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then schaltplan
Adam
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Adam
Wie misst Du denn genau? Kiste steht auf dem Boden ... und das Mic? Liegt das auch auf dem Boden?
Adam
Wie misst Du denn genau? Kiste steht auf dem Boden ... und das Mic? Liegt das auch auf dem Boden?
Adam
Brauchst Du denn überhaupt eine VERSTÄRKUNG des Signals? Meist braucht man vor der Endstufe eine ABSENKUNG. Normalerweise macht man das mit den Pegelstellern an der Endstufe.
Falls Verstärkung nötig: Dann braucht´s einen Differenzverstärker (1 bis 3 OP-Funktionen) ein Poti und einen Pufferamp (noch 1 OP-Funktion).
Und dann hast Du eine Rasterplatine. Und wo tust Du die hin?
Falls keine Verstärkung nötig ist: Übertrager + Poti.
- Wie groß ist Dein symmetrisches Eingngssignal?
- Welche Quellimpedanz hat die Signalquelle?
- Wie groß soll Dein asymmetrisches Ausgangssignal sein?
- Wieviel Gainreserve ist gewünscht?
- Hat der Amp keine Pegelsteller?
- Hat er wirklich asymm. Eingänge?
- Was ist das für eine Signalquelle?
- ...
Beschreib doch mal einfach, was das alles für Geräte sind und was Du damit vorhast.
Oder halt ein kleines Mischpult.
Adam
Brauchst Du denn überhaupt eine VERSTÄRKUNG des Signals? Meist braucht man vor der Endstufe eine ABSENKUNG. Normalerweise macht man das mit den Pegelstellern an der Endstufe.
Falls Verstärkung nötig: Dann braucht´s einen Differenzverstärker (1 bis 3 OP-Funktionen) ein Poti und einen Pufferamp (noch 1 OP-Funktion).
Und dann hast Du eine Rasterplatine. Und wo tust Du die hin?
Falls keine Verstärkung nötig ist: Übertrager + Poti.
- Wie groß ist Dein symmetrisches Eingngssignal?
- Welche Quellimpedanz hat die Signalquelle?
- Wie groß soll Dein asymmetrisches Ausgangssignal sein?
- Wieviel Gainreserve ist gewünscht?
- Hat der Amp keine Pegelsteller?
- Hat er wirklich asymm. Eingänge?
- Was ist das für eine Signalquelle?
- ...
Beschreib doch mal einfach, was das alles für Geräte sind und was Du damit vorhast.
Oder halt ein kleines Mischpult.
Adam
Allerdings. Find ich aber witzig. Bild würde ich gern sehen.
Adam
Allerdings. Find ich aber witzig. Bild würde ich gern sehen.
Adam
Ich messe meist auch auf dem Boden, allerdings werden dann - so wie bei seriösen Herstellern üblich - von den Messwerten 6dB abgezogen, damit sich vergleichbare Messwerte ergeben.
Adam
Ich messe meist auch auf dem Boden, allerdings werden dann - so wie bei seriösen Herstellern üblich - von den Messwerten 6dB abgezogen, damit sich vergleichbare Messwerte ergeben.
Adam
Bis zum
stimmt alles. Dann kommt:
ZitatNun zu den Ungläubigen (Voodoo): Diese o.g. Masseerhöhung erreiche über die Verbindung zweier vorhandener Massen. Deswegen werden Maschinen im Fundament verschraubt und den gleichen Effekt erziele ich mit den Spikes, eine feste mechanische Verbindung mit dem Boden.
Spikes sind aber keine feste Verbindung mit irgendwas. Spikes erhöhen den Reibungsbeiwert (das nützt ein Läufer aus), z.B. gegen Abheben helfen sie genau gar nicht. Deswegen werden Maschinen im Fundament verschraubt :wink: und nicht auf Spikes gestellt.
In der Reibung gibt es aber noch den "slip/stick" Effekt: ein Gegenstand überhaupt erstamal in Bewegung zu versetzen kostet viel mehr Kraft als ihn in Bewegung zu halten. Das meint aber nicht die Kraft, die zur Beschleunigung nötig ist, sondern, das der Reibbeiwert "im ersten Moment" unglaublich hoch ist. Zum Beispiel kann man eine 50kg schwere Lackbox sehr leicht über Teppich ziehen, wenn sie erstmal in Bewegung ist. Sie in Bewegung zu versetzen kostet dagegen wesentlich mehr Kraft. Übrigens ist das das Erregungs-Prinzip gestrichener Saiteninstrumente.
Dieser slip/stick Effekt macht im Normalfall jeden Spike komplett überflüssig.
Aber selbst im nahezu reibungsfreien Fall einer geflogenen Box tut sich nicht viel. Die Bewegungsamplitude der Box liegt im oben erläuterten Beispiel dann um den Faktor 250 unter der der Membran. Da die Frontfläche der Box um den Faktor 3 größer ist als die Membranfläche wird das etwas ungünstiger, man kommt (im reibungsfreien Fall!) auf einen Verlust von ca. 1/10 dB. Stellt man die Box auf Plastikfüsse, Holzleisten, Filz oder egal was, reden wir über einen Verlust in der Größenordnung von maximal 100stel dB.
Bevor man sich Gedanken über Spikes macht, sollte der Rest zu 99.99% ideal funktionieren. Und das ist bei keiner Box der Fall. Denkt doch lieber über klirrarme Speaker nach.
Einen Fall gibt es allerdings, wo Spikes Sinn machen: Manchmal fangen leichte Boxen mit glatter Lackoberfläche auf kurzflorigen Teppichen an zu wandern. Da helfen Spikes. Am billigsten kriegt man die übrigens wirklich im (Discount-) Sportgeschäft in der Schuhabteilung.
Adam
Edit: Natürlich ist die Frontfläche GRÖSSER als die Membran und nicht kleiner.
Bis zum
stimmt alles. Dann kommt:
ZitatNun zu den Ungläubigen (Voodoo): Diese o.g. Masseerhöhung erreiche über die Verbindung zweier vorhandener Massen. Deswegen werden Maschinen im Fundament verschraubt und den gleichen Effekt erziele ich mit den Spikes, eine feste mechanische Verbindung mit dem Boden.
Spikes sind aber keine feste Verbindung mit irgendwas. Spikes erhöhen den Reibungsbeiwert (das nützt ein Läufer aus), z.B. gegen Abheben helfen sie genau gar nicht. Deswegen werden Maschinen im Fundament verschraubt :wink: und nicht auf Spikes gestellt.
In der Reibung gibt es aber noch den "slip/stick" Effekt: ein Gegenstand überhaupt erstamal in Bewegung zu versetzen kostet viel mehr Kraft als ihn in Bewegung zu halten. Das meint aber nicht die Kraft, die zur Beschleunigung nötig ist, sondern, das der Reibbeiwert "im ersten Moment" unglaublich hoch ist. Zum Beispiel kann man eine 50kg schwere Lackbox sehr leicht über Teppich ziehen, wenn sie erstmal in Bewegung ist. Sie in Bewegung zu versetzen kostet dagegen wesentlich mehr Kraft. Übrigens ist das das Erregungs-Prinzip gestrichener Saiteninstrumente.
Dieser slip/stick Effekt macht im Normalfall jeden Spike komplett überflüssig.
Aber selbst im nahezu reibungsfreien Fall einer geflogenen Box tut sich nicht viel. Die Bewegungsamplitude der Box liegt im oben erläuterten Beispiel dann um den Faktor 250 unter der der Membran. Da die Frontfläche der Box um den Faktor 3 größer ist als die Membranfläche wird das etwas ungünstiger, man kommt (im reibungsfreien Fall!) auf einen Verlust von ca. 1/10 dB. Stellt man die Box auf Plastikfüsse, Holzleisten, Filz oder egal was, reden wir über einen Verlust in der Größenordnung von maximal 100stel dB.
Bevor man sich Gedanken über Spikes macht, sollte der Rest zu 99.99% ideal funktionieren. Und das ist bei keiner Box der Fall. Denkt doch lieber über klirrarme Speaker nach.
Einen Fall gibt es allerdings, wo Spikes Sinn machen: Manchmal fangen leichte Boxen mit glatter Lackoberfläche auf kurzflorigen Teppichen an zu wandern. Da helfen Spikes. Am billigsten kriegt man die übrigens wirklich im (Discount-) Sportgeschäft in der Schuhabteilung.
Adam
Edit: Natürlich ist die Frontfläche GRÖSSER als die Membran und nicht kleiner.
Und wie ist die Stabilität so, im Vergleich zu Stahl?
Bei einem 18er muß man ja schon ein bischen Strecke überbrücken ...
Ich kenne das (10x10; 2) nur in Stahl.
Adam
Und wie ist die Stabilität so, im Vergleich zu Stahl?
Bei einem 18er muß man ja schon ein bischen Strecke überbrücken ...
Ich kenne das (10x10; 2) nur in Stahl.
Adam
Was soll er denn alles können?
Signalquellenumschaltung, Klangverbiegung, 2.Ausgang zum Aufnehmen ...
Falls ja, sieh Dir doch mal von Behringer die kleinen Mischpulte an. Ich bezweifele, dass man für weniger Geld eine ähnlich gute Lösung incl. Gehäuse, NT, Fader etc. hinkriegt.
Falls nein, reicht evtl. ein Poti. Oder noch ein OP dazu.
Adam
Was soll er denn alles können?
Signalquellenumschaltung, Klangverbiegung, 2.Ausgang zum Aufnehmen ...
Falls ja, sieh Dir doch mal von Behringer die kleinen Mischpulte an. Ich bezweifele, dass man für weniger Geld eine ähnlich gute Lösung incl. Gehäuse, NT, Fader etc. hinkriegt.
Falls nein, reicht evtl. ein Poti. Oder noch ein OP dazu.
Adam
Zitat von "eybon"Aber grundsätzlich könnte ich mir vorstellen, daß die Problematik nicht durch Tennisbälle oder Platten abgestellt werden kann, da ja nur ein Teil der Energie über den Boden übertragen wird. Der andere Teil der Energie wird über die Luft auf die Wände übertragen.
Fürchte ich auch. Ich habe mal aus konkretem Anlass ein wenig über baulichen Lärmschutz gelesen, und die Zusammenfassung bezüglich Luftschall ist:
A) Dicke Wände helfen (z.B. 60cm).
B) Schwere Wände helfen (z.B. 60cm Schwerbeton).
C) Feuerschutztüren sind ganz ok.
Was ja nun nicht sehr überraschend ist, aber nicht so ganz das, was ich gerne gehört hätte :wink:
Adam
Zitat von "eybon"Aber grundsätzlich könnte ich mir vorstellen, daß die Problematik nicht durch Tennisbälle oder Platten abgestellt werden kann, da ja nur ein Teil der Energie über den Boden übertragen wird. Der andere Teil der Energie wird über die Luft auf die Wände übertragen.
Fürchte ich auch. Ich habe mal aus konkretem Anlass ein wenig über baulichen Lärmschutz gelesen, und die Zusammenfassung bezüglich Luftschall ist:
A) Dicke Wände helfen (z.B. 60cm).
B) Schwere Wände helfen (z.B. 60cm Schwerbeton).
C) Feuerschutztüren sind ganz ok.
Was ja nun nicht sehr überraschend ist, aber nicht so ganz das, was ich gerne gehört hätte :wink:
Adam
"1/2 cm"? "vergeigt den kompletten Strahlungswiderstand"?
Rechne mal nach:
Box und Membran schwingen in erster Näherung nur gegeneinander.
Membran wiegt ca. 200g und macht ca. 0.01m Peakexcurion.
Box (incl. unbewegte Teile des Speakers) wiegt ca. 50000g, und macht wieviel Hub?.
Die Resonanzfrequenz eines Fadenpendels von 1m Läge liegt übrigens unabhängig vom Gewicht bei 1/2Hz.
Die Schwingung in Abstrahlrichtung wird von Ketten auch kaum stärker bedämpft / blockiert.
Es war ausserdem nach Entkopplung gefragt, nicht nach optimaler Basswiedergabe.
Adam
"1/2 cm"? "vergeigt den kompletten Strahlungswiderstand"?
Rechne mal nach:
Box und Membran schwingen in erster Näherung nur gegeneinander.
Membran wiegt ca. 200g und macht ca. 0.01m Peakexcurion.
Box (incl. unbewegte Teile des Speakers) wiegt ca. 50000g, und macht wieviel Hub?.
Die Resonanzfrequenz eines Fadenpendels von 1m Läge liegt übrigens unabhängig vom Gewicht bei 1/2Hz.
Die Schwingung in Abstrahlrichtung wird von Ketten auch kaum stärker bedämpft / blockiert.
Es war ausserdem nach Entkopplung gefragt, nicht nach optimaler Basswiedergabe.
Adam
Extrem preiswert und entkoppelt wie Sau:
mit Gummiseilen von der Decke hängen lassen.
Günstige Quelle für Gummiseile:
Aldi-Expander (Sportgerät), Gepäckträgerdedöns, Anhänger-Spinnen.
Safety natürlich Pflicht.
An Uwe1 (und die anderen Spikes-Verfechter):
"... da mit Abnahme der Frequenz die erforderliche Masse zur Bedämpfung proportional ansteigt."
Seit wann bedämpft Masse? Zurück auf Platz 1.
Adam