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  1. PA-Forum
  2. manuela

Beiträge von manuela

  • Der Begriff "Tiefenstaffelung" bei Verstärkern.

    • manuela
    • 8. Oktober 2005 um 07:12
    Zitat von "ADMIN"

    manuela

    Durch längere Lautsprecherleitungen wird der Dämpfungsfaktor sehr schnell irrelevant. (Es sei denn, man setzt Sense-Leitungen ein)

    die Idee wird ins Labor mitgenommen . Sollte es eine deutlich hörbare Verbesserung sein im Vergleich zu starker normaler Verkabelung (default für Meß =25m) dann melde ich mich auch bezüglich einer Provision dafür :D
    Ein sehr interessanter Vorgang im PA-System ist dieser: Die Endstufe treibt mit ihrem Signal in die Lautsprechersysteme. Die Signalaufbereitung geschieht überwiegend durch PWM, es liegt hier noch Schaltbetrieb vor. Nun sitzt das Ringfilter noch dazwischen, es bügelt induktiv die PWM aus bis auf ein nicht nennenswertes "Restsignal", übrig bleibt das reine Musiksignal am Ausgang. Der Dampingfaktor gilt ab Ausgang Filter, daher ist dieser äußerst kritisch in seinen Eigenschaften, zudem fließen dort unappetitlich hohe Ströme bei sehr hoher Frequenz.

    Das Signal geht also nun zum Lsp und steuert diesen an.
    Der liefert nun ein phasenverschobenes Rücklaufsignal an den Amp zurück, dieses "kollidiert" mit dem Vorlaufsignal.
    Erwähnenswert ist hier ein feststellbarer Unterschied der positiven zur negativen Halbwelle, das hat was damit zu tun daß große Chassis wenn sie "vorne" sind andere Induktivität aufweisen als ganz eingefahren (negative Halbwelle des Signals)

    Nachweisführung darüber geschieht durch Meßvergleich (Amplitudenform am Ausgang) RL = Ohmscher Shunt mit RL = induktive Last, Box

    Der Fußwiderstand des Amps ist dabei der Schauplatz des Geschehens, je niedriger er ist desto besser überwindet das Gerät diese Gegenwehr vom Lautsprecher. Schafft es das nicht gänzlich führt das zu Unlinearitäten die frequenz- und pegelbezogen veränderlich sind. Genaugenommen arbeitet der Amp zwar mit PWM, bekommt aber auf dem Rückweg ein analoges Signal, also phasenverschobenen Blindstrom, den er auf seinen Kühlschächten zusätzlich zur normalen Belastung verwärmen muß. Deswegen werden PWM-Amps ja auch so heiß im Livebetrieb während sie am rein ohmschen Shunt im Labor ausgesprochen "cool" ihre Aufgabe verrichten. Übrigends sind Katalogdaten imho Meßwerte am Ohmschen Shunt und somit unrealistisch.
    Ich seh im Kabel einen Teil des Lautsprechers, wenn der RL 4 Ohm beträgt dann dürfte der Eigenwiderstand der Zuleitung nicht ins Gewicht fallen, bei 2 Ohm RL wird das Verhältnis schon deutlich ungünstiger.

    Die Unfähigkeit eines Amps feine Details bei hohen Pegeln wiederzugeben dürfte also auf Problemen basieren mit den Blindströmen der induktiven Lasten fertigzuwerden, kombiniert mit weichen unstabilisierten Netzteilzügen wie sie ja oft anzutreffen sind. Daher ist der ganze Amp imho sehr sehr hart auszulegen, also geringsnöglicher Eigenwiderstand und starres unnachgiebiges Netzteil mit sehr schneller Ausregelung der Lastschwankungen. Im Gegensatz zur analogen Endstufe verändert sich beim PWM-System die Sensitivität der Endstufe wenn ihre Rails einbrechen (was die Gegenkopplung dann ausregeln muß). Der Idealfall ist eben der daß nichts nachgibt 8)

    Die Leistungsbandbreite des Systems ist der Frequenzbereich in dem der Amp sich derart gegen die Blindleistung durchsetzt, daß die Differenz seiner Nennleistung entspricht, sprich tatsächlich im Stack verbraucht wird und nicht in Form von kJoules auf den Kühlschächten

  • Dezentrale Hintergrundbeschallung Fitness Studio

    • manuela
    • 7. Oktober 2005 um 23:11
    Zitat von "fschleif"

    Angedacht waren ~ 80 Büchsen für das grosse und ~60 für das kleinere Studio. Daher kann die Leistung der einzelnen Dinger durchaus an der homöopatischen Grenze liegen :)

    Also 140 Boxen 8)

    9k /140 64,- inklusive Kabel bis zum Verteiler, wenn der Amp umsonst wäre. Also darf eine Kiste ~40 kosten da die Amps ja auch nicht umsonst sind.
    Es wäre also mal zu peilen ob man einen Klein-ELA Speaker für 40 bekommt (bei der Bestellmenge gilt Katalogpreis eh nicht)
    Falls es keine gibt gehn auch normale mit einem kleinen 100V-Übertragerchen extra.
    Man könnte desweiteren einen PA Amp einsetzen der etwa 100V Railspannung hat, Sinusdauerton ist jawohl nicht verlangt in der Liga. Die Auswahl ist da nicht schlecht am Markt, ich denk grade chinesisch.

  • Party PA - bin ich froh das es das gibt!

    • manuela
    • 7. Oktober 2005 um 22:58
    Zitat von "Schrecki7289"

    Ich denke die Leute, die Manuela vorgeschlagen hat, sind die richtigen dafür.

    imho sind diese Leute Mod im Party-PA Forum.
    Ihr schlagt dem Chef grade etwas vor daß er schon längst gemacht hat :D:D:D

  • Suche Schaltplan für eine Endstufe

    • manuela
    • 7. Oktober 2005 um 22:51

    boa, ey --- einen Analogmops mit tausend Wättchen.


    http://sound.westhost.com/project68.htm
    davon pro Kanal 2 in Brücke, das ist dann "HiFi" oder sowas.

    man kann auch einen 2x1000 WATT CAR POWER BLOCK mit einem Stapel Halogentrafos verbauen, das käm dann locker auf tausend Watt. Henne was meinst du?

  • Der Begriff "Tiefenstaffelung" bei Verstärkern.

    • manuela
    • 7. Oktober 2005 um 22:44

    untersuch bei der Gelegeneit mal den Eigenwiderstand der Stufen (Damping Faktor). Der Zusammenhang damit wird hörbar.

  • yorkville 4020 oder 4040?

    • manuela
    • 7. Oktober 2005 um 22:20

    weil die meisten von diesen Rackdosen nicht genug Pfeffer im Netzteil haben um an so niedrigen Lastwiderständen ohne Husten arbeiten zu können. IdR bricht dem Kasten dann der Schweiß aus ( weniger als 2x RMS von 4 Ohm RL) und die Lüfter fangen an zu japsen.
    Es gibt übrigends auch Geräte die sich erst an 2 Ohm richtig wohlfühlen, alles eine Frage der Bauart, und natürlich der Brieftasche.

  • hk projektor,kme ca 8 oder doch was anderes???

    • manuela
    • 7. Oktober 2005 um 22:16

    sowas nennt man "horngeladen". Solltest du eigentlich wissen :grin:

  • CD15 gebraucht

    • manuela
    • 7. Oktober 2005 um 22:11

    :shock: :roll: AU WEIA!

    dem schließ ich mich gerne an...

  • Party PA - bin ich froh das es das gibt!

    • manuela
    • 7. Oktober 2005 um 19:58

    am besten sind bewährte alte Mods mit Erfahrung. Also Gebrauchtmaterial :D:D:D:D:D

  • Kann Turbosound oder EAW eigentlich zaubern

    • manuela
    • 7. Oktober 2005 um 17:28

    wenn eine PA eine bestimmte Lautstärke hat dann ist das erstmal der Wille des FOH-Manns (oder Frau), wo die Master Fader sind.
    Heutzutage ist es kaum noch möglich die PA wirklich voll aufzudrehen, sie wird überdimensioniert und dann gemäß den Auflagen des Ordnungsamtes auf das Höchstzulässige eingeregelt. Somit kannst du garkeinen "Hörvergleich" der Pegel anstellen.

    Manuela

  • Party PA - bin ich froh das es das gibt!

    • manuela
    • 7. Oktober 2005 um 17:21
    Zitat von "unknown_artist"

    Ich denke das gerade bei der Modauswahl darauf geachtet werden sollte das:
    1. Die Mods selbst noch einen Bezug zu Kleinveranstaltungen haben(womit Vollprofis imho draußen wären)

    Sogar Neumann&Müller wird dir deine Kleinveranstaltung gern und wunderschön ausrichten. Ich finde da guggst du doch etwas neben die Realität.

    Ich könnte mir zB gut vorstellen: Kracky, f8274 sowie hell&dunkel :P

  • Euere Meinung ist gefragt!!!!

    • manuela
    • 7. Oktober 2005 um 15:57

    und sie machen icht soviel kaputt :P

    Das find ich sehr erwähnenswert.

  • Der Begriff "Tiefenstaffelung" bei Verstärkern.

    • manuela
    • 7. Oktober 2005 um 15:40

    Das Gerät besitzt pro 2 Kanäle 1 SNT dessen Rails um weniger als 1V absacken zwischen Leerlauf und Vollast (womit ich 2-Ohm-Betrieb meine). Dazu sitzt hinter jedem SNT ein Satz von 6 hoch impulsfesten Epcos-Elkos. Es gibt keine gemeinsam genutzen ICs zwischen 2 Kanälen sowie vollseparate Kanalplatinen. Ich geh daher davon aus daß der Amp garkeinen hörbaren Übersprecher hat. Meßtechnisch ist jedenfalls bei Großalarm Kanal A auf B, C, D Totenstille.
    Das ist auch richtig so, sonst würde das Gerät ja das Panning der Signalquelle übertölpeln. Zudem gäb es Ärger im Brückenbetrieb

  • Der Begriff "Tiefenstaffelung" bei Verstärkern.

    • manuela
    • 7. Oktober 2005 um 13:24

    ich finde das Thema hochinteressant.

    Hier liegt meiner Ansicht nach ein Problem darin vor das was gemeint ist mit den richtigen Worten darzustellen.
    "Tiefenstaffelung" ist somit genauso falsch wie meine Beschreibung oben, Tiefe mit Hilfe von Delays zu realisieren. Genaugenommen verursacht ein reines Delay nämlich eine Verzögerung die den Musik zwar akustisch nach hinten stellt, raubt aber gleichzeitig den Bezugspunkt, gehörmäßig spielt er dann nichtmehr tight sondern leicht verzögert. Zu einer akustischen tiefe gehört somit mehr als Verzögerung. Das möge aber ein Studiomann erklären, es geht über meine Bildung hinaus.

    Mit "Tiefenstaffelung" könnte zB dieses gemeint sein:

    Gesetzt: Musimaterial = Orchester, mit Kesselpauken und viel Radau, als "Zugabe" leises Tuscheln im Publikum das von den Mikros noch erfaßt wird. Wiedergabe:

    Es gibt Endstufen die leise Details bei sehr hohen Pegeln runterschlucken, sie sind dann einfach "weg"

    Ebenso gibts Endstufen bei denen man eben diese leisen feinen Details trotz des mächtigen Pegels noch klar und sauber hören kann. Ich vermute genau das wird irrtümlich als "Tiefenstaffelung" genannt. Es ist nichts anderes als Phasenlinearität, genauestes Abbilden des Eingangssignals am Ausgang.
    Manche der gebräuchlichen Meßwerte sind imho unrealistisch... Was nützt mir die Angabe +/- 0,5dB wenn sie sich auf einen rein Ohmschen Shunt bezieht? Die Welt ist beschallt mit dicksten Induktivitäten die ihren Lastwiderstand frequenzabhängig ändern :D

  • Der Begriff "Tiefenstaffelung" bei Verstärkern.

    • manuela
    • 7. Oktober 2005 um 11:42

    1. der ist aktuell, von einem Fachhändler für High society HiFi. Der Mann verkauft u.a. Accuphase und hat imho gute Ohren. Bei einer Meinungsverschiedenheit ( "PA-Amps können nie so perfekt klingen wie gute HiFi") wurden wir uns einig das mal zu vergleichen. Er "hörte" somit eine 4x200W PWM/A-Endstufe ohne Namen gegen einTeuerteil der HiFi-Liga. Dabei fiel dieses Urteil 8)

    2. Endstufen haben unbestritten ihren eigenen Sound. Sonst wär dieses Forum kleiner.

    Ich hab den Begriff allerdings auch schon an anderen Stellen gefunden !
    Daß es ein amtlicher Hersteller ausgezeichneter Amps war veranlaßte mich zu einer Nachfrage diesbezüglich, auf die Antwort freu ich mich schon. Wird hier gepostet wenn sie da ist.

    a.) das könnte zutreffen, sicher. Zwar nur Fachhändler, aber "teuer".

    b.) trifft zu, hab ich ihm aber nicht vorher angegeben. Der Frequenzgang meiner Endstufe ist "schlecht", sie weicht gewollt bis zu 4dB vom Linearen ab.

  • Hifi-Boxen: Oldtimer HECO B130

    • manuela
    • 7. Oktober 2005 um 08:03

    Die Frontplatte mit dem Stoff geht nicht ab ohne zu brechen. Da ist guter Rat wohl teuer?

    ich frage bei http://www.lsv-hambug.de , die Antwort liegt hier vor, vielen Dank 8)

    ich fragte pn bei speakerbörse ... die haben es wohl nicht nötig solche Fragen zu beantworten, dafür steht in der HP was von HECO. Note 6 in Service!

    Manu rief bei HECO an :grin:

    Sehr nette hilfsbereite Leute die mich von einem zum anderen weiterverbunden haben. Dabei kam dann heraus daß die Leute die die kleinen B130 gebaut haben schon lange nichtmehr da sind, man wußte es nicht ..... puuh. Ich trau denen aber zu daß sie, wenn man sie postalisch anschreibt, eine technische Zeichnung davon finden aus der es hervorgeht, das wäre noch eine Alternative.

    Im Land der hochqualifizierten Boxenbauer wird sich gewiß eine Lösung für dieses wirklich kleine Problem finden.

  • Der Begriff "Tiefenstaffelung" bei Verstärkern.

    • manuela
    • 7. Oktober 2005 um 07:23

    Mir wurde im Testbericht eines Verstärkers u.a. dieses geschrieben:

    "Die Endstufe zeigt eine Tiefenstaffelung die für solche Geräte außergewöhnlich ist"

    Könnt ihr mir den Begriff "Tiefenstaffelung" mal definieren?
    Ich war bislang der Ansicht alle Kriterien der Gerätebewertung genau zu kennen.
    Imho ist "Tiefe" doch eine Sache der Stereowiedergabe, wobei man unter Anwendung von Delaysytemen und Panning den Musikern einen Ort im Klangbild zuweist der "vorn" oder "hinten" ist, wie zB Front Vocal + Gitarrenwand, also studiotypischen Mix. Die Wiedergabe dieser Dinge ist jedem Amp möglich, auch wenn er unterster Ordnung ist. Somit kann das ja nicht die erwähnte "Tiefenstaffelung" sein. Da der Begriff aber schon öfters auftauchte, hier meine Frage, was ist da genau mit gemeint was ein Verstärker wiedergibt - oder eben auch nicht ?

  • Digitale Endstufe: Amon Lhaw Model DQX 4.0

    • manuela
    • 6. Oktober 2005 um 20:29

    dieser Anbieter wurde in Zusammenhang mit einem Beitrag über Europasound als Distributor der Geräte genannt. Er hat auch eine HP. Die Fa ist im Frankfurter Raum zuhause und somit auch erreichbar.

    Das Gerät ist wie viele andere auch einer dieser neuzeitlichen Chinabrummer. Es muß nicht zwingend schlecht sein, anhören ist leider das einzigste Mittel der Gewißheit.

    Manuela.

  • Studio Endstufe

    • manuela
    • 6. Oktober 2005 um 20:18

    du suchst eine Glockenklang Bugatti.
    test hat völlig Recht. 8)
    http://www.glockenklang.de/de/produkte/produkte_studio.htm

  • Party PA - bin ich froh das es das gibt!

    • manuela
    • 6. Oktober 2005 um 16:42
    Zitat von "Benjamin Keßler"

    Ich wäre also schon dafür im Party Forum auch noch einige Mod einzuführen.

    ich hab mindestens zwei gesehen. DANKE :P

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