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Beiträge von Hörnli

  • Spec von 2x12" Horn

    • Hörnli
    • 14. Juli 2005 um 04:26

    Moin,

    Bassdrums sind, nicht nur nach Musikstil, sehr unterschiedlich. Für Livemusik, wo einem eine einzige Bassdrum den ganzen Abend lang "begleitet" ist es schon sehr nervig, wenn die Anlage ausgerechnet mit dieser nicht zurechtkommt. Da spielt vor allem das Zeitverhalten (BR- Resonatoren und Hornresonanzen) eine entscheidende nicht EQ- bare Rolle. Darum sind BR- Direktstrahler so beliebt, da weiß man wo es dröhnt, nämlich immer auf der BR- Resonanz. Egal wie der Drummer die Bassdrum spielt, immer der gleiche Bumm, selbst wenn die Bassdrum garkeinen Bumm liefert, der BR machts. Langweilig, aber sehr zuverlässig. Wenn man aber eine nuanciert gespielte Bassdrum mal in ihrer tonalen Vielfalt erlebt hat.... Falls Du Messungen machst siehst Du die Nachschwinger im Wasserfall, die später den Bassdrumsound prägen. Andere Bassinstrumente reagieren weniger empfindlich.

    Ich würde jedenfalls erstmal sorgfältig messen, eventuell bringt eine zeitliche Anpassung schon den gewünschten Klang. Eigentlich müssten die W-Bins mit ihrer langen Schallführung in jedem Fall zu spät sein. Zudem kommst Du mit der tieferen Trennung in Bereiche wo das Mittenhorn nicht oder unzureichend lädt.

    Gruß

  • Welche Endstufen Typ/Leistung für Hochtontreiber?

    • Hörnli
    • 14. Juli 2005 um 03:57

    Moin,

    bei den Leistungsangaben halte ich mich mal zurück, da habe ich noch keine wirklichen Erfahrungswerte.
    Aber einen dringenden Tipp möchte ich loswerden: Achte peinlichst darauf, daß die Endstufe der Hts in keinem denkbaren Betriebszustand auch nur das kleinste Knacken produziert (Einschalt-/Ausschalt/-Netzausfall- Knacken) Testweise einen Konus-LS (Minibreitbandsprechanlagenteil) dranhängen und testen.

    Gruß

  • Midbudget top 2x12" /1" NEO

    • Hörnli
    • 14. Juli 2005 um 03:39

    Moin,

    soweit ich das begreife sind 4552ND und 4550 identisch vom Membrane/Schwingspulen/Leitsystem. lediglich die Magnetstruktur ist auf Neodym umgestellt. Ich erwarte also keine größeren Unterschiede zwischen beiden Treibern (man möge mich gerne berichtigen).

    Klassische Treiber mit Metallfolie klingen immer etwas nach derselben, der Klang von 2"ern mit Metallmembrane finde ich inakzeptabel.

    Nachdem Audio Zenit bei seinem 2*8" Horngeladenen Top einen 4550 auf relativ großem Horn ab 1000 Hz einsetzt, denke ich, daß eine 2"- Lösung vermeidbar ist. Der Pegelbedarf bei einer 2*12" ist nicht größer. Der BMS ist in den Nutzleistungsdaten durchaus einem 2"er ebenbürtig. Den 4590 mal ausgenommen, der kann selbstverständlich mehr.

    Da ich den BMS nur aktiv getrennt kenne und simple Versuche mit einem Vorwiderstand zu schlechterem Klang geführt haben, würde ich in jedem Fall (so wirds auch bei mir) aktiv trennen. Das ist ohnehin für den "Nicht"Weichenguru, wie ich es bin, die einzige Möglichkeit.

    Gruß

  • Midbudget top 2x12" /1" NEO

    • Hörnli
    • 13. Juli 2005 um 06:07

    Moin,

    früher Vogel fängt den Wurm, guten Morgen! Tja, da bleibt nur der BMS, der mich in der Neo 4552- Version klanglich begeistert, allerdings nur aktiv getrennt. Für diesen Fall ist natürlich ein Horn nötig, das sicher bis zur Trennfrequenz lädt.

    Gruß

  • Midbudget top 2x12" /1" NEO

    • Hörnli
    • 13. Juli 2005 um 05:41

    Moin,

    MasterMatze:

    Zitat

    So und nun der 2te wichtige Punkt....
    Vergiss Neodym ist zu teuer und es gibt noch zuwenig erfahrungen wie sich, die bisher angebotenen Pappen verhalten speziell wenig Erfahrung mit Membranresonanzen sprich für einer eventuell zu unsauber....

    Nana, wieso sollte ein Hersteller überhaupt was anderes machen als an ein bestehendes Chassis einfach nen Neo dranbauen, es gibt nur wenige "echte" Neuentwicklungen, Augen auf. Erfahrungen mit Membranresonanzen? Was hat das mit Neo zu tun? Der einzige Nachteil von Neodym ist: Der Bauer kennts nicht duck and cover:wink:

    Wesentlich ist ja das Gesammtgewicht, da ist mittels kluger Konstruktion mehr und billiger Gewicht zu sparen. Neo ist dann erst das i- Tüpfelchen.

    Neben mir steht ein Neo 12"/1" Proto (100dB/300 Watt- Klasse) mit genau 10,2 kg. Mit Gitter, Flansch, Griff und Lack 12 kg? ... ist mir noch zu schwer für Neo. Der nächste ist schon im Ofen, der knackt die 10 kg, voll flugtauglich....

    18- Sound: Ärgerlicherweise ist der 12ND610 nicht 3,4 kg leicht (Herstellerangabe) sondern 3,8 kg schwer. Ähnlich falsche Herstellerangaben gibts bei Ciare Neos. Also das "Wunschgewicht" in der Bestellung "verewigen". Unfassbar eigentlich.....früher wurde mit Magnetgewichten geprotzt, jetzt umgekehrt....

    Gruß

  • XB 700

    • Hörnli
    • 13. Juli 2005 um 05:07

    Moin,

    so kleine Volumenänderungen sind unkritisch. MDF ist tatsäcklich sackschwer, verwandelt sich bei einem Anprall in Holzwolle und, das ist das schlimmste: es quillt wie ein Hefeteig wenn es naß wird, da genügt schon die partyübliche Getränkesammlung auf der Box. kleinste Macken im Lack und schon...

    Ich habe früher häufig KieferVerpackungsSperrholz benutzt, billig, solide. Die Oberfläche ist nicht perfekt, man sieht die Maserung durch den Lack (kein Warnex). Die haben heftigste Regenfeten mitgemacht, bei hunderten Veranstaltungen Bier geschluckt - und wurden nie nachlackiert, sind jetzt abgeschabt aber intakt.

    Mußt Du dich also entscheiden zwischen Wohnzimmer (MDF) oder Veranstaltung (Sperrholz, Kiefer oder Birke), damit ist durchaus auch die Geburtstagsparty gemeint.

    Gruß

  • Silverstar Nebelmaschine - Warnung!

    • Hörnli
    • 13. Juli 2005 um 04:38

    Moin,

    habe nicht alles gelesen. Diese Diskussion, ob der Stecker das nun aushält, ist doch Blödsinn. [Irionie!] Man kann Netzadern auch einfach zusammendrillen, Funktion wäre gegeben. [Ironie-]

    Niemals nicht darf eine lebensgefährliche Verbindung werkzeugfrei hergestellt werden können, nirgendwo, schon garnicht auf Veranstaltungen!

    Da passiert schneller was, als eine Flasche Bier kippt!!

    Die berührungssichere Verbindung Speakon/Powerkon ist jetzt endlich fertigentwickelt. Es gibt kein Argument mehr was anderes zu benutzen. (hat aber auch gedauert....)

    Gruß

  • brauche eine pa helft mir!!!???

    • Hörnli
    • 12. Juli 2005 um 22:52

    Moin,

    @ ev rulez: Nun, ich fände es sehr angebracht, wenn Du Deine Posts in verständlicher deutscher Sprache schreiben würdest. (wegen mir auch in Oxford- English, das verstehe ich auch). Mit verständlichen Fragen kannst Du sicher auch hier im Forum Antworten erhalten. Ansonsten kannst Du die Erfahrung auch im Party Forum machen, daß mit treffendem Ausdruck geschriebene Posts eher beantwortet werden.

    Gruß

  • Spec von 2x12" Horn

    • Hörnli
    • 12. Juli 2005 um 22:42

    Moin,

    schick, sehr schick. Offensichtlich ist die PA angeschlossen. Hast Du mal mit unterschiedlichen Positionen der HTs experimentiert?

    Gruß

  • ....

    • Hörnli
    • 12. Juli 2005 um 22:35

    ....

  • Gerichtete Bassabstrahlung und Selbstbau

    • Hörnli
    • 10. Juli 2005 um 15:59

    Moin,

    Zitat von "cyberlight"

    Wenn man Direktstrahler "bündeln lässt", so bildet sich die Keule nach vorn auch nach hinten.

    Naja, das stimmt so nicht, die Richtwirkung von Direktstrahler- Stapeln ist von der Größe abhängig und von der Dichtheit zwischen den Einzelboxen. Schafft man dann noch mit Kleinpappen eine kohärente Wellenfront wirds nochmal ruhiger dahinter:

    Zitat von "Mnyut"

    Klar geht das. Abstrahlwinkel ist sogar relativ frei wählbar und lässt sich nach Bedarf anpassen. Einfach mal beim TBF anklopfen und bei dem vorbei gehen und sich das anschauen ;)
    Störung der Anwohner lässt sich damit auch sehr schön minimieren.
    Mehr braucht man zum U-Thema auch ned zu sagen.

    Bei dieser Anordnung (es sind 15"er, das Stack ist 2,2 m breit und 2 m hoch) ist es schon sehr ruhig auf der Bühne und hinter den Stacks (die Hinterkanten stoßen aneinander!):

    Aktive Lösungen mit Delays, Auslöschung usw, sind der Gipfel des Blödsinns, viel Material, teure Technik, außergewöhnlicher Platzbedarf (Tiefe), das ist eine Spezialmöglichkeit für seltene Probleme (Bühnensicht...)

    Gruß

  • Lohnen sich Tiefton-Hornsysteme noch ?

    • Hörnli
    • 10. Juli 2005 um 15:15

    Moin,

    ja, wie hoch muß ein PA- Bass denn gehen? Das betrachte ich erstmal theoretisch im Zusammenhang:

    Los geht das Beschallungsfrequenzband bei 40 Hz. 80, 160, 320, die ersten 3 Oktaven für die Bässe. 640, 1280, 2560, wieder 3 Oktaven für den Mitteltöner. 5120, 10240, 20480, 3 Oktaven der Hochtöner. Multi12", Multi 8", 1"; oder weniger Multi und mehr Horn wäre das akzeptierte Konzept.

    Wenn man nun die besondere Empfindlichkeit des Gehörs für Klirrprodukte aus dem Bassbereich und die bei Musik erforderliche hohe akustische Leistung im Bass und Grundton berücksichtigt, sollten die Bereiche noch etwas verschoben werden: 40- 200 knapp über 2 Oktaven Bass; 200- 1500 knapp unter 3 Oktaven für Mittelton; 1500- 20.000 fast 4 Oktaven Hochton.

    In den letzten 20 Jahren hat sich das stark nach unten verschoben um mit 18" BR im Bass arbeiten zu können. Verlierer war der Hochtonbereich der mit gurkenglasdeckelgroßen Blechmembranen abgedeckt wurde und immer noch wird (bäh). Ich kanns nicht mehr anhören, oder anders gesagt, ich tus nur des Geldes wegen....

    4- Wege- Konzepte lasse ich mal aus, nicht ohne die Bemerkung, daß einige dieser Konzepte auch nicht ohne Riesenbleche im HT auskommen und somit völlig verfehlt sind.

    Fazit: Um ein gutes 3- Wege Konzept realisieren zu können müssen Bässe bis 200 Hz arbeiten. Der sehr weit verbreitete Kompromiss, mit Mut zur Lücke bei 100- 300 Hz, kann zwar die 2" Quälerei vermeiden, ist aber für RnR unbrauchbar.

    Wer nun im Forum aufmerksam ließt, wird bemerkt haben, daß die süddeutsche 4- Buchstaben- Bass- Fraktion seit meiner penetranten Nachfrage, warum 10"er denn nur bis 80 Hz bereibbar sein sollen und der allgemeinen Feststellung, daß der Örpz mit seiner Stackreso um 60 Hz ohnehin kein URPS ist; fleißig an Multipappenbässen arbeitet, die keinen Mut zur Lücke erfordern. Spannend ist das Konzept dahinter, kein Kleinstvolumen mehr, sondern höhere Chassisreso, somit weniger Membraneklirr, Langhub auch nicht mehr, vermutlich sind sogar kleine BR- Löcher drin..., stattdessen deutlich mehr BL für größere Stacks bzw. höheren Stackgewinn. Kaum gibts das Isophon- Remake, ist es auch schon out. :D

    Ich denke weder Basshörnern noch Langhubschwermembranen gehört die Zukunft. 3- Dimensional gecurvte LeichtbauArrays aus 6-8"ern, mit 6- Eck Korb, extremem Neodym- BL und relativ leichten Membranen, werden den Frequenzbereich von 100/200 Hz bis 1500 Hz abdecken, der Bass wird bei großen Anordnungen mit weiterentwickelten 4- Buchstaben erledigt. Linearrays (und die Pseudo LA) (mit ihrer für geschlossene Räume völlig unzureichenden Rückwärtsdämpfung), Basshörner und klassische 2"er werden aussterben. Vielleicht bleiben Langhubschwermembraneinfrequenzresonatoren für die Boooom- Fraktion erhalten.

    Gruß

  • Lohnen sich Tiefton-Hornsysteme noch ?

    • Hörnli
    • 9. Juli 2005 um 15:33

    Moin,

    Frontfläche,Strahlungswiderstand: Genau da setzt ja das 4 Buchstaben- Wunder an. Das lässt sich nur schwer mit größerer Boxentiefe bauen und erreicht so zwangsläufig eine relativ zum Transportvolumen große Abstrahlfläche.

    An Langhubern mit schwerer Membrane kann ich irgendwie keinen Gefallen finden, ich bin ja nach wie vor auf der Suche nach Bässen, die bis mindestens 200 Hz keine größeren Probleme haben. (Gehäusebreite 120 cm,Höhe 50-60 cm, Tiefe 120cm)

    da einfach 3 15" mit starkem Antrieb, relativ leichter Membrane und mittlerem Hub reinbauen und mit den von mir akzeptierten 45 Hz- Resonatoren ausstatten ist mir doch zu einfach, schaut aber nicht nach der schlechtesten Lösung aus.

    Aber eigentlich schreit die Tiefe nach einem Horn, das aber bei gleicher Frontfläche vermutlich kaum Gewinn bringt. Zudem macht der Trichter noch Färbungen zwischen 100 und 200 Hz.

    8*10" Direktstrahler.......mit 45 Hz Resonator :oops:

    Gruß

  • Frage zu ersteigertem Horngeladenen PA System

    • Hörnli
    • 5. Juli 2005 um 17:46

    Moin,

    ließ mal hier nach, ist zwar nicht alles für Dich passend, habe aber keine Zeit das nochmal zu tippen :oops: :
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=40171

    Ich schätze mal das Mitteltonhorn hat 2*12" (gefaltet) und einen 1", ist wohl ein Tippfehler des Anbieters. So macht die Zusammenstellung dann Sinn.

    Gruß

  • vintage PA?

    • Hörnli
    • 5. Juli 2005 um 17:11

    Moin,

    nochwas, damit Euer Edelmaterial nicht bei der Inbetriebnahme abraucht, was Euch ohne Erfahrung schnell passieren kann und doch sehr schade wäre, empfehle ich folgendes:

    Stattet alle Komponenten außer den Bässen mit sehr knapp bemessenen PTC- Schutzelementen, direkt im jeweiligen Gehäuse aus und schaltet vor 2", 1", Tweeter zusätzlich einen Schutzkondensator um im Aktivbetrieb tiefe Frequenzen aus Schalt- oder Einstellfehlern fernzuhalten. Wenn alles sicher spielt und dann die PTCs zu früh abschalten könnt Ihr deren Werte immer noch vergrößern. Die PTCs kosen fast nichts. Ich berate Euch gerne näher.

    Die damals teuren EV 1602 Treiber auf den HR90 habe ich höchstselbst bei einer Inbetriebnahme zerschossen...

    Gruß

  • vintage PA?

    • Hörnli
    • 5. Juli 2005 um 17:02

    Moin,

    habe ein paar Fragen übersehen :oops:

    Die 12" Hörner sind im Vintage- Betrieb etwa von 250- 2000 Hz einsetzbar. Die 1"er dürften ab 2000 Hz einsetzbar sein und wurden schätzungsweise durch einen passiv dazugeschalteten Tweeter ab ca. 6 kHz in den Höhen ergänzt.

    Meine JBL 2" Hörner sind von 1000- 8000 Hz einsetzbar, obendrüber kommt zwar auch was, das würde ich jedoch niemals nicht einem Ohr zumuten, Vintage hin oder her.

    Die EV HR 90 könnten mit dem vorgeschlagenen BMS von 2 kHz- 20 kHz saubere Höhen liefern. Benötigen jedoch eine CD-Horn-Entzerrung, die in klassischen Analogweichen nicht integriert ist, u.A. darum der Vorschlag des Digitalcontrollers. Möchte man Vintage bleiben kann ein zusätzlich zur Analogweiche eingesetzter vollparametrischer Equalizer eingesetzt werden um die nötigen Entzerrungen zu realisieren. Mit graphischen Terz EQs würde ich das nicht machen.

    Zur guten alten Zeit hatten 12"er einen höheren Wirkungsgrad durch leichtere Pappen und kurze Schwingspulen, vor allem die klassischen leichten Pappen sollten in Hörnern mit moderaten Leistungen betrieben werden, da sie mechanische Grenzen haben, da kann für die 12"AACs eine Endstufenleistung von 300 Watt (real) durchaus reichen, wenn diese absolut sicher unterhalb des Clipping betrieben wird.

    Den Aufwand die PA sorgfältig einzuhören und nervig überbetonte Bereiche abzusenken mußt Du Dir in jedem Fall machen, dann wirst Du mit leckerem Sound belohnt, mit dem auch heute schöne VAs realisierbar sind. Der Engineer und dessen Hörgeschmack entscheidet alles.

    Gruß

  • vintage PA?

    • Hörnli
    • 5. Juli 2005 um 16:32

    Moin,

    mal als optische Anregung eine prachtvolle Sammlung klassischer Soundsystems, die Aufnahmen sind von Rog Mogale zusammengetragen:
    http://www.speakerplans.com/index.php?id=myplay1

    Die AAC 1*12" Hörner sind in jedem Fall stilistisch und technisch passend, ebenso die HT Hörner, mit einem Schlitzstrahler im momentan leeren Einbauloch gibts auch im Nahfeld Höhen über die ganze Breite.

    Ich könnte 2 Stück JBL- Hörner MODEL 2385A mit JBL 2"Treibern 2445J anbieten (unbedenkliche Historie, optisch neuwertig). Diese sind zwar für eine Rutsche je Seite völlig oversized, aber klingen ja ohnehin nur im Teillastbereich ordentlich. Eingesetzt mit zusätzlichem Tweeter sicher nicht komplett von gestern (bis auf das irrsinnige Gewicht des Treibers :lol: )
    Außerdem habe ich noch zwei EV HR90 (die weißen) Mit dem kleinen BMS Neodym Schraubgewindetreiber (der allerdings nicht dabei ist) könnte man optisch im Gestern bleiben und saubere Höhen von Heute erreichen.

    Ein Zugeständniss an die Neuzeit würde ich aus Komfortgründen allerdings machen: Ein Digitalcontroller erleichtert den Betrieb von gemischten Vintage- Anlagen sehr, auch wenns philosophisch daneben ist.

    Viel Spaß jedenfalls mit Eurem Material.

    Gruß

  • Festinstallation, 250 Personen, 5000 Euro

    • Hörnli
    • 5. Juli 2005 um 04:33

    Moin,

    schön, hier ist ja alles im Flow.

    Natürlich wäre ein dickeres Dämpfmaterial wünschenswert, dennoch sind auch "nur" 50mm schon eine sehr gute Hilfe für die Tonarbeit. Ich bin jedenfalls sehr froh, daß meine Hinweise, daß nicht alle Soundprobleme beschallungstechnisch lösbar sind, beim Cairo Team auf fruchtbaren Boden gefallen sind.

    Die Fohn- Anlage möchte ich keinesfalls zerreißen, jedoch zu Bedenken geben, daß 18" Langhub- Bässe natürlich nicht hoch genug trennbar sind um meiner Philosophie zu folgen. Ich würde wohl Reserven und "Schnelligkeit" bei Toms und Rocksnares vermissen... das Spaßloch zwischen 100 und 300 Hz... darunter und darüber schätze ich diese Lösung als, für vernünftige Techs, durchaus auch für die "härtere Musik" ausreichend ein. Gewisse Schwierigkeiten sehe ich beim Amping, da werden wohl für die Bässe zwei Amps jeweils in Brücke nötig sein um genügend Leistung in die 8 Ohm zu pumpen.
    Die weitere, wenn auch allgemein verpöhnte Möglichkeit wäre das System mit den optionalen Passivweichen zu trennen. Wenn Fohn das mit guten Bauteilen zu einem verträglichen Preis realisiert, hätte ich keine Bedenken. Zudem sorgt eine "nur" 6 dB steile Weiche für "Resthub" bei den 12"ern, der den Schwingspulenenden etwas Kühlung verschafft. Dann könnte man mit zwei Amps jeweils in Brücke auskommen und hätte auch gute Watt- Reserven für die Tops. Das verbleibende Budget könnte in eine intelligente, A- Kurven- orientierte Lautstärkenbegrenzung investiert werden. Mit Schalldämpfung und A- bewerteter Lautstärkenbegrenzung wäre das Cairo schon sehr weit in der Gegenwart, die so manche als ferne Zukunft abtun....

    Nachtrag: Yorkville U15? Die sind tatsächlich bezahlbar? Das Konzept gefällt mir, vor allem der unübersehbare BMS- Treiber (seit ich den BMS 4538 und den 4552ND kenne gibts für mich nichts anderes mehr), und die 5"Midfiller, und der 15" bietet sicher Spaßreserven. Wenn es so tut wie es erscheint natürlich vorzuziehen. Naja, die Bässe sind "nur" 15", doch TiefBass ist nicht alles....Für den Spaßbereich verzichte ich gerne auf die totale Bassorgie. Wobei, wer sagt denn an, welche Bässe da druntermüssen....

    Gruß

    PS: Sobald die Installation fertig ist melde ich mich beim Cairo- Team mit der von mir ausgesuchten und gecoachten LieblingsBand Smash Ventura (SkaPunkRock), das Ergebnis möchte ich in jedem Fall erleben. Ich könnte auch früh anreisen und meine Fähigkeiten zum Feintuning der Anlage anbieten. Eventuellen Shootouts würde ich auch gerne beiwohnen.

  • PA Kauf für Club. Welche ist die richtige??

    • Hörnli
    • 24. Juni 2005 um 22:40

    Moin,

    Sau bläst nicht, und in einem erfolgreichen Club wird nur im Chillout oder aufm Klo geblasen.
    Wobei man HD15 schon nutzen kann, aber 2*12"/2" sind oft zu schwer zum sicheren Fliegen. Fliegen ist Pflicht, ich denke mit 2*10"/1" kommt man schon zurecht,

    Gruß

  • PA Kauf für Club. Welche ist die richtige??

    • Hörnli
    • 24. Juni 2005 um 22:31

    Moin,

    schau doch mal hier, ist zwar viel zu lesen, hat jedoch einige Parallelen:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=38991&postdays=0&postorder=asc&start=0
    Man muß auch bei Tekkkno nicht zwingend Ohren kaputtfahren. Dabei spielt die Raumakustik auch bei Techno eine entscheidende Rolle.

    Gruß

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