So eine Antwort macht mich über die Maßen wütend. Das ist Stammtischgeschwätz !
Nur mal vorab zu Orientierung, ich habe mir als junger Techniker in 6 Tagen Musik Messe in einer Vorführkabine einen dauerhaften Tinitus zugezogen. Leider war ich viel zu unerfahren um die Problematik zu erkennen und entsprechen zu reagieren. Heute würde ich an so einem Arbeitsplatz nicht mehr arbeiten. Jetzt ist es zu spät und ich muss seit 15 Jahren mit dem zum Glück nicht all zu lauten Pfeifen in meinem Ohr leben. Ich habe überhaupt kein Verständnis für Leute die der Meinung sind Besuchern einer Veranstaltung einen nicht wieder gut zu machenden Schaden zuzufügen. Es gibt Mittel und Wege das Problem der Lautstärke in den Griff zu bekommen. Ich kenne einen mittlerweile in der Rente befindlichen Schreinermeister der wie seiner Zeit üblich auch keinen Gehörschutz getragen hat. Es ist toll wie diese Mann bei Festivitäten völlig alleine mitten unter Menschen ist, weil er sich nicht mehr unterhalten kann. Seien wir froh das die BG heute darauf achtet das bei solchen Arbeitsplätzen Gehörschutz getragen werden muss. Im Rahmen der DIN ist viel möglich die Bewertung im Tieffrequenten Bereich läst schon einiges zu, mit geflogen System ggf. Line Array und Delay kann ich eine relativ gleichmäßige Beschallung realisieren. Hier muss einfach ein Denkprozess bei den Beteiligten in Gang kommen. Sonst können wir ja auch die Abschaffung von Sicherungsseilen fordern weil die ja auch nicht gebraucht werden. Ein Schutzleiter im Stromkabel ist doch auch eigentlich nur Ballast. Aber einen Vorteil hat es ja wenn du dann mit 50 schwerhörig bist: mit deinem Behindertenausweis kommst du günstig ins Kino auch wenn du da nur Stummfilme genießen kannst.
Kopfschüttel.....Markus