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Beiträge von tufkaklto

  • Beschallungspraxis: Bässe zieht es nur in die Mitte

    • tufkaklto
    • 1. Juni 2007 um 17:22

    Ja, Denkfehler
    Da passiert deutlich mehr als nur Löcher bei der Trennfrequenz zu verschieben

    Wenn Du die Löcher oder Berge von Bässen verschieben willst, dann verwende einen Digitalcontroller und probiere, eine Seite mal zu delayen ( Versuch mal im Bereich von 0,3-3ms )
    Du wirst erstaunt sein, was da passiert.
    man muß aber ziemlich aufpassen, sonst stimmt das ganze Image der PA einfach nicht mehr

  • Soundcheck MP3 woher? zum Voreinstellen der Boxen`?

    • tufkaklto
    • 1. Juni 2007 um 17:14

    Nein, die heißt wirklich Soundcheck 2.

    verschiedene gesprochene und gesungene Stimmen. male und female

    diverseste Instrumente und auch unkomprimierte Drum/Bass Tracks usw.

    Mag im ersten Moment teuer sein, aber ist ein echt gutes Werkzeug mit Pegeln von 0dbfs uswusw.
    Und als Werkzeug kann ich das jedem Techniker ans Herz legen.

    Ich hab meines dazumal von Amazon.


    PS, das mit den verschieden EQten Tracks war ein böser Scherz. :D
    Ich hab das aber echt schon mal erlebt, das das ein techniker gemacht hat, um damit die Anlage einzustellen. :shock:

  • Limiter für Techno VA: Overeasy oder hart?

    • tufkaklto
    • 1. Juni 2007 um 17:06

    Kann ich auch nur zustimmen.
    Komunikation ist alles.

    Der beste Limiter ist das vorab abklären was geht 2er vernünftiger Leute.
    Wenn der DJ weiß, das der beste Sound in Verbindung mit dem Techniker zum herausholen ist, wird er froh sein.

    Auch DJ passiert es viel zu oft, das ignorante Techniker einfaach zurückdrehen.
    genau deshalb wissen sie auch, das genügend Lautstärke auch mit "Rotem" Pult erreicht wird.
    Vorausetzung ist natürlich auch, das ausreichend Anlage dasteht.
    Verleiher , die damit argumentieren, " Mehr wird nicht bezahlt ", hätten den Job nicht annehmen dürfen, wenn man weiß ( oder wissen sollte ) das die Anlage nicht vernünftig ausreicht.

    Und wer sich dann af Limiter verläßt:
    Was passiert, wenn der Limiter so richtig arbeitet, und schon ein verzerrtes Signal reinkommt ???
    Wenn man darüber mal nachdenkt, wird man auch vorsichtig.
    Ein Limiter stellt damit nicht zwangsläufig einen Lautsprecherschutz dar.

    Ein anwesender techniker ist da schon eher ein guter lautsprecherschutz.

    Und ich finde das nicht OT, im Gegenteil.
    Der Ansatz sollte nicht der Limiter sein, die Problemlösung sollte schon viel früher anfangen.
    Und wer das Argument hat : Ein Techniker wird nicht bezahlt.
    Selber schuld, wenn man seine Anlage unbeaufsichtigt jemanden unerfahrenem überläßt, dann muß auch klar sein, das man die ev. geschrottett zurückbekommt.

    Extremfälle gibts natürlich überall.
    Und wenn ein DJ extrem beratungsresistent ist, bin ich auch schon mal zum Veranstalter und hab mir einen Zettel unterschreiben lassen, das die Anlage jetzt am Limit läuft und er finanziell dafür verantwortlich ist. ( oder das ich eben radikal zurückdrehen werde )
    Wenn dann der Veranstalter mit dem DJ redet ( der der zahlt hat immer die besten Argumente ), dann geht das auch meistens.
    Und wenn nicht, dann hat die PA wenigstens wieder bezahlte neue Speaker :D

  • Soundcheck MP3 woher? zum Voreinstellen der Boxen`?

    • tufkaklto
    • 1. Juni 2007 um 16:42

    Ich empfehle die Soundcheck CD von Alan Parsons.

    Gibts auf Amazon so ab 130,-- Euronen.

    Hat alles, was man braucht.

    Findige werden sich das als MP3 runterladen :? :shock: 8)

    Aber man könnt ja ein Musikstück schon vorEqt aufnehmen.

    Je nach vorhandener Anlage nimmt man dann Trfack 1 oder 4 oder 7. :D
    Man muß sich nur den Track suchen, der dann am Besten klingt.
    Dann kann man dem Veranstalter immer sagen , "Unsere Anlage klingt gut, muß wohl am Techniker liegen " :evil::D :? :shock: :D:evil: :roll:

    Dann klingt die Anlage immer gleich ( Muß halt 1 Titel mit unterschiedlichsten Eqing sein ) :D :oops: :D

  • Aufstellung von Bässen um Diffusschall zu vermindern

    • tufkaklto
    • 1. Juni 2007 um 14:41

    Vom Prinzip her geht sowas schon.
    ABER:
    Nur drehen reicht. Da muß auch Polarität gedreht werden und eigentlich auch Filter gesetzt.
    Hat nur Sinn, wenn Du einen Digitalcontroller hast, einen freien Sub Weg und damit spielen kannst und Du genau weißt, was Du tust.

    Sonst lass es lieber, weil Du vermutlich mehr Probleme aufwirfst als löst

  • Beschallungspraxis: Bässe zieht es nur in die Mitte

    • tufkaklto
    • 1. Juni 2007 um 14:19

    Ja, sind sie.

    Wenn Du mit systechs redest, deren Jobs es ist, ordentliche Systeme zu konzipieren , dann wird wohl kaum einer ohne Meßsoftware ausrücken, um diese Problematik mit Delays zu kompensieren.

    Landläufig wird oft die Meinung vertreten, wenn ich Boxen hänge, und Bässe Links und Rechts hinstelle, dann brauch ich ja nichts zu machen.

    Und ich kenn die Unterschiede zwischen einem System, das nur hingestellt wurde und einem, wo man die Laufzeiten korrigiert hat.

    Im Notfall, falls keine Meßsoftware vorhanden, gehts auch mit Laserentfernungsmesser, wenn es sich um Typengleiche Bässe/Tops handelt, die zB an der Front Phasengleich sind. Denn auch beim Mixen mit anderen Bässen kanns schon Unterschiede geben.

    Ich hab auch schon Anlagen erlebt, wo am 1. tag nix gemessen wurde, die Bässe einfach hingestellt, die Fremdtechniker haben nur diskutiert von wegen viel zu wenig Subs. Die Subamps gingen nur ins Clipping und es war kein brauchbarer Bass da.
    Am nächsten Tag eingemessen, die Amps waren schön grün und alle Fremdtecis glücklich, weil ausreichend Bass........

    Du brauchst Dir nur die Wellenlängen ausrechnen und die realen Längen vergleichen.
    Was in den Lambda/4 bereich fällt , hat eine Ankopplung, und bei Lambda/2 eine Auslöschung.
    Und da die Längenunterschiede vom Standort abweichen, ists eben auch je nach Standort unterschiedlich.

  • Backline an 220V Trenntraffo

    • tufkaklto
    • 1. Juni 2007 um 14:07

    DAnke, genau das wars, was ich auch vermitteln wollt.
    8)

  • Beschallungspraxis: Bässe zieht es nur in die Mitte

    • tufkaklto
    • 1. Juni 2007 um 12:17

    Der Treadstarter hat geschrieben, das er Tops hängt und Bässe stellt.

    Die Frage nach der Laufzeit zwischen Tops/Subs ist nicht von ungefähr.

    Denn stimmtr diese nicht, gibts da schon Bassverluste im Bereich der trennfreuquenz und wieder mit der Lambda/2 uswusw
    Wenn dann noch das klassische L/R dazukommt, wirds schon unlustig.

    Es ist allgemein als Phänomen zu betrachten, das sich viele Tecis Gedanken über Abstimmungen von Tops, Mics, und sonstigen Gerätschaften machen, aber über Bässe liegen kaum Erfahrungswerte vor bzw kümmerts oft niemand.
    Deswegen find ich gut, das sich unser FOH Schreck Gedanken macht und fragt.

  • Beschallungspraxis: Bässe zieht es nur in die Mitte

    • tufkaklto
    • 31. Mai 2007 um 16:24

    Hast Du ev einen Digitalcontroller am Laufen ??

    Sind entweder im Sub setup delays gesetz bzw wenn das ein Setup ist, wo die tops hängen und die Bässe am Boden sind, hast Du die laufzeiten angepasst ?

    Und was genau für Bässe sind das ?

  • Backline an 220V Trenntraffo

    • tufkaklto
    • 31. Mai 2007 um 15:49

    Ich hab mir Neutrik Trenntrafos besorgt und in kleine Gehöuse eingebaut.
    Weil eben DI nicht immer helfen. Und eben auch der Groundlift nicht unbedingt die Lösung sein muß.
    bwaack hat da mal eine sehr interessante Abhandlung zu Masse geschrieben :D

    Viele Brummereien kann man im Vorfeld schon eliminieren,wenn man sich Gedanken zum Verkabeln macht.

    Einen Trenntrafo würd ich als Lösung für absolute Notfälle sehen, schön wenn man sowas hat.
    Wenn allerdings solche Probleme auftreten, hat man vermutlich irgendwo im Vorfeld schon was falschgemacht ( oder wer anderer )


    Nur als Beispiel: Video und Ton, das ist so ne Sache. Da kommen viele her und schauen, das Video mit dem Beamer wo anders auf dem Strom hängt. Der Video Fritze hängt dann seine Beamer an irgendeine Steckdose. Und zieht kabel zum FOH
    Dann sitzt die Video Regie beim FOH und schickt Dir auch noch ein Signal.
    Super Brummschleife kreiiert :shock:
    Hätt ich das Video von Haus aus in meine Stromverteilung einbezogen, dann hätten wir die gleiche Erdung, beim überlegt verkabeln keine Potentialunterschiede und alle wärn wir glücklich.

    Das nur als Beispiel, da das viele kennen.
    Wenn ich mir bei der Backline auch genau überlege, wo ich die hinhänge, dann ist das auch so.

    Die Verwendung von trenntrafos sollte eher die letzte Notlösung sein.
    Und nicht ein Standard

  • Beschallungspraxis: Bässe zieht es nur in die Mitte

    • tufkaklto
    • 31. Mai 2007 um 14:31

    Es gab da schon Diskussionen.
    Bei der klassischen L/R hast Du physikalisch halt Auslöschungen

    Bei LCR fallen die Interferenzen schon kleiner aus.

    Probier dch einfach mal ganz stumpf 4 Subs nebeneinander vor die Bühne ( In der Mitte ) und die über Aux / Matrix etc Mono anfahren.
    Und dann probier noch 2 üereinander /2nebeneinander oder einfach 4 nebeneinander.

    Probierrn kost nix :D

  • Konzeptidee: Neuartiger IEM-Mix (sehr lang)

    • tufkaklto
    • 31. Mai 2007 um 13:03

    Ich arbeite mit einigen, die bestehen drauf.
    BZW wird auch oft nach Sidefills verlangt. Und nicht nur als Backup, falls das In Ear mal ausfällt.

  • Axys U14/UB-25

    • tufkaklto
    • 31. Mai 2007 um 10:26

    Nix für ungut, Preis stand dabei.
    Man hätte alles dort auch erfragen können, die Möglichkeit wird einem ja gezeigt.

    Und wenn man ein PA Forum nutzt, um solche fragen zu stellen.......
    Demnächst kommt wer und will eine Preisliste von XLR Kabeln :?

  • Axys U14/UB-25

    • tufkaklto
    • 31. Mai 2007 um 09:53

    Wenn Du Internet hast, solltest Du auch Google haben.

    Wenn man Axys u14 eingibt, bekommt man auch ein Ergebnis.

    Falls Du das nicht findest, kann ich Dir google gern genauer erklären

  • Konzeptidee: Neuartiger IEM-Mix (sehr lang)

    • tufkaklto
    • 31. Mai 2007 um 09:15

    Ein überleges Bühnensetup incl Backline lassen ein Ortung auf der Bühne schon zu.
    Und viele Künstler finden genau das am In Ear störend.

    Ein interessanter Ansatz.
    Interessiert mich. Da will ich mehr drüber wissen

  • Latenzzeiten: wie viel ist praxistauglich im Monitorbereich?

    • tufkaklto
    • 29. Mai 2007 um 08:07

    Ich geb Dir schon recht.

    Grundsatzdiskussionen und Nachgeplapper kann ich auch kaum mehr hören.
    Und die Schlagworte Latenz und Rendundanz sowie Mic Preamps kann ich auch nicht mehr hören, wenn es um Digitalpulte geht.

    Wora hat das eh schön beschrieben.
    Und es geht darum, im jeweiligen Verantwortungsbereich eben sorgsam und durchdacht mit dem Werkzeug Digitalpult umzugehen.
    Und man muß sich bei gewissen Anwendung dann eben mehr Gedanken machen als bei anderen.
    Wie Du selbst gesagt hast, im Studio am Kopfhörer ca 9-10 ms

    Wobei ich durchaus glaube, das das auch etwas weniger sein kann, wo bei manchen schon Probleme auftreten, aber das werde ich in einem Feldversuch testen.

    greez

  • Latenzzeiten: wie viel ist praxistauglich im Monitorbereich?

    • tufkaklto
    • 28. Mai 2007 um 23:32

    Edith sagt, ich hab das 2 x geschrieben, da beim 1ten Mal nix dastand
    ( Scheiß Technik :D )

  • Latenzzeiten: wie viel ist praxistauglich im Monitorbereich?

    • tufkaklto
    • 28. Mai 2007 um 23:23

    Sag doch einfach , auf was Du hinauswillst.
    Wenn Dich die Diskussion stört, mußt Du ja nicht mitmachen.
    Es steht jedem frei, bei Multibandkompressor und Analogen Pulten zu bleiben :D

    @ Oton:
    Find ich gar nicht so aufgeblasen.
    Ich bin nur der Meinung, das man zwischen In Ear und konventionellen Monitoring unterscheiden muß.
    Und bei herkömmlichen In Ear hat man auch selten noch Zusatzgeräte oder zusätzliche AD/DA im Signalfluss. Deswegen ist ja alles gut.
    Und über die Körperknochen kann man sich schon schöne Kammfilter und Ortungsstörungen einfangen, wenn die Zeit zu lang wird.
    Übertreiben darf man es deswegen sicher auch nicht.
    Und in Deinem Fall ( speziell am FOH ) macht es ja auch keinen Unterschied, ob Analog oder Digitalkästchen.
    Die meiste Latenz würde man sich ja eher in der AD/DA Wandlung holen.
    Aber wie gesagt, am FOH tritt das problem ja kaum auf. Zumindest nicht in einer Verwendung wie von Dir beschrieben.

    Das ist etwas, was bei konventionellen Monitoring nicht so auffällt.

    Und ich bin keinem Böse, dem das Egal ist und der da ganz anders macht.
    Sichert auf Dauer denen die Jobs, die das Ganze eher ernst nehmen. :D

    Und ich kenn in der Zwischenzeit viele amtliche Bands, die mit DM1000/2000, PM5D mit In Ear kommen.
    Weils ja auch Sinn macht.

    Und nebenbei: von einem PM5D sind zwischenzeitlich ca 3.500 STK verkauft worden.
    Selbst ein XL3 hat es nach meinen Informationen nur auf ca 1100-1200 STK gebracht.
    Da kann sich jeder den Erfolg selber ausrechnen.

  • Latenzzeiten: wie viel ist praxistauglich im Monitorbereich?

    • tufkaklto
    • 28. Mai 2007 um 21:00

    Volle Zustimmung :D

    Wer die teile kauft ??
    Einkäufer in Firmen, die sehr oft einfach aus wirtschaftlichen Gründen einkaufen.

    Wir Techniker haben meist das 2. Wort. Was ich sogar einigermaßen verstehe.
    Aber damit müßen wir halt leben.
    Sonst hätten wir in früheren Zeiten ja auch nur XL3 / 4 , Pm4000 oder im Einfacheren Fall irgendwelche A&H ML3000/4000 gehabt :D

    Man kann sich (Leider) als Teci nicht immer alles aussuchen. :?

    Und genau deswegen, weil wir damit arbeiten müßen was einem vorgesetzt wird, wir können darüber jammern oder einfach unseren Nutzen daraus ziehen.
    Ist halt Einstellungs/Kopfsache. 8)

    Geht halt irgendwie in eine Richtung, wo man sich mehr spezialisiert.

  • Latenzzeiten: wie viel ist praxistauglich im Monitorbereich?

    • tufkaklto
    • 28. Mai 2007 um 19:10

    Ich sehe die große Problematik auch noch nicht beim Grundtonandichen sehen ( man kann sich ja ausrechnen, wie die Wellenlänge / Frequenz bei ca 2ms ist ) wenn man die Effekte für eher höhenlastige Sachen verwendet, wär ich vorsichtiger.

    Es ist, wie Du schreibst, einfach eine Umgewohnung in der Arbeitsweise. Vermutlich auch einer der Gründe, warum einige so dagegen sind, da es "Ihrer gwewohnten Arbeitsweise" nicht entspricht.

    Es ist sicher nicht so, das jetzt alles ein Problem darstellt, nein sondern einfach eben ein "Anders" Arbeiten und aufpassen was man tut.

    Viele Sachen, die ein Analogpult noch verziehen hat, fallen jetzt schon unter " Uhh, Vorsicht ".
    Wobei ich eben das betonen möchte, das viele auf Analogen Tischen Dinge gemacht haben, die eigentlich der Physik widersprechen.

    Ich persönlich bin kein Theoretiker, sondern eher Praktiker. Und oute mich als Digitalbefürworter ( allein schon, weil ich darin die Zukunft sehe, unabhängig davon, was wir Techniker wollen. Und ich hab keine Lust, da irgendwann hinterherzuhinken )

    Und in der Praxis sind die Teile super, wenn man richtig damit umgeht.
    Und da gehört halt auch dazu, das man sich einfach Gedanken macht, was man wie, wo und wieviel insertet und wie der weitere Signalfluss ist.

    Es ist wie mit allen Werkzeugen.
    Richtig eingesetzt super. Falsch eine Tragödie.
    Und ein sehr schlauer Mann hat mal gesagt: Das Digitalzeitalter ist das Ende der Echtzeit :D

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