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Beiträge von wora

  • Erfahrungsbericht M7CL

    • wora
    • 30. August 2006 um 15:04

    um nochmal schnell auf die festivalsituation zurückzukommen:

    analog ist mir da wie gesagt viel lieber, auch wenn ich nicht zu der fraktion gehöre die sich die bassdrum 3min. lang geben müssen. mit einiger erfahrung hört man schon beim ersten ton, ob man die heute so hinbekommt wie man es erwartet oder ob man kompromisse eingehen muss.
    aber das war ja auch nicht das thema.
    ich hatte mal eine interessante unterhaltung mit dem technikchef eine großen club-kette.
    ich fragte, warum sie für ihre wechselnden theater-shows denn nicht einfach digitalpulte benutzen auf denen sie die shows speichern können. antwort:"nein, im notfall muss jeder von uns - und sei es der clubchef - die pulte bedienen können. das geht nur mit analogen tischen".
    das ist zwar nicht 100% vergleichbar, aber im grunde hatte er den nagel auf den kopf getroffen.
    so lange die bedienvarianten an digi-pulten noch so extrem unterschiedlich und zum teil unübersichtlich sind, werden sie für situationen in denen fremdmischer zügig arbeiten müssen nicht die erste wahl sein.


    ich habe mir gestern mal das neue soundcraft VI6 in nem seminar reingezogen.
    und was soll ich sagen... das würde ich ebensowenig für ein festival empfehlen wie alle anderen digitalen.

    am leichtesten bedienbar ist meiner erfahrung nach das Digidesign Venue, das könnte ich mir für diese anwendung noch am ehesten vorstellen. aber nur für FOH, monitormässig habe ich keine große erfahrung.

    das M7 kommt mir von der bedienbarkeit her von den yamahas am ehesten entgegen, das PM5 mag ich schon weniger. das hat nix mit der wertigkeit der pulte zu tun (das PM klingt besser und fühlt sich stabiler an), sondern es ist eine gefühlssache.
    mit DM2000/1000 kann ich übrigens garnix anfangen, die finde ich persönlich einfach nur seltsam...

    was ich bei den digitalkonsolen extrem vermisse, ist eine fühlbare mittenrasterung bei den potis. das nervt wirklich. sicher gibt es möglichkeiten wie man parameter schnell mal auf NULL schalten kann ohne beim drehen eines encoders immer erstmal um den nullwert rumzueiern, aber das ist bei den verschiedenen pulten nie gleich.

    man sollte die pulte einfach für das einsetzen, wofür sie sich am besten eignen.
    das M7 sehe ich für kleine bis mittlere veranstaltungen weil "alles drin ist" und für bandkonzerte in der selben größenordnung, wo der bandmischer eben kommt und "sein" pult per USB stick reinlädt.
    das PM5D ist dann für die etwas größeren sachen, einfach weil er teurer ist und einige auf der M7 "nicht arbeiten können".

    für touren sind eigentlich alle digipulte gut geeignet, weil man da genug zeit hat sich reinzuarbeiten.

    für festivalsituationen sehe ich auf absehbare zeit ebenfalls nur analoge tische.

    Zitat von "mischpultschorsch"

    In 20 Jahren werden wir alle der Überzeugung sein, daß Digitaltische aus 2006 den Anfang der Digital-Ära markiert haben. Ich bin mir sicher, daß sich bis dahin ein markenübergreifender Quasi-Standard etabliert hat, was die Bedienkonzepte anbetrifft.
    Die ersten Analogpulte unterschieden sich auch deutlich mehr, als dies mittlerweile der Fall ist.


    meine rede, das sage ich auch schon lange.

    ich glaube, das die firma yamaha in einer erstklassigen lage ist.
    sie warten die jetzt von der konkurrenz kommenden pulte ab, schauen welche bedienphilosophieen am besten ankommen, lassen ungeliebte features weg und präsentieren in zwei jahren ein neues digipult, das (fast) allen anforderungen gerecht wird - und mindestens so gut klingt wie ein PM5, Venue oder Vi6...

  • Verletzte durch Blitzeinschläge in NRW...

    • wora
    • 28. August 2006 um 19:51
    Zitat von "ADMIN"

    1.) ...
    Da der Veranstalter meist alles mögliche im Kopf hat, nur nicht das Thema "Sicherheit", ist es sehr zu empfehlen, dass der Verantwortliche für Veranstaltungstechnik solche Aufgaben wahrnimmt.

    ja, vor allem wenn er bei einem schnell aufziehenden gewitter mal wieder nicht ans handy geht... diese situation hatte ich dieses jahr auch schon und hab die VA abgebrochen... keine minute zu früh wie sich dann zeigte.

  • Coverage einseitig eingrenzen mit Plattenvorbau

    • wora
    • 28. August 2006 um 18:07

    die erwähnte wand müsste ein paar besondere eigenschaften haben.

    zum einen müsste sie idealerweise den schall möglichst stark absorbieren.

    dann müsste sie so hoch sein, das sie für die entsprechende frequenz auch als hinderniss wahrnehmbar ist. eine 2m hohe wand ist z.b. für einen 50Hz ton recht uninteressant, der geht einfach "drumherum".

    je höher die frequenz, desto einfacher ist es deine forderungen zu erfüllen.
    das bedeutet im gegenzug, das je tiefer die frequenz wird die du an der ausbreitung hindern willst, der notwendige materialeinsatz potenziell ansteigen wird.

    vielleicht kann man eine meterhohe wand gegen den mittel-hochton bauen, das hereindrehen der banane wird aber sicherlich auch vernünftige ergebnisse bringen.
    beim bass würde ich definitiv die bereits erwähnte horizontale linie mit ihren seitlichen auslöschungen empfehlen.


    und jetzt lasst mal diese doofe streiterei sein, das nervt.

  • billige Overheads

    • wora
    • 28. August 2006 um 16:46

    also von billigen overheads hatte ich irgendwann mal die schnauze so voll, das ich mir ein päärchen schoeps zugelegt habe. seitdem hab ich ein grinsen auf dem gesicht...
    mehr sollte ich hier aber nicht dazu schreiben :D

  • Erfahrungsbericht M7CL

    • wora
    • 28. August 2006 um 16:38

    in einem punkt kann ich billbo aber wirklich gut verstehen:
    ich hatte am weekend wieder so ein tolles erlebnis:
    großes open air, viele bands, changeoverzeit pro band: 10min!
    soundcheck: null!!
    was sich die radiofritzen alles so vorstellen...

    natürlich hätte ich auch ein setup für ein M7 auf meinem USB stick dabei gehabt.
    wegen der superkurzen umbauzeiten verzichteten wir aber notgedrungen auf das eigene schlagzeug und nutzten das gestellte set, nebenbei bemerkt natürlich auch noch mit ganz anderen mikos dran als ich in meinem setup abgespeichert habe.
    für PM5D hab ich gar kein vorgefertigtes setup. das wär echt in die hose gegangen.
    wer damit live schonmal "ganz schnell" einen souncheck machen musste weiss was ich meine.

    meine güte, was war ich froh als da eine analoge PM konsole mit 48 kanälen stand! (klar, war darüber natürlich vorher informiert)
    da muss man nicht lange überlegen und suchen. man macht einfach.
    und im siderack sind dann die entsprechenden effektgeräte, die einen kartenschlitz haben... karten rein, wissen was man hat.

    also gerade in solchen situationen werden sich die analogen mit sicherheit noch einige jahre halten, dessen bin ich ganz sicher...

  • hochpassfilter im Eq...?

    • wora
    • 28. August 2006 um 15:39

    hallo manuela, gegen fehlbedienungen ist eh kein kraut gewachsen.
    man kann nur erfahrungswerte weitergeben, was die leute draus machen ist wieder ein anderes thema :wink:

  • Aufstellung von Tops - Eine Belehrung

    • wora
    • 28. August 2006 um 15:30
    Zitat von "Jack"

    Es haben doch heute alle Boxen Trapezform. Und eher breite Abstrahlung.
    Das sieht nur aus zum clustern.
    Ich hab aber auch schon Systeme gesehn, die standen gerade nebeneinander, also NICHT angewinkelt, hatten das Horn genausobreit wie das Gehäuse und haben recht hoch rauf noch gekoppelt, sich wie EIN Horn benommen.


    das kann ich mir nicht vorstellen.
    da sprechen physikalische gesetze dagegen.

    wenn du zwei schallquellen nebeneinander hast die in die selbe richtung strahlen, dann bekommst du kammfiltereffekte wegen der leicht unterschiedlichen laufzeiten des signals, abhängig von deiner position vor den boxen...

  • LAB C48:4

    • wora
    • 28. August 2006 um 15:26
    Zitat von "Schrecki7289"

    ...
    Es wäre wirklich hochinteressant zu erfahren, wie der Limiter prinzipiell funktioniert.


    dito!

  • hochpassfilter im Eq...?

    • wora
    • 28. August 2006 um 15:23

    es schadet nie, wenn der amp stärker ist. dann läuft er nie im clipping und schont damit die speaker :wink:

    das "ideale verhältnis" gibt es aber nicht, das kommt immer auch auf die amps und speaker an.

    wenn deine boxen bis 30Hz ausgelegt sind, dann kannst du sie auch bis dorthin betreiben. eine filterung bei 40Hz schadet den LS aber nicht und kann (je nach programmaterial) auch ein bisschen pegelzuwachs bringen. denn je tiefer die frequenz, desto mehr leistung wird benötigt...

  • 2 x PAS212 II nebeneinander?

    • wora
    • 28. August 2006 um 15:15

    4-punkt-beschallung ist für tanzflächen gut geeignet, für livekonzerte dagegen nicht.
    wollte ich nur mal anmerken...

  • Aufstellung von Tops - Eine Belehrung

    • wora
    • 28. August 2006 um 15:09
    Zitat von "Mike J."

    ... Es sind in jeder Ecke der Tanzfläche 2 W3 geflogen gehangen, aber nicht gewinkelt sondern 0° nebeneinander. ...

    also sowas ist natürlich der ideale "phasensauereierzeuger" :?
    zwei tops 0° nebeneinander MUSS kammfiltereffekte geben, das ist klar.

    im übrigen sind die ergebnisse, die man bekommt wenn man trapezförmige boxen seintenwand-an-seitenwand stellt, nicht unbedingt viel besser.
    meist ist es so, das diese schrägen nur aus optischen gründen gebaut werden, es ist nicht gesagt das es mit diesem winkel auch akustisch funktioniert.
    das beste was man machen kann ist immer nur EINE box pro ecke/seite, die genügend abstrahlwinkel und leistung hat. gerade für ne festinstallation sollte das doch machbar sein.

  • LAB C48:4

    • wora
    • 28. August 2006 um 14:23

    wie genau der limiter der LAB funktioniert, konnte mir der nette herr auf dem messestand leider auch nicht beschreiben.
    das er aber tatsächlich auf die angeschlossenen boxen reagiert kann ich aus eigener erfahrung berichten.

  • Der Neuentwurf der DIN 15905 Teil 5

    • wora
    • 25. August 2006 um 00:35

    mir sind in letzter zeit vermehrt situationen begegnet, wo einfache schallpegelmesser aufs mischpult gelegt werden mit der ansage das man soundsoviel dB nicht überschreiten darf...
    das hat ja mal garnix mit LEQ zu tun.

    beim zeltival in karlsruhe waren das immerhin z.b. 99dBA, die ich auch schön eingehalten habe.
    aber wenn das publikum in den songpausen zu jubeln anfing, hatten wir immer 102-105dbA!.
    meiner ansicht nach sollte man also den max. zulässigen pegel nicht am FOH, sondern direkt vor den boxen messen (mit der zugehörigen kompensation zum erlaubten pegel am relevanten hörplatz natürlich).
    nur so könnte man IMHO am ehesten den korrekten, von der elektronik erzeugten mittelwert ermitteln.

  • Empfehlung zum mufukauf

    • wora
    • 24. August 2006 um 17:14

    10" mufu-box aus holz aktiv für 500,-, vielleicht sogar noch gut klingend(obwohl das nicht gefragt wurde:wink: ) ?
    gibts nicht

  • Mikrofonkörbe riechen durch ... Feuchtigkeit?

    • wora
    • 24. August 2006 um 16:55

    ich mache das auch seit jahren so.
    korb abschrauben, schaumstoff rausfummeln und mit wasser und nem tropfen spülmittel auswaschen.
    danach klingen die mikros wieder viel offener :D
    kein scherz, das ist hörbar (je nach verschmutzungsgrad)

    mit sagrotan hab ich das früher auch gemacht, aber manche empfindliche sängerinnen-nase mag den geruch auch nicht. ausserdem beseitigt sagrotan das problem nicht wirklich sondern nur für den moment...

    wenn man die körbe übrigens im ultraschall-bad reinigt, sehen sie aus wie neu - na ja, bis auf die dellen vielleicht

  • Yamaha SPX 990, Yamaha D5000, Tap Tempo für beide?

    • wora
    • 24. August 2006 um 16:45

    D5000 kenn ich jetzt nicht, aber das SPX990 kann über die MIDI schnittstelle MIDI CLOCK signale empfangen und damit die delay-time steuern...
    so stehts zumindest in meinem handbuch auf seite 54.

  • 2 x PAS212 II nebeneinander?

    • wora
    • 24. August 2006 um 16:37

    don´t worry, be happy :wink:

    mit fussball hab ich halt nicht so viel am hut.
    ich schau mir höchstens mal ein länderspiel an...

  • 2 x PAS212 II nebeneinander?

    • wora
    • 24. August 2006 um 14:16

    die 2000 beiträge hab ich aber nicht hier sondern im pa-forum geschrieben...
    die zahl wurde bei gründung des party-pa-forums übernommen.
    insofern geht das lob etwas geschwächt ins rennen 8)

    trotzdem danke, obwohl ich jetzt nicht weiss was du mit 2:0 meinst.
    hat das was mit fussball zu tun?
    ende off topc :D

  • 2 x PAS212 II nebeneinander?

    • wora
    • 24. August 2006 um 13:50

    zwei schallquellen nebeneinander funktioniert interferenzfrei erst dann, wenn die wellenlänge der abgestrahlten frequenz größer ist als der abstand der schallquellen.
    was soll das aussagen?
    das geht nur im bass.

    aber es gibt natürlich tricks.
    eine möglichkeit: die energie so stark und genau bündeln, das sich der überschneidungsbereich möglichst klein hält.
    siehe L-Acoustics ARCS

    andere möglichkeit:
    die schallquellen voneinander wegzurichten und ein stück auseinanderstellen. dann werden die effekte minimiert.

    zwei mittel-hochtonboxen mit herkömmlichem horn direkt nebeneinander gibt jedenfalls IMMER kammfilter, egal welcher hersteller das ist.
    es ist physik, um die kommt keiner rum.

  • Schwanenhalsmikros am Rednerpult - Entkoppeln?

    • wora
    • 23. August 2006 um 23:01

    der unterschied zwischen den "alten" AT857QL... und U857 beteht zum einen darin, daß das U857 einen neuen schwanenhals hat der besser in der position bleibt ind die man ihn gebogen hat.
    zum anderen sind die neuen U857 HF mäßig besser abgeschirmt, so das man problemlos ein handy daneben legen kann...

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