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Beiträge von Hörnli

  • Delta 12LF & Sigma Pro 18 - Konkurrenz von Thomann?

    • Hörnli
    • 10. September 2007 um 06:03

    Moin,

    bevor "geiz ist geil" wieder mal zuschlägt...

    Zitat von "david69"

    Danach nimmt man einfach nen Delta 12LF... Resultat sollte in etwa gleich sein.


    Erst TSP-Check, dann Antriebsfaktor messen, dann linearen Hub ermitteln. Ob die Werbeveranstaltung für Billigprodukte deinem Ruf nützt oder schadet zeigt die Zeit...

    Das sagt der Vertreiber der A&D- Chassis: Zitat T. Herget:" Mechanische Primärdaten wie Mms und B*L sind für das Übertragungsverhalten eines Lautsprechers nicht aussagefähig."

    daß der Hobbywastler den F- Gang nicht kalibriert messen kann bedeutet noch lange nicht, daß er Betrug nicht aufdecken kann:

    Hier gibts ein kleines Programm, TSP-Check, das den Zusamenhang zwischen den T&S-Parametern herstellt, und "frei erfundene" Datensätze aufdeckt:

    http://www.picosound.de/

    Den Kraftfaktor BL kann jeder mit Haushaltsmitteln leicht messen: Chassis auf den Magnet legen, 0-Lage mit Lichtschatten oder Laserpointer anpeilen, 2 kg Zucker in den Konus legen und mit Gleichspannungsnetzgerät über Amperemeter Spannung draufgeben bis die 0-Lage wieder hergestellt ist.Strom x Ampere ablesen. 2kg Zucker ergeben 19,62N, dividiert durch den gemessenen Strom: 19,62N/xA=xN/A, das BL-Produkt.

    Gruß

  • neu bässe müssen her >> mehr output als Wbin ABER komp

    • Hörnli
    • 1. September 2007 um 21:38

    Moin,

    ja, so meine ich das mit Rollen und Griff. Klar, einfach an der Symetrieachse durchsägen, technisch ist das wurst, ob du nun 2 stapelst, oder 2 in einem Gehäuse realisierst.

    Ich nehme auch hier keine genauen Werte... Das ELI-W hat 110cm Hornweg, das SK-Bastelhorn 150cm, das HB1505 200 cm. Da im kleinen Stack die "Luftsäule" im "einseitig offenen Rohr" relativ unbelastet durch Strahlungswiderstand schwingt ergibt sich daraus der tiefste Ton den das Horn spielt - Lambda/4. Also ELI 77Hz, Bastel 56Hz, HB 42Hz.

    Dir muß aber schon klar sein, daß (bei jeweils gleicher Endstufenleistung) 4 ELI-Ws mit 15B bei 70 Hz lauter sind, als 4 halbe HB1505 mit 100 Gramm Mms Treiber. Dafür kommt bei 40 Hz mehr.

    Übrigend geht dieser Horntyp auf Cerwin-Vega zurück.

    so stelle ich mir das vor, das Grüne ist ein einteiliges Versteifungsbrett. Die Druckkammer könntest Du als eigenständige geschlossene Box bauen, die dann fertig bestückt mit Treiber in den Hornkasten geschoben und verschraubt wird (diese Idee stammt von Visaton). So ersparst Du Dir die notorische Schwachstelle dieser Hörner, den ewig undichten, klappernden, unversteift schwingenden Wartungsdeckel. Beim roten Punkt muß es natürlich besonders dicht sein.

    Gruß

    PS komische Formatierung des Postings, sorry

  • neu bässe müssen her >> mehr output als Wbin ABER komp

    • Hörnli
    • 1. September 2007 um 01:39

    Moin,

    das Punisher will massive Endstufenleistung sehen, ob das nun wirtschaftlich ist?

    Transportvolumen ELI- W : 60*60*100cm=360Liter
    Transportvolumen halbes HB1505=320Liter (tiefere Grundabstimmung, daher tieferer Basseindruck)

    Zitat von "Hörnli"

    ... HB1505 sein, man muß das ja nicht als 2*15 bauen. Mit Rollen in der einen Schräge und Griffen in der Anderen lässt sich ein verträgliches Lademaß realisieren, ...

    Zitat von "maccaldres"

    also der 1505 fällt raus, doppel15 und viel zu groß

    :(

    Bau einfach 18" Bassreflexkaschterln z.B. mit dem Döner, leiste Dir 1000 Watt Endstufenleistung je Kaschterl, bei 8 kW kommt der Krach den Du suchst. :wink: Der Vorteil von Hörnern ist Effiziens und Bass-Spaß, ... bei wesentlich weniger Endstufenleistung und weniger/kleinerer Chassis.

    Gruß

  • neu bässe müssen her >> mehr output als Wbin ABER komp

    • Hörnli
    • 31. August 2007 um 16:16

    Moin,

    dachte die wären leichter zu ergoogeln... :
    http://www.selenium.com.br/site2004/downl…/HB1505D1_p.pdf
    Der Trick beim Zugang zu allen Seleniumplänen ist: geht nur über die Site in Brasilianischer Sprache... =>Projetos =>Subgrave

    Gruß

  • neu bässe müssen her >> mehr output als Wbin ABER komp

    • Hörnli
    • 30. August 2007 um 03:17

    Moin,

    Sinds die klassischen ELI- Ws? liegend etwa 100 breit, 60 tief, und 45-60 cm hoch? Tthorsten hat recht so richtig tief gehen die nicht, sind jedoch zusammen mit dem EV 15B fast unschlagbar laut ab 70/80 Hz. Doch Vorsicht, der 15B braucht wenig Leistung, verträgt aber auch nicht viel.

    Hörner unterscheiden sich durch die Länge, die vor allem im zu kleinen Stack über die Effiziens um 50 Hz entscheidet. Doch die Länge begrenzt auch die Höhe der Trennung zu den Tops. Wo man ELI-Ws schonmal bis 250 Hz betreiben kann ist bei einem LAB-Horn schon bei 100 Hz Schluß. Es kommt also auf die Tops an.

    Ein Kompromiss könnte das Selenium HB1505 sein, man muß das ja nicht als 2*15 bauen. Mit Rollen in der einen Schräge und Griffen in der Anderen lässt sich ein verträgliches Lademaß realisieren, und wenn mal die komplette Druckkammer mit Chasis als ausbaubares Teil baut ist der Aufbau recht einfach. wegen der Bestückung hat sich die Forenwelt noch nicht so recht festgelegt, der Oberton 15B450 gilt als stabiler Horn 15"er, und bevor ich den im riesigen ARLS verbauen würde nähme ich auch den Blech Kappa LF ran. Um die 100 Gramm Mms, und soviel BL wie Du zahlen kannst, alle Hersteller haben sowas. In allen Fällen brauchst Du einen sehr guten Amp, oder 2 Amps und dann 8 Ohm Betrieb mit 4 Hörnern.

    Vielleicht kannst Du mit Dirk Hahn über eine Inzahlungnahme der EV15Bs bei Kauf von 18S- Chassis verhandeln. So sieht meine Empfehlung aus: 4 halbe HB1505 mit aktueller Bestückung und stabilem Amping (vergiß 4 Ohm in der 400 Euro- Klasse). Die 15Bs verkaufen, die haben ihre Liebhaber in der Musikerszene sind aber bei heutigen Ampingvorstellungen empfindlich, dafür eben mit wenig Watt laut. Und die Gehäuse in den Ofen, Du schriebst die zerfallen ohnehin.

    Einzige Schwierigkeit mit 4 Stück ist die Frage wo Du die Tops draufstellst weil eigentlich alle 4 zusammengestackt also mono in die Mitte gehören, zumindest bei Konserve.

    Bevor Du jemals BR baust leihe Dir erstmal gute aus, den Sound von BR muß man erstmal ertragen ;) das ist schwer wenn man Hornsound kennt.

    Gruß

  • Low Budget - Akustikschaumstoff

    • Hörnli
    • 19. August 2007 um 09:16

    Moin

    Matratzenschaumstoff... ...komfortabel?

    Aber vorm Hochtöner, vorm Mitteltöner und auch vorm Tieftöner schneidest Du ein Loch aus, oder? :wink:

    Gruß

  • Passivkühlung für Subs, eine Idee

    • Hörnli
    • 9. August 2007 um 03:49

    Moin,

    tja, Kühlung tut Not.

    Basstech Servodrive, Gebläsegekühlt, ...wesentliche Ausfallursache...

    LAB-Horn, Alu- Spezialdrehteil erhältlich, verbindet Magnet und Polkernbohrung mit den Alu- Wartungsdeckeln, OHNE Luftverbindung von Polbohrung nach außen. ...nützt nix im obligatorischen Stack, da wärmen sich benachbarte Deckel gegenseitig...

    Cerwin-Vega!, Aluwärmetauscher als Rückkammerbauteil. Wärmeabgabe Richtung Schallaustritt ...sinnvoll und ausreichend.

    Heatpipe, wie von hell&dunkel beschrieben funktioniert wie eine Dampfheizung mit niedrigsiedenden Flüssigkeiten... denkbar...

    Peltierkühlung mit Heatpipe, ein eiskalter Magnet bringt negative Powercompression ... :grin: ...aber denkbar


    Das Problem bleibt ähnlich, egal ob Neodym oder Ferrit, schon ein "nur" 80° heißer Magnet kühlt die Schwingsule schlecht, zu schlecht...

    Der Cerwin-Vega! Lösung ist eigentlich nur der ***Z mit außenliegenden Magneten überlegen, aber für nen Party-Achenbach... ... doppelte Zahl - mehr als halbierte Powercompression... mehr als halbiertes Lochgefurze....

    Wenn ein Chassis im Achenbach kocht, dann klingt die Mucke schon lange unerträglich... ... nicht böse sein ;)

    Gruß

  • BMS goes HiFi ...

    • Hörnli
    • 26. Juli 2007 um 19:15

    Hihi, die fliegenden Flügelmuttern...

  • 8"1" mit 130dB: Messungen an meinem Selbstbausyste

    • Hörnli
    • 15. Juli 2007 um 20:00
    Zitat von "SRAM"

    ...garbage in...

    :oops: stimmt, mein Physiklehrer sagte: "immer schön die Einheit dazuschreiben", da bin ich auf den cc - (cm² - ) Leim gegangen bei 6 cc tut sich halt nichts...

    Zitat von "SRAM"

    ...garbage out...

    ... und es stimmt dennoch nicht, zum Einen die Helmholzresonanz, und der Versuch mit mehreren Treibern (addierte Vorkammern und Halsflächen) geht ganz schief.

    Ich führe die Wellen, die sich in Anschs` Simulation, aber nicht in der Messung zeigen darauf zurück, daß Hornresponse hier, besonders mit mehreren Treibern und Vorkammer am Horn, Defizite hat. Die Phase stimmt ja auch nur begrenzt...

    In wie weit meine Extremwertbetrachtungen hier interessieren weiß ich nicht, bei interesse kann ich das "anderswo" weiter ausrollen.

  • Sub für elektronische Musik!?!

    • Hörnli
    • 11. Juli 2007 um 12:56

    Moin,

    Zitat von "DJ_Chaos"

    Hörnli
    Bin auch gespannt auf deine kommenden Ausführungen der neuen Konstruktionsweise.

    Jörg

    zunächst stelle ich mal resigniert fest, daß sich die Diskussionen weiterhin darauf beschränken welche Resonatorauslegung nun die beste ist.
    - wie langweilig -

    auf die Leugnung des durch DC- Offset bedingten extremen Klirrs bei der Wiedergabe zeitgenössischer Musikproduktionen kann ich nur noch mit Spott reagieren. Was soll ich also beitragen... . Seit ich das DC- Offset in die Forenlandschaft getragen habe, als nahezu alleinige Ursache von zerstörten Basslautsprechern tut sich nichts.
    - obwohl ein Lowcutfilter nichts an der DC- Offset bedingten Zerstörung ändert, wird jedem, dem ein Chassis verlorengegangen ist unterstellt er habe vergessen den einzuschalten - oder wahlweise - nicht hoch genug gesetzt. Kein Wunder also, daß so wenige Nutzer hier im Forum über zerstörte Chassis berichten.
    >> Leute, eine Membrane die keinen Hub macht erzeugt keinen Schall. (und am längsten überlebt sie im Karton)
    - zudem führt ein hoch gesetzter Lowcut zu einseitig (DC...) verbrannten Schwingspulen, das ist also nichteinmal als Notlösung zu gebrauchen.
    >> Leute, Ihr rennt alle Lemminggleich in die selbe Sackgasse des Lautsprecherbaus.

    getrieben von "Fachleuten", die noch nie moderne Musikproduktionen mit an der Grenze (wirtschaftlich) betriebenen Lautsprechern beschallt haben. Und so garnichts zur Party beitragen können.

    @ Jörg: Dieses Thema kommt in Foren erst dann vorran, wenn sich Alle denen Chassis verreckt sind wirklich trauen darüber zu berichten. Das Klima ist bisher ungeeignet diese Berichte zu fördern.

    @ Nordiki: der 15ND930 kann 5 mm x-max Spule/Platte. Das sind 10 mm Membraneweg zwischen Innen und Außen. Innerhalb dieses Hubes ist das Zerstörungsrisiko gering. Die hier vorgeschlagenen Endstufenleistungen reichen völlig aus um diesen Hub mehrfach zu überschreiten, und das Chassis binnen weniger Betriebsstunden zu zerstören. Die hohe Leistungsangabe aller Chassis-Hersteller wird mit Rauschen ermittelt. Dieses Rauschsignal enthält keine musikähnlichen Töne. Die von mir beschriebene Problematik tritt bei Musiksignal auf. Achte bitte darauf, daß bei Musik der Hub immer innerhalb der 10 mm Membraneweg bleibt. Das kannst du bei gutem Licht sehen und im Vergleich mit einem Lineal schätzen.

    Gruß

  • Sub für elektronische Musik!?!

    • Hörnli
    • 10. Juli 2007 um 08:45

    Moin,

    manche Beiträge erinnern mich doch sehr an frühe Wahlkampf- Werbespots rechtsfaschistischer Parteien. Markig vorgetragen: "...und das Negergedudel im Radio stellen wir ab..."

    Seit einiger Zeit läuft das Rennen um die Lautheit der produzierten Konserven. Dabei ist es völlig wurst welches Genre.

    Zitat von "Nordiki"

    ich wollte mal fragen welche Art von Subwoofer für elektronische Musik (Techno, Schranz, Trance u.s.w.) am besten geeignet ist?

    leider muß man die Fragestellung heute vom Musikstil lösen. Gespielt wird Konserve, und die wird immer böser.

    Hohe thermische Durchschnittsleistungen, und ganz gemein und hinterhältig bis 0 dBFS ausgesteuerte sinusnahe Dauertöne, bis hin zu sauberen Rechtecken (ich nenne das mal "graphische Musikproduktion"). Das bedeutet Stress für Endstufen und Lautsprecher. Die kurze Zwischenperiode in der man mit unterdimensionierten Endstufennetzteilen beschallen konnte ist vorbei. Ebenso sorgt das DC- Offset für mächtigem Klirr, wenn nicht gar zur Lautsprecherzerstörung. Auslöser sind voll ausgesteuerte anhaltende Töne. Das Patentrezept einfach zu Limiten, mit genügend Sicherheitsabstand ist veraltet und "etwas" unwirtschaftlich. Nun halten ja gerade Produkte begrenzter Haltbarkeit die Wirtschaft in Gang, wäre da nicht der unerträgliche Dauerklirr...

    Es gibt eine Konstruktionsweise, die nicht von den Attacken "merkwürdiger" Musikproduktionen betroffen ist, und weder der neutralen Wiedergabe, noch einem geschmackvollen Sounddesign im Weg steht. Mag sein, daß die Zeit noch nicht reif ist, bislang gilt es ja als normal, daß die Lebensdauer von Lautsprechermembranen begrenzt ist. Doch die extremen Musikproduktionen sorgen für rasche Alterung. Oder eben zu Limiter-begrenzter Leistungsfähigkeit was die Wirtschaftlichkeit einschränkt. Wäre da nicht der Klirr, der sich bei Anhängern traditioneller Festzeltmucken nur in kurzen Impulsen zeigt, aber für Fans moderner Produktionen Dauermüll bedeutet...

    Denkt einmal darüber nach ob es sinnvoll sein könnte den Dauer- Klirrmüll wirtschaftlich aus der Wiedergabe zu entfernen. (Es ist selten die Produktion die klirrt)

    Das Geschimpfe über die bösen Produzenten haben doch nur ewiggestrige nötig - mangels brauchbarer Beschallungssysteme.

    Gruß

  • Das neue URPS-Board - eine sinnvolle Entscheidung?

    • Hörnli
    • 10. Juli 2007 um 07:18
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Ich bin sowohl mit der Funktionsweise von URPS als auch der von Bassarrays vertraut, wobei es bei den Beteiligten nach wie vor ungelöste Problem gibt (wie in anderen Foren mehrfach recht aktuell nachzulesen ist ...). Ihr habt z.B. immer noch nicht verstanden, wo der Zusammenhang zwischen dem Offset und einem kleinem Einbauvolumen besteht. Vielleicht findet Ihr (oder Hörnli) es ja irgendwann noch selbst heraus. :wink:

    Zur Gedächnisauffrischung (aus 2Sound.de):

    hihi, jetzt werde ich schon per Provokation aus dem 2Sound beigezerrt

    das ist ja echte Sehnsucht, doch Schwätzer ohne Eier und Hirn... das überlasse ich gerne Deiner Frau... :wink: :D

  • Beeinflusst Boxenflansch den Bassreflexschacht?

    • Hörnli
    • 6. Juli 2007 um 03:02

    Moin,

    natürlich ist der Flansch störend :wink: doch man wirds nicht hören, und wohl auch nicht meßtechnisch nachweisen können.

    Gruß

  • Sub für elektronische Musik!?!

    • Hörnli
    • 6. Juli 2007 um 02:48

    Moin,

    Zitat von "DJ_Chaos"

    Hörnli
    Welche Release-Zeiten beim Limiter sind zu empfehlen?

    Jörg

    zu früheren Zeiten konnte man durch kluge Controller- Einstellungen Anlagen noch fetter klingen lassen, heute übernehmen diese Aufgabe Mastering- Algorithmen, die jede Dynamik gnadenlos entfernen. Oder es werden noch krassere Tricks direkt beim Zusammenbau der Sequenzen angewandt.

    Ich gehe also davon aus, daß zeitgenössische Konserve gespielt wird.

    So ein Limiter zerstört im Attack das Signal, je schneller er reagiert desto schlimmer, schnell muß er jedoch sein... Nun gilt es zu verhindern, daß sich dieser Fehler mit jedem Beat wiederholt, also jeder Impuls vom Limiter zerstört wird. Also sollte mittels Hold- Funktion die Absenkung bis zum nächsten Beat aufrechterhalten werden, dann geht diese knapp aber unzerstört durch. 120 BpM - 4/4, aber nicht alles ist 4/4... also bei mir laufen 5 Sekunden Hold, UND 5 Sekunden Release... in jedem Weg. Bei seriöser Bedienung ist das kein Problem. Die thermische Last wird nicht erhöht, auch wenn der DJ immer lauter macht (wenn das DJ- Pult klippt nehme ich den Hand/Maul- Adapter). Wenn die Nadel aufs Vinyl kracht, das Mikrofon zu Boden geht, der DJ sein mitgebrachtes Geraffel "hotpatched"... überleben die Lautsprecher - und ein paar Sekunden Stille geben Zeit zum Denken. Ins Limit getriebene Beschallungsanlagen müssen nicht alles vertuschen :wink:

    Es gibt sicher noch andere Einstellungen zum selben Ziel, nur limitet mein Controller schrecklich unmusikalisch. "Zipper-Noise", jede Änderung im Absenkungspegel ist hörbar, also sorge ich dafür daß der sich selten ändert.

    Gruß

  • Sub für elektronische Musik!?!

    • Hörnli
    • 5. Juli 2007 um 15:59

    Moin,

    wenn man sichergehen will sollte man das reale Hubverhalten mit Musik untersuchen, und das reale Verstärkerverhalten gleichzeitig mit Osziloskop. Ein Chassis das den Spule/Platte- Hub überschreitet stellt besondere Anforderungen an den Verstärker und dessen Netzteil. Und ein Verstärker der diesen Anforderungen nicht gerecht wird stellt besondere Anforderungen an das Chassis... Wieviele Betriebsstunden der Limiter-LS-Amp-Kombi überlebt, darüber entscheidet die Sorgfalt beim Einstellen des Limiters.

    Ob auch nur einer der vorgeschlagenen Budgetamps überhaupt 68V RMS (96V Vss) unter durch Hubüberschreitung (=> extreme Ströme) erschwerten Bedingungen liefern kann? Unter im Bereich der Netzfrequenz erschwerten Bedingungen? Ob die Chassis-Notbremsen die Folgen des instabilen Betriebs lange aushalten?

    Gruß

  • Sub für elektronische Musik!?!

    • Hörnli
    • 5. Juli 2007 um 05:49

    Moin,

    Zitat von "Inspiron"

    80V RMS max. zero attack, dann schlägt er schon weiter aus dem Hub als schön ist

    uijuiui, da braucht die Endstufe ja ziemliche Stromreserven, wenn die Schwingspule zur Unzeit vom Ausflug in die Enspannungsnotbremse zurückkommt. Aber der Strom wird ja vom Rdc etwas begrenzt, und wenn die Gegeninduktion nicht zu hoch ist bleibten vielleicht noch ein paar Volt im Netzteikondensator - um die 100 Hz Ladepause zu überbrücken :wink:

    Gruß

  • Sub für elektronische Musik!?!

    • Hörnli
    • 4. Juli 2007 um 22:57
    Zitat von "audio-pip"

    dito, Controller mit ordentlichen Limitern setzte ich eigentlich vorraus... :wink:

    auf welche RMS- Spannung am LS- Ausgang würdest Du bei den hier empfohlenen Hasenendstufen und 15XB600 im Kurzhörndl den Limiter setzen?

    Gruß


    EDITH sagt: auf dem Tastenfeld rechts trifft man Zahlen besser 15XB => 6 00

  • Sub für elektronische Musik!?!

    • Hörnli
    • 4. Juli 2007 um 13:14

    Moin,

    zum VOICE COIL DC DISPLACEMENT FOLLOWED COLLAPSE:

    ich musste vor Kurzem zu einer Privatparty (ja, auch ich gelegentlich...) meine BP6 mitnehmen, weil gerade nichts Anderes mehr im Lager war. Diese Bässe sind 10 Jahre alt, und immer stabil gelaufen. Nun wurden auf dieser Party auch moderne DJ- Mixes gespielt und ein klapperndes Geräusch... . Also mit der Taschenlampe reingeleuchtet, und gesehen wie das DC- Offset die Membrane richtung Polplatte schob und... peng, peng... (sehr moderat gefahren, der Nutzhub lag unter 6 mm Peak to Peak)

    Die Story zu einem von mir gebauten Horn gibts hier (roter Text):
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=35788

    Mein Fazit: Die Techniken der heutigen Musikproduktion erzeugen neue Anforderungen an Lautsprecher.

    Wenn ich nun lese, daß je ein 15" in kleinem Horn mit 700 Watt und mehr geamped werden soll, möchte ich zumindest Zweifel anmelden, daß das lange gutgeht. Ich möchte dringend empfehlen mittels Controller Limits fernab des Clippings zu setzen, denn moderne Bassbursts bei 0 dBFS saugen die Endstufennetzteile gnadenlos aus, und begünstigen zerstörerisches DC- Offset. Die Limiter bitte mit langem Release, die Musik ist hinreichend komprimiert.

    Gruß

  • Sub für elektronische Musik!?!

    • Hörnli
    • 4. Juli 2007 um 04:57

    Moin,

    Zitat von "Nordiki"

    Der 15xb600 hat laut Datenblatt 600W RMS & 1200W Programm an 8ohm.
    Mit wieviel Endstufenleistung müsste ich denn dann bei 2 Stück pro Seite auffahren?
    (muss halt ein wenig mitn Geld rechnen etc. :?)

    Müssen tust Du garnichts. Außer peinlich darauf achten, daß nichts clippt, x-dammage nicht überschritten wird... ... auch nicht durch VOICE COIL DC DISPLACEMENT FOLLOWED COLLAPSE...

    Gruß

  • Problem mit Hochständerbuchse

    • Hörnli
    • 13. Juni 2007 um 21:36

    Moin,

    Schlaggebohrt wird auch ohne Strom:

    http://www.baukreis.de/produkte/bigpic.php3?ArtNr=BA_150110

    Ihr wisst schon was ich meine, nicht immer lohnt sich Spezialwerkzeug, und die Anschaffung einer Bohrkrone eines bestimmten Durchmessers, die zudem nicht tief genug bohrt, in diesem Fall, lohnt sich nicht immer.

    Und zwei Holz- Raspeln, flachrund und rund ersparen so manchen Fluch, wenn mal wieder die Fräse nicht hinkommt, oder Schleifpapier elend langsam ist, oder der passende Forstnerbohrer nicht da ist...


    Gruß

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