mißverständnis, weil ich die die 'flare'-Frequenz fs genannt habe. Mit 'flare'-Frequenz (oder auch 'cut-off' frequenz) meine ich die Frequenz, die zur Berechnung der Hornkontur zu Grunde gelegt wird. Und gerade am Punkt des 'cut-off' wollen wir ja das Vermögen des Horns Schall abzustrahlen verbessern. Zumindest ist das mein Verständnis der Dinge, bzw. das, was ich von B. Edgar gelernt habe.

    Das Berechnen der Resonanzfrequenz des in ein geschlossenes Gehäuse eingebauten Lautsprechers kann man dazu verwenden das ungefähre Volumen der Rückkammer zu berechnen. Durch die Masse der Luft im Horn liegt die tatsächliche Resonanzfrequenz aber tiefer. Und diese rechnerisch zu bestimmen, ist IMHO nicht möglich. Die Formeln die ich kenne, beziehen sich immer auf unendliche Hörner, und die damit berechneten Volumina fallen dann zu groß aus.

    Ich verstehe aber nicht, was Du damit meinst:

    Zitat

    Wenn Du die Resonanzfrequenz zu tief schiebst, dann bricht die Übertragung "oben" zu früh ein (alles wird extrem schmalbandig ...) - und "unten" bekommst Du auch keinen nennenswerten Gewinn, weil der Trichter ein Hochpassverhalten hat und und somit die untere Grenzfrequenz praktisch bestimmt bzw. festlegt ...

    Das Bandpassverhalten des Horns ist 'unten' durch die Flare Frequenz bestimmt (wo wir durch 'reactance anulling' versuchen, das max. Mögliche herauszuholen) und 'oben' durch den 'mass rolloff' des Treibers (ab dem die Übertragungskurve mit 6dB/Okt. zu fallen beginnt).

    Das Verfahren der 'reactance anulling' verschiebt nur die Einsatzfrequenz des Hochpassfilters 'Horn' nach unten. Das Übertragungsverhalten des Horns wird also breitbandiger!

    Gruss

    Erik
    http://www.volvotreter.de

  • Reactance Anulling

    • volvotreter
    • 29. Dezember 2003 um 14:56

    Sound-Klinik

    Zitat


    bist Du Dir da wirklich sicher, daß man die Resonanzfrequenz ans untere Ende des Übertragungsbereichs schiebt (... bei Hörnern mit geschlossener Rückkammer - denke ich - eher nicht ...) ?

    Hei,
    mein Posting bezog sich auf das Verfahren der 'reactance anulling', wobei es ja darum geht, das Übertragungsverhalten im Bereich der 'flare'- Frequenz zu verbessern.
    Evtl. haben wir hier auch nur ein Mißverständnis, weil ich die die 'flare'-Frequenz fs genannt habe. Mit 'flare'-Frequenz (oder auch 'cut-off' frequenz) meine ich die Frequenz, die zur Berechnung der Hornkontur zu Grunde gelegt wird. Und gerade am Punkt des 'cut-off' wollen wir ja das Vermögen des Horns Schall abzustrahlen verbessern. Zumindest ist das mein Verständnis der Dinge, bzw. das, was ich von B. Edgar gelernt habe.

    Das Berechnen der Resonanzfrequenz des in ein geschlossenes Gehäuse eingebauten Lautsprechers kann man dazu verwenden das ungefähre Volumen der Rückkammer zu berechnen. Durch die Masse der Luft im Horn liegt die tatsächliche Resonanzfrequenz aber tiefer. Und diese rechnerisch zu bestimmen, ist IMHO nicht möglich. Die Formeln die ich kenne, beziehen sich immer auf unendliche Hörner, und die damit berechneten Volumina fallen dann zu groß aus.

    Ich verstehe aber nicht, was Du damit meinst:

    Zitat

    Wenn Du die Resonanzfrequenz zu tief schiebst, dann bricht die Übertragung "oben" zu früh ein (alles wird extrem schmalbandig ...) - und "unten" bekommst Du auch keinen nennenswerten Gewinn, weil der Trichter ein Hochpassverhalten hat und und somit die untere Grenzfrequenz praktisch bestimmt bzw. festlegt ...

    Das Bandpassverhalten des Horns ist 'unten' durch die Flare Frequenz bestimmt (wo wir durch 'reactance anulling' versuchen, das max. Mögliche herauszuholen) und 'oben' durch den 'mass rolloff' des Treibers (ab dem die Übertragungskurve mit 6dB/Okt. zu fallen beginnt).

    Das Verfahren der 'reactance anulling' verschiebt nur die Einsatzfrequenz des Hochpassfilters 'Horn' nach unten. Das Übertragungsverhalten des Horns wird also breitbandiger!

    Gruss

    Erik
    http://www.volvotreter.de

  • Klipschhorn welche Bestückung

    • volvotreter
    • 26. Dezember 2003 um 09:09

    Hier noch der zugehörige Link:

    http://www.audiotra.de/

    Gruss

    Erik
    http://www.volvotreter.de

  • Klipschhorn welche Bestückung

    • volvotreter
    • 26. Dezember 2003 um 09:09

    Hier noch der zugehörige Link:

    http://www.audiotra.de/

    Gruss

    Erik
    http://www.volvotreter.de

  • Reactance Anulling

    • volvotreter
    • 26. Dezember 2003 um 00:40

    Vielleicht hilft das ja:

    Im Lautsprecherjahrbuch aus dem Jahre '89 ist auf Seite 381ff. folgendes zu lesen:

    <i>Durch eine geschickte Abstimmung des Kammervolumens lässt sich
    der Imaginärteil (engl. "reactance") der akustischen Impedanz des
    Hornsystems nämlich gerade zu Null machen ( engl. "annulling"), so dass
    ein annähernd reale Impedanz übrig bleibt. Dieser Abgleich des
    Volumens wird als "Reactance Annulling" bezeichnet. </i>

    Also: Durch ein Abstimmen der Resonanzfrequenz des Treibers in der
    (geschlossenen) Rückkammer auf die Frequenz der
    Hornkontur fs, kann das Übertragungsverhalten bei bzw. oberhalb von fs
    verbessern werden. Der Übertragungsbereich des Horns wird dadurch
    nach unten erweitert.

    In der Praxis heißt dass: Rückkammer so groß bauen, dass der Treiber
    darin sicher unterhalb fs resoniert. Das Rückkammervolumen und
    zugehörige Resonanzfrequenz werden dann ermittelt.

    Dazu den eingebauten Lautsprecher und einen ca. 470 Ohm Widerstand in Reihe an einen
    Sinusgenerator anschließen und mit einem mV-Meter die Wechselspannung
    am Lautsprecher messen während man die Frequenz verändert - bei
    der Frequenz, an der die Spannung am höchsten ist, resoniert das
    System, die Impedanz des Lautsprechers hat dort ihr Maximum.

    Danach füllt man die Rückkammer mit wassergefüllten
    Kunststoff-Flaschen oder Holzklötzen (von denen man das Volumen kennt)
    und ermittelt erneut die (dadurch erhöhte) Resonanzfrequenz und das
    zugehörige (jetzt verringerte) Volumen. Ist die gefundene Frequenz
    größer als fs, so muß die Rückkammer weiter verkleinert werden.

    Das erforderliche Volumen, bei dem das System an fs resoniert kann
    man nun graphisch ermitteln:
    In einem Diagramm, in dem die x-Achse die Frequenz in Hz und die
    Y-Achse das Volumen in Ltr. aufgetragen wird, verbindet man die zwei
    zuvor ermittelten Punkte (Resonanzfrequenz; dazugehöriges Volumen)
    mit einer Geraden und ließt anschließend das Volumen an der Frequenz fs
    aus dem Diagramm ab.

    Die Berechnungen der Rückkammervolumina ergeben zumeist zu große
    Volumen, da sie für unendlich lange Hörner gelten.

    Grüße

    Erik
    http://www.volvotreter.de

  • Reactance Anulling

    • volvotreter
    • 26. Dezember 2003 um 00:40

    Vielleicht hilft das ja:

    Im Lautsprecherjahrbuch aus dem Jahre '89 ist auf Seite 381ff. folgendes zu lesen:

    <i>Durch eine geschickte Abstimmung des Kammervolumens lässt sich
    der Imaginärteil (engl. "reactance") der akustischen Impedanz des
    Hornsystems nämlich gerade zu Null machen ( engl. "annulling"), so dass
    ein annähernd reale Impedanz übrig bleibt. Dieser Abgleich des
    Volumens wird als "Reactance Annulling" bezeichnet. </i>

    Also: Durch ein Abstimmen der Resonanzfrequenz des Treibers in der
    (geschlossenen) Rückkammer auf die Frequenz der
    Hornkontur fs, kann das Übertragungsverhalten bei bzw. oberhalb von fs
    verbessern werden. Der Übertragungsbereich des Horns wird dadurch
    nach unten erweitert.

    In der Praxis heißt dass: Rückkammer so groß bauen, dass der Treiber
    darin sicher unterhalb fs resoniert. Das Rückkammervolumen und
    zugehörige Resonanzfrequenz werden dann ermittelt.

    Dazu den eingebauten Lautsprecher und einen ca. 470 Ohm Widerstand in Reihe an einen
    Sinusgenerator anschließen und mit einem mV-Meter die Wechselspannung
    am Lautsprecher messen während man die Frequenz verändert - bei
    der Frequenz, an der die Spannung am höchsten ist, resoniert das
    System, die Impedanz des Lautsprechers hat dort ihr Maximum.

    Danach füllt man die Rückkammer mit wassergefüllten
    Kunststoff-Flaschen oder Holzklötzen (von denen man das Volumen kennt)
    und ermittelt erneut die (dadurch erhöhte) Resonanzfrequenz und das
    zugehörige (jetzt verringerte) Volumen. Ist die gefundene Frequenz
    größer als fs, so muß die Rückkammer weiter verkleinert werden.

    Das erforderliche Volumen, bei dem das System an fs resoniert kann
    man nun graphisch ermitteln:
    In einem Diagramm, in dem die x-Achse die Frequenz in Hz und die
    Y-Achse das Volumen in Ltr. aufgetragen wird, verbindet man die zwei
    zuvor ermittelten Punkte (Resonanzfrequenz; dazugehöriges Volumen)
    mit einer Geraden und ließt anschließend das Volumen an der Frequenz fs
    aus dem Diagramm ab.

    Die Berechnungen der Rückkammervolumina ergeben zumeist zu große
    Volumen, da sie für unendlich lange Hörner gelten.

    Grüße

    Erik
    http://www.volvotreter.de

  • Klipschhorn welche Bestückung

    • volvotreter
    • 26. Dezember 2003 um 00:32

    Am besten den originalen K33E verwenden. Den hat der PWK auf das
    Klipschhorn abgestimmt. Treiber mit geringem Q haben weniger Tiefbass
    im Klipschhorn.

    Ausserdem ist der K33E auch nicht so teuer und z.B. über die Mülheimer
    Klipsch Vertretung zu beziehen.

    Gruss

    Erik
    http://www.volvotreter.de

  • Klipschhorn welche Bestückung

    • volvotreter
    • 26. Dezember 2003 um 00:32

    Am besten den originalen K33E verwenden. Den hat der PWK auf das
    Klipschhorn abgestimmt. Treiber mit geringem Q haben weniger Tiefbass
    im Klipschhorn.

    Ausserdem ist der K33E auch nicht so teuer und z.B. über die Mülheimer
    Klipsch Vertretung zu beziehen.

    Gruss

    Erik
    http://www.volvotreter.de

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