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  2. Hörnli

Beiträge von Hörnli

  • 1x 18" vs 2x 15", was ist effektiver?

    • Hörnli
    • 13. November 2008 um 15:56

    Moin,

    Zitat von "Sabbelbacke"

    Die Angaben zumindest bei Emi sind nach Klippel bez. xmax, bei RCF weiss ich es momentan nicht sicher, habe aber im Kopf was von +1/4Hg gelesen zu haben.
    Aber davon mal abgesehen: Das sagt auch wieder nur bedingt was aus.... Versteift Euch also nicht auf ein paar Datenblatt werte und versucht daraus abzuleiten, wer nun letztendlich mehr kann... Mehr als bereits getan kann man sich aufgrund der Specs mit Speks nicht aus dem Fenster lehnen :)

    Lieber ein schönes Treffen organisieren und das ganze organisiert und kontrolliert durchprobieren :)

    RCF handhabt das wie 18S auch, gibt aber zusätzlich die Polplattenstärke an, so kann man das reale x-Max errechnen.

    Es gibt keinen Lautsprecher, der sich außerhalb des realen x-max (Spule/Platte-Auslenkung) dauerhaft haltbar und bei sauberer Wiedergabe betreiben lässt. Nur sehr wenige Chassis schaffen das innerhalb des realen x-Max.

    Grüße

  • 1x 18" vs 2x 15", was ist effektiver?

    • Hörnli
    • 13. November 2008 um 15:47

    Moin,

    Zitat von "jogi"

    Verstärkerentwickler wissen im allgemeinen, daß mit ihren Geräten Lautsprecher und nicht Meßwiderstände betrieben werden.
    Deshalb hat jede anständige Endstufe kein Problem mit Impedanzen, die im schlimmsten Fall bis auf 2/3 des Nennwiderstands runtergehen.

    :roll:

    Die Endstufe geht nicht kaputt, aber meine Ohren, und meine Lautsprecher. Ja, Entwickler wissen das, erfahrene Beschaller auch, daß eine Endstufe fürs Datenblatt mit ohmschem Lastwiderstand gemessen wird - und diese Angaben mit dem Lautsprecherbetrieb wenig gemeinsam haben.

    Grüße

  • Idee: Mini System sau laut.

    • Hörnli
    • 13. November 2008 um 15:28

    Moin,

    Zitat von "audio-pip"

    Bei dem Ganzen hatte ich auch eine passive Trennung zwischen Bass und Top in betracht gezogen, hätte aber mein Konzept mit den leichten Kisten wieder über den Haufen geworfen, denn für eine ordentliche Trennung brauchts eine ordentliche Spule und die hat Gewicht.


    je höher die Trennung... ;)

    Zitat von "Jonnytrance"

    So wie du beschreibst, soll das für alle Systeme gilten.
    Meiste davon sinds 18" bzw. 15" + 2Wege Top. Und das funzt ja problemlos, auch wenn man Bass bei 100Hz zum Top akustisch trennt.


    funktioniert das wirklich? Laut?? ;)

    Zitat von "Jonnytrance"

    Gute doppel6er können ab 150Hz mitkommen, auch saulaut.


    :roll: ja, mit aktiver Korrektur, oder Sperrkreis... ...bei langen Schwingspulen, mit viel Leistung (und Powercompression...)...

    Zitat von "Jonnytrance"

    Gute Mitteltöner und Hochtöner können auch gut 4 Oktaven mitmachen.


    ich kenne genau einen 1"/Horn- Kombi, der 4 Oktaven kann, der ist teuer. Alle weiteren schaffen 3... ...plus eine Oktave Klirr und Blech... ...oder reagieren bei 4 oktavigem Einsatz mit Totalklirr in allen 4 Oktaven...


    Zitat von "Jobsti84"

    Anm.:
    das was du willst, klingt eher wie ne gute 3 Wegekiste, bei welcher man den TT abtrennen kann um Transportvolumen zu sparen, bzw. besser zu Tetris'en ;)


    Das hast Du voll erfasst ;) Mit diesem Konzept lassen sich alle Vorgaben Deines Eingangsposts verwirklichen, sogar mit nur einem 6" im Top, ohne Deppolito.

    Du hast doch sicher fertige 15"1,4" da - die nimmst Du als Bass. Einen DSP hast Du sicher auch und kleine Tops (6" Kiste mit SP-6/100pro ? ) zuhauf. Also baue doch mal ein Set mit 355 Hz- Trennung auf und höre ein paar Tage Partymusik in der Werkstatt. Dann Trenne bei 100 Hz, und versuche den gleichen Pegel ;) Ob die "hohe" Trennung in der Praxis (bei einem Partysystem ;) ) stört? Oder stört eher, daß ein Minitop die 125Hz Oktave nicht mit Pegel kann...

    Grüße


    PS Audio-pip, Sebastian, Ich finde Dein Konzept und auch die Umsetzung sehr gut. Sicher viel vernünftiger, und auch nicht größer als Tops mit zwei 6"ern. Insofern also die Lösung für alle hier, die unbedingt tief trennen wollen. Ich will es jedoch auf die Spitze treiben ;)

  • Idee: Mini System sau laut.

    • Hörnli
    • 12. November 2008 um 22:54

    Moin,

    Zitat von "Jobsti84"

    Aber warum so viel höher trennen, weils von den großen pappen her besser schiebt?.


    Um das Kriterium "laut" überhaupt erreichen zu können darf gerade der Mitteltöner an seinem unteren Einsatzende keinerlei Pegelprobleme haben, denn hat er die geringsten Probleme, dann geht der komplette Mittenbereich musikalisch verloren.

    Wir haben 10 hörbare Oktaven. Auf die unterste verzichten wir, weil das nicht in den PKW passt. Unserer Übertragungsband beginnt also bei 45Hz, von dort sind es noch 9 Oktaven, die wir auf 3 Bereichs-Schallwandler verteilen. Gleichmäßig, weil die meisten Schallwandler nur gerade eben so 3 Oktaven sauber übertragen.

    Also ist der Bass zuständig für die Oktaven 63,125 und 250Hz. Also f_u: 45Hz - f_o: 355Hz
    der Mitteltöner ist zuständig für die Oktaven 500,1000 und 2000Hz. Also f_u: 355Hz - f_o: 2800Hz
    der Hochtöner ist zuständig für die Oktaven 4000,8000 und 16000Hz. Also f_u: 2800Hz - f_o: 22400Hz

    Ich sehe keinen Grund, gerade beim Bass nicht, weniger als 3 Oktaven zu projektieren. Eine Trennung bei 150Hz wären nichteinmal 2 Oktaven.

    Grüße

  • Idee: Mini System sau laut.

    • Hörnli
    • 12. November 2008 um 16:36

    Moin,

    @ Jobsti: mein Teil zusammengefasst: Trennfrequenz vom Bass hochsetzen, spart Membranfläche beim Mittelton, und Bass nicht mit Kleinpappen, sondern 15" CB Neo 70 Liter 45er Würfel.

    Grüße

  • Ohm-Reduzierung - Leistungserhöhung

    • Hörnli
    • 11. November 2008 um 00:28

    Moin,

    Zitat von "blade11"

    Hi!

    Folgende Überlegung:
    Eine Endstufe hat bei
    8Ohm 350Watt
    4Ohm 600Watt
    2Ohm 850Watt

    Hat man nun 4 Subs mit je 400Watt RMS 8Ohm und will diese an einer Endstufe betreiben, dann gibts 2 Möglichkeiten:

    2 Subs mit 8Ohm Parallel = 4 Ohm + 800WRMS pro Seite -> Endstufe macht nur 600W!
    :roll:

    ODER

    Man könnte die 8Ohm Boxen in 4Ohm Boxen verwandeln, so hätte man 850W von der Endstufe und deutlich mehr Leistung. Richtig?

    Wie kann man aus einer 8Ohm Box eine 4 Ohm Box machen?
    Vorschläge?
    Denkfehler bei mir?
    Hat sowas jem. schon mal gemacht?

    Grüße

    :wink:

    Alles anzeigen

    Da klingt die Sorge durch etwas zu verschenken, wenn man die Endstufe nicht mit der minimalen Impedanz belastet.

    Das ist nicht richtig, denn:
    - 8ohm Bässe haben in den meisten Fällen ein Impedanzminimum deutlich unter 8ohm. 2 davon parallel haben demnach deutlich unter 4ohm und belasten die Endstufe genug.
    - Vergüten Dir die Endstufennetzteile, und auch die Strombegrenzung die Leistung zurück, durch höhere dynamische Reserven.
    - der Auslastungsgewinn durch Betrieb dieser Endstufe an Parallelgeschalteten 4ohm Bässen funktioniert nicht, denn 2 dieser 4ohm Bässe haben real weit unter 2ohm, die Endstufe wäre überlastet, und wird in der Praxis nicht mehr Leistung erbringen.

    Grüße

  • Hornresponse kickbass simulation

    • Hörnli
    • 10. November 2008 um 14:29

    Moin,

    ein konisch aussehender Trichter zwischen zwei parallelen Flächen ist nicht konisch im Sinne konisch simulierter Segmente. Ein Prisma ist kein Konus! Daher ist es nicht richtig ein exponentielles Horn in konische Segmente aufzuteilen - wenn das reale Horn mit geraden Brettern zwischen parallelen Flächen aufgebaut wird.

    Der Glaube mit der Aufteilung in konische, aber später garnicht konisch gebaute, Abschnitte eine treffendere Simulation zu erreichen ist also Unsinn. Wenn man eine "Sonderkontur" aus konischen Abschnitten simulieren möchte, dann muß man immer noch die Annäherung mittels Holzbrettern, wie auch beim einteilig exponentiell simulierten Horn, als davon getrennten Arbeitsgang betrachten.

    Mein Fazit bisher ist, daß die hauptsächlichen Schwierigkeiten der Simulation bei der Gestaltung der Vorkammer und Einstrahlung, der Messung realer (Datenblätter :lol: ) - Treiberparameter, und im ersten Drittel liegen. Auch der Wunsch, aus pragmatischen Gründen (Transportvolumen/Handwerkliche Ausführung) von simulierten Maßen abweichen zu dürfen, verhindert eine Übereinstimmung von Simulation und realem Horn völlig.

    Kurz: exponentiell einteilig simulieren, bestmöglich angenähert sorgfältig bauen - und praktisch unsinnige Sonderkonturen unterlassen, exponentiell funktioniert gut...

    => ...wenn man die Raumbedingung und Mundgröße in der Praxis genauso aufstellt und betreibt.

    Grüße

  • Wie sich ablösende Spinne wieder befestigen?

    • Hörnli
    • 9. November 2008 um 19:29

    Moin,

    Gebastel macht Spaß. :D . Wenn die Spiderklebung an den Korb "etwas" nachlässig gemacht ist lässt sich die Spider vielleicht vorsichtig ablösen, ohne weiteren Schaden zu nehmen. Dann kannst Du die Problemstelle von beiden Seiten "behandeln". Was jedoch wichtig ist, nämlich rauszufinden ob die Spule auch nach der Reparatur noch zentriert, also mit beidseitig gleichem Überhang läuft, das könntest Du vielleicht schon durch die lose Stelle peilen. Wichtig ist, daß nach der Reparatur die Schwingspule nicht nur nicht kratzt, eine brauchbare Nullage entscheidet, ob das danach überhaupt ein Lautsprecher-Chassis ist. Wenn man die Spider/Korb- Klebung löst sollte von dem Wiederankleben in jedem Fall die Dustcap runter, damit man mit Pappstreifen zentrieren kann.

    Aber ob ich dann beruflich damit die "große Halle" machen würde ;)

    Kleberdiskussion hatten wir ja gerade, an dieser Stelle brauchst Du einen relativ harten Kleber, der dennoch genügend Spannungsausgleich zulässt ohne zu splittern. Ein Anruf bei Dynacord hilft vielleicht, der Kleber muß zumindest kompatibel mit den Originalkleber sein.

    Gruß

  • Idee: Mini System sau laut.

    • Hörnli
    • 8. November 2008 um 14:24

    Moin,

    Zitat von "audio-pip"

    ... schon wieder auf Eis gelegt?

    nö, Dein System ist aber größer... :grin: - doch es passt aus vielen Gründen zu den Vorgaben ;)

    Grüße

  • neues System aufbauen, welche Tops

    • Hörnli
    • 4. November 2008 um 22:13

    Moin,

    Zitat von "Daniel Angenendt"

    Hörnli,

    erst einmal danke für das Feedback, jedoch habe ich noch einige Fragen zu Deinen Ausfürhungen:


    Ich denke ich kann die Flanschbuchsen und Alurohre weg lassen, da die Rutschen schon eine Höhe von 120 haben. So sollte ich definitiv eine Abstrahlung der Tops auf Gesichtshöhe haben.

    Auaaahh, bitte, Hochtöner in Ohrhöhe bei Beschallung, das ist Körperverletzung. Von mir aus kannst Du auch zwei Bierkästen dazwischenpacken und das Stack mit dem Gurt verzurren, den Du sowieso zwingend brauchst.

    Zitat von "Daniel Angenendt"

    Ich entnehme daraus ein wenig Ironie, womit kann ich diese sonst sinnvoll Bestücken, bin für "fast" jeden Tip dankbar und sauge diesen Förmlich auf.

    Darüber würde ich erst nachdenken wenn die 15B kaputt sind, und das sollte einige Zeit nicht passieren

    Zitat von "Daniel Angenendt"


    Zugegeben Bassrutschen sind sicherlich nicht die erste Wahl, welche man bei einer kleinen bescheidenen PA Anlage in Erwägung zieht. Was sagen den Deine/Eure Erfahrungswerte, ein Paar Bassrutschen inkl. Tops sind ausreichend für wieviele Personen. Das hier noch einige Faktoren zusätzlich einspielen wie die Akkustiok der Location, Größe der Location, Out - oder Indoor, das weiß ich auch. Aber normalerweise sollte man doch mit diesen Set bis zu 150 Personen auf dem Floor beschallen können.

    ...wenn Du die Tops über Scheitelhöhe... ;) es wird sich IMMER jemand finden, der "lauter" will, die Kunst ist es den Wunsch nie zu erfüllen, dann hält das Material bis in den Morgen ;)

    Zitat von "Daniel Angenendt"


    In Bezug auf die Endstufen, das McCrypt und Omnitronik so zerissen werden kann ich stellenweise nachvollziehen, stellenweise jedoch widerrum nicht.

    Ich hatte und habe von beiden Herstellern Komponenten im Einsatz gehabt.
    Fazit McCrypt, geht gar nicht, von den zwei Stufen die ich hatte, habe ich beide wieder verkauft, Mixer kann man auch knicken.
    Jedoch die Ommnitronik Endstufen kann ich den Hype nicht so nachvollziehen, da die 1000er und 1500er Stufe eigentlich von der Leistung her zufrieden stellend ist, jedenfalls in Bezug auf Mittel und Hochton. Was ich zugeben muss und da merkt man wirklich Welten liegen zwischen TA 1200 vs. P1000/P1500. TA1200 ist zwar auch nicht wirklich Tieftonlastig, aber hier bevorzuge ich die TA doch wirklich um einiges mehr.
    Probleme bezgl der Wärmebildung bzw. Wäremabfuhr stehen sich meiner Meinung nach beide Stufen in nichts nach. Dies ist jedenfalls mein Eindruck.

    Es gibt viele Qualitätsmerkmale bei Endstufen, ich sehe aber keinen Grund, warum Du nicht benutzen solltest was Du schon hast. Lautsprecher und der betreibende Systemengineer (Du ;) ) haben mit Sicherheit den größten Einfluß auf den Klang

    Zitat von "Daniel Angenendt"


    Ich will mit der "kleinen" Anlage keinen Wettkampf gewinnen und/oder super professionell sein, auch wenn dies unglücklich ausgedrückt ist, sprich kein Highend Equipment verbauen, jedoch sollten die verwendeten Komponenten ganz einfach Road tauglich sein und mehr als 2 oder 3 VA überleben.

    Ob eine Veranstaltungsbeschallung gelingt liegt in der Hand des Systemengineers (immer noch Du ;) ), wenn der keinen Fehler macht läuft eine Anlage jahrelang und klingt bestens. Ein Problem entsteht allerdings wenn Du nicht bei der Anlage bleibst

    Zitat von "Daniel Angenendt"


    OFF TOPIC
    Also nachdem ich mir die Nacht so meine Gedanken gemacht habe, wird es darauf definitv hinauslaufen, das das ULB Pro in den Verleih geht. Habe mich dabei auch so ziehmlich an die Amp Bestückung gehalten, welche Jobsti auf seiner HP beschrieben hat.

    Bilder vom Bau etc. werde ich in den passenden Thread noch hochladen. Die MuFu Variante habe ich erst mal weg gelassen, hatte mich dabei mehr als einmal vermessen und die Winkel habe ich mit der Vermessung auch nicht korrekt hinbekommen, muss also erst mal die Rechteckige Variante herhalten.


    hmnm, ich würde niemals Chassis von Vertrieben kaufen, welche die Gewährleistung für die Einhaltung der Daten über das Verschweigen derselben verweigern. HTH gibt immer noch keinen handfesten Datensatz an. ...was Jobsi jedoch nicht daran hindert aus der jeweils gelieferten Charge ordentliche Lautsprecher zu entwickeln. Doch wer stellt sicher, daß sich mit der nächten Lieferung die technischen Eigenschaften nicht ändern? ULB-8 PRO von Jobstis Werkbank wären eine gute Wahl zu Deinen Rutschen, doch ich fände es angebracht sicherzustellen, daß Du wirklich die gleichen Chassis bekommst.

    Nach meinen Partyerfahrungen reichen zwei Rutschen und zwei ULB-8-PROs im Freien für Parties mit 120 Leuten =>Gesammt<= -Besucherzahl und Indoor für einen Raum, in dem sich maximal 60 Leute aufhalten (Geburtstag, nicht Fans eines angesagten DJs ! ). Wenn "irgendein" DJ auflegt ein Drittel, wenn Du selbst auflegst das doppelte ;)

    Grüße

  • Idee: Mini System sau laut.

    • Hörnli
    • 4. November 2008 um 20:59

    Moin,

    Zitat von &quot;audio-pip&quot;

    Warum nicht gleich was bauen was auch klanglich optimiert ist.

    Ich schmeiss mal was in den Raum: Top 2x8"/1", Bass 15" Hornhybrid

    Auch Dein Vorschlag ist klanglich optimal, bis auf den Hybrid, Bassreflex klingt ja schon schlimm genug, OK, Party, stattgegeben :)
    Doch das Transportvolumen ist erheblich größer, das Gewicht erheblich höher, Zudem gabs das hier schonmal, Du erinnerst Dich? LBPA-Top, und ARLS? Aber bitte aktiv getrennt - die Verluste ;-), also 2 ordentliche Endstufen, LR24-Weiche, Rack => 50 Kilo, oder teuer...


    Das ist das gesuchte Format:

    >>Bässe: ein leichter günstiger Neo-15", wie der Emmi LF, in 76l CB, sowas klingt weit tiefer als es sich mißt, und wird als 45er Würfel aus 12/13mm Holz federleicht. Passive Weiche rein 12dB/oct, ca 600Hz, das ist bei der Frequenz billig und verlustarm und wenn man ein paar Altkleider reintackert sind 600 Hz auch kein akustisches Problem, vor allem bei CB nicht. Hochständerbuchse und glattes Alurohr für die Tops auf 2,1m, fertig. Warum nicht BR? Na, wenn ihr keinen Klang-Geschmack habt, dann bohrt halt ein Loch rein...<<

    => Transport: 2 Stück 45*45*45cm 18 Kilo! ohne besondere Bauweise!

    >>Tops: Was muß da rein - ab 600Hz wohl ein einziger 6", Alpha 6 oder noch lauter, und weil 6" bis 5kHz kann nur ein Minitweeter, eine Weiche, Hochpass 600 Hz 12dB/oct, Trennung 5kHz, Glühbirnchen für "Autoloudness", Plastik-Flanschbuchse. - Das Ding passt in eine Handtasche.<<

    => Transport: 2 Stück 18*15*27cm 8 Kilo! ohne besondere Bauweise!

    >>Und weil das alles schön Preiswert bleiben soll, und auch nachbaubar, wird das mit einer 150EUR Endstufe schön auf 8 Ohm betrieben...<<

    => Transport: 2HE Softbag, 16 Kilo!

    Stativstangen

    => Transport: 170cm lang, glattes Rohr


    @ Sebastian (audio-pip): Ich gehe mal davon aus, daß auch Du eine Aufteilung 15"CB/6"/25mm1" für klanglich optimierbar hälst, oder? ;)

    Fazit:
    Der (kleine ;) ) Nachteil von ein paar Zentimetern "Hörpositionsvariablem" Laufzeitfehler bei 600 Hz ermöglicht viele Vorteile - gegenüber einer klassischen 15-3, und auch gegenüber Standard- Sub/Sat-Anlagen.


    @ Nico (Nicolas87): Für mich ist zwischen PA und Home nur ein Unterschied, PA muß weit mehr Schalldruck relativ zum Transportvolumen etc. liefern können.

    Je tiefer die Trennung, desto mehr Membranfläche benötigt der Tiefmittelton- Weg. Je größer der Membrandurchmesser desto tiefer muß der Hochtöner können (Preis). Darum hat Jobsti zunächst 2*6"/Ht angedacht, aber schnell gemerkt, daß damit keine "gewohnte" Trennfrequenz zum Bass möglich ist, es sei denn man verwendet 2, in Worten: zwei 6" Langhuber, doch die sind in den Mitten erheblich leiser - und weit teurer.

    Natürlich hast Du recht, mit einem 8", oder 10" im Top könnte man tiefer als 600 Hz trennen, je tiefer desto größer der Aufwand, so ist das eben. Wenn man jedoch klein, günstig UND laut haben will muß man deutlich über 300Hz, was viele 15"er problemlos können...

    Grüße

    Edith sagt, meine Texte seien nicht lang genug ;)

  • Idee: Mini System sau laut.

    • Hörnli
    • 4. November 2008 um 10:52

    Moin,

    @ audio-pip: praxisfremd, naja, es geht um ein lautes kleines Partysystem (so habe ich das jedenfalls verstanden).

    Zitat von &quot;Jobsti84&quot;

    Hatte heute Nacht nen Einfall,
    wie wäre es mit nem System war recht klein ist, aber dennoch schön laut kann. Passt in jedes Auto und sollte mind 100 PartyLeute zufrieden stellen.


    An der "klassischen" 15-3 stört mich das Gewicht, das auf Stativ erhebliche Gefahren mit sich bringt - oder monströse Stative erfordert. Das läuft dem kleinen Transportvolumen entgegen. Zudem sind 4 handliche Böxchen leichter im PKW zu verstauen, als 2 recht klobige 15-3.
    Die Lösung die "klassische" 15-3 zu splitten, und auf die fachlich richtige Trennung - etwa 120 Hz - bei Sub/Satelitenanlagen zu verzichten, mit dem Vorteil den Tiefmitteltöner nicht zu quälen, halte ich für tragbar. Es geht hier ja um Party, klein und laut, nicht um Beschallungsaufgaben für die es hinreichend "fachlich richtige" Konzepte gibt. Solange die Bässe jeweils als Stativfuß unter den Tops stehen ist das "Zerreißen" in 2 Schallquellen weniger wahrnehmbar, als das in "theoretisch verkleisterten" Köpfen festsitzt. Das Gehör löst zwar die Horizontale gradgenau auf, doch die Vertikale nur vergleichend, nach einiger Übung mit visuellem Abgleich. Ich gehe Wetten ein, daß es auch Dir nicht blind gelingt, in keiner Entfernung, das Manko der hohen Trennung und die 2 Meter senkrechter Abstand zu bemerken. Aber auch Du wirst schnell merken, daß eine Solche Konfiguration ordentlich Tiefmitten macht.
    Ganz nebenbei sind Bässe, wiedergegeben durch reale Bassboxen immer ortbar, der Klirr reicht dem Gehör völlig aus. Stören tut das niemanden... achte auf der nächsten VA mit geflogener Line und Bässen auf dem Boden mal darauf ;-). Es gibt gute Gründe die Mehrzahl der Bässe in der Line mitzufliegen, und das Timealignment der "Zusatzbässe" auf die Nahfeldbeschallung zu legen, doch wer macht das schon...

    @ FranzMassinger: genau lesen, bitte. Das Konzept beinhaltet den Kompromiss der 600 Hz Trennung - um Tops mit kleinem (6") Mitteltöner möglich zu machen. Für eine 120 Hz Trennung reicht kaum ein 12", für eine 300 Hz Trennung kaum ein 10", jedenfalls dann nicht, wenn man auch sauber laut beschallen will, ohne Klirr, oder zurückgenommenen Tiefmitten. Gerade Tiefmitten sind es, die darüber entscheiden, ob eine Anlage klein wirkt - oder mächtig.


    Irgendwie fehlt vor lauter Theorie der Sinn für Partyvergnügen ;)

    Grüße

  • Idee: Mini System sau laut.

    • Hörnli
    • 3. November 2008 um 12:27
    Zitat von &quot;Sabbelbacke&quot;

    Grundidee und ein paar Ansätze sind gut, ein Problem ergibt sich aber hier:

    bei 600 Hz Trennung und einem so großen Abstand zwischen Bass und Mittentöni geschieht die akkustische Aufsummierung beider erst in vielen Metern Abstand - vorher hört man zwei Schallquellen, unschön. Ein solches System wird aber eher für kleine Sachen eingesetzt, wo der Abstand zum Ohr vergleichsweise gering ist ...

    Völlig richtig, es geht mir jedoch um die Frage wo ich den Kompromiss setze.

    Wenn das Topteil nicht mit der Unterkante über 2m hoch gebracht werden kann, weil es zu schwer ist und/oder, oder weil Stative zu gefährlich (Party!), oder zu schlecht transportabel erscheinen, dann gibts überhaupt keine direkte Schallausbreitung. So wird jede Summierung überflüssig ;-). Gerade Alurohre lassen sich gut transportieren, und selbst ein leichter Bass ist ein sicherer Stativfuß für ein 6kg Top, als ein Aludreifuß, der erstens nicht die Höhe schafft, zweitens einen Kippkreis (innerer Kreis entscheidet) von kaum 70 cm hat, drittens die Beine Fußangeln sind, viertens im Auto Platz frißt, fünftens scheiße aussieht. 15kg über einen Basswürfelchen ist auch nicht gut. Soweit die Mechanik.

    Akustisch bringt ein kleines Top das Problem, daß es von der üblichen 120Hz-Trennung bis 300 Hz ein perfekter Kugelstrahler ist, erhebliche Schallanteile in der Praxis nach Reflexion zum Gast gelangen. Auch wenn sich Laufzeitfehler anders auswirken als ein, bei Aufstellung in Wandnähe (Partyraum), Hallradius von allenfalls 2m, letzteres klingt nicht besser, und ist in ähnlicher Weise mit Auslöschungen behaftet. Zudem ist es praktisch nicht möglich kleine Chassis zur klirrfreien Wiedergabe bei hohen Pegeln zu bewegen, weswegen das aktuelle "Vorbild" erhebliche Eingriffe mit dynamischem EQ vornimmt, um nicht allzusehr gequält zu wirken, wie die früheren Modelle.

    Zu den Einschränkungen bei der technischen Machbarkeit kommt noch, daß eine 120Hz- Trennung kaum wirtschaftlich passiv realisierbar ist, ich jedoch, obwohl ich aktive DSP-Trennung bevorzuge, in diesem Fall keinen wirtschaftlichen Einsatz für DSP-Trennung sehe. Wirtschaftlich und Praxisgerecht ist der Einsatz nur mit einer einzigen Endstufe.

    Ich rate daher dringend, doch mal diese Konfiguration im Vergleich zu erproben, ich bin mir sicher, daß eine uneingeschränkte Pegelfestigkeit im Bereich 120-300Hz weit mehr Partyvergnügen bereitet, als eine Beschallung mit theoretisch besserem, aber überdrehtem System. Betrachtet einfach die Alternativen. Klar wäre ein 18" /120Hz/ Hochleistungs 12" /1,5kHz/ Hochleistungs 1" - System, sauber DSP-getrennt meine Wahl, doch das passt in keinster Weise in die Vorgaben, und erfinden braucht man es auch nicht mehr, nicht nur ich habe das.

    Für die Vorgaben, superklein, superlaut, wirtschaftlich... halte ich die hohe Trennung mit der Folge eines, in der (Party!)-Praxis unauffälligen, Zeitfehlers weit besser, als die Vorgaben nicht zu erreichen. Überlegt mal warum Jobstis Ansatz wohl im Sande steckengeblieben ist ;)

    Grüße

  • neues System aufbauen, welche Tops

    • Hörnli
    • 3. November 2008 um 01:42

    Moin,

    Zitat von &quot;jogi&quot;

    Und ganz wichtig. Schmeiß die Mitteltöner!!! EVM15B aus den Rutschen raus und bau da ein paar Baßlautsprecher rein!

    Dummfug, nur weil es jetzt Chassis gibt, die mit bleischweren Membranen 1500 Watt ertragen und unter 500 Watt keinen Ton abgeben, bedeutet das nicht, daß die in Backloadern sinnvoll sind. Jede sinnvolle Alternative ist wieder ein Klon des 15B, da kann er auch bei den Originalen bleiben,

    Gruß

  • neues System aufbauen, welche Tops

    • Hörnli
    • 3. November 2008 um 01:19

    Moin,

    das ist Doch ganz einfach, ich verstehe nicht warum man immer alles komplizieren muß.

    Was Du tatsächlich brauchst ist eine DCX2496, 2 Stück 10" oder 12", und 2 Stück 1" Hochtontreiber mit Hörnern. Vielleicht noch ein Set Flanschbuchsen und 2 Alurohre, damit die Tops nicht gegen den Bauch strahlen. Du hast genügend Endstufen, und die EVM 15 B brauchen (fast ;) ) keine Leistung, schon garnicht in Backloadern.

    Die Tops baust Du als kleinstmögliche geschlossene Gehäuse, das klingt bei Tops besser, bitte nicht Bassreflex, Du hast ja Bässe. Als Bestückung empfehle ich nicht zu sparen, Zwei B&C 12HPL64 kosten nicht die Welt, leichte Membrane, laut mit wenig Leistung, weil keine unnötige Basstauglichkeit, dazu sehr leicht. Zudem kann man 12" mit leichten Membranen auch mal bei 2kHz trennen was die Kosten für den 1" Treiber in Grenzen hält. BMS 4538 am 18S XT1086, nicht billig, aber preiswert.

    Die Bestückungs-Auswahl ist natürlich grenzenlos. Nimm in jedem Fall einen kurzhubigen Tiefmitteltöner mit leichter Membrane (Mms unter 30Gramm bei 10" bzw. 40Gramm bei 12"), und ein nicht zu kleines Hochtonhorn.

    Praktisch alle bezahlbaren Fertigboxen sind auf Pseudo-Fullragebetrieb ausgelegt und brauchen ohne Ende Endstufenleistung, da kannst Du mit Selbstbau Besseres erreichen. Voll DSP getrennt sowieso ;)

    Dann machst Du eine sehr sorgfältige Verkabelung, und meldest Dich wieder, falls Du Hilfe mit dem DCX-Setup brauchst.

    Übrigens ein Tipp für vermietsichere Verkabelung:
    Speakons am Rackpanel - an der Box genauso belegen:
    Bass 1+2+
    Mittelhochton 1+1- für 12", 2+2- für 1" Treiber
    Dann kannst Du dem Kunden universelle 4 polig belegte Speakonkabel in die Hand drücken, hast keine Spezialkabel, und wenn der Kunde die falschen Buchsen trifft bleibts totenstill ;)

    Grüße

  • Idee: Mini System sau laut.

    • Hörnli
    • 2. November 2008 um 23:01

    Moin,

    Zitat von &quot;Jobsti84&quot;

    6NMB420 geht sau laut, aber leider net tief genug (250Hz)

    Schade, dass es den L6L380 nichtmehr gibt ;(

    Nicht tief genug, ich hole ein wenig aus...

    Es war einmal... da wurden Parties mit 15-3 bestritten. Oft standen die auf einem Tisch, also viel zu niedrig. All die beißenden Höhen versanken nach einem Meter in viel zu weiten Oversized-Klamotten.

    ? wieso sehe ich Skizzen mit unsinnigen Spielzeug-Groundstacks?

    diese klassischen 15-3 bestanden aus einem Leichtpappen 15" getrennt bei 800Hz zu einem Leichtpappen 8"/6", bei 5kHz zu einem Minitweeter nebst Glühlämpchen.

    ? was soll die tiefe Trennung? noch dazu Kleinstpappe(n) im Bass?

    ? Was soll man mit einem Minikugelstrahler, so ein Böxli ist bei 120Hz Trennung ein absolut sauberer Kugelstrahler?

    Da ja wohl die angestrebten Minitops nicht MUFUs im Sinne von Pseudofullrange sein sollen, könnte man ja wirklich mal konsequent sein, und tatsächlich das Hauptproblem bei der Nutzung von 15-3ern, deren zu hohe Gewicht für transportable, standsichere und günstige Stative angehen. Selbst auf Stativ stimmt zwar die Schallreichweite von Mitten und Höhen, der Bass jedoch leidet. Also schlage ich eine Split-15-3 vor.

    Bässe: ein leichter günstiger Neo-15", wie der Emmi LF, in 76l CB, sowas klingt weit tiefer als es sich mißt, und wird als 45er Würfel aus 12/13mm Holz federleicht. Passive Weiche rein 12dB/oct, ca 600Hz, das ist bei der Frequenz billig und verlustarm und wenn man ein paar Altkleider reintackert sind 600 Hz auch kein akustisches Problem, vor allem bei CB nicht. Hochständerbuchse und glattes Alurohr für die Tops auf 2,1m, fertig. Warum nicht BR? Na, wenn ihr keinen Klang-Geschmack habt, dann bohrt halt ein Loch rein...

    Tops: Was muß da rein - ab 600Hz wohl ein einziger 6", Alpha 6 oder noch lauter, und weil 6" bis 5kHz kann nur ein Minitweeter, eine Weiche, Hochpass 600 Hz 12dB/oct, Trennung 5kHz, Glühbirnchen für "Autoloudness", Plastik-Flanschbuchse. - Das Ding passt in eine Handtasche.

    Und weil das alles schön Preiswert bleiben soll, und auch nachbaubar, wird das mit einer 150EUR Endstufe schön auf 8 Ohm betrieben, wenns zu leise ist, dann ist die Bassmembranfläche zu klein, oder der 6" doch Basstauglich. Wird das laut? Ja, und sicher gerade im Spaßbereich lauter als das L.asche, U.nmöglich K.lingende A.udio S.ystem, das Ihr nachzubauen ansetzt, und leichter wirds auch...

    Gruß

  • Punisher: Defekt?

    • Hörnli
    • 29. September 2008 um 06:46

    Moin,

    Zitat von &quot;Bernhard Nöst&quot;

    Und der HighPass war nicht zu niedrig.
    Denn der Langhuber muss "atmen". Sonst verbrennen die Schwingspulenenden. Nur bei absoluten Hochleistungsanwendungen würde ich höher gehen.

    Das habe ich schon öfter gelesen, ist aber Unsinn. Bei kleinen Leistungen wird die Schwingspule nicht zu heiß, als daß man mit akustisch nutzlosem Hub kühlen müsste. Und bei "Hochleistungsanwendungen" verbietet sich akustisch nutzloser Hub ohnehin. Wichtig ist jedoch den Hub an mögliche elektrische Belastungen anzupassen. Am Sinn von Extremhubern in Hörnern darf man zweifeln.

    Was der Endstufenkanal im Moment des Ausfalls an Signal geliefert hat kann natürlich weit krasser gewesen sein, als der Betrieb bis da hin. Das Kratzen deutet darauf hin, daß die Schwingspule verzogen, und/oder einzelne Windungen lose sind. Ewig hält das vermutlich nichtmehr.

    Gruß

    Gruß

  • warnex die unsäglichegeschichte

    • Hörnli
    • 28. Juni 2008 um 13:15

    Moin,

    @ Peerless: schau mal bei Wikipedia bei Kieselgur, das Rote ist gebrannte grüne Gur. Der Wassergehalt der Gur dürfte bei Lieferung stark schwanken und so das Ergebniss unterschiedlich ausfallen lassen. Ab in die Backröhre, bei 100° wird aus Wasser Dampf ;)

    Microbubbles/Aerosil/Microspheres dürften technisch Erzeugte weiße Gur sein, bei einigen Anwendungen wäre wohl der organische Anteil natürlicher Gur störend.

    @ Martin: vielen Dank für Deine Experimentierfreude, ich bin begeistert. Die hautzerfetzende Oberfläche hängt wohl mit der Struktur zusammen, beim Aufrollen entstehen wohl Spitzen, die nicht verlaufen. Abgesehen davon, daß ich Epoxidpartikel in der Luft extrem gefährlich einschätze, wäre wohl die Verarbeitung mit Druckbecherpistole eine Möglichkeit runde Tropfen aufzutragen. Vielleicht hilft auch ein hochviskoses Harz mit etwas geringerem Gur- Anteil, das nach dem Aufrollen so weit verläuft, daß keine Spitzen bleiben. Welche Viskosität hat Dein Rohharz? Allerdings wird man nicht über angelierte Flächen rollern dürfen. Weitere Möglichkeit wäre die Spitzen durch sanftes Überschleifen zu nehmen, und eine dünne Deckschicht aufzubringen.

    Wie schnell, und wie tief zerstört UV das Epoxid? Was sagt Dein Lieferant?

    Gruß

  • TSP-Messung

    • Hörnli
    • 19. Juni 2008 um 09:59
    Zitat von &quot;svenr&quot;

    Hallo Hoernli,

    ich nehme an, du hattest ein wenig Urlaub; ich hatte schon Befuerchtungen, du haettest dich aus den Niederungen der Diskussionskultur vertreiben lassen.


    Moin Sven,

    vertreiben? nö, aber es kam ja lange Zeit nichts Interessantes, woher hätte ich Motivation nehmen sollen.


    Hilf mir bitte noch ein wenig weiter meine Defizite aufzuarbeiten.

    was ist "d" ?

    "D" ist die Federkonstante in N/m, also der Kehrwert (1/x) der Cms in m/N ?
    Also ist Cms 1.7E-4m/N = 5882N/m?

    was ist "t"

    In der Grenzwertbetrachtung ganz unten meint "m2 -> unendlich" eine unendlich kleine m2 , und "c" die Lichtgeschwindigkeit?


    Als Hub den Spule/Platte-Hub anzusetzen halte ich für sinnvoll, allerdings wird das in der Praxis etwas mit dem Konstantstrom-Aufbau armer Leute kollidieren. Die Spannung der Endstufe ist endlich, und so wird man einen Kompromiss mit dem Vorwiderstand finden müssen. Da das bei meiner Methode, wo ich ja nur die Resonanzstelle finden muß, lediglich Auswirkung auf die Ablesegenauigkeit der 3 Frequenz-Messung hat ist das sicher verschmerzbar.

    Wie Du die ZSE-Methode hier einsetzen möchtest ist mir nicht ganz klar. Sicher ist es möglich mit Gewicht und Strom auch das BL abseits der Nullage zu ermitteln. Dazu gibt man Gleichspannung auf den Antrieb bis die gewünschte Position erreicht ist, legt das bekannte Gewicht auf, und erhöht die Spannung bis die Wunschposition wieder erreicht ist. Die Differenz der gemessenen Ströme mit dem Gewicht ergibt das korrekte BL für diese Auslenkungs-Position. Entsprechend klappt das auch für die Gegenrichtung.

    Da nun das BL für diese Position bekannt ist genügt es diese Position ohne Gewicht mit Gleichspannung anzufahren, und man kann über das für diese Position ermittelte BL und den gemessenen Strom die Cms für diese Position ermitteln. Die Genauigkeit ist hauptsächlich durch die Genauigkeit der Positionsmessung begrenzt.

    Ich denke hier an zwei Skalen. Eine an der Membrane, in Millimetern, Die Andere am Korb mit Nonius, also wie ein Meßschieber. So lassen sich 1/10 mm problemlos messen. Die Skalen kann man auf Papier ausdrucken. Da Drucker vermutlich nach wie vor in Zoll rastern ist es vielleicht nötig auch zöllig zu skalieren, damit das scharf wird...

    Wenn die Kamera scharfe Einzelbilder liefert, ja wenn... Der Chip wird ja nicht auf einem Zeitpunkt ausgelesen. Ich gehe davon aus, daß sich die üblichen PC-Chatgurken für das Auslesen eines Frames auch die Zeit genehmigen, die ein Frame dauert. Hier hilft wohl nur ein genau synchronisiertes Strobe, das definierte Einzelbilder auf den Chip brennt, mit der Hoffnung daß der Chip selbst träge ist und "nachleuchtet". Hier ist die gute Frage, ob man nicht gleich ein Strobe am Anregungs-Sinus synchronisiert und die maximale Auslenkung anblitzt. Egal was die Kamera nun tut wird man wohl im Geflimmer ab und an einen guten Shot des Umkehrpunktes erwischen.

    Digital ist besser, ...immer :wink:

    Ich schätze, daß man die Papierskalen direkt ablesen kann, statisch ohnehin, dynamisch wenn man sie anstrobt. Beim Meßschieber klappt das ja auch aufs 1/10tel. Schwachsichtige nehmen eben eine Lupe.

    Im Ergebniss kann man sicher brauchbare Kurven für BL und Cms getrennt aufzeichnen, und eine gute Schätzung des nutzbaren Hubes anstellen.

    Gruß

  • Kappa 15LF in CB

    • Hörnli
    • 18. Juni 2008 um 01:58

    Moin,

    Zitat von &quot;andirr&quot;

    Ich finde die Gesamtgüte darf ruhig mal 1 betragen, der Bass wird da noch lange nicht dröhnig oder unpräzise entgegen der Theorie. ...

    eben, die guten Eigenschaften von Bassreflexboxen sind ja auch seeehr theoretisch. So ein Helmholtzresonator hat eine Güte weit jenseits von 10, und das spielt nur theoretisch idealisiert keine Rolle... , die Güte ist mit der Momentangeschwindigkeit der Luft im Port variabel. Baut mal eine BR mit vorsätzlich zu kleiner Portfläche aber korrektem Tuning. Dann Gasgeben mit Sinus auf der Tuningfrequenz. Klar, man hört den Wind, doch viel schlimmer, es klirrt sehr merkwürdig, unharmonisch, obwohl das Chassis praktisch keinen Hub macht. Nach diesem Versuch hört ihr selbst BRs mit "amtlicher" Portfläche klirren. Oder bei "amtlicher" Portfläche und Kleinsignal dröhnen. Immer dran denken je größer der Port, desto ähnlicher einer Röhre mit genau definierbaren Güten und Resonanzen. Schaut im Orgelbau, wie verschieden man Resonatoren baueń kann um spezifische Obertonspekten zu erhalten, und schaut hier: http://www.orgel-info.de/emden.htm
    Der beste Artikel über Lautsprecherbau ever...
    http://www.orgel-info.de/em-ani2.htm
    :shock:
    Natürlich klirrt auch eine CB, saubere Vielfache des gespielten Tons in feststehendem zeitlichen Zusammenhang zum (hubenden) Grundton. Genauso zusammenhängend wie die Obertöne einer Bassaite zu ihrem Grundton. Ich bin schlicht zu faul die unvollkommene akustische Meßtechnik um musikalisch gültige Verfahren zu erweitern, ich höre das, im Bass höre ich das. Viel schlimmer noch, es verdirbt mir den Musikgenuß, denn der Klirr einer BR maskiert Wichtiges, Und ich bin dennoch ein Fan von ordentlichen Messungen im "restlichen" Musikspektrum - und ein Fan von krassem Bass, der fühlbar ist und sich nicht in hörbare Musik drängelt. :wink:

    Gruß

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