Bass Drum Mikro gesucht

  • SM58 hatte ich auch schon notgedrungen in der BD, so wie offenbar alle anderen kollegen auch ;-)
    und ja, es hat recht gut funktioniert. so wie wahrscheinlich fast jedes andere gesangsmikro auch (siehe M88) :D 
    und wir wissen doch eigentlich alle, dass SM58/57 schon immer sehr universell einsetzbare mikrofone waren. sie machen in fast jeder anwendung eine gute figur.


    aber man kann vermutlich durchaus folgendes behaupten:
    die mikros, die speziell für einen bestimmten zweck designt wurden, funktionieren genau in diesem bereich meist eben doch ein bisschen besser als ein allrounder. :lol:

  • So, heute empirisch festgehalten: Auch ein Beyerdynamic Opus39 (personal-Talkback-Mikrofon) funktioniert prächtig an - mangels Stativ - üblicher Grenzflächenposition auf die Dämmmatte in der BD gelegt :wink: Jedenfalls besser als die Fussmaschine die sich zwischendurch immer gelöst hat :D

  • ich werde heute abend auch wieder ein AE2500 in die trommel legen, ganz einfach weil die trommel seines drumsets nicht sonderlich tief ist.
    schon oft habe ich normale bassdrummikros einfach in die trommel gelegt. vor allem auf kleinen bühnen ist das meiner ansicht nach eine gute lösung, weil dann niemand aus versehen gegen das stativ treten kann.


    bei einer veranstaltung hatte ich wegen dieser vorgehensweise mal stress mit einem anderen mischer, der meinte dass das mikro so gar nicht funktionieren könnte... ich habe dann nachgegeben und das mikro wurde auf stativ gepackt. diskussion beendet. ich habe daraufhin aber keinen nennenswerten unterschied gehört.


    mittlerweile nutze ich aber meist eine K&M 240/5 klemme, die ich am rand des kessels befestige. das mikro kann ich dann in die trommel bringen, ohne dass es in den dämmstoffen versinkt, die manche drummer in ihren kesseln haben.

  • "audiobo" schrieb:

    Danke Wolfgang, jetzt weiss ich wieder, was ich mir seit Monaten mit auf die Einkaufsliste packen wollte... :-D


    kleiner tipp dazu: ich habe mir auf die filzbesetzten klemmflächen zusätzlich gummibeläge aufgeklebt, wie man sie im LKW als rutschsicherung benutzt. damit hält die klemme an der trommel sehr gut und schont auch die oberfläche. die original-filzbeläge waren mir durch die vibrationen ab und zu mal weggerutscht.

  • So mein erstes Fazit für Beta 52 + 91:


    Damit beide zusammen schön Spielen musste ich schon etwas Schrauben und bilde mir ein, dass ich mit dem Beta 91 allein zum gleichen Ergebnis gekommen wäre.
    Belohnt wurde ich mit der Möglichkeit, den Sound über das Mischverhältnis von zwei Fadern Song für Song anpassen zu können.
    Also eine tolle Lösung, wenn ich eine Band habe die ich kenne, bei der ich Zeit für solche Nuancen habe.


    Beim Stadtfest-Setup genügt mir das 91 - Nein, halt... das 52 schlepp ich doch wieder mit als Backup für alle ohne Loch.


    Stichwort Input-Delay poste ich Mal im abgetrennten "Kick-Mik-Tipps"

  • Die Kombination Grenzfläche & dynamisches Mikrofon bietet sicher einige Vorteile, z.B. um zwischen Songs den Sound mit zwei Fadern schnell ändern zu können oder unbekannten Drummern zu begegnen, der Nachteil, weswegen ich das eigentlich kaum noch mache, ist aber, das bei dynamischen Schlagzeugern der Klang zwischen den Schlägen stark variiert, da beide Mikrofone unterschiedlich reagieren.

    Wenn ich mir ansehe, wie die meisten Mischer mit zwei verschiedenen Bassdrummikrofonen arbeiten, würde ich den Kollegen am liebsten empfehlen, ein gutes Mikrofon auf zwei Kanäle zu splitten und auf gewünschte Szenarien zu tunen.


    Ich liebe das M88 für Schub und Schmatz, seit es das beta91A gibt hatte ich aber kaum eine Bassdrum, wo dieses eine Mikrofon nicht funktionert hat, manchmal und bei guten Drummern trotzdem noch in Kombination mit M88, wenn die Bassdrum "atmen" soll (oder nur M88 wenn es nicht knallen muss).